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25.11.2008
HORSE & CLASSIC 2008 in der Fritz-Thiedemann-Halle Elmshorn vom 28. - 30.11. 2008
James Bond trifft Horse & Classic
(Elmshorn) Es gehört beim internationalen Dressurturnier Horse & Classic im besten Wortsinn zum guten Ton, dass der Samstagabend stets unter einem besonderen Motto steht. 007 ist in der Fritz-Thiedemann-Halle ausnahmsweise mal nicht im Dienste ihrer Majestät unterwegs, sondern drückt dem Abend musikalisch den Stempel auf. Ein Quantum Dressur sorgt also in Elmshorn für Aufsehen. Die Show ist die Kulisse für das Abendprogramm mit dem Finale der Young Horse Classic. Die Jungtalente unter dem Sattel sollen sich dann von ihrer besten Seite zeigen. Insgesamt acht Kandidaten werden im Finale antreten und in zwei Gruppen starten.
Ab 19.00 Uhr beginnt das Abendprogramm mit einer Prise Springsport der Holsteiner Pferde in ihrer Elmshorner Zentrale und dem „Olympic Fire“ des RV Oelixdorf. Das Schaubild sorgte bereits in Neumünsters Holstenhalle für Furore. Ein besonderer Part ist der Livegesang an diesem Abend. Mascha Karell-Haberger interpretiert das weltberühmte „Goldfinger“-Motiv ebenso wie „For your eyes only“. Ein fulminantes Entrée für die zukünftigen „Goldfinger“.
Das internationale James Bond-Thema bekommt indes auch Konkurrenz mitten aus Schleswig-Holstein. Zwei Reitvereine erobern die Fritz-Thiedemann-Halle und entfalten bemerkenswerte viel Energie und Kreativität. Die Veranstalter haben Schaubilder des schon legendären Neumünsteraner Schauwettbewerbs für Horse & Classic verpflichtet. Neben dem Olympic Fire aus Oelixdorf, das man vielleicht als Hinweis an die Teilnehmer in Richtung Zukunft verstehen darf, kommt der Light Dance zu Pferd in die Halle. Da erstrahlen Pferde in ganz neuem Glanz. Mit „Diamonds are forever“ und „Moonraker“ zaubert Karell-Haberger dann erneut James-Bond-Atmosphäre in die Fritz-Thiedemann-Halle….
Ganz ohne Show geht es übrigens auch am Sonntag nicht: Der RV Concordia Dingerdonn hat den allgegenwärtigen TT – den Turniertrotteln – ein eigenes Schaubild gewidmet und die witzige und nette Referenz an die unermüdlichen Helfer um Pferd und Reiter herum war bereits in Neumünster Publikumssieger.
Das internationale Reitturnier Horse & Classic findet vom 28. bis 30. November in der Fritz-Thiedemann-Halle in Elmshorn statt und wurde vor drei Jahren ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt des ambitionierten Projekts steht die Schaffung eines besonderen Events für Junioren, Junge Reiter und Erwachsene und für Pferde in unterschiedlichen Ausbildungsstufen.
Weitere Informationen über Horse & Classic 2008 gibt es auf der Webpage http://www.horse-classic.com.
17.11.2008
Horse & Classic – Internationale Dressur feiert ein Sportfestival in Elmshorn
(Elmshorn) Die Veranstaltung ist ein “Must” im Terminkalender, ein „Stell-dich-ein“ der besten Dressurreiter und –pferde im Norden und zudem eine Standortbestimmung für den Nachwuchs auf zwei und vier Beinen. Vom 28. bis 30. November 2008 wird in Elmshorn das internationale Dressurturnier Horse & Classic zelebriert, die Fritz-Thiedemann-Halle steht im Fokus von Piaffen, Passagen und Pirouetten und birgt zudem mit dem Samstagabend ein ganz besonderes „Schmankerl“: Dann trifft Dressursport pur auf Musik und Gesang, verbinden sich optische und akkustische Bilder zu einem gemeinsamen Erlebnis.
Die Erfolgsstory des internationalen Dressurturniers ist noch kurz, gleichwohl ungemein erfolgreich – auf Horse & Classic hat der Norden lange gewartet. Eine Spezialität des Turnierkonzeptes ist die Einbindung aller Altersklassen. Junioren, Junge Reiter und Erwachsene finden dort ein eigenes Prüfungsprogramm ebenso wie die Vierbeiner. So gibt es sowohl die klassische, schwere Tour für die Routiniers unter den Pferden, als auch das ambitionierte Projekt Young Horse Classics für die drei- und vier Jahre alten Reitpferde und die sieben bis neun Jahre alten Nachwuchspferde in der Dressur. Das Angebot ist passgenau auf die unterschiedlichen Ansprüche abgestimmt.
Gar nicht erstaunlich also, dass Horse & Classic eine begehrtes Ziel der Dressurelite ist. Der Weg nach Elmshorn führt für alle über eine Reihe von Qualifikationen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Die besten Teilnehmer dieser Qualifikationen sind dann in Elmshorn bei Horse & Classic startberechtigt. In der Fritz-Thiedemann-Halle präsentieren sich somit die besten Pferde und Reiter der Saison.
So werden die Landesmeisterin Alexandra Bimschas (Boostedt), Schleswig-Holsteins Grande Dame der Dressur – Karin Rehbein aus Trittau – Derbyfinalistin Anja Hermelink (Hamburg), der ehemalige Deutsche Berufsreiter-Champion Falk Rosenbauer (Lütjensee), der renommierte Ausbilder Holga Finken (Kirchwalsede), Kathrin Meyer zu Strohen (Hoya) und auch Petra Wilm (Tasdorf) in Elmshorn erwartet. Die junge „Garnitur“ im Dressursattel hat Horse & Classic ebenfalls fest ins Visier genommen – zu den Qualifizierten zählen zählen die Championatsreiterinnen Friederike Hahn (Tangstedt), Anna-Lena Kracht (Hamburg), Caroline Wilm (Tasdorf) und Helena Vick (Tespe) aus dem Juniorenbereich. In der Altersklasse Junge Reiter haben sich u.a. die Landesmeisterin Franziska Sauer (Seeth-Ekholt) und auch die Silbermedaillen-Gewinnerin Laura Antonia Shadi (Pinneberg) und DJM-Finalistin Svenja Peper (Harsefeld) für das internationale Dressurereignis in Elmshorn empfohlen.
Auf die Beine gestellt wird das Dressurturnier in Elmshorn von Reitern und Experten für ihre Kollegen: Rainer Schwiebert (Kattendorf), Jürgen Böckmann (Waldenau) und Wolfgang Schierloh (Trittau) kennen sich ausgezeichnet aus – haben jeweils einen guten Ruf als Reiter und Ausbilder und bilden gemeinsam die Horse & Classic GmbH & Co.KG. Mit Nils Bezold (Böel) steht ein Partner bereit, der sich insbesondere der Young Horse Classic verschrieben hat und maßgebliche Unterstützung für das ambitionierte Projekt kommt zudem vom Verband Holsteiner Warmblutzüchter e. V.. Ideeller Träger von Horse & Classic in Elmshorn ist der RV Elmshorn.
Das Programm bietet von der Reitpferdeprüfung bis zur Grand Prix Kür die gesamte Skala des Ausbildungsweges und umfasst insgesamt 16 Wettbewerbe. Zu den Highlights zählen ganz klar der Grand Prix Spezial, die Grand Prix Kür und das Finale der Young Horse Classic.
Weitere Informationen über Horse & Classic 2008 gibt es auf der Webpage http://www.horse-classic.com.
17.11.2008
Jörg Naeve wird zum Wiederholungstäter –
Schweizer gewinnt das Finale des Holsteiner Masters 3plus1
(Kiel) Die Kollegen machten es ihm nicht leicht, gleichwohl – Jörg Naeve aus Ehlersdorf gewann zum zweiten Mal in Folge die Gesamtwertung der von Lotto Schleswig-Holstein präsentierten Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1. Ein siebter Platz in der Finalprüfung – ein schweres Springen mit Stechen – auf dem erst neun Jahre alten Capone genügte dem Profi, um mit dem Punktepolster aus vier Qualifikationen die Spitzenposition zu verteidigen. Immerhin gab es im Finale der 26 besten Teilnehmer auch die doppelte Punktewertung, was zusätzlich Spannung in den Sport trägt.
Naeve hat damit zum zweiten Mal eine Kreuzfahrt auf dem ZDF-Traumschiff MS Deutschland der Reederei Peter Deilmann gewonnen. Kurios daran: Die Reise, die er 2007 gewonnen hat, tritt Naeve mit seiner Frau Catrin am Montag, dem 17. November an. Dann geht es von Bahrein über die Malediven 12 Tage lang zu echten Traumzielen. Im April könnte Jörg Naeve gleich die nächste Reise von Teneriffa aus antreten, aber das macht der Profi nicht. Stattdessen überraschte der Springreiter seine Eltern Elke und Klaus-Detlef Naeve mit dem Kreuzfahrtgewinn. „Das haben die beiden sich einfach mal verdient,“ so der Sieger des Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein. Klar, das da die Freude groß war….
Nicht weniger zufrieden guckte Christian Straub, Schweizer mit Wohnsitz in Niebüll drein. „Ich freue mich wirklich, denn ich habe das Pferd erst seit Januar und bin Birte Brunk dankbar, dass ich reiten kann,“ so Straub. Für den Springreiter lief die Saison etwas durchwachsen, umso zufriedener war Straub mit dem Sieg in der schweren Drei-Sterne-Prüfung mit der elf Jahre alten Holsteiner Stute Lilly Marleen. Platz zwei sicherte sich im Stechen Jan Swennen auf Calmiro. Der Belgier lebt und arbeitet in Wangels. Mannschafts-Olympiasieger Lars Nieberg (Homberg), der den Finalplatz mit dem Sieg in der Qualifikation in Niebüll perfekt gemacht hatte, belegte mit Quiletta du Domaine Rang drei.
Peter G. Rathmann und Helmut Stracke, Geschäftsführer von Lotto Schleswig-Holstein, zogen eine positive Bilanz der zweiten Seriensaison. Im kommenden Jahr soll das Projekt fort geführt werden. Dafür werden die Ergebnisse der Saison 2008 analysiert und die Ziele überprüft. „Unsere Motivation ist es immer gewesen, im hoch erfolgreichen Zuchtland Schleswig-Holstein, auch den Sport auf eine hohe Plattform zu stellen und davon weichen wir nicht ab,“ so Rathmann. Das man über das Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein spricht, bestätigte auch Jörg Naeve. Das Interesse auch von Kaderreitern sei merklich gestiegen.
Ergebnis Finale Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein: 1. Christian Straub (Schweiz/Niebüll) mit Lilly Marleen 0 Strafpunkte/ 37,64 Sekunden, 2. Jan Swennen (Belgien/ Wangels) mit Calmiro 0/ 38,12, 3. Lars Nieberg (Homberg) mit Quiletta du Domaine 0/ 38,15, 4. Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Conception 0/ 38,42, 5. Jeldrik Krüger (Langenfeld) mit Tough Cookie 0/ 38,45, 6. Hergen Forkert (Bremen-Oberneuland) mit Elton John 0/ 43,15.
Endstand Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein nach vier Etappen und dem Finale:
1. Jörg Naeve (Ehlersdorf), 114 Punkte 2. Torben Köhlbrandt (Klein Offenseth), 96 Punkte 3. Lars Nieberg (Homberg), 94 Punkte 4. Thomas Voß (Schülp), 88 Punkte 5. Dirk Ahlmann (Reher), 79 Punkte 6. Lars Bak Andersen (Dänemark/Elmshorn),77 Punkte 7. Jan Swennen (Belgien/ Wangels), 76 Punkte 8. Christian Straub (Schweiz/ Niebüll), 75 Punkte 9. Tim Markus (Tasdorf), 74 Punkte 10. Jeldrik Krüger (Langenfeld), 71 Punkte
17.11.2008
Baltic Horse Show 2008 vom 13. bis 16. November: Doppelerfolg für Ehning Brüder...
11.11.2008
Der Countdown läuft – Holsteiner Masters 3plus1 präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein geht ins Finale
(Kiel) Schleswig-Holsteins Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein, steuert in Kiel auf das Finale zu. Vom 13. bis 16. November geht es beim internationalen Turnier in der Sparkassen-Arena-Kiel um die letzte Punktejagd in der Saison 2008. Erst dann gilt die Devise „Leinen los“, denn der Gesamtsieger gewinnt die Reise auf dem ZDF-Traumschiff MS Deutschland der Peter Deilmann Reederei.
Zwei Wettbewerbe erwarten die Finalisten, die sich nach drei Stationen in Groß Wittensee, Fehmarn, Bad Segeberg und Niebüll für den Kieler Countdown empfehlen konnten. Mit der Einlaufprüfung des Holsteiner Masters 3plus1 wird die Baltic Horse Show am Donnerstag eröffnet und die Serie setzt auch den Schlusspunkt unter vier aufregende Turniertage, denn am Sonntag um 16.30 Uhr wird das Finale des Holsteiner Masters, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein entschieden. Dabei gibt es die doppelte Punktwertung und das bringt zusätzliche Spannung in den Wettbewerb.
Insgesamt 26 Reiter haben sich qualifiziert, hinzu kommen die laut Reglement möglichen Wildcard-Inhaber. Die vergab Kiels Turnierchef Peter G. Rathmann an fünf Schleswig-Holsteiner:
Christian Straub (Ehlersdorf), Nisse Lüneburg (Hetlingen), Rasmus Lüneburg (Hetlingen), Ann-Mari May (Itzehoe) und Carsten-Otto Nagel (Wedel).
Die Finalisten 2008 des Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein
1 Naeve, Jörg 2 Köhlbrandt, Torben 3 Markus, Tim 3 Voß, Thomas 5 Frazer, Christopher 6 Andersen, Lars-Bak 7 Meyer, Janne-Friederike 8 Ahlmann, Dirk 8 Leichle, Mike Patrick 10 Lund, Charlotte 10 Nieberg, Lars 12 Haase, Takashi 13 Kreutzmann, Jörg 14 Ripke, Andreas 15 Naeve, Volkert 16 Krüger, Jeldrik 16 Schröder, Dirk 18 Forkert, Hergen 18 Sloothaak, Franke 20 Peper, Jörg 20 Rüder, Hans-Thorben 22 Köhlbrandt, Jörgen 22 Swennen, Jan 23 Vollmer, Uwe 24 Beerbaum, Markus 24 Brose, Markus 24 Gottschol, Lars WC Straub, Christian WC Lüneburg, Nisse WC Lüneburg, Rasmus WC May, Ann-Mari WC Nagel, Carsten-Otto
05.11.2008
Jugend-Elitepreis-Schleswig-Holstein in Tangstedt
Norderstedt/ Tangstedt – Die besten Junioren und Jungen Reiter aus ganz Deutschland sind beim 5. Jugend-Elitepreis in Schleswig-Holstein vom 7. bis 9. November zu Gast. Das Gut Tangstedt bei Norderstedt ist Standort des bundesweiten Jugendturniers , das der RV Tangstedt und die Familie Richard und Ursula Theurer vor fünf Jahren erstmals veranstalteten. Rund 800 Nennungen aus dem ganzen Bundesgebiet sorgen am kommenden Wochenende für rege Betriebsamkeit auf dem Gelände.
„Wir müssen zusätzliche Stallungen für 90 Pferde aufbauen“, sagt Turnierchef Richard Theurer (Hamburg). Dazu kommt der Platzbedarf für LKW und Wohnmobile. Hauptthema des Jugend-Elitepreises ist die Disziplin Springen. Dafür haben sich etliche junge Talente, darunter Deutsche und Europameisterschafts-Teilnehmer angesagt. Der Deutsche Meister der Ponyreiter, Maurice Tebbel (Emsbüren), Sohn der dreimaligen Deutschen Meisters Rene Tebbel. Der Deutsche Junioren-Meister Josch Löhden aus Heeslingen ist dabei, Laura Klaphake aus Mühlen und Patrick Stühlmeyer aus Osnabrück, der gerade erst seine Ausbildung beim Bundes-Disziplintrainer Heinrich-Hermann Engemann (Bissendorf) begonnen hat.
Sie alle treffen auf etliche Schleswig-Holsteiner auf dem Gut Tangstedt im Beekmoorweg. Insgesamt 14 Wettbewerbe umfasst das Programm vom Pony-Stilspringen Kl. L bis zur Springprüfung Kl. S mit Stechen. Diese Prüfung ist der Höhepunkt der Großen Tour und mit einem besonderen Ehrenpreis verbunden: Der Sieger bekommt ein Quad, ein Motorrad mit vier Rädern. Eine Besonderheit ist das Mannschaftsspringen Kl. M der Landesverbände. Immerhin kommen Teilnehmer aus Bremen, Hannover, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin-Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Weser-Ems, Westfalen, Rheinland, Hamburg und Schleswig-Holstein. Das Mannschaftsspringen wird ähnlich einem Nationenpreis ausgetragen. Das heißt jeweils der erste Reiter jedes Teams startet zuerst, dann der zweite, dritte usw.. Der 5. Jugend-Elitepreis Schleswig-Holstein hat sich zu einem der bedeutendsten Turniere für die Nachfolger von Ehning, Beerbaum, Nagel und Co. entwickelt. Das Programm beginnt am Freitag um 13.00 Uhr mit einer Springprüfung Kl. L. Am Samstag geht es ab 07.45 Uhr los und am Sonntag beginnen die Wettbewerbe um 08.45 Uhr.
Jugend-Elitepreis Schleswig-Holstein im Internet: www.elitepreis-sh.de
26.10.2008
Trakehner Hengstmarkt 2008 vom 23. bis 26. Oktober
07.10.2008
Finalisten stehen fest – Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein
(Kiel) Jetzt gilt es, denn bei der Baltic Horse Show in Kiel vom 13. bis 16. November wird Schleswig-Holsteins Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein entschieden. Im Finale in Kiel gibt es die doppelte Punktzahl und der Gesamtsieger darf sich auf eine Kreuzfahrt mit dem ZDF-Traumschiff MS Deutschland der Peter Deilmann Reederei, Neustadt freuen. Schiff ahoi, darauf haben einige Kandidaten noch Chancen. Die 25 besten Reiterinnen und Reiter aus den vier voran gegangenen Stationen sind in Kiel startberechtigt. Und das sind die Finalisten:
Name Pkt.
01. Naeve,Jörg 76 02. Köhlbrandt,Torben 62 03. Voß,Thomas 60 03. Markus,Tim 60 05. Frazer,Christopher 57 06. Andersen,Lars Bak 53 07. Meyer,Janne-Friederike 49 08. Leichle,Mike Patrick 47 08. Ahlmann,Dirk 47 10. Nieberg,Lars 46 10. Lund,Charlotte 46 12. Haase,Takashi 40 13. Kreutzmann,Jörg 33 14. Ripke,Andreas 31 15. Naeve,Volkert 30 16. Krüger,Jeldrik 29 16. Schröder,Dirk 29 18. Sloothaak, Franke 26 18. Forkert,Hergen 26 20. Peper,Jörg 25 20. Rüder,Hans-Thorben 25 22. Swennen,Jan 24 22. Köhlbrandt,Jörgen 24 22. Brose,Markus 24 22. Beerbaum,Markus 24 22. Gottschol,Lars 24
28.09.2008
Lars Nieberg gewinnt letzte Qualifikation zum Holsteiner Masters 3plus1 präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein
(Niebüll) Lars Nieberg (Homberg)war selbst ein wenig überrascht von seinem Erfolg, denn Levito, sein vierbeiniger Sportpartner mit holsteinischen „Verwandten“ sei eigentlich noch unerfahren. Der Neunjährige verblüffte seinen Reiter mit Tempo und Technik im Parcours der vierten und letzten Qualifikation zum Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein in Niebüll. Ohne Fehler in 28,93 Sekunden verdrängten Nieberg und Levito den bis dahin führenden Franke Sloothaak (Borgholzhausen), der mit Al Faras Riamo als erster Starter eine sehr ökonomische Runde in 29,49 Sekunden vorgelegt hatte auf Rang zwei. Nieberg katapultierte sich damit auf Rang neun der Serie mit jetzt 46 Punkten und ist damit ganz sicher im Finale in Kiel dabei. Die 25 Besten treten dann bei der Baltic Horse Show vom 13. bis 16. November an, den Gesamtsieger der von Lotto Schleswig-Holstein präsentierten Serie erwartet eine Kreuzfahrt auf dem ZDF-Traumschiff MS Deutschland der Reederei Peter Deilmann, Neustadt.
Dicht umlagert war der Parcours beim Springflut-Festival in Niebüll, für den erstmals der Däne Bo Bak Andersen verantwortlich zeichnete. Der Vater des Chefbereiters beim Holsteiner Verband, Lars Bak Andersen, hatte erkennbar Spaß an der Aufgabe, betonte allerdings auch, dass das „Niveau in Deutschland so hoch ist“. Gleichwohl bekam der Herr der Hindernisse ein gut sortiertes Feld im Großen Preis mit 13 Teilnehmern im Stechen. Hinter Nieberg und Sloothaak reihte sich der Westfale Uwe Volmer (Legden) ein zeitgleich mit Thomas Voß (Schülp) als bestem Schleswig-Holsteiner mit Optik I.
Zwei verzichteten mit Rücksicht auf ihre Pferde. Jörg Naeve aus Bovenau, mit 76 Punkten unangefochten an der Spitze gönnte seinen Pferden am Sonntag ein Pause, der Zweite Tim Markus (Tasdorf)läßt Kartouche langsam in die Hallensaison kommen und wollte es nicht gleich so schwer machen. Das nutzte vor allem Torben Köhlbrandt (Klein Offenseth), der zwar nur Rang 21 belegte, aber im Ranking damit knapp an Tim Markus vorbeiziehen konnte. Neuer Dritter mit Markus zusammen ist Thomas Voß aus Schülp und Rang fünf belegt Christopher Frazer (Breitenburg).
Ergebnis Großer Preis von Niebüll,4. Etappe Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein:
1. Lars Nieberg (Homberg) mit Levito 0 Strafpunkte/ 28,93 Sekunden, 2. Franke Sloothaak (Borgholzhausen) mit Al Faras Riamo 0/29,49, 3. Uwe Volmer (Legden) mit Leontes 0/29,84, 3. Thomas Voß (Schülp) mit Optik I0/ 29,84, 5. Charlotte Lund (Dänemark) mit Andante 0/30,13, 6. Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit Büttner`s Cantor 0/30,88.
Ranking Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein:
1. Jörg Naeve (Bovenau), 76 Punkte 2. Torben Köhlbrandt (Klein Offenseth), 61 3. Tim Markus (Tasdorf), 60 3. Thomas Voß (Schülp), 60 5. Christopher Frazer (Breitenburg), 56 6. Lars Bak Andersen (Elmshorn), 53 7. Janne-Friederike Meyer (Schenefeld), 48 8. Mike Patrick Leichle (Plön), 47 9. Lars Nieberg (Homberg), 46 9. Dirk Ahlmann (Reher), 46
22.09.2008
VR Classics in Neumünsters Holstenhalle zum 59. Mal mit Pferdesport pur, Expo und Party
Neumünster – Es wird 59 Jahre alt, das klassische Reitturnier in der Holstenhalle Neumünster. VR Classics 2009, das wird vom 12. bis 15. Februar erneut Weltcup-Flair in der Dressur und internationalen Springsport mitten ins Pferdeland Schleswig-Holstein bringen. Hier wurde und wird Geschichte geschrieben, davon künden Namen wie Fritz Thiedemann, Kurt Jarasinski, Gert Wiltfang, Michael Rüping, Ludger Beerbaum, Franke Sloothaak, Alois Pollmann-Schweckhorst und - als bisher einzige Frau als Siegerin im Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken – Meredith Michaels-Beerbaum.
Neumünsters Turnier ist in der internationalen Szene einer der ältesten Weltcup-Standorte. Vor fast genau 23 Jahren traten die Dressurasse erstmals in der Holstenhalle zum Tanz im Viereck an und was August-Christian Horn als Turnierleiter damals in Bad Bramstadt mit den Weltcup-Machern verhandelte, ist inzwischen längst zu einem Glanzlicht der Turniertage in Neumünster avanciert – und entsprechend schnell ausverkauft.
Im Programm stehen für die Auflage 2009 vertraute Angebote. Insgesamt vier unterschiedliche Touren birgt die Ausschreibung beginnend mit einem Spezialisten-Angebot – dem Relaisspringen und dem Knock-Out – bis zur Großen Tour, die im Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken mündet. Mit der Kleinen Tour und der Youngster-Tour, die jeweils drei Wettbewerbe beinhalten, machen allein die internationalen Springprüfungen schon elf Wettbewerbe bei den VR Classics aus. Also Springsport „satt“ beim ältesten Hallen-Reitturnier im Norden.
Regionalen Glanz – also das Beste aus Schleswig-Holstein – bringen die nationalen Prüfungen für Reiter/ Senioren, Junioren/ Junge Reiter, die Tour der Ponyreiter und der Jugend Team Cup in die Holstenhalle und besondere Aufmerksamkeit wird ohne Zweifel Schleswig-Holsteins Olympia-Gold-Disziplin erfahren, das Indoor-Event – eine Zeitspringprüfung über Naturhindernisse.
Dressur pur in der Holstenhalle
Zwei internationale Dressurtouren sind Pflicht. Die Weltcup-Tour mit dem Grand Prix als Qualifikation und die Grand Prix Kür als FEI Weltcup-Prüfung. Die VR Classics in Neumünster sind die siebte von neun Stationen und somit die vorletzte Chance, sich für das Finale zu qualifizieren. In der internationalen kleinen Tour finden sich der Prix St. Georges, die Intermediaire I und die Intermediaire Kür. In dieser Tour sind auch Schleswig-Holsteins und Hamburgs beste sechs Dressurreiter startberechtigt.
Entspannung ist…
…wenn die Holstenhalle das Foyer und die Halle 2 öffnet. Wenn man zwischen edlem Tuch, praktischen Pferdedecken, feinen Sattlerwaren, Kunst, Literatur, Kaffeebar und Restaurants flanieren kann, schauen, staunen und auch ausprobieren. Die große Ausstellung ist ein ganz eigener Anziehungspunkt bei den VR Classics, ein Treffpunkt für Pferdekenner und solche, die es werden wollen. Für den Plausch am Rande, ebenso wie das intensive Gespräch und eine prima Gelegenheit für Autogrammjäger, denn dort trifft man sie alle, die Stars der Szene. Einfach ausprobieren und genießen!
August-Christian Horn gibt den Stab weiter:
Paul Schockemöhle Marketing übernimmt VR Classics
Neumünster – Die VR Classics in der Holstenhalle Neumünster werden künftig von PST Paul Schockemöhle Marketing veranstaltet. August-Christian Horn, der nach insgesamt 42 Jahren das Zepter an den dreimaligen Europameister Paul Schockemöhle (Mühlen) und seinen Partner Ullrich Kasselmann (Hagen a.T.W.) übergibt, hat diese Entscheidung gemeinsam mit Susanne Sager – seiner Co-Partnerin in der Turnierleitung – getroffen.
„Wir haben das beide intensiv besprochen und sind gemeinsam zu der Entscheidung gekommen, dass durch Herrn Schockemöhle und Herrn Kasselmann die Kontinuität für die VR Classics gewahrt wird,“ so August-Christian Horn.
„Das Vertrauen ehrt uns und wir sind uns sehr rasch einig geworden – schließlich sind die VR Classics eine etablierte Veranstaltung, die zudem ganz hervorragend in unser Portfolio passt,“ so Schockemöhle.
Horn, der 1969 von seinem Vorgänger Joachim Brüggen in die Leitung des Turniers eingebunden wurde und 40 Jahre lang Turnierleiter war, möchte in Zukunft kürzer treten: „Ich möchte meinen Ruhestand auch genießen können. Ich habe mir selbst auch immer viel Stress mit den VR Classics gemacht, das muss man mit 73 Jahren auch mal beenden.“
Ganz schnell sei man sich einig geworden, so Horn, Schockemöhle und Kasselmann. „Ich schätze die Zuverlässigkeit und die ausgeprägte Fachkompetenz der beiden,“ so Horn, „die werden das Beste aus der Veranstaltung machen.“
„Er hat eines der ältesten deutschen Hallen-Reitturniere über 40 Jahre lang geleitet,“ so Schockemöhle, „das muss man erst mal schaffen.“ Für Schockemöhle und Kasselmann spricht alles für die VR Classics.
„Der Standort ist ideal, das Turnier ist gut eingeführt bei den Zuschauern und August Christian Horn hat den VR Classics mit dem FEI Weltcup Dressur ein echtes Sahnestückchen beschert und dies schon vor 20 Jahren. Das zu schaffen und zu halten ist ein großes Verdienst von August Christian Horn,“ so Paul Schockemöhle.
„Die Dressur mit der Weltcup-Qualifikation ist ein echtes Kleinod für Neumünster und meine Aufmerksamkeit gilt voll und ganz dem Erhalt dieser besonderen Qualität,“ unterstreicht Dressurexperte Ullrich Kasselmann die Bedeutung der VR Classics.
Die VR Classics vom 12. bis 15. Februar 2009 stehen somit erstmals unter der Regie der beiden Pferdeexperten aus Mühlen und Hagen a.T.W.
15.09.2008
Führung ausgebaut – Jörg Naeve gewinnt Segeberger Etappe des Holsteiner Masters 3plus1
(Bad Segeberg)So hatte sich der Ranking-Spitzenreiter das vorgestellt: Jörg Naeve, schon vor der dritten Station der von Lotto Schleswig-Holstein präsentierten Serie Holsteiner Masters 3plus1 in Führung, enteilte seinen Kollegen mit dem Sieg im Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Bad Segeberg wieder ein Stück. 76 Punkte hat der Profi aus Bovenau nun auf dem Konto und kann gelassen der vierten und letzten Etappe vor dem Finale in Kiel entgegensehen. Niebülls Springflut-Festival vom 26. bis 28. September ist die vierte Station.
Nur zwei konnten im Großen Preis beim 60. Landesturnier das Stechen erreichen. Naeve mit dem Hengst Catoki und Tim Markus aus Tasdorf mit Kartouche. Dabei zählt Markus zu den Verfolgern des Führenden im Holsteiner Masters 3plus1. Der Berufsreiter machte einen Satz von Platz fünf auf den zweiten Rang und liegt mit 60 Punkten gar nicht so weit hinter dem Vorjahressieger des Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein. Torben Köhlbrandt, der Silber in der Landesmeisterschaft gewann und Fünfter im Großen Preis wurde folgt mit 55 Zählern auf Rang drei.
Ziel ist das Finale der Serie bei der Baltic Horse Show in Kiel vom 13. bis 16. November. Dann geht es nicht nur um ein achtbares Preisgeld, sondern um eine außergewöhnliche Reise. Wer die Gesamtwertung gewinnt, den schickt die Reederei Peter Deilmann mit dem ZDF Traumschiff MS Deutschland über die Weltmeere. Jörg Naeve sicherte sich die „Tickets“ dafür als erster Seriensieger des Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein: „Im November gleich nach dem Kieler Turnier geht es nach Dubai…,“ freut sich der Sieger.
Wer demnächst in See sticht, muss sich noch herausstellen. Die 25 besten Teilnehmer der Qualifikationsetappen in Groß Wittensee, Fehmarn, Bad Segeberg und Niebüll treten im Finale in Kiel an.
Großer Preis von Schleswig-Holstein, Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken Wertungsprüfung der Serie Lotto Schleswig-Holstein präsentiert „Holsteiner Masters 3plus1“
1. Jörg Naeve (Ehlersdorf) mit Catoki 0 Strafpunkte/35,25 Sekunden 2. Tim Markus (Husberg) mit Kartouche 4/38,21 3. Jörgen Köhlbrandt (Fehmarn) mit Bonaparte 4/85,83 4. Lars Bak Andersen (Elmshorn) mit Nekton 4/85,95 5. Torben Köhlbrandt (Fehmarn) mit Wizzy 4/87,41 6. Markus Brose (Hamburg) mit Camillo 4/ 87,50
Zwischenstand Holsteiner Masters 3plus1:
1. Jörg Naeve (Bovenau) 76 Punkte 2. Tim Markus (Tasdorf), 60 3. Torben Köhlbrandt (Fehmarn, 55 4. Lars Bak Andersen (Elmshorn), 53 5. Mike Patrick Leichle (Plön), 47 6. Christopher Frazer (Breitenburg), 43 7. Thomas Voß (Schülp), 36 8. Dirk Ahlmann (Reher), 34 9. Janne-Friederike Meyer (Schenefeld),28 9. Dirk Schröder (Lentföhrden), 28
60. Landesturnier 2008 in Bad Segeberg
Naeve siegt im Großen Preis, Brose wird Landesmeister
(Bad Segeberg) Freitags schon hatte Jörg Naeve (Bovenau) beim 60. Landesturnier in Bad Segeberg vorgelegt, gewann mit Calapuno die erste Wertungsprüfung in der Landesmeisterschaft und galt ganz klar als Favorit. Am Samstag katapultierte sich der Profi mit seinen beiden Pferden nach jeweils zwei Abwürfen etwas aus dem Medaillenrennen und sonntags dann schlug die Stunde des Nationenpreisreiters. Sieg im mit 10.000 Euro dotierten Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken mit Catoki und reichlich Punkte für die Serienwertung im Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein.
Bad Segeberg feierte den Gewinner voller Respekt, denn nur zwei Teilnehmer im Umlauf konnten fehlerfrei bleiben. Naeve und Tim Markus aus Tasdorf mit Kartouche. Sehr souverän in 35,25 fehlerfreien Sekunden legte Naeve vor, Tim Markus unterlief ein Abwurf, damit war die dritte Etappe des Holsteiner Masters 3plus1 entschieden.
„Ich war eigentlich mit dem Plan am Freitag gekommen, Landesmeister zu werden, aber nun bin ich happy, dass ich den Großen Preis gewonnen habe,“ so der 43-jährige Profi. Unterstützung war am Sonntag dann auch reichlich vorhanden, denn neben seinem Freund und Springsportschützling Hinrich Romeike – dem Olympiasieger in der Vielseitigkeit – drückten auch Naeves Söhne und alle ihre Freunde tüchtig die Daumen. Das Wesentliche ließ sich aus jugendlicher Sicht dann in einem Satz zusammen fassen: „Jetzt gibt`s Eis.“
Den Titel des Landesmeisters holte sich zum ersten Mal ein junger Hamburger. Markus Brose, der in Hamburg-Rehagen zuhause ist, war vor nicht allzu langer Zeit noch im Nachwuchskader seines Verbandes. Der 23-jährige zeigte mit dem Schimmel Camillo in drei schweren Prüfungen solide und souverän gerittene Runden. Im Großen Preis wurde der neue Landesmeister Sechster. 2006 noch hatte der Däne Michael Aabo gewonnen, dann folgte der Schwede Rolf-Göran Bengtsson und diesmal war der Brite Christopher Frazer gar nicht so weit entfernt vom möglichen Erfolg. Im Land zwischen den Meeren findet man diese Weltoffenheit im Parcours völlig normal, außerhalb der Landesgrenzen wundern sich Reitsportfans gelegentlich….
Silber ging an Torben Köhlbrandt (Klein Offenseth) mit dem Holsteiner Hengst Concept vor Christopher Frazer mit Aragorn W, der schon in Redefin im Großen Preis für Eindruck sorgte.
Bei den Damen gab es ebenfalls einen Hamburger Erfolg: Yvonne Dude gewann erstmals mit dem 17 Jahre alten Wallach United MG die Goldmedaille. Ganz clever und besonnen hatte sich die Amazone nach vorn geschoben und die zwischenzeitlich führende Freya von Buchwaldt (Hamburg) noch verdrängt.
Neu am 60. Landesturnier war so einiges, zum Beispiel die Tatsache, dass der Große Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken, der ja auch Station der Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1 war, tatsächlich schon um 13.30 Uhr begann und um 15 Uhr beendet war. Das kam durchaus gut an beim Publikum, das im Anschluss noch den Countdown im Landeswettkampf der RuFV des Landes erlebte, das A-Springen. Soviel Unterstützung hatten die Abteilungsreiter lange nicht bekommen. Der RuFV Neuengörs verließ den Platz als Sieger. Nicht das erste Mal, dass die Neuengörser in Bad Segeberg auftrumpften.
Ein neues Gesicht tauchte auch in der Liste der Landesmeisterschaften Dressur auf. Alexandra Bimschas, Pferdewirtschaftsmeisterin aus Boostedt gewann mit dem erst neun Jahre alten Wito Corleone erstmals Gold. „Ein Freund von mir hat mal gesagt, als Holsteiner musst Du mal Landesmeister werden oder den Großen Preis in Bad Segeberg gewinnen,“ so die sehr zufriedene neue Meisterin. Bei den Herren konnte der Pinneberger Wieger Derk de Boer seinen Vorjahrestriumpf wiederholen.
Preis der Fa. Eichholtz + Consorten GmbH (Hamburg), 3. Wertungsprüfung SH/HH Meisterschaft Junge Reiter, national, Springprüfung Klasse S* mit Stechen
1. Jeldrik Krüger (Havekost) mit Tough Cookie 0 Strafpunkte/32,03 Sekunden 2. Andre Schröder (Lentföhrden) mit Ontario 0/33,40 3. Nisse Lüneburg (Hetlingen) mit Latoya 0/34,57 4. Alessa Hennigs (Bendorf) mit Cash 0/35,30 5. Diana Kramer (Breitenburg) mit Animous 0/36,39
Meisterschaft SH/HH Springen Junge Reiter
1. Gold - Jeldrik Krüger (Havekost) mit Tough Cookie 2. Silber – Nisse Lüneburg (Hetlingen) mit Latoya 3. Bronze – Andre Schröder (Lentförden) mit Ontario 4. Diana Kramer (Breitenburg) mit Abimous 5. Alessa Hennigs (Bendorf) mit Cash
Geld- und Ehrenpreis von der Firma H.W. Schaumann (Pinneberg), 3. Wertungsprüfung SH/HH Meisterschaft Junioren, national, Springprüfung Klasse S* mit Stechen
1. Kendra Claricia Brinkop (Neumünster) mit Lanarius 0 Strafpunkte/34,63 Sekunden 2. Janine Rijkens (Elmshorn) mit Tomia 4/32,68 3. Greta Kölln (Fehmarn) mit Curly Sue 4/36,94 4. Kimberly Diener (Fehmarn)mit Nixe 4/72,00 5. Ina Reimers (Neustadt) mit Phantasia 4/75,44
Meisterschaft SH/HH Springen Junioren
1. Gold - Janine Rijkens (Elmshorn) mit Tomia 2. Silber – Greta Kölln (Fehmarn) mit Curly Sue 3. Bronze – Ina Reimers (Neustadt) mit Phantasia 4. Jasper Köhlbrandt (Fehmarn) mit Melina 5. Kendra Claricia Brinkop (Neumünster) mit Lanarius
Geld- und Ehrenpreis vom Autohaus TRAVAG (Bad Segeberg), 3. Wertungsprüfung SH/HH Meisterschaft Damen, national, Springprüfung Klasse S* mit Stechen
1. Bettina Jaeger (Husberg) mit Patschuli 0 Strafpunkte/41,45 Sekunden 2. Inga Czwalina (Fehmarn) mit Lady Levisto 0/45,92 3. Cora Ackermann-Ripke (Steinfeld) mit Chelsea 0/48,91 4. Sabine Bremer (Gettorf) mit Octavia 4/47,50 5. Yvonne Dude (Hamburg) mit United MG 4/49,52
Meisterschaft SH/HH Springen Damen
1. Gold – Yvonne Dude (Hamburg) mit United MG 2. Silber – Freya von Buchwaldt (Bovenau) mit Capone 3. Bronze – Sabine Bremer (Gettorf) mit Octavia 4. Jeanette Brähmer (Pinneberg) mit Cayetano 5. Cora Ackermann-Ripke (Steinfeld) mit Chelsea
Großer Preis von Schleswig-Holstein, Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken Wertungsprüfung der Serie Lotto Schleswig-Holstein präsentiert „Holsteiner Masters 3+1“, 3. Wertungsprüfung SH/HH Meisterschaft Herren, national, Springprüfung Klasse S*** mit Stechen
1. Jörg Naeve (Ehlersdorf) mit Catoki 0 Strafpunkte/35,25 Sekunden 2. Tim Markus (Husberg) mit Kartouche 4/38,21 3. Jörgen Köhlbrandt (Fehmarn) mit Bonaparte 4/85,83 4. Lars Bak Andersen (Elmshorn) mit Nekton 4/85,95 5. Torben Köhlbrandt (Fehmarn) mit Wizzy 4/87,41
Meisterschaft SH/HH Springen Herren
1. Gold – Markus Brose (Hamburg) mit Camillo 2. Silber – Torben Köhlbrandt (Fehmarn) mit Concept 3. Bronze - Christopher Frazer (Breitenburg) mit Aragorn 4. Tim Markus (Husberg) mit Kartouche 5. Jörg Naeve (Ehlersdorf) mit Catoki
Preis der Fa. Eichholtz + Consorten GmbH (Hamburg), 3. Wertungsprüfung SH/HH Meisterschaft Junioren, Dressurprüfung Kl. M-Kür**
1. Clarissa Dennert (Hamburg) mit Ramon 71,883 Prozent 2. Janna Olekop (Schönwalde) mit Helena 71,716 3. Caroline Wilm (Tasdorf) mit Royal Prinzess 70,766 4. Helena Vick (Lauenburg) mit Deichhof’s Romeo 70,633 5. Anna-Lena Kracht ( Hamburg) mit Robino Royal 69,133
Meisterschaft SH/HH Dressur Junioren
1. Gold – Clarissa Dennert (Hamburg) mit Ramon 2. Silber – Janna Oldekop (Schönwalde) mit Helena 3. Bronze – Caroline Wilm (Tasdorf) mit Royal Prinzess
Geldpreis vom Stall Lindenhof, Frau Sabine Sauer (Seeth-Ekholt) und Herr Klaus-Detlef Naeve (Groß Wittensee), 3. Wertungsprüfung SH/HH Meisterschaft Junge Reiter, Dressurprüfung Klasse S* Kür
1. Franziska Sauer (Seeth) mit Allernixe 72,266 Prozent 2. Laura Antonia Shadi (Pinneberg) mit Alvarez 68,716 3. Marie-Theres Bahn (Granderheide) mit Quanderas 66,950 4. Frederike Hahn (Tangstedt) mit Lentaro 63,766
Meisterschaft SH/HH Dressur Junge Reiter
1. Gold – Franziska Sauer (Seeth) mit Allernixe 2. Silber – Laura Antonia Shadi (Pinneberg) mit Alvarez 3. Bronze – Marie – Theres Bahn (Granderheide) mit Quanderas
Preis der arko GmbH (Wahlstedt), 3. Wertungsprüfung SH/HH Meisterschaft SEN, Dressurprüfung Klasse S*** GP-Kür
1. Alexandra Bimschas (Neumünster) mit Wito Corleone 74,00 Prozent 2. Wieger Derk de Boer (Pinneberg) mit Cosmopolitan 72,08 3. Kristy Oatley-Nist (Trittau) mit Clive 70,92 4. Falk Rosenbauer (Lütjensee) mit Jamiro Rosso 70,00 5. Falk Stankus (Lensahn) mit Lancelot 69,92
Meisterschaft SH/HH Dressur Damen
1. Gold - Alexandra Bimschas (Neumünster) mit Wito Carleone 2. Silber - Kristy Oatley-Nist (Trittau) mit Clive 3. Bronze - Petra Wilm (Tasdorf) King Arthur
Meisterschaft SH/HH Dressur Herren
1. Gold – Wieger Derk de Boer (Pinneberg) mit Cosmopolitan 2. Bronze – Falk Rosenbauer (Lütjensee) mit Jamiro Rosso 3. Silber - Falk Stankus (Lensahn) mit Lancelot
14.09.2008
Rüder, Frazer, Brose – Springreiter machen es spannend in Bad Segeberg
(Bad Segeberg) Hans-Thorben Rüder, gebürtiger Fehmarner mit Wohnsitz im westfälischen Greven, sieht die kommenden Aufgaben am Sonntag ganz optimistisch: „Orlanda ist ein Pferd, dass sich am dritten Tag besser als am ersten reiten lässt, weil sie dann schon etwas relaxter ist.“ So gesehen ist das Timing für den Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Bad Segeberg perfekt, denn es ist die schwerste Prüfung am dritten Tag des 60. Landesturniers. Schon in der zweiten Runde einem Zwei-Sterne-S sauste der 34-jähige Profi mit der schnellen Stute den Kollegen davon. Zweiter wurde Christopher Frazer (Breitenburg) mit Aragorn vor dem jungen Hamburger Markus Brose mit Camillo.
Der Sieger des Vortages, Jörg Naeve aus Bovenau hatte einen schlechten Tag erwischt. Naeve sammelte sowohl mit Calapuno, als auch mit Catoki jeweils acht Strafpunkte…..
In der Dressurmeisterschaft zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Die erste Wertung gewann Petrra Wilm (Tasdorf), den Grand Prix sicherte sich Alexandra Bimschas (Boostedt) mit Wito Corleone. Beide Damen sind heiße Anwärter auf die Medaillen.
Das Finale der erstmals in Bad Segeberg ausgetragenen Youngster-Tour für Nachwuchspferde sicherte sich – ungewöhnlich genug in Schleswig-Holstein – eine Hannoveraner Stute. Erin Characklis-Hesse, us-amerikanische Ehefrau von Erwin Hesse (Fuhlendorf) steuerte die erst sieben Jahre alte Carismo-Tochter aus einer Acord-Mutter auf den ersten Platz. Dahinter reihte sich dann ein sieben Jahre alter Holsteiner, der Contender-Nachkomme Commander mit Christopher Frazer ein. Platz drei ging in der Springprüfung Kl. S an den Holsteiner Schimmelhengst Cassiano von Cassini, den Chefbereiter Lars Bak Andersen aus Elmshorn vorstellte.
Freya von Buchwaldt ritt in Bad Segeberg ganz ungezwungen dem möglichen Titel einer Landesmeisterin entgegen. Nach Platz zwei in der ersten Wertung sicherte sich die 26-jährige Nichte von Derbysieger Achaz von Buchwaldt (Hamburg) Platz eins in der zweiten Wertung mit Capone. Klar ist – das wird ein enges Rennen – denn Inga Czwalina (Fehmarn) und Jeannette Brähmer (Pinneberg) folgten auf den Plätzen und das gesamt Trio lag schon am Vortag vorn. Die Entscheidung über Gold, Silber und Bronze fällt am Sonntag ab 12.15 Uhr in einer Springen Kl. S* mit Stechen.
Es lässt keinen los – Das Landesturnier
60 Jahre alt geworden ist das Landesturnier in Bad Segeberg und es gilt die Regel, dass man sich immer wieder trifft. Kult ist das beste Wort dafür.
Peter Luther aus Wittmoldt, Mannschafts-Bronzemedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele 1984 von Los Angeles und Derbysieger war als kleiner Steppke zum ersten Mal auf der Rennkoppel: „Ich habe mit meinem Opa auf dem Wall gestanden und gesagt: “Hier will ich auch mal reiten.“ Hat geklappt, denn Luther heimste auf dem legendären Platz mit Olympiapferd Livius, mit Blinke und Aldebaran Gold- und auch Silbermedaillen bei den Landesmeisterschaften der Springreiter ein. Blinke übrigens hat später mal Deutschlands Reitsportlegende Hans Günter Winkler gekauft und er wie auch der unvergessene Fritz Thiedemann traten auf dem altehrwürdigen Landesturnierplatz an, etliche Jahre später auch Karsten Huck, Olympia-Dritter in Seoul 1988. Woraus man auch lesen könnte, dass der Weg zu wahrer Größe im Sport über Bad Segeberg führt….
Hans-Thorben Rüder, der seit etlichen Jahren bereits in der Nähe von Münster beheimatet ist und die 2. Wertungsprüfung Springen bei den Herren gewann, ritt als Elfjähriger in der Junioren-Abteilung des Fehmarnschen Ringreitervereins erstmals in Bad Segeberg mit und erlebte „die Anspannung und den immensen Druck, wenn man für das ganze Team und den Verein reitet“. Und das ist immerhin auch schon 23 Jahre her…
Preis der Fa. Peer-Span, Springprüfung Kl. S* 2. Wertung SH/ HH-Landesmeisterschaften Damen:
1. Freya von Buchwaldt (Bovenau/ Hamburg) mit Capone 0 Strafpunkte/ 70,61 Sekunden, 2. Inga Czwalina (Fehmarn) mit Mr. Jones 0/ 70,77, 3. Jeannette Brähmer (Pinneberg) mit Cayetano 0/ 71,91, 4. Yvonne Dude (Hamburg) mit United MG 0/ 74,26, 5. Sabine Bremer (Gettorf) mit Octavia 0,50/ 77,18, 6. Petra Rüder (Fehmarn) mit Cyros Z 4/ 68,06.
Preis der Fa. Eichholtz & Consorten, Dressurprüfung Kl. M**, 2. Wertung SH/ HH Landesmeisterschaften Junioren:
1. Caroline Wilm (Tasdorf) mit Royal Prinzess 66,50 Prozent, 2. Anna-Lena Kracht (Hamburg) mit Rubino Royal 66,25, 3. Clarissa Dennert (Hamburg) mit Ramon 66,08, 4. Jost Meister (Hamburg) mit Lavetto 65,08, 5. Jaqnna Oldekop (Eutin) mit Helena 65,00, 6. Helena Vick (Tespe) mit Deichhof`s Romeo 64,91.
Preis des Herrn Peter Hoff und der Fa. Heino Kracht, Springprüfung Kl. M**, Junioren:
1. Janine Rijkens (Elmshorn) mit Tomia 0 Strafpunkte/ 71,59 Sekunden, 2. Jasper Köhlbrandt (Fehmarn) mit Melina 0/ 71,65, 3. Ina Reimers (Neustadt) mit Phantasie 0/ 72,21, 4. Nina Weck (Thaden) mit Carl 0/ 77,38, 5. Kimberley Diener (Fehmarn) mit Nixe 4/ 69,22, 6. Nele Kortsch (Schulendorf) mit Acapella 4/ 70,40.
Preis der Sparkasse Südholstein, Springen Kl. S**, 2. Wertung SH/ HH Landesmeisterschaft Herren:
1. Hans-Thorben Rüder (Greven) mit Orlanda 0 Strafpunkte/ 68,63 Sekunden, 2. Christopher Frazer (Breitenburg) mit Aragorn W 0/ 76,97, 3. Markus Brose (Hamburg) mit Camillo 0/ 77,33, 4. Karl-Friedrich Matthiessen (Süderholm) mit Percussion 0,50/ 79,22, 5. Torben Köhlbrandt (Klein Offenseth) mit Concept 0,50/ 79,95, 6. Dirk Ahlmann (Reher) mit Clintus 0,75/ 80,37.
Preis des Gestüt und Dressurstalls Schulte-Frohlinde Grönswohldhof, Dressur Grand Prix, 2. Wertung SH/HH Landesmeisterschaft:
1. Alexandra Bimschas (Boostedt) mit Wito Corleone 68,75 Prozent, 2. Wieger Derk de Boer (Pinneberg) mit Cosmopolitan 68,26, 3. Falk Rosenbauer (Lütjensee) mit Jamiro Rosso 66,94, 4. Kristy Oatley Nist (Trittau) mit Clive 66,80, 5. Wieger Derk de Boer (Pinneberg) mit Kupfermann 65,69, 6. Falk Stankus (Lensahn) mit Lancelot 65,62.
13.09.2008
60. Landesturnier 2008 in Bad Segeberg
Vorgelegt: Jörg Naeve und Petra Wilm
(Bad Segeberg) Der Springreiter Jörg Naeve aus Bovenau und die Dressurreiterin Petra Wilm aus Tasdorf haben beim 60. Landesturnier in Bad Segeberg vorgelegt. Naeve gewann mit dem neun Jahre alten Holsteiner Hengst Calapuno die Springprüfung Kl. S** und damit die erste Wertung der Landesmeisterschaften von Schleswig-Holstein und Hamburg und platzierte sich mit dem ein Jahr älteren Catoki noch als Achter. „Mit diesen beiden Pferden könne man „nicht viel verkehrt machen“, ließ der Springreiter bescheiden wissen. Wenig verkehrt gemacht haben auch Christian Straub, in Hamburg lebender Schweizer, mit Lilly Marleen, Mike Patrick Leichle (Plön) mit Ludwig und Dirk Schröder (Lentföhrden) mit Hof Schretstakens Odette. Die drei Springreiter folgen auf den Plätzen hinter Naeve.
Petra Wilm eroberte mit dem Trakehner Hengst King Arthur die Spitze im Dressur Grand Prix. Gleich hinter der Landesmeisterin des Jahres 2006 folgte Falk Rosenbauer (Lütjensee), der damit die Führung bei den Herren mit dem 13 Jahre alten Jamiro Rosso übernahm. Das Duo brillierte vor zwei Jahren auch im schweren Deutschen Berufsreiter-Championat in hagen a.T.W.. Petra Wilm „tanzte“ beim ersten Landesturniertag stets auf „zwei Hochzeiten“ weil Tochter Caroline in der Landesmeisterschaft Dressur Junioren startet und die Mutter neben der Landesmeisterschaft auch in der kleinen Tour unterwegs ist.
Durchgestartet sind auch die Springreiterinnen, die in jedem Fall eine neue Meisterin bekommen werden, weil Titelverteidigerin Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) verzichten muss. Stattdessen eroberte Jeannette Brähmer (Pinneberg) den Sieg in der ersten Wertung, Springprüfung Kl. M** vor Freya von Buchwaldt (Hamburg) und Inga Czwalina (Fehmarn). Czwalina steuerte eine erst sieben Jahre alte Stute – Lady Levisto – durch den Kurs.
Der zweite Tag des 60. Landesturniers beginnt am Samstag bereits um acht Uhr mit der Einlaufprüfung für das Landeschampionat der Dressurpferde, nur 30 Minuten später starten die Springreiterinnen dann in die zweite Wertung um die Landesmeisterschaften. Bei den Dressurreitern wird es ab 14.00 Uhr im Grand Prix ernst, die Springreiter folgen um 14.45 Uhr mit der Springprüfung Kl. S**, der zweiten Runde in Sachen Landesmeisterschaften.
Das Flutlichtprogramm am Abend kommt mit echten „Schmankerln“ daher: Die landesbesten Voltigierer präsentieren sich und die Fahrer aus Schleswig-Holstein treten zum Champ-Hindernisfahren mit Ein-, Zwei- und Vierspännern an. Da ist Rasanz angesagt.
Impressionen, Start- und Ergebnislisten und Videos gibt es auch online unter www.pferdesportverband-sh.de. Einfach auf den Button Landesturnier klicken und schon ist man „drin“.
Ergebnisübersicht 60. Landesturnier Bad Segeberg
Springprüfung Kl. S**, 1. Wertung Landesmeisterschaften Springen:
1. Jörg Naeve (Bovenau) mit Calapuno 0 Strafpunkte/ 81,12 Sekunden, 2. Christian Straub (Hamburg) mit Lilli Marleen 0/ 83,47, 3. Mike Patrick Leichle (Plön) mit Ludwig 0/ 85,28, 4. Dirk Schröder (Lentföhrden) mit Hof Schretstakens Odette 0/ 86,73, 5. Andreas Ripke (Steinfeld) mit Cornwall W 0/ 78,22, 6. Christopher Frazer (Breitenburg) mit Magic Boy 0/ 87,99.
Preis der Fa. Heinrich Nagel, Dressur Kurz Grand Prix, 1. Wertung Landesmeisterschaft Dressur:
1. Petra Wilm (Tasdorf) mit King Arthur 69,83 Prozent, 2. Falk Rosenbauer (Lütjensee) mit Jamiro Rosso 69,59, 3. Wieger Derk de Boer (Pinneberg) mit Cosmopolitan 68,04, 4. Alexandra Bimschas (Boostedt) mit Wito Corleone 67,64, 5. Falk Stankus (Lensahn) und Lancelot 66,26, 6. Wieger Derk de Boer (Pinneberg) und Kupfermann 66,09.
10.09.2008
Der Kindertag zur Baltic Horse Show Eintritt frei für alle Kinder unter 14 Jahren Direkt nach der Schule zur Baltic Horse Show (13. bis 15. November) in die Sparkassen Arena? Oder ein Projekttag mit der Schulklasse beim Reitturnier? All das ist möglich, denn am Freitag, 14. November, ist Kindertag bei der Baltic Horse Show. Und da gibt es viel zu sehen, zu besuchen und zu bestaunen und das alles zum Nulltarif, wenn man nicht älter als 14 Jahre ist.
Von morgens bis abends laden die Veranstalter Kinder und Jugendliche ein, einfach mal das Reitturnier zu erkunden. Die Baltic Horse Show ist 2008 wieder international, also eine prima Gelegenheit bei der Autogrammjagd auch die Fremdsprachenkenntnisse auszuprobieren.
Da gibt es ringsherum eine große Ausstellung aber auch das Abreitezelt auf dem Vorplatz der Halle bietet viele Einblicke. Meistens sind gleich 15 Reiter und Pferde auf einmal drin und jeder arbeitet so wie er möchte. Das funktioniert nur, weil alle einige „Verkehrsregeln“ beachten und aufeinander Rücksicht nehmen. In der Halle geht es ganz genauso zu. Das Parcoursteam baut in Windeseile um und auf, Licht- und Tontechnik müssen genau wissen, was wann passiert und die Reiter verlassen sich auf die Informationen aus der Halle. Es ist wie bei einem fein abgestimmten Uhrwerk, alles läuft irgendwie rund.
Sportlich gibt es einiges für die Youngster zu sehen, denn die Reitprominenz startet am Freitag, ab 10 Uhr, mit ihren sieben und acht Jahre alten Nachwuchspferden in den Turniertag. Die Show des Reiterhof Först, Gläserkoppel ist besonderes Highlight: Das Schaubild gewann in Neumünster den beliebten Showwettbewerb der Reitervereine und es ist absolut sehenswert, was die Kids mit ihrem Chef auf die Beine stellen und macht Lust auf „Selbermachen“. Der Kindertag beginnt am Freitagvormittag und endet gegen 18 Uhr. Wer Lust und Zeit hat, ist herzlich eingeladen, dabei zu sein und Freunde mitzubringen. Infos: www.baltic-horse-show.de
03.09.2008
Springflut-Festival im September – Niebüll bietet vierte Station des Holsteiner Masters 3plus1
Niebüll) Schleswig-Holsteins Reiter freuen sich auf den 26. bis 28. September, denn dann gibt es eine wahre Flut an Springen in Niebüll an der Westküste. Das Hallen-Reitturnier mit dem griffigen Titel ist die vierte Etappe des Holsteiner Masters 3plus1 präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein. Erst danach steht fest, wer das Ticket zum Finale bei der Baltic Horse Show in Kiel gelöst hat. Nur die besten 25 Teilnehmer aus vier Etappen mischen die Sparkassen Arena Kiel vom 13. bis 16. November auf.
Niebülls Springflut-Festival gibt es erst seit 2006 und in dieser Saison zog das Hallen-Turnier vom März in den September um. Insgesamt 15 Wettbewerbe umfasst die Veranstaltung und das Glanzlicht ist der Große Preis von Niebüll am Sonntag. Dort entscheidet sich, wer die meisten Punkte für das Ranking im Holsteiner Masters 3plus1 präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein „aus den Fluten“ zieht. Es ist in jedem Fall attraktiv, in Niebüll ganz vorn dabei zu sein, denn die Drei-Sterne-Springprüfung mit Stechen ist mit 12.500 Euro Preisgeld dotiert.
Mit 48 Punkten auf Rang eins rangiert der Vorjahressieger der Serie, Jörg Naeve aus Bovenau. Der Springreiter gewann das Finale 2007 in Kiel und eröffnete die Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1 in diesem Jahr mit dem ersten Turnier in Groß Wittensee. Naeve wurde beim „Hausturnier“ Zweiter und bei der Folgeetappe, dem Fehmarn-Pferdefestival Vierter. Jetzt folgt noch das „Plus“ der Serie – das Landesturnier in Bad Segeberg und dann geht es nach Niebüll.
Wie auch die Stationen in Groß Wittensee und Fehmarn ist das Springflut-Festival in Niebüll in der Leistungsklasse 1 national ausgeschrieben, die Konkurrenz kommt also von überall her. Lediglich das Landesturnier ist ausschließlich Schleswig-Holsteinern und Hamburgern vorbehalten, weil dort die Landesmeisterschaften stattfinden.
Das Ranking nach zwei von vier Stationen:
1. Jörg Naeve (Bovenau) 48 Punkte 2. Thomas Voß (Schülp) 36 Punkte 3. Mike Patrick Leichle (Plön) 35 Punkte 3. Torben Köhlbrandt (Klein Offenseth) 35 Punkte 5. Tim Markus (Tasdorf) 34 Punkte 6. Jörg Kreutzmann (Kasseburg) 33 Punkte 7. Lars Bak Andersen (Elmshorn) 31 Punkte 8. Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) 28 Punkte 8. Dirk Schröder (Lentföhrden) 28 Punkte 8. Christopher Frazer (Breitenburg) 28 Punkte 11. Charlotte Lund (Dänemark) 24 Punkte
60. Landesturnier 2008 in Bad Segeberg
Von Pferdelesungen und Großen Preisen….
(Bad Segeberg) Es ist das größte Ereignis der Freiluftsaison in Schleswig-Holstein und das älteste dazu: Vom 12. bis 14. September treffen mehr als tausend Pferde nebst den dazugehörigen Reitern und Begleitern auf der Rennkoppel in Bad Segeberg zum 60. Landesturnier aufeinander. Dabei gibt es keine Altersgrenzen, von 16 bis 60 Jahre ist alles auf den Beinen oder im Sattel in Betrieb, denn das Landesturnier ist so etwas wie ein Familientreffen auf hohem sportlichem Niveau.
Von Freitag bis Sonntag werden die Landesmeisterschaften Springen und Dressur in den Altersklassen Junioren, Junge Reiter und Reiter/Senioren ausgetragen und die legendären Wettkämpfe der Reitabteilungen. Tatsächlich geht das Turnier aber schon am Mittwoch, dem 10. September um 15 Uhr im Kindergartenzelt auf dem Platz mit einer Pferdelesung in die „Vorrunde“. Soll heißen, die jüngsten Pferdesportfans aus Kindergärten und Grundschulen hören zu bei spannenden und schönen Pferdegeschichten aller Art und anschließend geht es zum Ponyreiten. Man kann schließlich nie früh genug mit der Nachwuchsförderung beginnen. Unbekannt ist bisher, ob auch den Ponys die Teilnahme an der Lesung gestattet ist...
Die Teilnahme an den Landesmeisterschaften dagegen ist klar: Die Besten aus Schleswig-Holstein und Hamburg müssen den Weg zu Gold, Silber und Bronze in jeweils drei Wertungsprüfungen von Freitag bis Sonntag zurücklegen. Das Glanzlicht schlechthin beim Landesturnier ist auf dem riesengroßen Turnierplatz der Große Preis von Schleswig-Holstein am Sonntag, dem 14. September, und dieser Klassiker – ein Springen Kl. S*** mit Stechen beginnt früher als in den Vorjahren. Schon um 13.30 Uhr startet die mit 10.000 Euro dotierte Prüfung. Bad Segebergs Landesturnier ist in der Saison 2008 die dritte Etappe der Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1 präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein. Es geht also um mehr, als Medaillen und Preisgeld, denn die 25 besten Teilnehmer der Springsportserie starten im Finale bei der internationalen Baltic Horse Show.
Wenn die Springreiter fast schon fertig sind, rüsten sich die Dressurasse aus Schleswig-Holstein und Hamburg zum großen Auftritt, denn ab 15.00 Uhr wird auf dem Pagelplatz oberhalb des Segeberger Sees die Frage entschieden, wer Landesmeister bzw. Landesmeisterin der Dressurreiter von Schleswig-Holstein und Hamburg wird. Im vergangenen Jahr gingen die Titel nach Hamburg und Pinneberg an Isabell von Wendorff und Wieger Derk de Boer.
Tickets für wenig Geld
Wer dabei sein will, muss gar nicht tief ins Portemonnnaie greifen. Der Eintritt zum Turnierplatz ist am Freitag frei, samstags bezahlen Erwachsene 6,50 Euro Eintritt, ab 16.00 Uhr sogar nur drei Euro. Sonntags kosten die Tickets 7,50 Euro. Kinder bis 14 Jahre kommen am Samstag für drei Euro und am Sonntag für 3,50 Euro auf das Gelände. Und das Dritte und weitere Kinder einer Familie haben kostenlos Zutritt.
Alle Informationen und News vom Pferdesportverband Schleswig-Holstein und zum Landesturnier gibt es auch online unter www.pferdesportverband-sh.de
28.08.2008
60. Landesturnier 2008 in Bad Segeberg
Geburtstagsfeier mit Olympiasiegern
(Bad Segeberg) Alle Jahre wieder, das gilt bereits zum 60. Mal für das Landesturnier in Bad Segeberg. Vom 12. bis 14. September wird auf der ehemaligen Rennkoppel in Bad Segeberg um die Landesmeisterschaften der Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein im Springen und in der Dressur gekämpft. In drei Altersklassen geht es in beiden Disziplinen um Titel und Medaillen und in diesem Jahr dürfen sich die Reitsportfans auf den Besuch zweier Olympiahelden freuen. Doppel-Olympiasieger Hinrich Romeike (Nübbel) und Peter Thomsen (Großenwiehe), die mit der deutschen Vielseitigkeits-Equipe in Hongkong Gold gewannen, kommen eigens wegen des 60. Geburtstags des Landesturniers am Samstag auf den Segeberger Wochenmarkt für eine Autogrammstunde.
Klar das Hinrich Romeike dann auch die „Daumen drückt“ für seinen Coach Jörg Naeve aus Bovenau. Der Springreiter war einen Tag vor dem abschließenden Springen der Vielseitigkeitsreiter „Hals über Kopf“ nach Hongkong geflogen, um seinem Freund Hinrich bei der Vorbereitung auf das Springen zu helfen. Schließlich kennt Naeve die Stärken und Schwächen von Romeike und seinem Schimmel Marius in- und auswendig. Naeve startet in der Landesmeisterschaft Springen der Herren, die in jedem Fall einen neuen Meister bekommen wird, denn Titelverteidiger Rolf-Göran Bengtsson – Schwede mit Wohnsitz in Breitenburg und gerade Olympiazweiter in China geworden – kann seinen 2007 gewonnenen Titel nicht verteidigen. „Ich muss zur Weltmeisterschaft der jungen Springpferde nach Lanaken,“ so Bengtsson. Spannung verspricht am Sonntag der Große Preis von Schleswig-Holstein nicht nur wegen der Entscheidung in der Landesmeisterschaft, sondern auch wegen der Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1, die ihre dritte Etappe in Bad Segeberg erlebt. Das Ranking führt Vorjahressieger Naeve übrigens mit 48 Punkten an.
Titelverteidiger in der Dressur sind der Pinneberger Dressurausbilder Wieger Derk de Boer, der mit Cosmopolitan 2007 erstmals Landesmeister der Herren wurde und die junge Hamburger Dressurreiterin Isabel von Wendorff mit Rosselini G. Der Pagelplatz – das am Hang oberhalb des Segeberger Sees gelegene Dressurviereck – wird vom 12. bis 14. September dicht umlagert sein, wenn sich Hamburgs und Schleswig-Holsteins beste Dressurreiter dort dem Vergleich stellen.
Tickets für wenig Geld
Wer dabei sein will, muss gar nicht tief ins Portemonnnaie greifen. Der Eintritt zum Turnierplatz ist am Freitag frei, samstags bezahlen Erwachsene 6,50 Euro Eintritt, ab 16.00 Uhr sogar nur drei Euro. Sonntags kosten die Tickets 7,50 Euro. Kinder bis 14 Jahre kommen am Samstag für drei Euro und am Sonntag für 3,50 Euro auf das Gelände. Und das Dritte und weitere Kinder einer Familie haben kostenlos Zutritt.
Alle Informationen und News vom Pferdesportverband Schleswig-Holstein und zum Landesturnier gibt es auch online unter www.pferdesportverband-sh.de
20.08.2008
Letzte Chance:
Zehnte Etappe der WARSTEINER Reitsport-Förderung „steigt“ in Kellinghusen.
Warstein, 19. August 2008. Im schleswig-holsteinischen Kellinghusen wird vom 22. bis 24. August die Qualifikationsserie zur WARSTEINER Reitsport-Förderung abgeschlossen. Dort im Süden des Landes werden die letzten drei Tickets für das Halbfinale des Nachwuchsprojektes vergeben. Das Reitturnier der RuFSch Kellinghusen ist die zehnte und damit letzte Etappe der Serie bei der Premiere in Schleswig-Holstein – vorläufig - denn in Havekost findet vom 3. bis 5. Oktober noch das Halbfinale statt.
Das insgesamt 28 Prüfungen umfassende Turnier in Kellinghusen haben sich 41 junge Talente im Springsattel „auf die Fahnen“ geschrieben. Die entscheidende Prüfung ist ein Stilspringen der Kl. L am Samstag, dem 23. Oktober ab 13.15 Uhr. Weiter ins Halbfinale kommen die wertnotenbesten drei Teilnehmer des Wettbewerbs. Dabei gilt die Regel: Doppelqualifikationen gibt es nicht, wenn ein bereits qualifizierter Reiter zu den besten Drei gehört, rückt der Viertplatzierte nach. Viele Junioren und Junge Reiter nutzen die Qualifikationsstationen der Serie gern zur Leistungsüberprüfung und Vorbereitung auf das Halbfinale, denn dort wird es nochmal „ernst“.
Nur die besten 15 Absolventen können sich vom 16. bis 19. Oktober auf den Weg ins Finale machen. Das findet im Rahmen des nationalen Hallen-Reitturniers WARSTEINER CHAMPIONS TROPHY statt und ist ein echtes Highlight im westfälischen Turnierkalender. Zwei Wettbewerbe zählen zum Finale und die besten Zehn gewinnen einen ganz besonderen Trainingstag bei einem internationalen Teilnehmer.
Zugunsten der jungen schleswig-holsteinischen Springreiterinnen und Springreiter entschied die Warsteiner Brauerei bereits, im Fall des Falles zwei Trainingstage anzusetzen – einen in Westfalen und einen in Schleswig-Holstein, um den Jungtalenten und ihren Eltern die lange Anreise zu ersparen.
19.08.2008
Drei neue Kandidaten für WARSTEINER Reitsport-Förderung in Langstedt-Bollingstedt gekürt
Warstein, 18. August 2008. Die Entscheidung fiel am Sonntag beim Reitturnier des RV Langstedt-Bollingstedt: Philipp Battermann (Schülp), Jennifer Mau (Schuby) und My Thorvaldsson (Fehmarn) qualifizierten sich für das Halbfinale der WARSTEINER Reitsport-Förderung in der Stilspringprüfung Kl. L. Dabei profitierte Thorvaldsson als viertbeste Teilnehmerin des Wettbewerbs von der Tatsache, dass eine vor ihm platzierte Reiterin die Qualifikation bereits „in der Tasche hat“. Carolin Guddat, junge Springreiterin aus dem Heimatverein Großenwiehe des Mannschafts-Olympiasiegers der Vielseitigkeitsreiter, Peter Thomsen, hat ihre Ziele schon frühzeitig erreicht. Carolin sicherte sich bereits in Thaden das Ticket ins Halbfinale der WARSTEINER Reitsport-Förderung in Havekost.
Philipp Battermann überzeugte auf Convey X mit einer stilistisch ansprechenden Runde, die mit der Wertnote 8,2 in der zweiten Abteilung belohnt wurde. Bereits bei den Groß Wittenseer Turniertagen rutschte Battermann als Nachrücker in die Halbfinal-Qualifikation, konnte nun in Langstedt-Bollingstedt ganz sicher überzeugen. Das macht dem Jungtalent auch Mut für das Halbfinale in Havekost. Jennifer Mau vom Schubyer RV gewann auf Contico die erste Abteilung der WARSTEINER Reitsport-Förderung mit der Wertnote 7,9.
Die drei Kandidaten treffen nun im Halbfinale in Havekost vom 3. bis 5. Oktober auf die Mitbewerber aus Schleswig-Holstein. Es sind insgesamt 30 junge Talente des Springsports, die sich für das Halbfinale empfehlen konnten und können. Eine Station steht noch aus und das ist vom 22. bis 24. August das Reitturnier in Kellinghusen – die letzte Chance dabei zu sein.
In Havekost geht es darum, zu den besten 15 Teilnehmern des Halbfinales zu zählen, um sich für das Finale bei der WARSTEINER CHAMPIONS TROPHY vom 16. bis 19. Oktober zu empfehlen. Klar ist damit auch – der Countdown läuft für die kommenden Jungstars des Springsports.
12.08.2008
„Tickets“ werden knapp – Drei Schleswig-Holsteinerinnen qualifizieren sich in Behrendorf
Warstein, 11. August 2008. Die achte Etappe der WARSTEINER Reitsport-Förderung im schleswig-holsteinischen Behrendorf ist entschieden und es waren erneut drei junge Reiterinnen, die sich ins Halbfinale der Springsportserie für die Nachwuchstalente im Sattel katapultierten. Monya Johannsen aus Medelby, Lea Claußen vom gastgebenden Verein Obere Arlau in Behrendorf und Annika Drewes aus Rissen sind im Halbfinale der WARSTEINER Reitsport-Förderung in Havekost „gelandet“.
Mit der Wertnote 8,3 auf Kilian präsentierte sich Monya Johannsen als beste Teilnehmerin aus beiden Abteilungen der Stilspringprüfung Kl. L. Wertnotengleich mit 8,0 folgten Lea Claußen mit Belcanto und Annika Drewes mit Penelope als Siegerin der zweiten Abteilung.
Behrendorfs traditionsreiches Turnier war erstmals Gastgeber einer Etappe des Nachwuchsprojektes der Warsteiner Brauerei – und dabei der erwartet gute Turnierveranstalter. Für Schleswig-Holsteins Jungtalente ist die WARSTEINER Reitsport-Förderung eine große Chance. Bislang war das Projekt seit dem Beginn 2006 auf Westfalen beschränkt, 2008 wurde erstmals das Pferdeland Schleswig-Holstein einbezogen.
„Tickets“ für das Halbfinale in Havekost vom 3. bis 5. Oktober werden langsam rar, denn acht von zehn Qualifikationen im Land zwischen den Meeren sind bereits entschieden. Chancen gibt es nun noch in Langstedt-Bollingstedt (15. bis 17. August) und in Kellinghusen (22. bis 24. August).
Zum 60-sten nach Bad Segeberg – Holsteiner Masters 3plus1 gastiert beim Landesturnier
(Bad Segeberg) Die ersten beiden Etappen sind entschieden, jetzt folgt vom 12. bis 14. September Station Nummer drei der Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1 – präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein. Der Klassiker der schleswig-holsteinischen Turnierszene ist Gastgeber der Serie – das 60. Landesturnier auf der Segeberger Rennkoppel.
Entschieden wird auch Etappe Nummer drei im Großen Preis von Schleswig-Holstein, einen Unterschied zu den Stationen in Groß Wittensee, Fehmarn und Niebüll allerdings gibt es. Startberechtigt sind ausschließlich die Springreiterinnen und –reiter aus Schleswig-Holstein und Hamburg, denn Bad Segebergs traditionsreiches Turnier beherbergt vom 12. bis 14. September die Landesmeisterschaften der Springreiter beider Landesverbände. Und so ist klar, dass sich vornehmlich Schleswig-Holsteins und Hamburgs Elite auf der Rennkoppel zur Punktejagd treffen wird.
Der Titelverteidiger des Premierenjahres 2007 liegt nach zwei Stationen in Führung. Jörg Naeve (Bovenau) heimste beim „Hausturnier“ in Groß Wittensee 26 und in Fehmarn 22 Punkte ein und hat damit die Tabellenspitze erobert, gefolgt von Thomas Voß (Schülp) und Mike Patrick Leichle (Plön)und Torben Köhlbrandt (Klein Offenseth).
In Bad Segeberg geht es nun in die dritte Runde im Holsteiner Masters 3plus1 – präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein. Nur die besten 25 Reiter aus vier Etappen qualifizieren sich für das Finale beim internationalen CSI4* in der Sparkassen-Arena-Kiel, der Baltic Horse Show.
Das Ranking nach zwei von vier Stationen:
1. Jörg Naeve (Bovenau), 48 Punkte
2. Thomas Voß (Schülp) 36 Punkte
3. Mike Patrick Leichle (Plön) 35 Punkte
3. Torben Köhlbrandt (Klein Offenseth) 35 Punkte
5. Tim Markus (Tasdorf) 34 Punkte
6. Jörg Kreutzmann (Kasseburg) 33 Punkte
7.Lars Bak Andersen (Elmshorn) 31 Punkte
8. Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) 28 Punkte
8. Dirk Schröder (Lentföhrden) 28 Punkte
8. Christopher Frazer (Breitenburg) 28 Punkte
11. Charlotte Lund (Dänemark) 24 Punkte
Reitturnier in Behrendorf vom 08.-10.08.2008
Im nordfriesischen Behrendorf herrschten zum dreitägigen Springturnier mit Finale des „Holsteiner Schaufensters“ knackige Wetterbedingungen, die den sportlichen Leistungen aber keinen Abbruch taten. Mit 1750 Nennungen, 900 Pferden, 30 Stunden Springsport auf zwei Plätzen und 40 Millimeter Regen in der Nacht zu Freitag war auf der „Süderkoppel“ einiges los.
Turnierchef Harald Andresen, Vorsitzender des ausrichtenden Reit- und Fahrvereins Obere Arlau/Behrendorf, war guter Dinge: 100 Helfer sorgten für ein reibungsloses Turniergeschehen, die Zuschauerzahl war ordentlich und 15 Tonnen Sand sowie viel Walzen hielten den Springplatz in Schuss. „Glücklicherweise ist unser Abreiteplatz mit 1,5 Hektar so groß, dass wir genügend Raum zum Ausweichen haben, um Sprünge zu verstellen“, resümierte Andresen. „Sicheres Reiten war jederzeit möglich“, so Richter Peter Schultes (Schleswig). Amazone Inga Czwalina, mit einer souveränen und in den Distanzen sicheren Lady Levisto Siegerin des Youngster Springens Klasse S*, zeigte sich ebenfalls unbeeindruckt vom weichem Boden. „Die Bedingungen passen schon“, sagte die Fehmaranerin.
Zur Halbzeit des abschließenden S*-Springens schlug das Wetter dann noch eine Kapriole – ein Pagodenzelt wurde von einer Windboe auf den Turnierplatz geschleudert. Stefan Jensens Copperman ließ sich davon zwar nicht beeindrucken, dennoch beendete der Bosbüller mit dem elfjährigen Contender-Sohn den Parcours nicht. Mit Charmeur hingegen hatte der Sieger des Hauptspringens vom Vorjahr mehr Glück. Der Schaufenster-Ranking Dritte zog mit acht Reiterkollegen ins Stechen ein. Mit einem Abwurf (45,86 Sekunden) beendete Jensen den Stechparcours als siebter. Schneller, mit ebenfalls einem Fehler (44,72), war Markus Brose. Im Sattel von Camillo gab der Hamburger ein stilistisch sehr gutes Bild ab und kam mit 44,72 Sekunden auf Rang sechs.
Der Ranking-Zweite des Schaufensters, Christopher Frazer, setzte alles auf eine Karte. Das Risiko kostete ihn den Sieg: Arargorn W schaffte aus dem hohen Tempo den letzten Sprung nicht ohne Abwurf: Bestzeit (39,20) aber 4 Fehler, Platz fünf im S*-Springen und Rang zwei in der Serien-Wertung. Mit Inga Czwalina/Caretto (Fehmarn) und Sabine Bremer/Octavia (Gettorf) mischten zwei Amazonen mit. Beide Schimmel leisteten sich Fehler, Caretto verweigerte sogar einmal den Gehorsam, Rang acht für Octavia (8/45,71), Rang neun (19/64,45) für Caretto.
Takashi Haase (Groß Niendorf) wurde auf Chaconne Zweiter (0/41,85). Denn an einem gab es kein Vorbeikommen: Der seit sieben Jahren im Dienst des Holsteiner Verbandes stehende Lars Bak Andersen (29) zeigte brillante Vorstellungen mit gleich drei Holsteiner Hengsten: Nekton, Boritas und Quadrigo sprangen vom Feinsten (Rang eins, drei und vier). „Es war wichtig für mich, die Hengste in einer Züchterhochburg gut vorzustellen“, sagte Andersen nach seinen hoch konzentrierten Auftritten, die ihm den Sieg in der Springserie einbrachten.
Gefreut hat sich auch Christian Straub (Hörpel): Der Berufsreiter sitzt seit Anfang des Jahres im Sattel von Lilly Marleen. Die Besitzerin der Stute, Birte Brunk, ist schwanger. „Für mich ein großes Glück, Lilly Marleen ist ein fantastisches Pferd“, lobte Straub, der mit der temperamentvollen Stute, die bereits unzählige S-Platzierungen und Siege in ihrer Bilanz vermerkt hat, das S*-Springen am Sonnabend für sich entschied. Vier weitere „Nuller“ waren langsamer. Am Sonntag ging er zur Schonung des Pferdes jedoch nicht an den Start. Weitere Highlights des Turniers waren eine Station der Warsteiner Reitsportförderung (L-Stilspringen) und ein L-Springen mit Stechen, „in dem viele ehemalige und Amateurreiter großen Spaß hatten“, beobachtete Turnierchef Harald Andresen. jem
Alle Ergebnisse unter www.kn-online.de/reiten
07.08.2008
Eerdekens mit CHIO-Ehrennadel ausgezeichnet
Belgier hatte führerloses Gespann gestoppt – ALRV-Präsident Pavel: „Er ist ein Held“ Dominique Eerdekens ist am Dienstag vom Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. (ALRV) mit der Ehrennadel des Weltfests des Pferdesports, CHIO Aachen, ausgezeichnet worden. Der Belgier hatte beim CHIO Aachen 2008 den führerlosen Vierspänner des Australiers Boyd Exell im Gelände gestoppt, nachdem der Fahrer und sein Team in einem Hindernis von der Kutsche gestürzt waren. "Dominique Eerdekens ist für uns ein Held", sagte ALRV-Präsident Klaus Pavel vor Medien aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden. "Auch wenn er selbst seine mutige Tat unter Einsatz seiner eigenen Gesundheit für selbstverständlich hält. Das ist sie in unserer Zeit sicherlich nicht."
Eerdekens hatte sich die Leinen des vorbei galoppierenden Gespanns gepackt und so "Schlimmeres verhindert", sagte Pavel. Auch Boyd Exell, der in England lebt und eigens zur Ehrung nach Aachen gereist war, danke dem Belgier aus Neerpelt (Provinz Limburg). "Er hat meine Pferde gerettet, sie hätten sich schwer verletzten könnten", sagte der Australier. "Gerade weil er ruhig gehandelt hat und die Pferde in einem weiten Bogen hat auslaufen lassen. Als Pferdesportler hat er einen tollen Job gemacht. Leider lässt sich ein solcher Unfall bei allen Sicherheitsvorkehrungen nie ganz ausschließen." Dominique Eerdekens ist selbst Gespannfahrer und blieb trotz allen Lobes und des Blitzlichtgewitters der Fotografen bescheiden: "Ich habe in diesem Moment nicht viel nachgedacht, ich wollte nur helfen." Und so habe er anschließend einfach seine Mütze gesucht, die ihm beim Sprung nach den Zügeln heruntergefallen sei und dann ein Bier getrunken.
Neben der Ehrennadel überreicht Klaus Pavel dem 43-Jährigen ein neues Geschirr für seinen eigenen Vierspänner, eine Urkunde sowie eine gerahmte Fotoserie, die den Moment des mutigen Eingreifens festgehalten hat, zur Erinnerung. Nächstes Jahr will der Belgier auf alle Fälle wieder als Besucher zum CHIO Aachen (26. Juni bis 5. Juli) kommen - wie immer in den vergangenen 15 Jahren. Bezahlen muss er dann nicht, denn zur Ehrennadel zählt auch die Akkreditierung für den CHIO Aachen auf Lebenszeit.
7.8.2008
15.000 Euro für Therapeutisches Reiten und Behindertensport
Charity-Kooperation „Glücks-Bringer“ erzielt Rekordsumme In diesem Jahr haben die Besucher des Weltfests des Pferdesports, CHIO Aachen, besonders viel für den guten Zweck gespendet: 15.000 Euro wurden zugunsten des Therapeutischen Reitens und des Förderkreises Behindertensport gesammelt. Das sind rund 5000 Euro und damit 50 Prozent mehr als jeweils in den Vorjahren. "Die Spendenbereitschaft der Besucher und das Engagement der zumeist jugendlichen Spendensammler war außergewöhnlich", betont Klaus Pavel, Präsident des CHIO-Veranstalters Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. (ALRV). Überreicht wird der Scheck offiziell am 11. November 2008 - bei der "Nacht der Stars", der großen Benefiz-Gala des Paralympischen Sports in der Mercedes-Welt am Salzufer in Berlin. "Wir werden das Geld ganz gezielt in wichtige Projekte investieren", sagte Gerda Pleitgen, die langjährige Vorsitzende des Förderkreises Behindertensport. "Wir sind dem ALRV sehr dankbar." Seit Jahren besteht zwischen dem ALRV, dem Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) und dem Förderkreis Behindertensport die Charity-Kooperation "Glücks-Bringer", bei der während des CHIO Aachen Gelder gesammelt werden. Mehrere zehntausend Euro kamen so in den vergangenen Jahren zusammen, außerdem weitere 80.000 Euro bei der Reitsport-WM Aachen 2006. Doch die Kooperation geht darüber noch hinaus. "Wir möchten dem Therapeutischen Reiten und dem Behindertensport gleichzeitig auch eine öffentliche Plattform bieten", erklärt Pavel.
So präsentierten sich in diesem Jahr beide Organisationen mit einem Stand in der CHIO-Zeltstadt, führten Kinder von Aachener Therapiehöfen im Rahmenprogramm ihr Können auf dem Pferd vor oder nahm die deutsche Dressurreiterin Angelika Trabert als Vertreterin der Paralympics an der CHIO-Eröffnungsfeier teil. Trabert wird übrigens schon in wenigen Wochen nach Aachen zurückkehren: Nach den Pferden der Olympiareiter werden auch die Vierbeiner für die Paralymischen Spiele in Hongkong (6. bis 17. September) vor dem Abflug in den Aachener Stallungen unter Quarantäne gestellt.
31.07.2008
WARSTEINER Reitsport-Förderung
Frederike, Isabell und Lena jumpen ins Halbfinale – WARSTEINER Reitsport-Förderung in Ahrensburg-Ahrensfelde
Warstein, 29. Juli 2008. Das 33. Reitturnier des Reitvereins Ahrensburg-Ahrensfelde war die siebte von zehn Qualifikations-Stationen der WARSTEINER Reitsport-Förderung in Schleswig-Holstein und auch hier wurde deutlich: Die Frauen sind auf dem Vormarsch im Springsport. Drei junge Reiterinnen eroberten das Halbfinale des Nachwuchsprojektes der Warsteiner Brauerei und dürfen auf die Final-Teilnahme im Rahmen der WARSTEINER CHAMPIONS TROPHY im Oktober hoffen.
Frederike Staack (Pferdesport Granderheide), Isabell Meyer (Borstorfer RFV) und Lena Marquardt (Pferdesport Granderheide) setzten sich gegenüber 41 Mitbewerbern beim Run auf das Halbfinale in der Stilspringprüfung Kl. L in Ahrenburg-Ahrensfelde durch. Turnierleiter Ralf Hinzmann staunte nicht schlecht: „Wir hatten ein sehr gutes Nennungsergebnis für die WARSTEINER Reitsport-Förderung trotz der Ferienzeit.“ Anstelle von Ferien stand bei den 44 Kandidaten die Förderung hoch im Kurs.
Siegerin der Prüfung war mit dem acht Jahre alten Holsteiner Wallach Calippo-Star Frederike Staack mit der Wertnote 8,7. Die junge Reiterin hat bereits im Ponysattel etliche Erfolge gefeiert. Mit der Wertnote 8,4 folgte auf dem zweiten Rang Isabell Meyer mit dem Trakehner Wallach Missouri vor Lena Marquardt auf der 16 Jahre alten Holsteiner Stute Gwendolina mit der Wertnote 8,2.
Nächste Station ist für die drei Reiterinnen nun das Halbfinale der WARSTEINER Reitsport-Förderung in Havekost vom 3. bis 5. Oktober. Die besten 15 Teilnehmer des Halbfinales starten dann im Rahmen der WARSTEINER CHAMPIONS TROPHY vom 16. bis 19. Oktober im Finale, zu dem auch die 15 besten Kandidaten aus Westfalen erwartet werden. In zwei Wettbewerben geht es darum zu den Top-Ten der WARSTEINER-Saison zu gehören, die einen Trainingstag mit einem internationalen Top-Reiter gewinnen.
In Behrendorf, Langstedt-Bollingstedt und Kellinghusen finden die nächsten Qualifikationen zur WARSTEINER Reitsport-Förderung in Schleswig-Holstein statt.
21.07.2008
NEU: Newsletter aus Kiel
Kiel – Die Baltic Horse Show in Kiel zählt zu den besonderen Höhepunkten im deutschen Turnierkalender. Vom 13. bis 16. November 2008 kommen die besten Springreiter der Welt in die Ostseehalle und zelebrieren Großes über den Stangen. Das Programm in der Landeshauptstadt kann sich sehen lassen: Neben Parcours-Sport vom Feinsten kehrt mit Young Horses Classics die Dressur zur Baltic Horse Show zurück!
Und weil es aus Schleswig-Holstein immer viel zu berichten gibt, hat sich Turnierveranstalter Peter Rathmann etwas Neues einfallen lassen. Künftig bekommen alle Interessierte regelmäßig Post aus Kiel! Der neue digitale Newsletter hält auf dem Laufenden und berichtet über Neuigkeiten aus dem Bereich Holsteiner Masters und von der Baltic Horse Show. Das Wesentliche wird in kurzer und knapper Form dargestellt, optisch ist der Newsletter übersichtlich und mit Fotos aufbereitet – so ist der Leser stets informiert und kann „mitreden“.
Und es reicht nur ein Klick: Unter www.baltic-horse-show.de kann man den Newsletter abonnieren!
20.07.2008
Norddeutsche Jugendmeisterschaften - Sechs neue Meister in Hamburg gekürt
(Hamburg) – Ein Doppelerfolg der Klatte-Geschwister aus Lastrup und eine deutliche Dominanz der jungen Talente aus Niedersachsen und Weser-Ems sind die Kennzeichen der Norddeutschen Jugendmeisterschaften in Hamburg. Guido Klatte legte mit Pony Campiono im Parcours vor und gewann die dritte Wertungsprüfung des Meisterschafts-Marathons, wenig später griff seine „große Schwester“ Victoria das gute Beispiel auf, gewann mit Can be good die 3. Wertung der Junioren und sicherte damit den Doppelerfolg der Familie, deren Pferdezucht weit über die Grenzen des Bundeslandes Niedersachsen hinaus bekannt ist.
Die Medaillen durften dann auch endlich glänzen, nachdem Hamburgs Wetter sich von einer deutlich freundlicheren Seite zeigte. Nach einem Regentag am Samstag wurden die unverdrossenen Jungstars mit etwas Sonne belohnt.
Im Dressurviereck hatten die jungen Damen „die Hosen an“ und zwar vor allem die aus dem gastgebenden Landesverband Hamburg und auch Niedersachsen. Natascha Ahrens holte in der Pony-Dressur Silber für Hamburg, Silber und Bronze in der Junioren-Dressur gab es durch Clarissa Dennert und Anna-Lena Kracht, Franziska Sauer sicherte sich Silber bei den Jungen Dressurreitern und das dürfte für Zufriedenheit in Hamburg sorgen. Nicht ganz so üppig fiel die Ausbeute bei den Springreitern aus, keine einzige Medaille für die Reiterinnen und Reiter aus der Hansestadt.
Die niedersächsische Dominanz (s.a. Ergebnisse unten) fand auch in der letzten Springprüfung des Tages, dem Preis der BMW-Niederlassung Hamburg im Parcours ihren Ausdruck. Patrick Döller aus Visbek gewann mit Azur die Meisterschaft, nachdem sich Nisse Lüneburg aus Hetlingen selbst aus dem „Rennen“ gekegelt hatte. 16 Strafpunkte in der dritten Wertungsprüfung, einem schweren Springen der Kl. S sind indes sehr ungewöhnlich für den 19 Jahre jungen Holsteiner.
Turnierchef Klaus Meyer, Vorsitzender des Norddeutschen und Flottbeker Reitervereins zog ein insgesamt positives Fazit trotz aller Probleme, die das regnerische Wetter der beiden ersten Tage nach sich zog. Der Derbyplatz hielt, was schon bei der Sanierung versprochen wurde und Meyer gedenkt den alljährlichen Kraftakt der Norddeutschen Jugendmeisterschaften erneut zu vollziehen für die NJM 2009. Landesverbandvorsitzender Franz-Peter Bockholt hält das Turnier für unverzichtbar, denn: „Das ist ein Aushängeschild für Hamburg.“ Immerhin – der Süden der Republik leistet sich eine derartige Meisterschaft für den reitsportlichen Nachwuchs nicht.
Ergebnisse der Norddeutschen Jugendmeisterschaften in Hamburg
Ponyspringen Kl. M* mit Stechen, 3. Wertung Pony, Preis der Rainbow Tours: 1. Guido Klatte (Lastrup) mit Campino 0 Strafpunkte/41,94 Sekunden, 2. Jan-Martin Gräper (Raddestorf) mit Nerwero 4/50,28, 3. Laura Strehmel (Neustadt-Dosse) mit Maverick 8/48,82, 4. Lea Clausen (Behrendorf) mit Celina 8/50,65, 5. Nina-Andrea Hoffmann (Zeven) mit Top Alice 4/70,12.
Norddeutsche Ponymeisterschaft Springen 2008: Gold Guido Klatte (Lastrup) mit Campino 100,90 Punkte, Silber Lea Clausen (Behrendorf) mit Celina 95,30, Bronze Johanna-Luise Schürmann (Gehrde) mit Twister 78,90, 4. Paula de Boer (Pinneberg) mit Klarissa 78,70, 5. Jacqueline Grobosch (Lindhorst) mit Moorlands Marcia 77,30.
Springen Kl. M2* mit Stechen, I. Abteilung, 3. Wertung Junioren, Preis der Hanseteam GmbH: 1. Denise Ahrens-Menke (Oldenburg) mit Laetitia H 0Strafpunkte/ 45,90 Sekunden, 2. Vincent Elbers (Falkenberg) mit Silpa 0/49,89, 3. Kim Gelewsky (Berlin) mit London Olympics 4/48,51, 4. Jarka Luther (Wittmoldt) mit Caresino 4/49,43, 5. Lukas Getzin (Scheeßel) mit Petite Fleur 8/69,99.
Springen Kl. M2* mit Stechen II. Abteilung, 3. Wertung Junioren, Preis der Firma Dresswerk: 1. Victoria Klatte (Lastrup) mit Can be good 0/47,74, 2. Oliver Cordes (Dörpen) mit La Palma 0/49,62, 3. Ina Reimers (Neustadt) mit Phantasie 4/47,18, 4. Josef-Jonas Sprehe (Lönningen-Benstrup) mit Christopher 4/50,78, 5. Andreas Theurer (Hamburg) mit Quanto Fino 4/51,18.
Norddeutsche Meisterschaft Springen, Junioren: Gold Victoria Klatte (Lastrup) mit Can be good 254 Punkte, Silber Annkathrin Heydenreich (Isernhagen) mit General Sterling Price 245,40, Bronze Ina Reimers (Neustadt) mit Phantasie 238,30, 4. Max-Hilmar Borchert (Stechlin-Menz) mit Easy Lady 236,10, 5. Oliver Cordes (Dörpen) mit La Palma 232,30.
Springen Kl. S2* mit Stechen, 3. Wertung Junge Reiter, Preis der BMW-Niederlassung Hamburg: 1. Ronja Bergmann (Malente-Eutin) mit Candy Girl 0/46,71, 2. Patrick Döller (Visbek) mit Azur de Luciano 4/47,25, 3. Kendra Claricia Brinkop (Neumünster) mit Lanarius 12/55,62, 4. Jeldrik Krüger (Talmühle-Havekost) mit Tough Cookie 4/79,04, 5. Antonia-Selina Brinkop (Neumünster) mit Pauline 4/82,38.
Norddeutsche Meisterschaften Springen Junge Reiter: Gold Patrick Döller (Visbek) mit Azur de Luciano 159,50 Punkte, Silber Nisse Lüneburg (Hetlingen) mit Latoya 150,50[] , Bronze Jeldrik Krüger (Talmühle-Havekost) mit Tough Cookie 146,10, 4. Kendra Claricia Brinkop (Neumünster) mit Lanarius 141,20, 5. Ronja Bergmann (Malente-Eutin) mit Candy Girl 137,30.
Dressur Kl. L, 3. Wertung Pony, Preis des Elbe-Einkaufzentrums Hamburg: 1. Natascha Ahrens (Hamburg) mit Pokerface 71,00 Prozent, 2. Sophie Henriette Tobolla (Neubeeren) mit Beetle 69,41, 3. Lena Schütte (Sittensen) mit Campari W 68,66, 4. Christina Ellendt (Neuschönberg) mit Honeur 68,25, 5. Lena Faster (Harsefeld) mit Mahoney 68,16.
Norddeutsche Meisterschaft Dressur Pony: Gold Christina Ellendt (Neuschönberg) mit Honeur 636,20 Punkte Silber Natascha Ahrens (Hamburg) mit Pokerface 632,08, Bronze Lena Faster (Harsefeld) mit Mahoney 618,26 4. Sophie Henriette Tobolla (Neubeeren) mit Beetle 611,45, 5. Lena Schütte (Sittensen) mit Campari W 611,39.
Dressur-Kür Kl. M, 3. Wertung Junioren, Preis der Rainbow Tours: 1. Charlott-Maria Schürmann (Gehrde) mit World of Dreams 76,33 Prozent, 2. Clarissa Dennert (Hamburg) mit Ramon 75,08, 3. Anna-Lena Kracht (Hamburg) mit Rubino Royal 75,00, 4. Marie-Sophie Ehlen (Sittensen) mit Perignon T 72,58, 5. Caroline Wilm (Tasdorf) mit Royal Prinzess 72,25.
Norddeutsche Meisterschaft Dressur Junioren: Gold Charlott-Maria Schürmann (Gehrde) mit World of Dreams 664,33 Punkte, Silber Clarissa Dennert (Hamburg) mit Ramon 650,58, Bronze Anna-Lena Kracht (Hamburg) mit Rubino Royal 632,42, 4. Helena Vick (Tespe) mit Deichhof`s Romeo 626,41, 5. Caroline Wilm (Tasdorf) mit Royal Prinzess 623,42.
Dressur-Kür Kl. S, 3. Wertung Junge Reiter, Preis der BMW-Niederlassung Hamburg: 1. Franziska Sauer (Seeth-Ekholt) mit Allernixe 76,00 Prozent, 2. Annika Hillemann (Sittensen) mit Calmaro 75,08, 3. Laura Langnau (Diek-Bassum) mit Woman on top 71,33, 4. Vanessa Klaus (Nienhagen) mit Rudi XXL 69,70, 5. Marie-Theres Bahn (Grande) mit Quanderas 66,66.
Norddeutsche Meisterschaft Dressur Junge Reiter: Gold Annika Hillemann (Sittensen) mit Calmaro 648,91, Silber Franziska Sauer (Seeth-Ekholt) mit Allernixe 640,78, Bronze Laura Langnau (Diek-Bassum) mit Woman on top 612,86, 4. Vanessa Klaus (Nienhagen) mit Rudi XXL 609,95, 5. Marie-Theres Bahn (Grande) mit Quanderas 582,86.
Information zu den Norddeutschen Jugendmeisterschaften online unter: www.njm-online.de
19.07.2008
NJM: Medaillen in Reichweite – Nisse Lüneburg Favorit im Springen
(Hamburg) – Die Führungsposition hat er sich fein erarbeitet: Nisse Lüneburg aus Hetlingen rangiert mit 101 Punkten nach zwei Wertungen der Norddeutschen Jugendmeisterschaften auf dem Hamburger Derbyplatz ganz vorn in der Wertung Springen der Jungen Reiter. Mit der 12 Jahre alten Holsteiner Stute Latoya war der 19 Jahre junge Reiter bester Teilnehmer aus zwei Abteilungen, im zweiten Durchgang musste er sich nur hinter Dennis Buddenberg aus Melle-Gersmold einreihen. So komfortabel die Führung auch aussieht – sie ist es nicht, denn eben jener Dennis Buddenberg ist dem Schleswig-Holsteiner mit 99,40 Punkten dicht auf den Fersen. Gleichwohl sind die Hoffnungen groß auf einen schleswig-holsteinischen Sieg beim Fantross. Die Entscheidung fällt am Sonntag ab 15.00 Uhr in der alles entscheidenden dritten Runde, einer Springprüfung Kl. S mit Stechen, die vom Hauptsponsor der NJM, der BMW Niederlassung Hamburg präsentiert wird. Die Konkurrenz ist wahrlich „nicht ohne“ mit Patrick Döller aus Visbek (92,00 Punkte) und Peer Zielke aus Breitenburg (88,20).
Eine Norddeutsche Jugendmeisterschaft ist nicht nur Talentschau per exellence, sie birgt auch das Wiedersehen mit vierbeinigen Prominenten. Caresino ist so einer, der unübersehbar ist und seinem Reiter Hauke Luther etliche Erfolge bescherte. Inzwischen ist der große Braune 17 Jahre alt und hat sein „Rentnerdomzil“ bei Thieß Luther in Wittmoldt bezogen. Weil Sportpferde jedoch auch in reiferen Jahren fit gehalten werden müssen, nahm von ca. 3 Monaten erstmals Jarka Luther im Sattel von Caresino Platz und das blieb nicht ohne Folgen. Der routinierte Caresino ist nun Jarkas umsichtiger Partner in der Junioren-Meisterschaft Springen und alle drückten die Daumen. Großvater Peter Luther, immerhin mit Mannschaftsbronze bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles dekoriert, „ritt“ auf der Tribüne mit und fand Platz vier für die Enkelin in der zweiten Wertung absolut erfreulich.
Die Erste, die beim Anblick der Starterliste stutzig wurde, war die Fotografin: Janne-Friederike Meyer in einer L-Dressur? Die Springreiterin mit Wohnsitz in Schenefeld, die derzeit beim CSIO Falsterbo im Einsatz ist, hat nicht die Disziplin gewechselt, aber eine Namensvetterin ist aufgetaucht. Janne-Friederike aus Tornesch ist gerade mal zehn Jahre alt, reitet mit ihrem Pony Mona Lisa Dressur und weiß „natürlich wer die andere Janne-Friederike“ ist….
In der Dressurmeisterschaft der Jungen Reiter hat Annika Hillemann aus Sittensen die Führung erobert, dicht gefolgt von Franziska Sauer (Seeth Ekholt), die für den Landesverband Hamburg startet und von Vanessa Klaus (Nienhagen). Im Finale am Sonntag hänge „die Trauben hoch“ für die jungen Stars im Viereck, denn dann wird die dritte Wertungsprüfung in einer Kür auf internationalem St.-Georges-Niveau ausgetragen. Ab 16.00 Uhr geht es auf dem Derby-Dressur-Viereck um Gold, Silber und Bronze.
Ergebnisse Norddeutsche Jugendmeisterschaften
Zwei-Phasen-Springen Kl. L, 2. Wertung Pony, Preis der Firma von Rönne-Reitsport: 1. Lea Clausen (Behrendorf) mit Celina 0 Strafpunkte/37,42 Sekunden, 2. Guido Klatte (Lastrup) mit Campino 0/40,99, 3. Paula de Boer (Pinneberg) mit Klarissa 0/41,56, 4. Jan-Martin Gräper (Raddestorf) mit Gismo 0/44,47, 5. Jacqueline Grobosch (Lüdersfeld) mit Moorland`s Marcia 0/44,77.
Zwei-Phasen-Springen Kl. S, I. Abteilung, 2. Wertung Junioren, Preis des Elbe Einkaufzentrums: 1. Denise Ahrens-Menke (Oldenburg) mit Laetitia H 0/33,25, 2. Vincent Elbers (Falkenberg) mit Silpa 0/38,39, 3. Lukas Getzin (Scheeßel) mit Petite Fleur 4/30,84, 4. Jarka Luther (Wittmoldt) mit Caresino 4/36,70, 5. Hannah Schultz (Malente-Eutin) mit Quincy 6,5/ 54,85.
Zwei-Phasen-Springen Kl. S, II. Abteilung, 2. Wertung Junioren, Preis der Firma FFG Flottbeker Fahrzeugaufbereitung: 1. Annkathrin Heydenreich (Isernhagen) mit General Sterling Price 0/30,87, 2. Victoria Klatte (Lastrup) mit Can be good 0/32,40, 3. Greta Kölln (Fehmarn) mit Curly Sue 0/40,06, 4. Cara-Luisa Bolik (Eschede) mit Esther Light 4/30,35, 5. Ina Reimers (Neustadt) mit Phantasie 4/32,17.
Zwei-Phasen-Springen Kl. S*, I. Abteilung, 2. Wertung Junge Reiter, Preis des Anakenenhof: 1. Marcel Wolf (Wedel) mit Chipriano 0/35,15, 2. Pia Kokemohr (Bad Zwischenahn) mit Luigi 0/34,87, 3. Felix Ewald (Neustadt-Dosse) mit Abke 4/35,12, 4. Jonas van der Walle (Hamburg) mit Caluna 4/36,87, 5. John Walther (Thaden) mit Grace Z 4/37,24.
Zwei-Phasen-Springen Kl. S*, II. Abteilung, 2. Wertung Junge Reiter, Preis des Anakenenhof: 1. Dennis Buddenberg (Melle-Gersmold) mit Giuseppe 0/ 30,97, 2. Nisse Lüneburg (Hetlingen) mit Latoya 0/31,68, 3. Ronja Bergmann (Malente) mit Candy Girl 0/31,83, 4. Jeldrik Krüger (Talmühle-Havekost) mit Tough Cookie 0/32,54, 5. Kendra Claricia Brinkop (Neumünster) mit Lanarius 0/35,27.
Pony-Dressur Kl. L, 2. Wertung Pony, Preis des Herrn Horst Schomburg: 1. Christina Ellendt (Neuschönberg) mit Honeur 73,50 Prozent, 2. Natascha Ahrens (Hamburg) mit Pokerface 70,52, 3. Sophie Henriette Tobolla (Neubeeren) mit Beetle 69,64, 4. Lena Faster (Harsefeld) mit Mahoney 69,47, 5. Theresa Meyer (Ahlhorn) mit Kennedy WE 68,77.
Dressur Kl M*, 2. Wertung Junioren, Preis der Siemssen Tiefkühlprodukte GmbH: 1. Charlott-Maria Schürmann (Gehrde) mit World of Dreams 72,00 Prozent, 2. Clarissa Dennert (Hamburg) mit Ramon 70,25, 3. Helena Vick (Tespe) mit Deichhof`s Romeo 68,41, 4. Marie-Sophie Ehlen (Sittensen) mit Perignon T 67,66, 5. Pia-Katharina Voigtländer (Berlin) mit French-Kiss 67,25
Dressur Kl. S, Prix St. Georges, 2. Wertung Junge Reiter, Preis des Anakenenhofs: 1. Annika Hillemann (Sittensen) mit Calmaro 70,41 Prozent, 2. Franziska Sauer (Seeth-Ekholt) mit Lacosta 67,91, 3. Franziska Sauer mit Allernixe 67,66, 4. Vanessa Klaus (Nienhagen) mit Rudi XXL 67,00, 5. Laura Langnau (Diek-Bassum) mit Woman on Top 65,91.
Pony-Dressur Kl.L, 1. Wertung, Preis der Frau Susanne Voss: 1. Christina Ellendt (Neuschönberg) mit Honeur 71,33 Prozent, 2. Lena Faster (Harsefeld) mit Mahoney 68,58, 3. Natascha Ahrens (Hamburg) mit Pokerface 68,25, 4. Jolan Lübbecke (Mandelsloh) mit Danny Beau 68,08, 5. Lena Schütte (Sittensen) mit Campari W 67,83.
Springen Kl. M2* I. Abteilung, 1. Wertung Junge Reiter, Preis der Familie Meyer-Moldenhauer: 1. Pia Kokemohr (Bad Zwischenahn) mit Luigi 0 Strafpunkte/69,21 Sekunden, 2. Arne Schulz (Talmühle-Havekost) mit Coconut 0/69,44, 3. Alexander Bontemps (Luhmühlen) mit Rigoletto S 0/71,59, 4. Ina Tünnermann (Rinteln) mit Cayene 0/71,86, 5. Nadine Legros (Wunstorf) mit Easy Hopsing 0/73,12.
Springen Kl. M2*, II. Abteilung, 1. Wertung Junge Reiter, Preis der Familie Dührkop: 1. Nisse Lüneburg (Hetlingen) mit Latoya 0/65,45, 2. Peer Zielke (Breitenburg) mit Santiago 0/65,57, 3. Patrick Döller (Visbek) mit Azur de Luciano 0/65,99, 4. Dennis Buddenberg (Melle-Gersmold) mit Giuseppe 0/66,06, 5. Hendrik Sosath ( Lemwerder) mit Albatros (0/67,38)
18.07.2008
NJM lockt den Norden in Hamburgs Derbypark
(Hamburg) – Eine Prise Hamburger „Schmuddelwetter“ kann Norddeutschlands Nachwuchsreiter nicht schrecken: Im legendären Hamburger Derbypark traten die Kinder und Jugendlichen aus insgesamt sieben norddeutschen Landesverbänden voller Elan zur Norddeutschen Jugendmeisterschaft an und vor allem die jungen niedersächsischen Talente und die Gäste aus Berlin-Brandenburg legten vom Fleck weg beachtliches Tempo in Richtung Medaillen vor. Guido Klatte (Lastrup) übernahm die Führung in der Ponywertung Springen und hat zudem mit Lyons Night Expression und Campino gleich zwei exzellente Ponies zur Verfügung. Der junge Brandenburger Max-Hilmar Borchert (Stechlin-Menz) legte in der Junioren-Konkurrenz als Sieger der zweiten Abteilung mit seiner Easy Lady die schnellste fehlerfrei Runde in der ersten Wertungsprüfung vor. Mit Charlott-Maria Schürmann (Gehrde) und Annika Hillemann (Sittensen) sind zwei Niedersächsinnen in der Dressur in die Poole-Position gegangen.
Hinter den jungen Damen indes brachten sich bei den Junioren (bis 18 Jahre) mit Anna-Lena Kracht und Clarissa Dennert zwei Reiterinnen des Hamburger Landesverbandes in Position und nun drückt der Fantross – ganz klar – kräftig die Daumen für die beiden weiteren Meisterschaftsrunden. Franziska Sauer, die zwar aus Seeth-Ekholt kommt, aber wie ihr Vater, der Ex-Mannschafts-Europameister Uwe Sauer, für Hamburg startet, belegte bei den Jungen Dressurreitern (18 bis 21 Jahre den) zweiten Rang.
Apropos Vater – eine ganze Reihe im Reitsport bekannter Elternteile sind zum Zuschauen „verdammt“. Thieß Luther, internationaler Springreiter aus Wittmoldt, muss sich auf Tipps und Zuschauen bei Tochter Jarka beschränken, auch Siegmar Stroehmer, Chefbereiter im Haupt- und Landgestüt Neustadt-Dosse „zittert“ mit und Paula de Boer, Tochter des Pinneberger Dressurausbilders Wieger Derk de Boer fegt ganz ungezwungen durch die Pony-Springprüfungen und es ist für die Zuschauer am Rande gelegntlich genauso spannend „mitreitende Eltern“ zu beobachten wie den Spoirt im Viereck und im Parcours.
Übrigens ein besonderer Augenschmaus erwartet die Besucher am Sonntag auf dem Derbyplatz. Dann gibt es ein Kostümspringen und dabei sind lediglich Abmessungen und Höhen vorgegeben, hinsichtlich der Kostümierung sind der Phantasie keinerlei Grenzen gesetzt!
Ergebnisse Norddeutsche Jugendmeisterschaften Hamburg erster Tag:
Ponyspringen Kl. L, 1. Wertung, Preis der Knaack Krane Transporttechnik GmbH: 1. Guido Klatte (Lastrup) mit Lyons Night Expression 0 Strafpunkte/ 52,41 Sekunden, 2. Laura Strehmel (Neustadt/ Dosse) mit Maverick 0/ 55,23, 3. Nina-Andrea Hoffmann (Zeven) mit Top Alice 0/ 56,33, 4. Guido Klatte mit Campino 0/56,44, 5. Johanna-Luise Schürmann (Gehrde) mit Twister 0/ 56,49.
Springen Kl. M I. Abteilung, 1. Wertung Junioren, Preis der Familie Thormählen: 1. Lukas Getzin (Scheeßel) mit Petite Fleur 0/54,89, 2. Hannah Schultz (Malente-Eutin) mit Quincy 0/55,10, 3. Isabell Zielke (Breitenburg) mit Fidelio 0/66,86, 4. Denise Ahrens-Menke (Oldenburg) mit Theodora 0/56,84, 5. Janin Stechow (Kühlungsborn) mit Adycate 0/57,07.
Springen Kl. M II. Abteilung, 1. Wertung Junioren, Preis der Familie Kfouri: 1. Max-Hilmar Borchert (Stechlin-Menz) mit Easy-Lady 0/ 52,76, 2. Tomke Bruns (Hesel) mit Isabell B 0/54,10, 3. Annkathrin Heydenreich (Isernhagen) mit General Sterling Price 0/54,33, 4. Pia Wernke (Handorf-Langenberg) mit Little Valley B 0/54,81, 5. Victoria Klatte (Lastrup) mit Can be good 0/55,40.
Dressur Kl. M, 1. Wertung Junioren, Preis des Helenenhofes: 1. Charlott-Maria Schürmann (Gehrde) mit World of Dreams 71,50 Prozent, 2. Anna-Lena Kracht (Hamburg) mit Rubino Royal 69,83, 3. Clarissa Dennert (Hamburg) mit Ramon 69,75, 4. Helena Vick (Tespe) mit Deichhof`s Romeo 68,91, 5. Caroline Wilm (Tasdorf) mit Royal Prinzess 66,83.
Dressur Kl. S, 1. Wertung Junge Reiter, Preis der Hanseteam GmbH: 1. Annika Hillemann (Sittensen) mit Calmaro 68,66 Prozent, 2. Franziska Sauer (Seeth-Ekholt) mit Allernixe 66,88, 3. Vanessa Kempkes (Behrendorf) mit Donatus 65,33, 4. Vanessa Klaus (Nienhagen) mit Rudi XXL und Laura Langnau (Diek-Bassum) mit Woman on Top 64,88.
16.07.2008
Achtung - Die Youngster kommen! Riesenandrang zur Norddeutschen
Jugendmeisterschaft auf dem Derbyplatz
(Hamburg) – Sie sind keinesfalls älter als 21 Jahre und senken das Durchschnittsalter im Hamburger Derbypark vom 18. bis 20. Juli ganz beträchtlich. Dort wo der Mecklenburger Andre Thieme vor fast genau elf Wochen das Deutsche Spring-Derby gewann und mit 33 Lenzen im Vergleich zu den jetzt anreisenden Teilnehmern praktisch schon zum „alten Eisen“ zählt, erobern die Nachfolger im Parcours das einzigartige Gelände in Hamburg. Der Norddeutsche und Flottbeker Reiterverein (NFR) lädt zum 15. Mal zu den Jugend-Meisterschaften der Nordverbände Hannover, Weser-Ems, Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Schleswig-Holstein und Hamburg und diese Einladung an die besten norddeutschen Nachwuchsreiter im Spring- und Dressursattel ist begehrt. So stellte NFR-Vorsitzender Klaus Meyer ebenso überrascht wie erfreut fest, dass in den Meisterschaftstouren „satter“ Andrang herrscht. Soll heißen: Die Springprüfungen für die Ponies, die Junioren und Jungen Reiter müssen geteilt werden, weil jeweils weit mehr als 50 Starter nominiert wurden.
Das darf der gastgebende Verein durchaus als Kompliment werten. Die volle Aufmerksamkeit galt in den vergangenen Tagen und Wochen den sportlichen Rahmenbedingungen. So sind die Dressurplätze gut vorbereitet worden und der Derbyrasen hat wenige Wochen nach der Messe Home & Garden wieder das satte Grün des Derby-Wochenendes angenommen.
Insgesamt stehen 29 Dressur- und Springwettbewerbe auf dem Programm, dazu gesellen sich ein A-Springen und der legendäre Führzügelwettbewerb. Genau 1007 Nennungen gingen insgesamt beim Veranstalter ein und 120 Gastboxen wurden aufgebaut, denn mit Ausnahme der Hamburger und Schleswig-Holsteiner bleiben die Meisterschaftskandidaten und ihre Pferde das ganze Wochenende komplett in Hamburg. Jeweils drei Wertungsprüfungen sind in allen Altersklassen und beiden Disziplinen auf dem Weg zu Meisterschärpen und –medaillen zu absolvieren.
Im vergangenen Jahr gingen die Titel im Springen komplett nach Niedersachsen und Bremen. Bei den Ponies gewann Katharina Klasen aus Wechold-Martfeld mit Märchenprinz, Gold holten auch Junior Alexander Hinz (Diepholz) mit Gretha und Henrik Sosath (Berne) bei den Jungen Reitern mit Chalan. Eine rein weibliche Domäne waren die Dressurentscheidungen im Derbypark 2007: Bei den Ponyreitern siegte Christina Ellendt aus Neuschönberg mit Honeur, die Junioren-Konkurrenz gewann Svenja Peper (Harsefeld) auf Willy the Kid und bei den Jungen Reitern dominierte Mareike Köstens (Niedervieland) mit Rubinero.
Die Norddeutschen Jugendmeisterschaften beginnen am Freitag und Sonntag jeweils um 08.00 Uhr, am Samstag um 08.30 Uhr. Der Eintritt ist für alle Besucher frei. Und auch online gibt es das besondere Meisterschaftsfeeling unter www.njm-online.de
15.07.2008
„Dank an Holger“ – Clausen ist verkauft
Ungewöhnliche Geste bringt Reitsportszene zum Staunen
(Hamburg/Groß Viegeln) Der Holsteiner Wallach Clausen – Spitzenpferd von Nationenpreisreiter Holger Wulschner aus Groß Viegeln– ist vom Eigentümer Siegfried Kludt (Hamburg) verkauft worden. Der Calato-Sohn gehört ab sofort zur Hälfte Pauline Kludt, der Tochter des Hamburger Kaufmannes, und dem Reiter Holger Wulschner (Groß Viegeln) selbst. Siegfried Kludt „fädelte“ den Verkauf am Schlusstag des CHIO Aachen ein und saß einem ungläubig staunenden Holger Wulschner gegenüber. „Ich habe ihm gesagt, dass ich es leid bin, immer angerufen zu werden, wenn sich jemand für das Pferd interessiert und das passiert immer wieder,“ so Kludt. Über die Kaufsumme wird auch nicht geschwiegen. „Mein Vorschlag für seinen Anteil war ein Euro – symbolisch – aber er hatte es nicht passend. Wir haben uns dann direkt und in bar auf zehn Euro geeinigt,“ so Siegfried Kludt weiter.
Der Mäzen und Besitzer etlicher Sportpferde will dem 44 Jahre alten Springreiter die Sicherheit geben, mit dem Ausnahmepferd Clausen weiter arbeiten zu können. „Er ist ein prima Kerl, immer gerade heraus und ehrlich und ich habe ihn so gern wie einen Sohn. Die meisten Reiter haben, wenn sie nicht gerade Beerbaum heißen, vielleicht nur einmal ein Pferd von dem sie sagen können, es ist das Pferd ihres Lebens. Für Holger ist das Clausen und ich will ihm das nicht wegnehmen.“
Holger Wulschner selbst war schlicht „platt“, angesichts dieser Offerte: „Das ist unfassbar. Sowas habe ich noch nie gehört, dass jemand das macht.“ Mit dem „Überflieger“ Clausen gewann Wulschner 2007 den Preis von Europa in Aachen und wurde Vierter im Großen Preis. Dazu gesellten sich Nationenpreis-Triumphe etwa in Calgary und inzwischen zwei Siege im Großen Preis von Nörten-Hardenberg. Für seine Mitbesitzerin Pauline Kludt hegt Wulschner eigenen Angaben zufolge große Sympathien und Käufer und Verkäufer sind sich einig darüber, was zu tun ist, wenn in nächster Zeit Kaufangebote für Clausen kommen sollten. Siegfried Kludt: „Ich kann dann stets dazu raten, die Miteigentümerin anzurufen. Sie kommt meistens um 14.30 Uhr aus dem Kindergarten.“
CHIO Aachen 2008 (vom 27.06.-06.07.)
02.07.2008
Pilotprojekt für Freizeitpferde
Materialprüfung für Freizeitpferde Der Test auf vielseitige Veranlagung Wenn Freizeitpferde sowohl beim Ritt im Gelände als auch beim Training auf dem Dressurviereck oder bei einem kleinen Sprung überzeugen, dann sind sie für ihren Reiter buchstäblich „Gold wert“. Die vielseitige Veranlagung von Freizeitpferden im Alter zwischen vier und sieben Jahren wird am Sonntag, 17. August, erstmalig als „Materialprüfung für Freizeitpferde“, im Rahmen des Landesturniers in Bad Segeberg überprüft. Die Idee stammt aus Rheinland-Pfalz. Das Projekt wird dort am selben Wochenende Premiere feiern. Die Materialprüfung für Freizeitpferde ist rasseoffen, unabhängig von Turniererfolgen und erfordert keine Qualifikationen. Dr. Elisabeth Jensen, Geschäftsführerin und Zuchtleiterin des Pferdestammbuch Schleswig-Holstein/Hamburg, sieht hierin den besonderen Reiz: „Die Prüfung ist nicht für Sportponys“, erklärt sie und berichtet, dass es bereits recht gute Resonanz unterschiedlicher Reiter und Rassegruppen gegeben habe, so von Fjordpferden, Arabern und Holsteinern. Auch wenn die Prüfung vor allem das Pferd beziehungsweise Pony in den Mittelpunkt stellt, sieht Jensen verschiedene Interpretations-Möglichkeiten, denn: „mit der Prüfung können sowohl Züchter als auch Reiter angesprochen werden.“ Schließlich könnten die erzielten Noten den Ausbilder des Pferdes bestätigen, dem Züchter als Verkaufsargument dienen oder auch die Nachzucht-Qualität eines Vererbers dokumentieren. Da die vielseitige Eignung der angetretenen Pferde möglichst umfassend überprüft werden soll, müssen fünf Teilprüfungen gemeistert werden, die von zwei Richtern bewertet werden. Der erste Teil ist eine Gangarten-Prüfung, im zweiten folgt eine Einzelaufgabe im Dressurviereck und daran schließt der Fremdreitertest an. Hierbei werden Noten für Rittigkeit und Temperament vergeben. Es folgt ein Geländeritt in Vierergruppen in allen drei Grundgangarten mit wechselnder Tété, wobei drei Sprünge (bis 60 Zentimeter) und eine Wasserdurchquerung zu bewältigen sind. Als letztes müssen die Vierbeiner bei einer Gehorsamaufgabe noch einmal ins Gelände, bevor sie abschließend unter anderem im Labyrinth, am Flattervorhand und beim Stillstehen beweisen können, dass sie Nerven haben und mitarbeiten. Die Gesamtendnote setzt sich aus vier Teilnoten der Merkmalskomplexe Rittigkeit, Gangarten, Geländeeignung und Interieur zusammen. Reiter, die ihre Pferde vorstellen möchten, müssen mindestens zwölf Jahre alt sein oder einen Befähigungsnachweis (Reiterpass oder Reitabzeichen Klasse IV) erbringen. Die Ausrüstung von Pferd und Reiter unterliegt der WBO. jem
Stelldichein der schönsten Stuten - Elitestutenschau in Padenstedt
Wer ist die Schönste im ganzen Land? Auf dem Gelände des Pony-Parks in Padenstedt wird am Sonnabend, 5. Juli, bei der Elitestutenschau des Pferdestammbuchs Schleswig-Holstein/Hamburg der hoffnungsvollste Stutennachwuchs verschiedenster Rassen antreten. Bei den Stutbucheinstragungen im Land hat die Kommission des Pferdestammbuches Schleswig-Holstein/Hamburg rund 300 Stuten im Alter zwischen drei und fünf Jahren verschiedenster Rassen gesichtet. Rund 80 von ihnen wurden auf die Anlage von Wolfgang Kreikenbohm eingeladen. Eingeladen wurden, wie in jedem Jahr, Stuten unterschiedlichster Rassen. So werden unter anderem Vertreterinnen der Rassen Fjord- und Islandpferde, Welsh, Lewitzer, Schwarzwälder Fuchs sowie Schleswiger Kaltblüter zu sehen sein. Außerdem dabei ist dieses Jahr eine Stute der brasilianischen Gangpferderasse Mangalarga Marchador. Dr. Elisabeth Jensen, Zuchtleiterin und Geschäftsführerin des Pferdestammbuches SH/HH, betont: „Die Rassenvielfalt ist dieses Jahr besonders groß!“ Dabei stellen, so Jensen, die Deutschen Reitponys, Haflinger und Shetland-Ponys die größten Rassegruppen. Die Schau beginnt um 9.30 Uhr mit den Vorstellungen an der Hand und dem Freilaufen in der großen Halle. Nach der Mittagspause folgen, gegen 12 Uhr, die Schrittringe auf dem Grasplatz mit Prämierung und die Auswahl und Ehrung der Siegerstuten (gegen 16 Uhr). An besonders verdiente Zuchtstuten, deren Nachwuchs erfolgreich war, wird im Rahmen der Schau der Titel „Elitestute" verliehen, was für Züchter und Besitzer der Ausgezeichneten eine besondere Ehre bedeutet. Die Jungzüchter können parallel zum Schaulaufen der Stuten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Um 13 Uhr beginnt der Wettbewerb, bei dem das Pferd besonders gut vorgemustert werden muss, um vorne zu landen. Der Pony-Park, der zum 15. Mal Gastgeber ist, bietet den Besuchern als „Ergänzungsprogramm“ Ponyreiten an und lädt dazu ein, das Gestüt und seine zahlreichen anderen Tiere (zum Beispiel Zebras, Kamele und jede Menge Kleintiere) kennenzulernen. Für Pferdefreunde und Züchter lohnt sich der Weg nach Padenstedt also und der Eintritt ist wie immer frei. jem Infos: www.pony-park.de <http://www.pony-park.de/> www.pferdestammbuch-sh.de <http://www.pferdestammbuch-sh.de/>
Text: Jessica Bunjes
29.06.2008
Janne-Friederike Meyer in Feierlaune – Etappensieg im Holsteiner Masters 3plus1
(Fehmarn) „Fehmarn ist toll,“ weiß eine, die es ja wissen muss. Janne-Friederike Meyer aus Schenefeld. Die 26 Jahre junge Amazone gewann beim Fehmarn-Pferde-Festival mit dem großrahmigen Holsteiner Wallach Büttner`s Cantor den mit 10.000 Euro dotierten Großen Preis von Fehmarn und damit die ersten 28 Punkte für die von Lotto Schleswig-Holstein präsentierte Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1. Ein achtbares Teilnehmerfeld von 51 Kandidaten präsentierte sich vor tausenden Zuschauern, die das Glanzlicht des Turniers auf der Ostseeinsel nicht verpassen wollten.
Janne Meyer, bis vor wenigen Tagen noch durch die Folgen einer Verletzung beim Deutschen Spring-Derby gehandicapt, war schlicht begeistert: „Mein Pferd hat unglaublich gekämpft und mir ist jetzt nach feiern zumute.“ Ihr Cantor – durchaus eine stattliche Erscheinung – sei ein Vollblüter im Panzerschiff. Neben Komplimenten für den Schimmel sparte die Deutsche Vizemeisterin von 2007 nicht mit Komplimenten für die Veranstalter. „Am Vortag hat es hier so geregnet und wie die das in den Griff bekommen haben, verdient Respekt. Einfach super!“ Mit viel Sonne und Spitzensport wurden am Sonntag die Zuschauer verwöhnt.
Holsteiner Masters-Initiator Peter G. Rathmann: „Das Fehmarn-Pferde-Festival hat sich stark entwickelt. Wir haben hier guten Sport gesehen.“ Und genau das will die ambitionierte Serie auch bieten.
Den zweiten Platz belegte Lokalmatador Torben Köhlbrandt, der auf Fehmarn groß geworden ist und inzwischen in Klein Offenseth arbeitet, mit dem Holsteiner Hengst Quebec. Den dritten Rang holte sich Mike Patrick Leichle (Plön) auf Ludwig. Der Profi punktete bereits in Groß Wittensee zum Auftakt, ebenso der Viertplatzierte Jörg Naeve aus Bovenau.
Ergebnis Großer Preis von Fehmarn, 2. Etappe Holsteiner Masters 3plu1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein:
1. Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit Büttner`s Cantor 0 Strafpunkte/ 41,61 Sekunden, 2. Torben Köhlbrandt (Klein Offenseth) mit Quebec 0/ 42,55, 3. Mike Patrick Leichle (Plön) mit Ludwig 0/ 44.30, 4. Jörg Naeve (Bovenau) mit Catoki 4/ 40,59, 5. Jörg Kreutzmann (Kasseburg) mit Callista Ninette 4/ 42,37, 6. Markus Tim (Tasdorf) mit Kartouche an/83,75
Ranking Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein nach der zweiten Etappe:
1. Jörg Naeve (Bovenau), 48 Punkte
2. Thomas Voss (Schülp),36
3. Mike Patrick Leichle (Plön) und Torben Köhlbrandt (Fehmarn/ Klein Offenseth), 35
5. Tim Markus (Tasdorf), 34
6. Jörg Kreutzmann (Kasseburg), 33
7. Lars Bak Andersen (Dänemark), 31
26.06.2008
Der Reiz der Ostseeinsel – Fehmarn Pferde-Festival bittet zur 2. Etappe des
Holsteiner Masters 3plus1
(Burg a. Fehmarn) - Fehmarn kommt unter die Hufe – immer wieder – auch in diesem Jahr. Der legendäre Fehmarnsche Ringreiterverein bittet vom 27. bis 29. Juni zur zweiten Station der Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein. Am Sonntag ab 15.30 Uhr geht es deshalb auch richtig „zur Sache“: Dann wird der Große Preis von Fehmarn in einem Springen Kl. S*** mit Stechen ausgetragen und es geht um viele Punkte und viel Preisgeld – dotiert ist der sportliche Höhepunkt des Festivals mit 10.000 Euro.
Lotto Schleswig-Holstein macht die Springsportserie möglich. Zum zweiten Mal hilft das Unternehmen den Springreitern im Norden mi auf die Sprünge. „Wir werden so etwa 30 bis 35 Teilnehmer dabei haben,“ sagt Turnierleiter Hinrich Köhlbrandt aus Fehmarn. Und einige kommen zum ersten Mal auf die Insel. Die Nationenpreisreiter Andreas Ripke (Steinfeld) und Sören von Rönne (Neuendeich) haben es bislang noch nie über die Fehmarnsund-Brücke geschafft. Diesmal ist alles anders.
Der Titelverteidiger ist dabei – Jörg Kreutzmann aus Kasseburg gewann 2007 den Großen Preis mit dem Hannoveraner Goshawk und möchte das Kunststück gern wiederholen. Fest vorgesehen ist der Start auch bei Thomas Voß (Schülp), der seit dem furiosen
Sieg im Großen Preis von Hamburg in der Gunst der Pferdesportfans noch weiter in die Höhe gestiegen ist. Aus Niedersachsen kommen Hilmar Meyer (Verden) und Hergen Forkert (Bremen-Oberneuland) angereist. In der Leistungsklasse S1 ist das Holsteiner Masters 3plus1 bundesweit offen ausgeschrieben.
Fehmarn hat überdies eigene Favoriten, etwa Torben Köhlbrandt, der auch international mitmischt und Inga Czwalina, die ihre Babypause beendet hat. Das Fehmarn Pferde-Festival ist zudem Sichtungsstation der Deutschen Jugend-Meisterschaften Springen und der DM Springen der Ponyreiter.
Insgesamt 38 Wettbewerbe stehen auf dem Programm vom Wettkampf der Ringreiter, die dem Verein einst den Namen gaben, bis zur schweren Dressurprüfung und zum Großen Preis im Springen.
Möglich ist ein derart umfangreiches Programm nur weil Fehmarns Turniermacher drei Plätze gleichzeitig in Anspruch nehmen können. Die Springprüfungen finden auf zwei Außenplätzen statt, die Dressurwettbewerbe sind komplett in der Halle untergebracht.
Eine Station in der von Lotto Schleswig-Holstein präsentierten Serie zu sein, war von Anfang an Ziel der fleißigen Turniermacher. Hinrich Köhlbrandt: „Das hilft uns sportlich. Wir hoffen auf gutes Teilnehmerfeld und so wird das auch aussehen. Eines ist immens wichtig: Wenn der Termin international im gehobenen Sport nicht passt, dann haben wir es schwer. Darauf müssen wir immer gucken, andere aber auch.“
Und noch etwas wird immer wichtiger: Gute Bedingungen für Pferde und Reiter. Deshalb hat der Fehmarnsche Ringreiterverein kräftig investiert und zwei ganz neue Abreiteplätze für 30.000 Euro angelegt.
Stand Holsteiner Masters 3plus1 nach der ersten Etappe:
1. Schröder, Dirk (Lentföhrden), 28 Punkte
2. Naeve, Jörg (Bovenau), 26
3. Lund, Charlotte (Dänemark), 24
4. Beerbaum, Markus (Thedinghausen), 22
5. Gundel, Elmar (Curau), 21
6. Voß, Thomas (Schülp), 20
7. Frazer, Christopher (Breitenburg), 19
8. Nieberg, Lars (Homberg), 18
9. Andersen, Lars Bak (Dänemark), 17
10. Salick, Gabriella (Israel), 16
11. Naeve, Volkert (Ehlersdorf), 15
12. Markus, Tim (Tasdorf), 14
13. Krüger, Jeldrik (Havekost), 13
14. Kreutzmann, Jörg (Kasseburg), 12
15. Leichle, Mike Patrick (Plön),11
23.06.2008
WARSTEINER Reitsport-Förderung
Jetzt sind es schon 14 – Schleswig-Holsteins Youngster erobern WARSTEINER Reitsport-Förderung
Warstein, 23. Juni 2008. Der Norden legt tüchtig los – mit Nina Sellhorn (Tangstedt), Katharina Klüver (Lentföhrden), Roxana Lara Pomplun (Schönberg) und Helena Ruesch (Timmendorfer Strand) haben vier junge Amazonen der Qualifikation zur WARSTEINER Reitsport-Förderung in Postfeld/ Nettelsee ihren Stempel aufgedrückt. Vier Youngster, anstelle der üblichen drei Besten dürfen nun zum Halbfinale nach Havekost fahren, um dort den Sprung ins Finale anzugehen. Pomplun und Ruesch teilten sich mit der Wertnote 7,4 den dritten Platz und das bedeutet laut Reglement, dass „eine mehr mit darf“. Klar, dass das Damen-Quartett auf dem Turnierplatz mit der Sonne um die Wette strahlte, ob der Chance, die sich da auftut.
Das Reitturnier des RV Postfeld/Nettelsee war die vierte Station der WARSTEINER Reitsport-Förderung in Schleswig-Holstein. Das engagierte Nachwuchsprojekt der Warsteiner Brauerei wurde 2006 erstmals aus der Taufe gehoben und feiert nach zwei ausschließlich auf den Pferdesportverband Westfalen beschränkten Jahren Premiere im Land zwischen den Meeren.
Die entscheidende Prüfung – ein Stilspringen der Kl. L – gewann Nina Sellhorn mit der 13 Jahre alten Holsteiner Stute Kadenz und der Wertnote 7,9.. Auf eine erst sechsjährige Mecklenburger Pferdedame vertraute Katharina Klüver und wurde von Pijana nicht enttäuscht – die Note 7,5 und damit der zweite Platz bescherten dem Duo den Einzug ins Halbfinale – dorthin wo Deutschlands Fussballer schon sind.
Roxana Lara Pomplun sattelte für die WARSTEINER Reitsport-Förderung die zehn Jahre alte Brandenburger Stute Carisma, Helena Ruesch setzte auf die neun Jahre alte Holsteiner Stute Ophelia. Und das verdeutlicht einmal mehr – es war Ladies Day bei der WARSTEINER Reitsport-Förderung in Postfeld/ Nettelsee. Jetzt können die acht Athletinnen auf zwei und vier Beinen für das Halbfinale in Havekost trainieren. Es lohnt sich, denn das Finale findet im Rahmen des nationalen Hallenreitturniers WARSTEINER CHAMPIONS TROPHY vom 16. bis 19. Oktober statt.
Und so geht es weiter:
Lauenburg 28. bis 29. Juni Malente-Eutin 10. bis 13. Juli Ahrensburg-Ahrensfelde 25. bis 27. Juli Behrendorf 08. bis 10. August Langstedt-Bollingstedt 15. bis 17. August Kellinghusen 22. bis 24. August Havekost (Halbfinale) 03. bis 05. Oktober
20.06.2008
Schleswig-Holstein im Qualifikations-Marathon: Nach Thaden und Groß Wittensee nun Postfeld/Nettelsee
Warstein, 19. Juni 2008. Im Land zwischen den Meeren geht die WARSTEINER Reitsport-Förderung in die vierte Runde. Beim Reitturnier des RV Postfeld/ Nettelsee geht es am Samstag, dem 21. Juni, in der Qualifikationsprüfung – einer Stilspringprüfung Kl. L – um das Halbfinale des Nachwuchsprojektes der Warsteiner Brauerei. Vor zwei Jahren erstmals gestartet, macht die WARSTEINER Reitsport-Förderung für Junioren und Junge Reiter nun auch in Schleswig-Holstein Station. Mit großem Erfolg: In Wedel, Thaden und Groß Wittensee kamen die „jungen Wilden“ in Scharen, die Etappen Thaden, Wittensee und Postfeld/ Nettelsee boten und bieten an drei aufeinander folgenden Wochenenden einen wahren Qualifikationsreigen für die WARSTEINER Reitsport-Förderung und werden mit großer Akribie genutzt.
Teilnehmen dürfen Junioren und Junge Reiter ab Jahrgang 1987 und jünger in den Leistungsklassen S4 und S5. Wer schon weiter oben mitmischt, darf nicht mehr teilnehmen. Gerade für die jungen Springreiter, die in die anspruchsvolleren Prüfungen hinein schnuppern ist die WARSTEINER Reitsport-Förderung auch gedacht.
Wer zu den besten drei Teilnehmern einer Qualifikationsprüfung zählt, darf beim Halbfinale in Havekost vom 3. bis 5. Oktober an den Start gehen. Die besten 15 Halbfinalisten erobern dann das Finale der WARSTEINER Reitsport-Förderung vom 17. bis 19. Oktober beim nationalen Hallen-Reitturnier WARSTEINER CHAMPIONS TROPHY und treffen auf die 15 besten Junioren und Jungen Reiter Westfalens. Das Finale wird in zwei Wettbewerben ausgetragen und den Top-Ten winkt ein besonderer Preis, denn die Warsteiner Brauerei lädt die zehn besten Finalisten zum Trainingstag mit einem internationalen Top-Reiter. Zuletzt coachte Franke Sloothaak – Ex-Weltmeister der Springreiter und Sportdirektor der Kieler Baltic Horse Show – die Finalisten des Jahres 2007, zuvor gab Alois Pollmann-Schweckhorst Tipps und Wissen preis. Wer der Sportpromi ist, der die Gewinner der WARSTEINER Reitsport-Förderung 2008 trainiert, verrät die Warsteiner Brauerei noch nicht – das erhöht die Spannung!
Wittensee 2008 - Holsteiner Masters 3plus1 (vom 13.06.-15.06.08)
16.06.2008
WARSTEINER Reitsport-Förderung Reiter-Quartett qualifiziert sich in Groß Wittensee
Warstein, 16. Juni 2008. Die dritte Station der WARSTEINER Reitsport-Förderung in Schleswig-Holstein sorgt für Internationalität in der Jugendserie – bei den Groß Wittenseer Turniertagen schafften es gleich vier junge Kandidaten aufgrund des Wertnoten-Gleichstandes, das Ticket ins Halbfinale der WARSTEINER Reitsport-Förderung zu lösen. Darunter drei Gäste aus Finnland, Mexiko und Griechenland. Die 16 Jahre junge Ilona Korpelainen aus Finnland ist genauso wie der 18-jährige Mexikaner Andres G. Salvador Trainingsgast bei Thiess Luther im schleswig-holsteinischen Wittmoldt und der umsichtige Coach schickte seine Eleven in die Stilspringprüfung Kl. L, die Qualifikation für das Jugendprojekt der Warsteiner Brauerei. Prüfungen wie in der WARSTEINER Reitsport-Förderung fordern den Nachwuchsreitern grundlegende reiterliche Fähigkeiten ab und sind schon deshalb begehrt auch in der Ausbildung der Youngster. Die zwei weit gereisten und mit Gastlizenz ausgestatteten Junioren gingen die Aufgabe mit voller Konzentration und großer Akribie an und wurden prompt belohnt.
Mit der Wertnote 8,4 auf der Stute Athena gewann Ilona Korpelainen die erste Abteilung der Prüfung, Andres Salvador folgte auf Rilana mit der Wertnote 8,2 auf dem zweiten Rang. Klar, dass die Begeisterung groß war ob dieser gelungenen Premiere der beiden Youngster in der WARSTEINER Reitsport-Förderung. Lachender Dritter war Jost Döhle aus Schenefeld mit Asco und der Wertnote 8,0. Mit dem genau gleichen Ergebnis gewann die Griechin Polydora Pardali vom RV Am Bilsbek in Pinneberg auf Arrigo L in der zweiten Abteilung. Aufgrund des gleichen Ergebnisses dürfen beide Kandidaten beim Halbfinale in Havekost antreten, um sich der nächsten Herausforderung zu stellen – dem möglichen Einzug ins Finale im Rahmen der WARSTEINER CHAMPIONS TROPHY vom 16. bis 19. Oktober 2008.
Zehn Halbfinalisten aus Schleswig-Holstein stehen damit fest. Folgende Qualifikationen zur WARSTEINER Reitsport-Förderung im Land zwischen den Meeren bietet der Reitsportkalender noch:
Postfeld/ Nettelsee 21. bis 22. Juni Lauenburg 28. bis 29. Juni Malente-Eutin 10. bis 13. Juli Ahrensburg-Ahrensfelde 25. bis 27. Juli Behrendorf 08. bis 10. August Langstedt-Bollingstedt 15. bis 17. August Kellinghusen 22. bis 24. August Havekost (Halbfinale) 03. bis 05. Oktober
15.06.2008
Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1 präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein
Schröder erster Spitzenreiter – Naeve sprachlos
(Groß Wittensee) Die Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1 präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein ist fulminant in die zweite Saison gestartet. Die Groß Wittenseer Turniertage sorgten für einen glanzvollen Auftakt auf dem Hof Kirchhorst, als „Wiesbaden des Nordens“ apostrophiert, in einer der schönsten Gegenden Schleswig-Holsteins und dicht gesäumt von Zuschauern. Und der erste Spitzenreiter kommt aus Schleswig-Holstein, heißt Dirk Schröder und setzte sich gegen Mitbewerber aus 15 Nationen durch. Der 50 Jahre alte ehemalige Nationenpreisreiter aus Lentföhrden steuerte seinen 14 Jahre alten Holsteiner Wallach Ontario in 34,56 Sekunden fehlerfrei durch das Stechen der Drei-Sterne-S-Prüfung und gewann damit nicht nur den Löwenanteil des mit 12.000 Euro dotierten Wettbewerbs, sondern auch die ersten 28 Punkte in der von Lotto Schleswig-Holstein präsentierten Serie Holsteiner Masters 3plus1. „Das ist hier ein Turnier von Reitern für Reiter,“ lobte Schröder und „auf die Serie arbeiten wir alle gern hin – ich auch.“
Zweiter wurde Turnierchef Jörg Naeve (Bovenau) mit dem Holsteiner Hengst Catoki und ihm, der auch Titelverteidiger der Serie ist, fehlten zum Schluss einfach „die Worte“. Kein Wunder, denn es gab reichlich Komplimente zur Premiere des Turniers im Serienportfolio. Auch von Peter G. Rathmann (Kiel), Initiator des Partner- und Wirtschaftskreises Holsteiner Masters, der die Serie zusammen mit Sponsor Lotto Schleswig-Holstein ins Leben rief. „Ein schönes Turnier, ein wirklich guter Auftakt für die Serie wie wir es uns wünschen mit gutem Sport und einem Holsteiner Sieg,“ so Rathmann, dessen Baltic Horse Show in Kiel Finalstation für das Holsteiner Masters 3plus1 ist. Fest steht nun auch die Reiseroute von Rathmann und Helmut Stracke, Geschäftsführer von Lotto Schleswig-Holstein. Jeder Etappensieger erhält Besuch vom Sponsor und Initiator – Dirk Schröders Reitanlage in Lentföhrden ist die erste Station.
Für die Reiter geht es gleich weiter vom 26. bis 29. Juni beim Fehmarn Pferdefestival. Dort ist der Große Preis die zweite Station der Springsportserie.
Ergebnis und Ranking Großer Preis, Holsteiner Masters 3plu1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein:
1. Dirk Schröder (Lentföhrden) mit Ontario, 0/ 34,56 28 Punkte
2. Jörg Naeve (Bovenau) mit Catoki, 0/35,31, 26 Punkte
3. Charlotte Lund (Dänemark) mit Andante, 0/35,36 , 24 Punkte
4. Markus Beerbaum (Thedinghausen) mit El Paso, 0/35,97, 22 Punkte
5. Elmar Gundel (Curau) mit Caligula Boy 0/36,38, 21 Punkte
6. Thomas Voß (Schülp) mit Optik I, 0/36,63, 20 Punkte
7. Christopher Frazer (Großbritannien) mit Aragorn, 0/ 38,39, 19 Punkte
8. Lisa-Mayleen Thoma (Thedinghausen) mit Calvinado 0/42,64, 18 Punkte
9. Lars Nieberg (Homberg) mit Adlantus As 4/37,09, 17 Punkte
10. Lars Bak Andersen (Dänemark) mit Boritas 4/37,38, 16 Punkte
11. Gabriella Salick (Israel) mit Siep 4/41,59, 15 Punkte
12. Volkert Naeve (Ehlersdorf) mit Cocomo 4/42,09, 14 Punkte
13. Tim Markus (Tasdorf) mit Kartouche 8/39,82, 13 Punkte
08.06.2008
In Thaden das Ticket in die Warsteiner Reitsport-Förderung gelöst
Thaden, 8. Juni 2008. Schleswig-Holsteins Nachwuchs-Springreiter haben beim Reitturnier in Thaden an der Westküste buchstäblich „Nägel mit Köpfen gemacht“: 106 Kandidaten traten zur Qualifikationsprüfung des Nachwuchsprojektes der Warsteiner Brauerei an, sorgten damit für eine Rekordzahl und zwei Reiterinnen und ein Reiter holten sich die Qualifikation für das Halbfinale. Mit der Tageshöchstnote 8,6 in der Stilspringprüfung Kl. L gewann Carolin Guddat aus Großenwiehe den Wettbewerb mit dem Pony Jeruscha. Die junge Amazone ist nicht nur im Springsport sattelfest. Carolin gewann 2007 bereits das Championat des Dressurponies mit Almonte M beim Landesponyturnier und belegte mit der Ponyabteilung Platz zwei im Wettkampf um die Landesstandarte – quasi die Landesmeisterschaft der Reitabteilungen. Ohne Frage zählt die Juniorin aus Großenwiehe zu Schleswig-Holsteins jüngsten Talenten im Springsattel.
Mit der Wertnote 8,5 empfahlen sich in Thaden auch Maja Kozian-Fleck (Felde) auf Park`s Tamburin und Jost Döhle (Schenefeld) mit Asco für das Halbfinale der Warsteiner Reitsport-Förderung. Alle drei Reiterinnen und Reiter können jetzt für den Auftritt in Havekost vom 3. bis 5. Oktober planen, denn dort geht es darum, unter die besten 15 Teilnehmer zu kommen. Bereits qualifiziert sind Tore Böge aus Uetersen, Beeke Kriech (Tangstedt) und Julia Lüdicke (Rissen) – die drei besten Teilnehmer der Qualifikation in Wedel.
Die 15 besten Paare des Halbfinales erhalten die Einladung zum Finale des Nachwuchsprojektes beim nationalen Hallenturnier Warsteiner Champions Trophy in Warstein vom 16. bis 19. Oktober und treffen dort auf die 15 besten westfälischen Junioren und Jungen Reiter. Damit bekommt das Finale der Warsteiner Reitsport-Förderung 2008 geradezu „Länderspiel-Charakter“. Insgesamt zehn Qualifikationsstationen gibt es für die Warsteiner Reitsport-Förderung jeweils in Schleswig-Holstein und in Westfalen. Im Norden feiert das Projekt Premiere, denn bislang war die Serie auf Westfalen beschränkt, im Dezember 2007 fiel dann die Entscheidung, die Reitsport-Förderung auch auf Schleswig-Holstein auszudehnen.
Die dritte Chance für Schleswig-Holsteins Jungtalente tut sich nun vom 13. bis 15. Juni bei den Groß Wittenseer Turniertagen auf dem Hof Kirchhorst auf. Dort findet die dritte Etappe der Warsteiner Reitsport-Förderung statt.
05.06.2008
Warsteiner Reitsport-Förderung Nachwuchs-Springreiter erobern Thaden – Warsteiner Reitsport-Förderung lockt
Warstein, 4. Juni 2008. „Ist doch schön“, sagt Thadens Turnierchefin Barbara Weck, angesichts eines außergewöhnlichen Nennungsergebnisses. Insgesamt 106 Junioren und Junge Reiter aus allen Teilen Schleswig-Holsteins sind fest entschlossen, beim Turnier Thaden vom 6. bis 8. Juni an der schleswig-holsteinischen Westküste die Warsteiner Reitsport-Förderung zu erobern. Derlei Zielbewußtsein führt nun dazu, dass der Wettbewerb in drei Abteilungen gegliedert wird. Anfangs mochte Barbara Weck ihren Augen allerdings nicht trauen: „Ich dachte, mich trifft der Schlag,“ lacht die rührige Turnierchefin beim Gedanken an die erste Reaktion auf die Zahl der Kandidaten für die Warsteiner Reitsport-Förderung. Den Riesenandrang verbuchen Thadens Turniermacher indes als Kompliment.
Insgesamt 13 Wettbewerbe birgt das Reitturnier in der Gemeinde nahe Hanerau-Hademarschen, darunter auch zwei schwere Springprüfungen. Für Schleswig-Holsteins Nachwuchs-Springreiter beginnt der Countdown zur Warsteiner Reitsport-Förderung am Freitag, dem 6. Juni um 18.30 Uhr mit der ersten Abteilung der Stil-Springprüfung Kl. L, am Samstag, dem 7. Juni, folgen ab 10.00 Uhr und ab 11.15 Uhr die zweite und dritte Abteilung auf dem Turnierplatz. Die drei wertnotenbesten Teilnehmer der gesamten Prüfung dürfen sich auf das Halbfinale in Havekost vom 3. bis 5. Oktober freuen, dort geht es um den Einzug ins Finale bei der Warsteiner Champions Trophy im Oktober
Eine Entscheidung ist bereits gefallen: Die Veranstalter von der Warsteiner Brauerei werden beim ganz besonderen Ehrenpreis für die Top-Ten des Finales Rücksicht auf Schleswig-Holsteins Jungtalente nehmen. Die zehn besten Finalisten werden zu einem Trainingstag mit einem internationalen Top-Reiter eingeladen. Bislang fand dieser Tag stets in Warstein statt, weil die Warsteiner Reitsport-Förderung auf den Landesverband Westfalen beschränkt war. Sofern Nordlichter zu den Top-Ten zählen, soll es dann einen Trainingstag in Schleswig-Holstein geben.
Insgesamt zehn Qualifikationsstationen bietet die Warsteiner Reitsport-Förderung im Land zwischen den Meeren. Wedels Pfingstturnier eröffnete den Reigen, nun folgt Thaden. Und so geht es danach weiter:
Wittensee 13. bis 15. Juni Postfeld/ Nettelsee 21. bis 22. Juni Lauenburg 28. bis 29. Juni Malente-Eutin 10. bis 13. Juli Ahrensburg-Ahrensfelde 25. bis 27. Juli Behrendorf 8. bis 10. August Langstedt-Bollingstedt 15. bis 17. August Kellinghusen 22. bis 24. August Havekost (Halbfinale) 3. bis 5. Oktober
02.06.2008
Championat mit Derbyflair – Dressur- und Springnachwuchs kommt nach Hamburg
(Hamburg) – Jugend ist Trumpf vom 18. bis 20. Juli im Derbypark in Hamburg. Dann lädt der Norddeutsche und Flottbeker Reiterverein wie in jedem Jahr zu den Norddeutschen Jugendmeisterschaften im Springen und in der Dressur. Präsentiert werden die „Championships“ wie in den Vorjahren auch erneut von der BMW Niederlassung Hamburg. Zu Gast sind dann die besten Nachwuchsreiter aus den norddeutschen Landesverbänden Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin-Brandenburg, Hannover, Weser-Ems und Bremen.
Und die jungen Championatskandidaten reiten dort, wo vor wenigen Wochen Spitzenreiter vor ganz großer Kulisse Triumpfe beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby feierten. Ponyreiter, Junioren und Junge Reiter stehen dann buchstäblich in der ersten Reihe, denn in diesen Altersklassen geht es um die Medaillen der NJM – wie die Meisterschaften bei Insidern kurz genannt werden. Seit mehr als 20 Jahren ist der Norddeutsche und Flottbeker Reiterverein Gastegeber eines Jugendturniers, daraus wurden Ende der 90-er Jahr dann die Meisterschaften.
Der Modus dafür bleibt unverändert, geritten werden in beiden Disziplinen und allen Altersklassen je drei Prüfungen für die Meisterschaft. Bei den Jungen Reitern allerdings hängen die Trauben erstmals etwas höher: Die dritte und letzte Wertungsprüfung wird als schweres Springen auf zwei Sterne-Niveau ausgetragen und ist mit über 3000 Euro Preisgeld dotiert. Also eine Herausforderung mit beträchtlicher Anziehungskraft. Neu im Programm ist außerdem eine A-Dressur. Damit folgen die Veranstalter der Struktur, die auch das Springprogramm hat. Dort gibt es bereits ein A-Springen im Rahmenprogramm und so haben die jungen Dressurtalente ein zusätzliches Angebot.
Ein echter Hingucker sind auch Führzügel-Wettbewerb und Reiterwettbewerb, denn diese Prüfungen sind ein Festival für die ganz jungen Einsteiger in den Reitsport.
Pferdefestival Redefin 2008 (29. Mai bis 1. Juni 2008)
29.05.2008
Neu im Bundeskader: Lea Clausen und Pony Celina
In den Bundeskader Ponyspringen berufen wurde just die 14-jährige Lea Clausen aus Mildstedt mit ihrem Pony Celina. Die Ponystute, mittlerweile elfjährig, stammt aus der Zucht von Elke Bothmann, Fahrdorf und ist Tochter von Brooklands Moonwalker. Die Mutter, Brooklands Cincenatti, geht auf den springgewaltigen Welsh B-Hengst Liverpool zurück, außerdem stehen mit Landlord und Calvados auch Holsteiner im Pedigree. Nachdem Lea und Celina schon beim CSIP in Fontainebleau/Frankreich die Plätze Neun und Zehn verbuchen konnten und aus Wipperfürth mit drei M**-Platzierungen nach Hause kamen, absolvierte Lea beim „Preis der Besten" Mitte Mai in Warendorf das M**-Finalspringen als einzige Reiterin mit zwei Null-Runden und ging somit als Siegerin vom Platz, was in der Gesamtwertung beim Preis der Besten Platz Fünf bedeutete. Im Anschluss an diesen Erfolg kam die Berufung in den Bundes-Pony-Kader. Damit sicherte sich Lea gleichzeitig die Fahrkarte für die 2. Sichtung zur Europameisterschaft in Aach (19. bis 22. Juni). Ebenfalls erfolgreich beim Preis der Besten in Warendorf waren Sönke Rothenberger und sein Hengst Wimbledon (v. Waldemar; Züchter Gestüt Bumann, Gettorf), die ebenfalls nach zwei fünften Plätzen in den Wertungsprüfungen Rang Fünf in der Gesamtwertung belegten. Cassandra Orschel und ihre New Forest-Stute Megan (v. Priory Pop Socks) gewannen die Gesamtwertung beim Springen, in der Pony-Dressur waren es Sanneke Rothenberger und der in Weser-Ems gezogene Konrad (v. Constantin). jem
Jessica Bunjes
6. Landesstutenschau des Zuchtbezirks Schleswig-Holstein/Hamburg
Models, Mütter, Siegertypen
Die besten Trakehner Stuten des Landes wetteifern am Sonntag, den 8. Juni auf dem Landesturnierplatz in Bad Segeberg um den Titel der Landessiegerin.
Der Countdown zur 6. Trakehner Landesstutenschau des Zuchtbezirks Schleswig-Holstein/Hamburg am 8. Juni 2008 in Bad Segeberg läuft: Etwa 100 Stuten treten in zehn Klassen auf der traditionellen Rennkoppel, dem wohl schönsten Turnierplatz des Landes, an. Am Sonntagmorgen um 9.00 beginnt das Richten der einzelnen Klassen, gefolgt von der Siegerehrung des Bundesjungzüchterwettbewerbs um 14.00 Uhr. Der Nachmittag wird durch ein Fahrschaubild eingeleitet, bevor die stark besetzte Ehrenklasse der älteren Stuten und danach die Familiensammlungen antreten. Gegen 17.00 endet die Veranstaltung mit der Proklamation der Siegerstute.
Die Trakehner und Schleswig-Holstein haben eine besondere Beziehung: Hier kam 1945 ein Großteil der von ostpreußischen Stuten gezogenen Treckwagen an. Die Pferde, die ihren Besitzern über tausenden von Kilometern auf der Flucht das Leben gerettet hatten, hatten ebenso Flüchtlingsstatus wie ihre Menschen. In Schleswig-Holstein wurde 1947 der Trakehner Verband gegründet, kaum 600 Stuten, vielfach in jämmerlichem Zustand waren von der weltberühmten Trakehner Zucht mit über 25.000 Zuchtstuten übrig geblieben. Und eine Handvoll außergewöhnlicher Menschen, die es sich zur Lebensaufgabe machten, die weltweit einzigartige Pferderasse am Leben zu erhalten. Um Dr. Fritz Schilke und Siegfried Freiherr von Schroetter sammelten sich diese unbeirrbaren Idealisten – und schafften es innerhalb eines Jahrzehnts, alte Züchter wiederzufinden und neue Freunde für das Trakehner Pferd zu werben. Im nördlichsten Bundesland führen viele Ostpreußen die Pferdezucht ihrer alten Heimat bis heute fort. Zu ihnen gehören Familie von Zitzewitz, Siegfried Lask und der stellvertretende Verbandsvorsitzenden Hans-Werner Paul. Namhafte Gestüte wie Panker, Schmoel, Rantzau, Hohenschmark begleiteten die wechselvolle Geschichte der Trakehner in ihrer neuen Heimat und tun das zum Teil bis heute.
International bekannte Züchterinnen aus Holstein setzten sich mit überragenden Erfolgen gegen die männliche Konkurrenz durch, allen voran Veronika von Schöning, die mehr 25 gekörte Hengste züchtete und Elke von Lingelsheim, aus deren Stall die Dressur-Weltcup-Siegerin Renaissance Fleur TSF stammt. Bei aller Tradition sind die Trakehner seit jeher moderne Vorreiter: Sie sind stolz auf die erste Präsidentin eines deutschen Reitpferdezuchtverbandes: Petra Wilm, waschechte Holsteinerin, gründete ihr Gestüt Tasdorf für einen Trakehner Hengst und ist heute mit dem Trakehner Siegerhengst King Arthur TSF international im Grand Prix erfolgreich. Auch der Zuchtleiter des Trakehner Verbandes Lars Gehrmann ist Lokalpatriot – und hat seine Passion für die Trakehner der nächsten Generation weitergegeben: Sein Sohn Moritz wird beim bundesweiten Jungzüchterwettkampf den Zuchtbezirk Schleswig-Holstein vertreten.
Bis heute hält sich im Pferdeland zwischen den Meeren die gute Zusammenarbeit zwischen den wenigen großen Gestüten und den zahlreichen kleinen Züchtern, die zu Recht stolz auf die Sportlichkeit ihrer Trakehner sind. Zum alljährlichen Trakehner Hengstmarkt am letzten Oktoberwochenende in den Holstenhallen Neumünster ziehen alle an einem Strang und bieten den Gästen aus dem ganzen Bundesgebiet und der fast der ganzen Welt vier Pferdetage vom Feinsten. Am 8. Juni aber stehen nicht die Hengste, sondern die Stuten im Mittelpunkt – und haben zahlreiche Zuschauer verdient.
Zeitplan Trakehner Landesstutenschau auf der Rennkoppel in Bad Segeberg
Sonntag, 8. Juni 2008 9.00 Beginn des Richtens der Stutenklassen 14.00 Siegerehrung des Bundesjungzüchterwettbewerbs danach Fahrschaubild, Ehrenklasse und Familiensammlung ca. 17.00 Proklamation der Siegerstute parallel Reitpferde- und Dressurpferdeprüfungen
Informationen erhalten Sie in der Geschäftsstelle des Trakehner Verbands, Tel. 04321-90270
20.05.2008
„Reif für die Insel“ – Holsteiner Masters 3plus1 freut sich auf Fehmarn
(Burg a. Fehmarn) Es ist ein besonderer Platz und er ist alljährlich das Ziel für Schleswig-Holsteins beste Springreiter – die Insel Fehmarn und ihr Pferdefestival vom 26. Bis 29. Juni 2008. Das Reitsportereignis ist die zweite Station der von Lotto Schleswig-Holstein präsentierten Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1. Und das hat Folgen: Der mit 10.000 Euro ausgeschriebene Große Preis von Fehmarn ist sowohl verlockend dotiert, als auch ein Punktelieferant für den Einzug ins Finale der Serie. Denn wer dort im Rahmen der internationalen Baltic Horse Show vom 13. bis 16. November dabei sein möchte, muss sich anstrengen. Jede der vier Stationen ist also ein begehrtes Ziel, denn im Finale wartet auf den Sieger eine Reise auf dem ZDF-Traumschiff MS Deutschland der Peter Deilmann Reederei.
Fehmarns Pferdefestival hat Tradition und Schwung: 2008 ist die Veranstaltung mit insgesamt 34.000 Euro dotiert, allein fünf schwere Springen stehen auf dem Programm und die Dressurliebhaber dürfen sich auf zwei schwere Wettbewerbe im Viereck freuen. Auf Fehmarn holte sich Springreiter Jörg Kreutzmann (Kasseburg) im Juni 2007 die Höchstpunktzahl mit seinem Sieg im Großen Preis auf dem Hannoveraner Wallach Goshawk. Auf Fehmarn können sich jetzt auch die Jungspunde der Reitsportszene ansehen, wie man zu goldenen Schleifen im großen Sport kommt, denn die Insel ist auch Standort einer Sichtung zur DJM Springen für die Youngster und die Ponyreiter. Die Junioren-Springreiter zelebrieren auf Fehmarn das Finale des Schleswig-Holstein-Nachwuchschampionats.
Höhepunkt der Turniertage ist der Große Preis von Fehmarn, ein schweres Springen Kl. S*** mit Stechen – die Wertungsgprüfung für das von Lotto Schleswig-Holstein präsentierte Holsteiner Masters 3plus1. Schon 2007 machte die feine Springsportserie dort Station und kehrt nun wieder zurück nach Fehmarn.
13.05.2008
Springturnier Groß Wittensee - Hof Kirchhorst
13. bis 15. Juni 2008
Holsteiner Masters 3plus1
Serienauftakt im „Wiesbaden des Nordens“ – Groß Wittensee
(Groß Wittensee) – Es ist eines der schönsten Turniere in Schleswig-Holstein – das im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende Springturnier auf dem Hof Kirchhorst in Groß Wittensee. Vom 13. bis 15. Juni wird dort der Auftakt der Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein, zelebriert. Der Große Preis ist die erste Station der Serie, die geradenwegs über die weiteren Etappen in Fehmarn, Bad Segeberg und Niebüll ins Finale bei der internationalen Baltic Horse Show in Kiel führt.
Der Hof Kirchhorst bietet nicht nur eine perfekte Infrastruktur, sondern auch eine außergewöhnlich schöne Kulisse für insgesamt 19 Prüfungen, darunter auch eine Qualifikation zum Bundeschampionat der fünfjährigen Springpferde und zur Warsteiner Reitsport-Förderung.
Das Konzept ist ebenso schlicht wie effektiv: Turnierchef Jörg Naeve (Bovenau) ist selbst ein international erfahrener Springreiter und weiß genau, was sich die Kollegen wünschen. Das ein Springreiter selbst zum Turniermacher wird, ist selten, gleichwohl vertritt Naeve den Standpunkt, dass man selbst ein Angebot schaffen muss. Mit der Einbindung in die Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1 gingen einige Veränderungen einher. Jörg Naeve: „Wir schütten im Großen Preis ein bedeutend höheres Preisgeld aus, als 2006. Damals waren es 5000 Euro, diesmal beträgt das Preisgeld 12.000 Euro – bedingt durch die Serie. Wir haben erstmals eine Qualifikation für das Bundeschampionat der fünfjährigen Springpferde und sind eine Station der Warsteiner Reitsport-Förderung für Junioren und Junge Reiter. Und erstmals gibt es einen Sonderpreis für das beste Pferd aus den Hauptspringen am Samstag und Sonntag. Das Pferd kann dann künftig Auto fahren…“
Naeve kann schon jetzt prominentes Interesse vermelden, denn Markus Beerbaum (Thedinghausen) fragte bereits nach und sicher zählt der Nationenpreisreiter Naeve auf seine Holsteiner Kollegen: „Wenn ich schon so ein Turnier mache, dann sollte das auch so sein.“
Das Sportangebot ist das eine, ein einladendes Ambiente für Zuschauer das andere. Beides bekommen die Turnierorganisatoren perfekt unter einen „Hut“. Ein großes, offenes Zelt gewährt freien Blick auf alle „Sportplätze“, ebenso gibt es ein Kinderprogramm und eine kleine Ausstellung. Im Mittelpunkt steht die Reitanlage mitten im Grünen.
Die Integration des Springturniers Wittensee in die Serie Holsteiner Masters 3plus1 spielt für den Turniermacher eine zentrale Rolle: „Ich denke, dass unser Turnier eines der besten in Schleswig- Holstein ist und genau solche Turniere gehören in diese Serie. Das wird im Holsteiner Masters 3plus1-Gremium ja auch selektiert. Es genügt nicht, einen hoch dotierten Großen Preis auszuschreiben, aber der Standort hat gar nicht die Infrastruktur und es passt alles nicht.“ Seine Kollegen sehen das ähnlich. Wenn Naeve ruft, dann kommen sie teilweise von weit her…..
12.05.2008
Warsteiner Reitsport-Förderung Drei Schleswig-Holsteiner machen es vor –
Halbfinale der Warsteiner Reitsport-Förderung erreicht
Warstein, 12. Mai 2008. Tore, Beeke und Julia haben es schon geschafft. Die drei jungen Springreiter aus dem nördlichsten Bundesland haben die Eintrittskarte zum Halbfinale der Warsteiner Reitsport-Förderung beim Pfingstturnier in Wedel auf dem Catharinenhof gelöst. Das Traditionsereignis nördlich von Hamburg mit 40 Wettbewerben war erstmals Station des ambitionierten Jugendprojektes der Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG.
Zum ersten Mal ist das Projekt nämlich auch außerhalb Westfalens erreichbar und bietet mit zehn Qualifikations-Stationen in Schleswig-Holstein reichlich Chancen für die Junioren und Jungen Reiter. Tore Böge aus Uetersen nutzte mit Barolo sofort die erste Chance und wurde belohnt. Der Zweite der Kreismeisterschaften von 2006 setzte für die Aufgabe auf sein Verlaßpferd, erhielt in der Stil-Springprüfung Kl. L die Wertnote 7,7 und blieb damit an der Spitze. Nun kann sich der Junior schon auf das Halbfinale in Havekost vom 3. bis 5. Oktober einrichten. Wer dort zu den 15 Besten aus Schleswig-Holstein zählt, ist dann beim nationalen Hallen-Reitturnier Warsteiner Champions Trophy im Oktober beim Finale dabei.
Qualifiziert sind mit Rang zwei und drei auch Beeke Kriech vom Tangstedter RZV, die mit Fabrice Loire und der Note 7,5 Platz zwei belegte und Julia Lüdicke (RV Birkenhof, Rissen) steuerte ihren Granicus souverän auf Platz drei mit der Wertnote 7,2. Immerhin 31 Jungtalente aus dem Norden nahmen das Qualifikations-Angebot gern an. Die Warsteiner Reitsport-Förderung hat sich für die Finalisten eine Besonderheit ausgedacht, denn die Besten der Entscheidung in Warstein, die in zwei Wettbewerben absolviert wird, bekommen ein Sondertraining mit einem internationalen Top-Reiter. Franke Sloothaak und Alois Pollmann-Schweckhorst nahmen sich ihrer potentiellen Nachfolger bereits an.
Wedels Pfingstturnier war der Auftakt der ersten Warsteiner Reitsport-Förderung in Schleswig-Holstein, jetzt folgen noch neun weitere Stationen und das Halbfinale zur Warsteiner Reitsport-Förderung:
Wittensee 13. bis 15. Juni Postfeld/ Nettelsee 21. bis 22. Juni Thaden 6. bis 8. Juni Lauenburg 28. bis 29. Juni Malente-Eutin 10. bis 13. Juli Ahrensburg-Ahrensfelde 25. bis 27. Juli Behrendorf 8. bis 10. August Langstedt-Bollingstedt 15. bis 17. August Kellinghusen 22. bis 24. August Havekost (Halbfinale) 3. bis 5. Oktober
09.05.2008
Warsteiner Reitsport-Förderung
Auftakt für das Jugend-Projekt in Schleswig-Holstein
Warstein, 8. Mai 2008. Die Premiere „steigt“ am Samstag, dem 10. Mai, um Punkt 14.30 Uhr. Dann geht es beim Pfingstturnier des RuFV Wedel auf dem Catharinenhof für Schleswig-Holsteins Jungtalente um die Qualifikation zur Warsteiner Reitsport-Förderung. Erstmals macht das ehrgeizige und arrivierte Förderprojekt der Warsteiner Brauerei, Haus Cramer KG im nördlichsten Bundesland Station und erntet auf Anhieb große Resonanz: Gleich 39 Nennungen sind für die Stilspringprüfung Kl. L – Qualifikationsstation der Warsteiner Reitsport-Förderung – beim Veranstalter eingetroffen. Das Pfingstturnier ist die erste von insgesamt zehn Qualifikationsstationen in Schleswig-Holstein. Ziel ist zunächst das Halbfinale in Havekost vom 3. bis 5. Oktober und dort treten jeweils die drei besten Teilnehmer der einzelnen Qualifikationen an.
Wer in Havekost zu den 15 Top-Startern gehört, erhält eine Einladung zum Finale der Warsteiner Reitsport-Förderung im Rahmen des nationalen Hallen-Turniers Warsteiner Champions Trophy im Oktober in Warstein. Und dies Finale hat es in sich, denn der Norden trifft dabei auf die besten Junioren und jungen Reiter Westfalens. Lohn der Mühe ist übrigens ein ganz besonderer Preis: Die besten zehn Teilnehmer der Finalrunde bekommen einen Sonder-Trainingstag mit einem internationalen Spitzenreiter geschenkt. Alois Pollmann-Schweckhorst coachte die „jungen Wilden“ bereits in Warstein, zuletzt gab Ex-Weltmeister Franke Sloothaak sein Wissen preis und fachsimpelte anschließend ausgiebig mit seinen Schülern.
Die Warsteiner Reitsport-Förderung wurde erstmals im Jahr 2006 aufgelegt und ist das Nachfolgeprojekt der Warsteiner Young Riders Trophy, die sich ausschließlich an die Altersklasse Junge Reiter richtete. In den ersten beiden Jahren beschränkte die Warsteiner Brauerei die Reitsport-Förderung auf den Landesverband Westfalen, wurde aber immer häufiger gebeten, das vorbildliche Projekt weiter auszubauen. Davon profitiert nun das Bundesland Schleswig-Holstein.
Dort werden Qualifikationen zur Warsteiner Reitsport-Förderung bei folgenden Turnieren ausgetragen:
Wedel 10. bis 12. Mai Wittensee 13. bis 15. Juni Postfeld/ Nettelsee 21. bis 22. Juni Thaden 6. bis 8. Juni Lauenburg 28. bis 29. Juni Malente-Eutin 10. bis 13. Juli Ahrensburg-Ahrensfelde 25. bis 27. Juli Behrendorf 8. bis 10. August Langstedt-Bollingstedt 15. bis 17. August Kellinghusen 22. bis 24. August Havekost (Halbfinale) 3. bis 5. Oktober
06.05.2008
Sensationeller RIDERS TOUR-Auftakt – 66.000 Besucher in Hamburg
(Hamburg) Der erste Spitzenreiter ist gekürt. Andre Thieme aus Plau hat beim RIDERS TOUR-Auftakt in Hamburg mit dem Sieg im 79. Deutschen Spring-Derby die ersten Punkte in der Springsportserie gewonnen und wie schon im Vorjahr mit einer Glanzleistung beeindruckt. 27.000 Zuschauer bejubelten den glücklichen Sieger im komplett ausverkauften Derby-Park und überschütteten die Gewinner mit nicht enden wollendem Jubel.
Ein Beleg mehr dafür, dass das Derby in die RIDERS TOUR gehört die in Hamburg einen fulminanten Auftakt erlebte. „Es gibt ja immer wieder mal Reiter, die das nicht so gut finden und es raus lassen wollen, aber mit mir ist das nicht zu machen,“ so Paul Schockemöhle (Mühlen), Geschäftsführer der RIDERS TOUR GmbH. Das dürfte vor allem den Derby-Zweiten Carsten-Otto Nagel (Wedel) freuen, der mit Callle Cool „endlich mal wieder dran war“ und bei den kommenden Etappen mit Spitzenpferden wie der Holsteiner Stute Corradina gute Chancen hat. Nach dem Sieg von Thomas Voß (Schülp) im Großen Preis von Hamburg setzten Thieme und Nagel dem norddeutschen Schwerpunkt beim Kult-Turnier des Nordens buchstäblich die „Krone“ auf. Dritte beim RIDERS TOUR-Auftakt wurde die Schwedin Linda Heed mit Columbus, die sich seit dem ersten Start vor wenigen Jahren regelmäßig unter den Top-Five des Derbys einfindet.
Einen absoluten Rekord verzeichnete die erste RIDERS TOUR-Etappe bei den Zuschauerzahlen: 66.000 an vier Tagen bevölkerten den Park und sorgten für eine bislang unerreichte Marke. In der ARD konnten zudem die Pferdesportfans das Deutsche Spring-Derby verfolgen, die nicht in Hamburg dabei waren. Die RIDERS TOUR ist die einzige Serie im Reitsport, die von ARD und ZDF über alle Etappen begleitet werden.
Ergebnis und Ranking Auftakt RIDERS TOUR, 79. Deutsches Spring-Derby präsentiert von Tchibo
1. Andre Thieme (Plau am See) 0 Fehler/50,45 Sekunden im Stechen, 20 Punkte
2. Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Calle Cool 0/52,59, 17 Punkte
3. Linda Heed (Schweden) mit Columbus H 8/55,54, 15 Punkte
4. Thomas Kleis (Gadebusch) mit Zetor 12/51,01, 13 Punkte
5. Matthias Granzow (Passin) mit Antik 12/56, 11 Punkte
6. Julian Epaillard (Frankreich) mit Lord du Janlie 4 /144,81 im Umlauf, 10 Punkte
7. Robert Smith (Großbritannien) mit Mr. Springfield 4/ 159,58, 9 Punkte
8. Holger Wulschner (Groß Viegeln) mit Cool-Man 4/ 162,21, 8 Punkte
9. Christian Ahlmann (Marl) mit Perry Lee 4/163,86, 7 Punkte
10. Hergen Forkert (Bremen-Overneuland) mit Condor 4/ 164,90, 6 Punkte
RIDERS TOUR im Internet – www.riderstour.de
Das Hamburger Derby 2008 vom 1. bis 4. Mai 2008 mit Bildern von unserem Fotografen Volker Berg.
30.04.2008
Besser geht`s nicht – RIDERS TOUR Start 2008 in Hamburg
(Hamburg) Beim Deutschen Spring-Derby in Hamburg vom 1. bis 4. Mai geht es buchstäblich rund: Mit einer Spitzenbesetzung startet die Serie in die erste von insgesamt sechs Etappen in der Saison 2008. Im Derby-Park werden am Sonntag, dem 4. Mai, die ersten Punkte, vor allem aber das erste Preisgeld in Höhe von 150.000 Euro für die erste Wertungsprüfung vergeben. Und daran möchten viele teilhaben. Wohl dem, der ein echtes Derby-Pferd dafür satteln kann, denn Hamburgs 1230 Meter langer Kurs voller Naturhindernisse ist eine echte Herausforderung.
Der dreimalige TOUR-Sieger Ludger Beerbaum aus Riesenbeck ist mit dem Hannoveraner Wallach Enorm dabei, wenn es um die ersten Punkte in der von MAN und LGT begleiteten Serie geht. Auch Mannschaftskollege Christian Ahlmann (Marl) geht das Unternehmen Derby wieder an, genauso wie Marcus Ehning (Borken), der schon zweimal dicht am Derbytitel „dran“ war, Titelverteidiger Andre Thieme (Plau) und der dreimalige Derbysieger Toni Haßmann (Lienen), sowie eine überaus stattliche Reihe von derbyerfahrenen Iren und Briten – darunter der Hickstead-Gewinner 2007, Geoff Billington (Großbritannien) mit dem Holsteiner Wallach Cassabachus. Kein Zweifel möglich – der TOUR-Auftakt 2008 könnte besser und spektakulärer kaum sein!
Der Weg in die erste und immer wieder atemberaubende RIDERS TOUR-Prüfung führt über zwei Qualifikationen am Donnerstag und Freitag. Dabei wird jeweils eine Hälfte der Derby-Hindernisse in den Parcours integriert. Reitern und Pferden lässt das die Chance zum Test, denn sonntags beim 79. Deutschen Spring-Derby stellt sich der Kurs ein wenig höher und mit allen technischen Anforderungen dar. Eine ganz besondere Aufgabe und schon deshalb für die RIDERS TOUR-Macher um Paul Schockemöhle (Mühlen) unverzichtbar, wenn es darum geht, den komplettesten Reiter der Saison zu finden.
Rekordpreisgeld für die TOUR-Wertungsprüfungen
Neue Wege geht die RIDERS TOUR beim Preisgeld-Modus, denn erstmals seit der Premiere der TOUR im Jahr 2001 wird pro Etappe eine Dotierung von 150.000 Euro ausgeschüttet, soviel wie nie zuvor bei den Serienstationen. Insgesamt also 900.000 Euro. Die drei besten
Reiter aus den sechs internationalen Stationen von Hamburg bis München erhalten jeweils einen kostbaren Ehrenpreis.
ARD und ZDF sechs Mal dabei
Das können Reitsportfans in ganz Deutschland und darüber hinaus mit erleben, denn ARD und ZDF begleiten die hoch dotierte Springsportserie erneut über alle sechs Etappen. Den Auftakt macht am Sonntag, dem 4. Mai die ARD mit dem Deutschen Spring-Derby von 15.35 bis 16.55 Uhr.
Die Qualifikationen für den Run auf die erste Wertungsprüfung überträgt der NDR Sportclub reiten am Donnerstag von 14.15 bis 16.30 Uhr und am Freitag von 15.15 bis 17.10 Uhr.
Die Stationen der RIDERS TOUR 2008
1. bis 4. Mai Deutsches Spring-Derby in Hamburg
9. bis 12. Mai Internationales Pfingstturnier in Wiesbaden
28. bis 31. August Turnier der Sieger in Münster
11. bis 14. September E.ON Westfalen Weser Challenge in Paderborn
23. bis 26. Oktober GERMAN CLASSICS in Hannover
4. bis 7. Dezember MUNICH INDOORS in München
RIDERS TOUR im Internet – www.riderstour.de
23.04.2008
24. Mai: Gutshof-Ei VielseitigkeitsCup II. Hornsmühlener Vielseitigkeitsprüfung Klasse L
Eingebettet in das herrliche Gelände der Familie Behmann, am Rande der Holsteinischen Schweiz, wird für die II. Hornsmühlener Vielseitigkeitsprüfung Klasse L, Gutshof-Ei VielseitigkeitsCup, für Sonnabend, 24. Mai, ein reizvoller Geländekurs gestaltet, der keine Wünsche offen lässt.
Optimal einsichtig für die Zuschauer und natürlich so unfallsicher wie möglich für Pferd und Reiter, geht es unter bewährter Regie von Parcoursdesigner Burkhard Beck-Broichsitter bergauf und bergab über insgesamt 22 Sprünge, über Mauern, Hecken, durch Gräben und sogar durch den Stocksee. Veranstalter ist der ORV Malente Eutin. Eine komplett neue Teichanlage hat das Team um die Hausherren Axel und Isabella Behmann gestaltet, die der ebenso reizvollen wie anspruchsvollen Strecke entlang des Stocksees ein weiteres Glanzlicht hinzufügt. Eine Tiefsprung-Kombination zum See hinunter ist sicherlich ein weiterer Hingucker, aber auch die schmalen Wegesprünge und die neue Sprungkombination in einem alten Eichenbestand werten die nationale Prüfung zusätzlich auf.
Erwartet werden neben Cracks aus dem Land auch Gastreiter aus Dänemark und Schweden. Alle Teilnehmer können übrigens gemäß internationalem Vielseitigkeits-Reglement im Rahmen dieser Prüfung mit einer entsprechenden Platzierung Punkte für eine Startberechtigung in einer internationalen Prüfung sammeln. Für die nominierten Junioren und Jungen Reiter ist die Hornsmühlener Vielseitigkeit nach den bis dahin schon hinter ihnen liegenden Vielseitigkeiten in Bordesholm, Segeberg und Negernbötel das erste „Turnier-Training“ für die Deutschen Meisterschaften im Juni.
Mit dem Unternehmen Gutshof-Ei als starkem Partner an der Seite, will die II. Hornsmühlener Vielseitigkeit im wahrsten Sinne des Wortes „das Gelbe vom Ei“ in die hiesige Vielseitigkeitslandschaft einbringen. Nennungsschluss ist der 24. April. Partnerveranstaltung ist - nach jahrelanger Abstinenz – übrigens das Geländeturnier der Klasse A auf dem Gelände von Schloss Nehmten am Folgetag, Sonntag, 25. Mai. Ausgeschrieben ist eine Qualifikation zum Bundeschampionat der fünfjährigen Vielseitigkeitspferde sowie der fünf- und sechsjährigen Vielseitigkeitsponys. Zudem wird ein Stil-Geländeritt Kl. E angeboten.
Alle Infos unter: www.vielseitigkeit-hornsmuehlen.de
17.04.2008
RIDERS TOUR 2008 – Super-Auftakt mit Ahlmann, Beerbaum und Co.
(Hamburg) Die Favoriten bringen sich in Position für die erste Etappe der sechsteiligen RIDERS TOUR 2008. Beim Deutschen Spring-Derby in Hamburg vom 1. bis 4. Mai werden die ersten Punkte, vor allem aber das erste Preisgeld in Höhe von 150.000 Euro für die erste Wertungsprüfung vergeben. Und daran möchten viele teilhaben. Wohl dem, der ein echtes Derby-Pferd dafür satteln kann, denn Hamburgs 1230 Meter langer Kurs voller Naturhindernisse birgt bekanntlich besondere Herausforderungen.
Der dreimalige TOUR-Sieger Ludger Beerbaum aus Riesenbeck ist mit dem Hannoveraner Wallach Enorm dabei, wenn es um die ersten Punkte in der von MAN und LGT begleiteten Serie geht. Das Ereignis Deutsches Spring-Derby habe für ihn eine hohe Bedeutung, bekundete der RIDERS TOUR- und Derbysieger bereits unumwunden. Auch Mannschaftskollege Christian Ahlmann (Marl) geht das Unternehmen Derby wieder an, genauso wie Marcus Ehning (Borken). Der Europameister von 2003, Marco Kutscher (Riesenbeck), ist dabei und auch der schnelle Schwede Rolf-Göran Bengtsson.
Der Weg in die erste und spektakuläre RIDERS TOUR-Prüfung führt über zwei Qualifikationen am Donnerstag und Freitag. Dabei wird jeweils eine Hälfte der Derby-Hindernisse in den Parcours integriert. Reitern und Pferden lässt das die Chance, Form und Leistungsbereitschaft zu überprüfen, denn sonntags beim 79. Deutschen Spring-Derby stellt sich der Kurs ein wenig höher und mit allen technischen Anforderungen dar. Eine ganz besondere Aufgabe und schon deshalb für die RIDERS TOUR-Macher um Paul Schockemöhle (Mühlen) unverzichtbar, wenn es darum geht, den komplettesten Reiter der Saison zu finden.
Rekordpreisgeld für die TOUR-Wertungsprüfungen
Neue Wege geht die RIDERS TOUR beim Preisgeld-Modus, denn erstmals seit der Premiere der TOUR im Jahr 2001 wird pro Etappe eine Dotierung von 150.000 Euro ausgeschüttet, soviel wie nie zuvor bei den Serienstationen. Insgesamt also 900.000 Euro. Die drei besten Reiter aus den sechs internationalen Stationen von Hamburg bis München erhalten jeweils einen kostbaren Ehrenpreis.
ARD und ZDF sechs Mal dabei
Das können Reitsportfans in ganz Deutschland und darüber hinaus mit erleben, denn ARD und ZDF begleiten die hoch dotierte Springsportserie erneut über alle sechs Etappen. Den Auftakt macht am
Sonntag, dem 4. Mai die ARD mit dem Deutschen Spring-Derby von 15.35 bis 16.55 Uhr
Die Qualifikationen für den Run auf die erste Wertungsprüfung überträgt der NDR Sportclub reiten am
Donnerstag von 14.15 bis 16.30 Uhr und am
Freitag von 15.15 bis 17.10 Uhr.
Starkes Aufgebot für Hamburg
Schon jetzt zeigt sich, dass die TOUR ebenso begehrt ist wie der Klassiker an sich – das Deutsche Spring-Derby. Die Liste der Kandidaten ist lang:
Der Schweizer Markus Fuchs, derzeit noch durch eine Blockade des Iliosakral-Gelenks etwas gehandicapt, ist ebenso wie Ludger Beerbaum, Christian Ahlmann und Marco Kutscher dabei. Großbritanniens Reitsportlegende John Whitaker hat wieder ein Derby-Pferd und auch Sohn Robert Whitaker – frisch gebackener Sieger der Offenen Britischen Springreiter-Meisterschaften – wagt sich an das schwere Projekt Spring-Derby.
Neu im Kreis der Kandidaten sind die beiden US-Amerikaner Laura Kraut und Richard Spooner, sowie der Schweizer Shooting-Star Steve Guerdat.
Für die irischen Nationenpreisreiter Denis Lynch, Cameron Hanley und Billy Twomey ist der Derby-Start fast Ehrensache und das größte Auslandsaufgebot stellt eindeutig Großbritannien mit den Whitakers, dem Hickstead-Derby-Sieger Geoff Billington, Andrew Mizon, Richard Robinson – Dritter des Deutschen Spring-Derbys 2007 – und Tim Gredley.
Diesem internationalen Aufgebot stehen die deutschen Protagonisten, zu denen auch Titelverteidiger Andre Thieme (Plau) und der dreimalige Derbysieger Toni Haßmann (Lienen) zählen, gegenüber und bekommen zusätzlich die traditionsgemäß starke norddeutsche Konkurrenz zu spüren: Sören von Rönne (Neuendeich) und Carsten-Otto Nagel (Wedel) gewannen das Deutsche Spring-Derby bereits, ebenso Holger Wulschner (Groß Viegeln). Jörg Kreutzmann (Kasseburg) gehört zu den Derby-Spezialisten und Thomas Kleis (Gadebusch) glänzte bereits 2007 mit dem zweiten Platz.
Ein Auftakt mit enormem Spannungspotential für die RIDERS TOUR 2008 und damit genau so wie es sich die Serieninitiatoren wünschen.
Die Stationen der RIDERS TOUR 2008
1. bis 4. Mai Deutsches Spring-Derby in Hamburg
9. bis 12. Mai Internationales Pfingstturnier in Wiesbaden
28. bis 31. August Turnier der Sieger in Münster
11. bis 14. September E.ON Westfalen Weser Challenge in Paderborn
23. bis 26. Oktober GERMAN CLASSICS in Hannover
4. bis 7. Dezember MUNICH INDOORS in München
RIDERS TOUR im Internet – www.riderstour.de
13.04.2008
Neue Saison, neues Glück – Lotto Schleswig-Holstein bringt Holsteiner Masters 3plus1 an den Start
Kiel – Sportlich Spitze, an feinen Standorten und dazu attraktiv dotiert – das sind wie schon im Vorjahr die „Zutaten“ der Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1. Und zum zweiten Mal nach der Premiere 2007 verhilft Lotto Schleswig-Holstein dem Pferdesport im Norden zum Glück. Wo man das große Los ziehen kann, steht nun fest: Das Reitturnier in Groß Wittensee, das Fehmarn-Pferdefestival, das Landesturnier in Bad Segeberg und das Springsportevent beim Holsteiner Verband in Elmshorn sind die vier Stationen der Serie.
Konzept und Modus des Projektes sind nach den Erfahrungen des ersten Jahrs beibehalten worden, denn sowohl die Ausschreibung, als auch der Modus der Punktestaffel haben sich als sinnvoll und spannend erwiesen. Das heißt in der Praxis, dass auch 2008 alle Reiterinnen und Reiter der Leistungsklasse S1 in Deutschland bei Holsteiner Masters 3plus1 startberechtigt sind – mit Ausnahme des Landesturniers in Bad Segeberg. Hinzu kommen Teilnehmer der LK S2 aus den Nordverbänden Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Hannover-Bremen, Weser-Ems und Schleswig-Holstein. Wertungsprüfung ist stets der Große Preis als Drei-Sterne-Springen mit einer Dotierung von 10.000 bis 20.000 Euro, eine Qualifikation im Vorfeld gibt es nicht.
Damit hat der Partner- und Wirtschaftskreis Holsteiner Masters in Zusammenarbeit mit Lotto Schleswig-Holstein erneut einen für Schleswig-Holsteins Turnierlandschaft und für die Spitzenreiter des Nordens attraktiven „Hingucker“ geschaffen. „Es ist nach wie vor unser Ziel, die Turnierszene zu beleben und dem Niveau anzupassen auf dem die Zucht im Land schon steht,“ so Peter G. Rathmann, Chef der Holsteiner Masters. „Dazu gehört auch der sportliche Vergleich nicht nur auf Landesebene. Schleswig-Holstein hat zudem viel zu bieten, ein Grund mehr, die Ausschreibung offen zu gestalten.“
Mit der „Offenheit“ ist es allerdings vorbei, wenn es um den Klassiker des norddeutschen Turniersports geht: Das Landesturnier, das 2008 seinen 60. Geburtstag feiert. Weil in Bad Segeberg um die Landesmeistertitel geritten wird, ist das Top-Ereignis der Saison ausschließlich den Reiterinnen und Reitern aus Hamburg und Schleswig-Holstein vorbehalten. Bad Segeberg ist buchstäblich das plus1 der Serie.
Ziel für die Teilnehmer ist die Baltic Horse Show vom 13. bis 16. November 2008 in der Sparkassen-Arena-Kiel. Die 25 besten Reiter der vier Masters-Turniere treten zum Finale der von Lotto Schleswig-Holstein präsentierten Serie an, die drei punktbesten Teilnehmer sind für die internationale Tour der Baltic Horse Show automatisch qualifiziert.
Der Masterspreis ist im besten Sinne des Wortes „heiß“, denn erneut schickt die Deilmann Reederei den Gesamtsieger der Serie auf große Fahrt mit dem ZDF-Traumschiff MS Deutschland. Jörg Naeve (Bovenau), Sieger des Holsteiner Masters 3plus1 2007 ist der erste „Seemann“ der Serie. Er genießt übrigens die Vorfreude – die ja bekanntlich die schönste ist – in vollen Zügen und wird mit Ehefrau Catrin gleich nach der Baltic Horse Show 2008 nach Dubai „schippern“ - ganz luxuriös, mit Captains Dinner, Landausflügen und im Bordpool plantschen. Man gönnt sich ja sonst nichts….
Die Stationen des Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein 2008:
Springturnier in Groß Wittensee vom 13.bis 15.06.2008
Fehmarn Pferdefestival vom 26.bis 29.06.2008
Landesturnier Bad Segeberg vom 12.bis 14.09.2008
Springturnier Elmshorn beim Holsteiner Verband am 08.11.2008
11.04.2008
Warsteiner Reitsport-Förderung
Drei Damen für Halbfinale der Warsteiner Reitsport-Förderung qualifiziert
Warstein, 10. April 2008. Anna Jocham, Silvia Ewers und Ann-Christin Klaas sind die drei jungen Reiterinnen, die beim Turnier des Zucht- Reit- und Fahrvereins Neuenkirchen für Furore sorgten und im Halbfinale der Warsteiner Reitsport-Förderung 2008 dabei sein werden. Neuenkirchen war die erste westfälische Station des Nachwuchsprojektes der Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG. Im Mittelpunkt des Interesses stand dabei die Stil-Springprüfung Kl. L. Der Andrang war so groß, dass die Prüfung in zwei Abteilungen unterteilt werden musste – indes – nur die drei besten Teilnehmer lösen die „Eintrittskarte“ für das Halbfinale.
Anna Jocham vom ZRFV Greven sorgte dabei für Raunen im Publikum, denn die junge Amazone belegte in der ersten Abteilung gleich Platz eins und zwei mit den Wertnoten 8,4 (mit Fast Perfekt) und 8,0 (mit Bergesbuer). Mit der Stilnote 8,2 ging der Sieg in der zweiten Abteilung an Silvia Evers vom RFV Paderborn-Haxtergrund mit Felicia. Zweite wurde Ann-Christin Klaas auf Attache (ZRFV Gronau), die vom Doppelerfolg ihrer Vereinskollegin Anna profitiert, denn sie rückt mit dem drittbesten Ergebnis von 7,9 in den Kreis der Halb-Finalisten. In Voßwinkel wird vom 5. bis 7. September um den Einzug ins Finale der Warsteiner Reitsport-Förderung im Rahmen der Warsteiner Champions Trophy im Oktober gekämpft. Nächste Station der Warsteiner Reitsport-Förderung ist vom 25. bis 27. April die Pferdeleistungsschau im westfälischen Havixbeck.
In Westfalen und erstmals auch in Schleswig-Holstein wird die Qualifikationsserie der Warsteiner Reitsport-Förderung ausgetragen. Und das sind die kommenden Stationen:
Havixbeck 25. bis 27. April
Bochum Nord 9. bis 12. Mai
Schöppingen 30. Mai bis 1. Juni
Reken 20. bis 22. Juni
Fröndenberg 20. bis 22. Juni
RuFV Münster-Roxel 11. bis Juli
Olfen 1. bis 3. August
Waltrop 8. bis 10. August
RF Hattingen-Dumberg 22. bis 24. August
Voßwinkel (Halbfinale) 5. bis 7. September
In Schleswig-Holstein wurden folgende Qualifikationsstandorte ausgewählt:
Wedel 10. bis 12. Mai
Wittensee 13. bis 15. Juni
Postfeld/ Nettelsee 21. bis 22. Juni
Thaden 6. bis 8. Juni
Lauenburg 28. bis 29. Juni
Malente-Eutin 10. bis 13. Juli
Ahrensburg-Ahrensfelde 25. bis 27. Juli
Behrendorf 8. bis 10. August
Langstedt-Bollingstedt 15. bis 17. August
Kellinghusen 22. bis 24. August
Havekost (Halbfinale) 3. bis 5. Oktober
08.04.2008
Prominenter Träger des ersten Meteor Preises: Ex- ARD-Sportkoordinator Hans-Heinrich Isenbart
Kiel – Der Preis ist neu und außergewöhnlich, der Preisträger ist in bundesdeutschen Wohnzimmern nur allzu bekannt: Hans-Heinrich Isenbart – die „Stimme des Reitsports“ – erhielt aus der Hand von Peter Harry Carstensen, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, und des FN-Präsidenten, Breido Graf zu Rantzau, in Kiel den ersten Meteor Preis des Partner- und Wirtschaftskreises Holsteiner Masters. Dieser Preis, der sowohl an das legendäre Holsteiner Springpferd Meteor erinnert, als auch besondere Verdienste um Pferdesport und –zucht würdigen soll, wird künftig jährlich vergeben, gab der Initiator der Holsteiner Masters, Peter G. Rathmann bei der ersten Verleihung in der HSH Nordbank in Kiel bekannt.
Dafür konnte Rathmann auch den Bildhauer und renommierten Künstler Hans Kock aus Kiel begeistern, der in den 50-er Jahren die lebensgroße Bronzeskulptur des Holsteiner Wallachs schuf, der mit Fritz Thiedemann zur Sportlegende wurde. Kock, der im Herbst 2007 verstarb, hatte eine kleinere, schwere Skulptur für den Meteor-Preis entwickelt. Diese wurde nun zusammen mit einem Scheck über die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung an Hans-Heinrich Isenbart übergeben.
Der Preisträger selbst, mindestens genauso aber eben der legendäre Meteor und die Erfahrungen des Bildhauers Hans Kock bei der „Zusammenarbeit“ mit Meteor standen im Mittelpunkt der Verleihung in den Räumen der HSH Nordbank. Breido Graf zu Rantzau (Breitenburg), Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und damit oberster Reitsportchef in Deutschland, betonte den starken Charakter des Holsteiner Wallachs, der mit seinem Reiter Fritz Thiedemann bei drei Olympischen Spielen Medaillen gewann und damit unerreicht blieb. Den Wegbegleiter des Pferdesports, der so vielen Menschen das Pferd begreifbar gemacht habe, würdigte die Vorsitzende der Deutschen Sporthilfe und Dressurreiterin Ann-Kathrin Linsenhoff (Kronberg), die eigens zur Preisverleihung mit ihrem aus Schleswig-Holstein stammenden Ehemann, dem ehemaligen Deutschen Berufsreiter-Champion Klaus-Martin Rath nach Kiel kam.
Der Sport- und Fernsehjournalist Isenbart habe mit seinen einfühlsamen und kenntnisreichen Kommentaren mehr als 30 Jahre lang den Reitsport erklärt und viele Menschen für den Reitsport begeistert. "Ihr Name steht für den Reitsport in Deutschland. Das Reiterland Schleswig-Holstein dankt Ihnen sehr für Ihr großes Engagement für den Pferdesport", so der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Peter Harry Carstensen in seiner Laudatio.
Carstensen sieht den „Namensgeber“ des Preises praktisch jeden Morgen. Der Ministerpräsident verlegte die Staatskanzlei in das Gebäude des Landwirtschaftsministeriums vor dem seit 1957 das lebensgroße Denkmal des „Dicken“ – wie Meteor überall genannt wurde – steht.
Hans-Heinrich Isenbart, sichtlich gerührt von der Verleihung des ersten Meteor Preises, wird das Preisgeld stiften. Zum einen als Beihilfe für eine junge Reiterin, bzw. einen jungen Reiter, die oder der den Sport mit Passion betreibe und nicht eben ein gut gefülltes Portemonnaie habe. Ein weiterer Teil des Preisgeldes gehe an den Verein Xenophon, der die klassischen Grundlagen der Reiterei in den Mittelpunkt rücke.
22.03.2008
Auf in die nächste Runde – die RIDERS TOUR 2008
(Hamburg/ Mühlen) Reitsport-Fans können es langsam nicht mehr erwarten, bis der Startschuss für die nächste Saison fällt – schließlich beträgt die RIDERS TOUR-freie Zeit mittlerweile schon gut drei Monate. Allerdings müssen sich die Anhänger von Ludger Beerbaum, Meredith Michaels-Beerbaum, Christian Ahlmann und Co. noch ein paar Wochen in Geduld üben.
Die renommierte Serie begeht 2008 ihre achte Auflage und das interne Beerbaum-Konto zeigt nach 2007: Gleichstand. Drei Mal (2001, 2003, 2003) gewann Ausnahme-Athlet Ludger Beerbaum – drei Mal (2004, 2005, 2007) seine Schwägerin und ärgste Konkurrentin Meredith Michaels-Beerbaum. 2006 gab es im Siegerregister mit Thomas Frühmann ein kurzes, österreichisches Zwischenspiel.
Ihren Auftakt wird die RIDERS TOUR 2008 in bewährter und vor allem beliebter Manier beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby in Hamburg Klein Flottbek feiern. Das traditionsreiche Turnier ist von jeher etwas Besonderes, schließlich wartet es mit dem längsten und schwierigsten Parcours der Welt auf. Vom 1. bis 4. Mai 2008 kommt es im Derbypark zudem zu einer Premiere: Denn hier wird nicht nur die erste Station der RIDERS TOUR ausgetragen, sondern auch eine Etappe der GLOBAL CHAMPIONS TOUR. Damit treffen zwei moderne Serien auf eines der ältesten und faszinierendsten Ereignisse im internationalen Springsport.
Die weiteren Stationen der RIDERS TOUR lauten wie folgt:
9. bis 12. Mai Internationales Pfingstturnier in Wiesbaden 23. bis 26. August Turnier der Sieger in Münster 11. bis 14. September E.ON Westfalen Weser Challenge in Paderborn 23. bis 26. Oktober GERMAN CLASSICS in Hannover 4. bis 12. Dezember MUNICH INDOORS in München
RIDERS TOUR im Internet – www.riderstour.de
Erste Hengstschau in Futterkamp 50 Vatertiere paradieren zu Ostern Ostern werden den Stutenbesitzern keine Kuckuckseier ins Nest gelegt. Denn die Zuchtbezirke Plön und Ostholstein im Pferdestammbuch Schleswig-Holstein/Hamburg legen mir ihrer ersten Ponyhengst-Präsentation am Ostersonnabend, 22. März, den Grundstein dafür, das jeder Stutenbesitzer sich ein genaues Bild von der Qualität der gezeigten Hengste aller Rassegruppen machen kann. In der neu gestalteten Reithalle des Versuchszentrums in Futterkamp wird die erste Hengst-Schau der Körbezirke Plön/Ostholstein eine sehenswerte Kollektion von möglichen Vatertieren für die Zuchtsaison 2008 bieten. Über 50 Hengste aus rund 22 beim Pferdestammbuch eingetragenen Ponyrassen sind angemeldet worden und werden an dem Tag ab 12 Uhr in verschiedenen Nutzungsformen zu sehen sein. Einige „Spezialisten“ sind im Freispringen genauso zu erleben, wie andere in Dressurvorführungen. Auch zeigen sich die gekörten Hengste vor dem Wagen und klassisch an der Hand. „Der Tag wird geprägt sein von Rassenvielfalt und der großen Nutzungs-Bandbreite“, kündigte Jürgen Lamp vom LVZ Futterkamp an. Die Vererber kommen aus allen Teilen des Landes zusammen, damit sich die Stutenbesitzer ein möglichst umfangreiches Live-Bild über das Angebot machen können. Die stärkste Rassegruppe stellt das Deutsche Reitpony, gefolgt von den Vertretern der Rasse Welsh Cob. Parkplätze stehen in unmittelbarer Nähe in ausreichender Zahl zur Verfügung, für das leibliche Wohl ist gesorgt, der Eintritt ist frei.
11.02.2008
CDV-Lehrgang in Großostheim
Am vergangenen Wochenende waren im bayrischen Großostheim die Vielseitigkeitsreiter zu Gast. Auf der Anlage des Reit- und Fahrvereins Großostheim, dessen gastfreundliche Mitglieder für das leibliche Wohl sorgten, findet man ideale Bedingungen für einen frühen Lehrgang in allen Disziplinen. Selbst bei schlimmsten Wetterverhältnissen kann Dank der beiden großen Reithallen ungestört geritten werden und selbst Geländehindernisse hätten genug Platz gehabt um ein entsprechendes Training zu gewährleisten.
Der erfolgreichen Trainings-Philosophie der Spitzenreiter folgend, wurden die einzelnen Trainingseinheiten der verschiedenen Disziplinen auf mehrere Trainer, die das Arbeiten im Team gewohnt sind, verteilt. Für die Dressur- und Springausbildung stand das Ehepaar Steffi und Gerhard Hladik, die Betreiber der Reitanlage Großostheim und des Ausbildungsstalls Hladik, zur Verfügung. Die beiden bekannten Ausbilder sind nicht nur selbst erfolgreich geritten, bzw. tun das noch heute, sondern widmen sich seit Jahren der Weitergabe ihrer Erfahrungen und ihres Wissens. Dass dies gelingt, zeigt die große Nachfrage, denn selbst erfolgreiche Reiterinnen und Reiter aus dem Dressur- Spring- und Vielseitigkeitslager (bis S) verlassen sich regelmäßig auf das Training im Stall Hhladik. Marco Krüger, der den Gelände-Teil übernommen hat, betreibt gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Nadine Marzahl einen Ausbildungsstall in Luhmühlen, und hat bei renommierten, internationalen Reitern (u.a. Andrew Nicholson) Erfahrungen sammeln können. Auch er hat früh sein Talent entdeckt und gefördert, an interessierte Reiter sein Wissen weiter zu geben. So stehen für ihn die Ausbildung von Pferd und Reitern an vorderster Stelle, doch auch die eigene Karriere kann sich sehen lassen, Marco Krüger ist als "stilsicherer" Reiter bis hin in die hohe Klasse bekannt.
Der Freitag und Samstag standen im Zeichen des Dressur- und Springtrainings. In kleinen Gruppen und auch Einzeln wurden viele Anregungen und Tipps für den erfolgreichen weg in die Saison 2008 weiter gegeben. Der Samstagabend klang mit einem gemütlichen Beisammensein im Gewölbekeller der "Alten Ziegelei" aus.
Dank des guten Wetters konnte das Geländetraining tatsächlich dort stattfinden, wo es hingehört: unter freiem Himmel. Behutsam führte Marco Krüger an das Überwinden von schmalen Elementen heran, dabei wurden die vorhandenen Wälle und eine Vielzahl von variablen Sprüngen genutzt, um verschiedenste Anreitsituationen zu schaffen. Das Training hat sich gelohnt, denn bei einem kleinen Geländeritt zum Abschluss des Lehrgangs zeigten alle teilnehmenden Reiterinnen und Reiter das sichere und rhythmische Überwinden der gestellten Geländeaufgaben
Ein großes Lob erfuhren die Trainer dadurch, dass fast alle Teilnehmer des Lehrgangs ihr Kommen für den geplanten März-Lehrgang (01.& 02. März) in Großostheim ankündigten, und in der Tat sind am Montag morgen bereits die ersten, versprochenen Anmeldungen eingegangen. Wegen der bereits vorher eingetroffenen Anfragen und Meldungen rechnet der Veranstalter mit "vollem Haus" im März, was sich in ein lehrreiches und stimmungsvolles Wochenende umsetzen lässt.
Text: Inken Johannsen
19.01.2008
Körung und Schau vom 8. bis 10. Februar in Neumünster Hochkarätige Hengste in allen Facetten
Das zweite Februarwochenende steht in Neumünster drei Tage lang im Zeichen der schönen Kerle: Das Pferdestammbuch Schleswig-Holstein/Hamburg richtet von Freitag, 8., bis Sonntag, 10. Februar, in den Holstenhallen seine alljährliche Hengstkörung mit großem Schaunachmittag aus. Erwartet werden mehr Köraspiranten denn je und erstmals werden die viel versprechenden Hengste im Anschluss an die Sichtung versteigert.
Das Ambiente in den Holstenhallen ist einzigartig, die Stimmung legendär und die Begeisterungsfähigkeit des fachkundigen Publikums kannte in den Vorjahren kaum Grenzen. Gespannt darf man also sein, was der neue Jahrgang an potentiellen Vererbern seinen treuen Fans in diesem Februar zu bieten hat. Immerhin ist eine absolute Rekordanzahl von 148 – meist dreijährigen - Hengsten aus 25 Rassegruppen angemeldet worden. Vielfalt ist also garantiert und dass besonders die Deutschen Reitponys, die Islandpferde, Schleswiger Kaltblüter, Haflinger und viele weitere mehr für Klasse garantieren, haben die hervorragenden Körergebnisse der Vorjahre längst bewiesen.
„Seit längerem erwarten wir sogar wieder einmal einen Vertreter der Rasse Lusitano, selbst ein Morgan Horse Hengst sowie drei Exemplare der neuen deutschen Rassegruppe Edelblut-Haflinger sind dabei“, kündigte die Zuchtleiterin des Pferdestammbuchs, Dr. Elisabeth Jensen, an. Mit 22 beziehungsweise 40 Exemplaren sind die Islandpferde und Deutschen Reitponys wieder besonders stark vertreten. Während unter anderem Shetlandponys, Friesen und Kaltblüter an der Hand und im Feilaufen gezeigt werden, stellen beispielsweise die sportlichen Reitponys, Lewitzer und Norweger ihre Fähigkeiten zusätzlich im Freispringen unter Beweis. Für Gäste aus dem benachbarten Ausland werden die vierbeinigen Bewerber von Moderator Boyke Stien (Eckernförde) übrigens sowohl in deutsch als auch in englisch und sogar in dänisch kommentiert.
Eine entscheidende Neuerung wird am Sonnabend für ein volles Haus sorgen: Erstmals werden im Anschluss an die Bekanntgabe der Körentscheidungen – am Sonnabend gegen 17 Uhr - 25 gekörte und nicht gekörte Hengste versteigert. „Wir müssen den Züchtern eine Verkaufs-Perspektive bieten und den Körstandort Neumünster attraktiv gestalten, indem wir die beliebte Plattform nutzen und sie sowohl für Verkäufer als auch für Käufer verstärkt und kompetent öffnen“, erklärte Elisabeth Jensen diesen neuen Weg, der zusammen mit der „Ponyforum GmbH“ erstmals beschritten und von dieser fachkundig gecoacht wird. Die von sechs großen deutschen Zuchtverbänden gegründete Gesellschaft zur Vermarktung von (Reit-) Pony-, Kleinpferde-, Kaltblut- und Spezialrassen hat mit hoch erfolgreichen Verkaufstagen („Open Sales“) bereits im Vorjahr einen lukrativen Markt für nationale und internationale Käufer erschlossen und Höchstpreise für Ponys verschiedensten Leistungsniveaus erzielt.
Nicht nur für Kenner sondern vor allem auch für die ganze Familie kommt am Sonntag Farbe ins Spiel, wenn es um Ponyspringen, Althengstschau und natürlich den fantastischen Schaunachmittag mit Vorführungen von Classic Ponys, einer Ungarischen Post, einem Kaltblüter-Vierspänner und vielen anderen mehr geht. Nach dem sportlichen Auftakt für den reitenden Nachwuchs im Ponyspringsattel kommen sechs- bis zwölfjährige Vatertiere zur Althengstschau in das Rund der Holstenhalle. Elisabeth Jensen weiß: „Besonders für Züchter ist es immer wieder ein Ereignis, die gereiften und zum Teil hoch erfolgreich in der Zucht eingesetzten Hengste wieder zu sehen.“ Im Rahmen des großen Schaunachmittags werden außerdem die erfolgreichsten Reiter und Pferde aus dem hohen Norden geehrt, darunter der Islandpferde-Weltmeister Laxnes vom Störtal.
Der Eintritt ist am Freitag und Sonnabend frei, Karten für den Sonntag sollten rechtzeitig reserviert werden unter Tel.: 04321/910-0. Der genaue zeitliche Ablauf sowie die zur Körveranstaltung angemeldeten Hengste werden unter www.pferdestammbuch-sh.de veröffentlicht, Informationen über die Auktionspferde gibt es auf der neu gestalteten Internetseite des Ponyforums unter: www.ponyforum-online.de Jessica Bunjes
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