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2010
Baltic Horse Show 2010 14.-17. Oktober
Landesturnier 2010 vom 10. bis 12. September: Neue Meister....
CHIO Aachen 2010 vom 9. bis 18. Juli
DKB-Riders Tour 2010
17.06.2010
Mit Derbysieger und 1300 Nennungen – Comeback für das Sommerturnier auf dem Klövensteen
(Schenefeld) - Darauf haben viele sehnsüchtig gewartet: Vom 25. bis 27. Juni feiert das Sommerturnier des Elbdörfer- und Schenefelder RV auf der Reitanlage Klövensteen sein Comeback mit großen Prüfungen. Derbysieger Falk Rosenbauer (Lüthjensee): „ Das passt immer in den Kalender.“ Der Pferdwirtschaftsmeister, der Mitte Mai in Hamburg das Deutsche Dressur-Derby im Pferdewechsel gewann, sattelt beim Sommerturnier zwei Jungtalente.
Swarowski ist ein Sandro Hit-Sohn und wird begleitet vom Halbbruder San Schufro von Sandro Hit-Don Schufro. Rosenbauer trifft auf etliche Kollegen: Den Derby-Zweiten Oliver Luze (Kattendorf), die mehrmaligen Landesmeisterinnen Alexandra Bimschas (Boostedt) und Petra Wilm (Tasdorf), den MedienCup-Gewinner von Hamburg – Sune Hansen (Dänemark) - den zweimalige Deutschen Berufsreiter-Champion Hartwig Burfeind, Australiens Kristy Oatley oder Fransziska und Uwe Sauer (Seeth-Ekholt).
Insgesamt rund 1300 Nennungen mit 800 Pferden sorgten bei den Veranstaltern für Begeisterung. Immerhin geht es um die Qualifikationen zum Finale Horse & Classic, um die Sichtungen zur Deutschen Jugend-Meisterschaft Dressur und Sichtungen zu den Bundeschampionaten der fünf und sechs Jahre alten Dressur-Ponys und Dressurpferde. Der Akzent liegt auf Dressursport bis zum Grand Prix, gleichwohl machen auch die Springreiter mit sieben Prüfungen bis zur Klasse M auf sich aufmerksam.
14.06.2010
LVM Cup – Feines Angebot für den Reitsportnachwuchs in Schleswig-Holstein
(Kiel/ Münster) - Da kommt Freude auf: Schleswig-Holstein bekommt ein neues Jugendprojekt im Springen und in der Dressur. Der LVM Cup des Landwirtschaftlichen Versicherungsvereins Münster (LVM) wird mit Unterstützung der Baltic Horse Show 2010 zum ersten Mal ausgetragen. Das Finale für die jungen Reitsportasse wird dann bei der Baltic Horse Show vom 14. bis 17. Oktober zum ersten Mal stattfinden.
LVM – das ist ein Kürzel mit viel Klang in der Reitsportszene, denn das Unternehmen engagiert sich intensiv und umsichtig im Pferdesport. Vor allem die Nachwuchsförderung steht hoch im Kurs. So initiierte die LVM im vergangenen Jahr erstmals das bundesweite LVM Masters, bei dem Dressur- und Springreiter aus den Landesverbänden in einer Mannschaft antraten und das Finale in Hagen a.T.W. im Rahmen des Jugendturniers erlebten.
Der LVM Cup im Pferdeland zwischen den Meeren richtet sich an Junioren und Junge Reiter Jahrgang 1989 und jünger der Leistungsklassen S4 und S5 bzw. D4 und D5 aus Schleswig-Holstein und Hamburg. Vier Turnierstationen im Norden zählen zur Qualifikation und geritten wird dort jeweils eine Stilspringprüfung Kl. L bzw. eine Dressurprüfung Kl. L. Die fünf besten Teilnehmer jeder Qualifikation Springen sind im Finale startberechtigt. Aus den Dressurqualifikationen sind die jeweils besten drei Teilnehmer in Kiel dabei. Dort wartet dann bei der Baltic Horse Show die große Bühne in der Kult-Arena mit jeweils einer Stilspringprüfung Kl. L und einer Dressurprüfung Kl. L.
Und wie geht es ins Finale? Ausgewählt wurden vier anerkannte Turnierstandorte. Auf Fehmarn, in Marne, Schwentinental-Klausdorf und in Langstedt-Bollingstedt finden die Qualifikationen zum LVM Cup 2010 in Schleswig-Holstein statt. Übrigens ein Projekt mit Zukunft, denn die LVM wird den Cup in den kommenden drei Jahren ausrichten.
Die Stationen 2010 im Überblick: Fehmarn, 25.-27.06., Marne, 2.-4.07., Schwentinental-Klausdorf, 6.-8.8., Langstedt-Bollingstedt,13.-15.08.
NJM 2010 vom 28. bis 30. Mai
27.05.2010
Spannender Sport und Klasse-Starterfeld beim CSI Altenhof vom 11. bis 13. Juni 2010
Ein hochklassiges Starterfeld hat sich für das 60. CSI im Park von Gut Altenhof angemeldet. Neben der schleswig-holsteinischen Springreiter-Elite wie Janne Friederike Meyer, Dirk Ahlmann, Jörg Kreutzmann, Nisse und Rasmus Lüneburg, Inga Czwalia, Jörg und Volkert Naeve, Andreas Ripke und Thomas Voß haben sich Reiter aus Finnland, Dänemark, Norwegen, England, Schweiz und Japan angekündigt. Insgesamt wurden rund 1500 Nennungen abgegeben.
Die Springreiter haben die Möglichkeit, Pferde in verschiedenen „Touren“ an den Start zu bringen, gestaffelt nach Alter der Pferde und dem Schwierigkeitsgrad der Parcours. Die Kleine Tour umfasst drei M-Springen und ist für sechsjährige und ältere Pferde offen. Hier sind nur Amateurreiter zugelassen, die nicht vom Pferdehandel oder Reiten leben, sondern einen anderen Beruf ausüben. Als Amateure gelten auch Junioren und Junge Reiter. Damit trägt der Veranstalter dem immer populärer werdenden Amateursport Rechnung.
Die Mittlere Tour für die Siebenjährigen und Älteren geht über ein M- und ein S-Springen. Die Große Tour schließlich für die mindestens achtjährigen Springpferde geht über drei S-Springen und mündet in den „Großen Preis von Altenhof.“ Das Samstag-Springen ist dabei zugleich eine Qualifikation für die Springsportserie „Holsteiner Schaufenster“.
Ihre sieben- und achtjährigen Nachwuchspferde können die Reiter in der Lubinus Youngster-Tour in drei Springen an den Start bringen, wobei die Stangen für die Achtjährigen etwas höher hängen als für ihre jüngeren Kollegen.
Im Baltic-Cup, einer M-Springprüfung, treten Mannschaften aus den nördlichen Bundesländern und den skandinavischen Gastländern sowie Jugendteams als Qualifikation für den Jugend TeamCup Schleswig-Holstein – Das Team ist der Champion - gegeneinander an.
Auf besonderes Interesse bei Zuschauern wie auch bei den Aktiven wird die Qualifikation zum Bundeschampionat der sechsjährigen Springpferde stoßen, hier entscheidet sich, welche Youngster im September in Warendorf antreten dürfen. Das gilt auch für die sechsjährigen Dressurpferde und die fünf- und sechsjährigen Dressurponys: Für sie sind ebenfalls Bundeschampionatsqualifikationen ausgeschrieben.
Auch auf dem idyllischen Dressurviereck neben dem Springplatz wird Top-Sport geboten. Von der Holsteiner Elite haben Markus Waterhues und Jürgen Böckmann genannt. In einer S-Prüfung können sich die Reiter für das Dressur-Highlight „Horse&Classic“ in Elmshorn im November 2010 qualifizieren.
Die Drei und Vierjährigen schließlich präsentieren sich am Samstagnachmittag in der traditionellen Reitpferdeprüfung.
Dem jüngsten Pferdenachwuchs ist das Altenhofer Fohlenchampionat vorbehalten. Es wir bereits zum 10. Mal ausgeschrieben. Bisher sind 13 Fohlen mit hochinteressanten Abstammungen genannt. Als Väter treten unter anderem auf: Dolany, Lasino, Canto und Contender.
60 Jahre Reitturnier - 10 Jahre Fohlenchampionat ein Blick in die Historie
Das Schlossparkturnier in Altenhof, in diesem Jahr ausgetragen vom 11 bis 13. Juni, kann auf eine nunmehr 60-jährige Geschichte zurückblicken. Seit den bescheidenen Anfängen in den Nachkriegsjahren hat es sich zu einem internationalen Highlight des norddeutschen Pferdesports entwickelt. Zum 10. Mal stellen die Züchter beim Fohlenchampionat ihren hoffnungsvollen Nachwuchs vor. Reitturnier und Fohlenchampionat werden vom Förder- und Turnierverein CSI Altenhof e.V. in Turniergemeinschaft mit dem RV Gettorf-Eckernförde-Dän. Wohld e.V. ausgetragen. Und das waren die wichtigsten Stationen:
1947 wird das erste Turnier auf dem Sportplatz in Gettorf ausgetragen.
1966 wird das Reitturnier erstmals in Altenhof direkt hinter dem Herrenhaus veranstaltet – eine einmalige Kulisse.
1972 stellt Familie von Bethmann-Hollweg das heutige Turnierareal im Gutspark zur Verfügung; hier hat das CSI Altenhof bis heute seinen festen Platz gefunden.
1973 übernimmt die Stadt Eckernförde erstmals den Ehrenpreis für das Hauptspringen am Sonntag.
1974 wird das erste S-Springen durchgeführt.
1983 werden auch Dressur-Prüfungen bis Klasse S angeboten.
1989 gehen erstmals Reiter aus Skandinavien beim Grenzlandturnier in Altenhof an den Start.
1995 wird der „Baltic-Mannschafts-Cup“ ins Leben gerufen für Reiter der Landesverbände SH und HH, Mecklenburg und aus Skandinavien.
1997 wird das Turnier zur internationalen Veranstaltung – das CSI Altenhof. Reiter aller Nationen können nun teilnehmen.
1998 besucht Nationenpreisreiter und Weltmeisterschaftsteilnehmer Captain John Leddingham mit Kilbaha aus Irland das CSI Altenhof und beeindruckt Zuschauer und Fachleute nachhaltig.
2000 wird das Fohlenchampionat, das die Verbindung von Zucht und Sport manifestiert, ins Leben gerufen.
2002 ist Altenhof eine Station der Springsportserie „Holsteiner-Schaufenster“.
2009 Der Förder- und Turnierverein CSI Altenhof e.V wird gegründet, um das Turnier auch in Zukunft auf eine sichere Basis zu stellen. Christoph v. Bethmann-Hollweg, Hausherr von Gut Altenhof, übernimmt den Vorsitz, Dietrich Lindenau wird sein Stellvertreter.
2010 wird das 60. Reitturnier und 10. Fohlenchampionat veranstaltet.
16.05.2010
Hamburger Derby 2010 Carsten-Otto Nagel gewinnt....
23.04.2010
Außergewöhnliche Auszeichnung für herausragende Leistungen:
Herbert Meyer erhält Meteor Preis 2010
Kiel – Zum dritten Mal wird der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen, zusammen mit dem Präsidenten der FN, Breido Graf zu Rantzau, eine Persönlichkeit aus Pferdesport- und zucht für besondere Verdienste würdigen.
Nach Hans-Heinrich Isenbart und Dieter Graf Landsberg-Velen ist der ehemalige Bundestrainer Herbert Meyer aus Lilienthal der Preisträger der hohen Auszeichnung, die durch die Initiative des Partner- und Wirtschaftskreises Holsteiner Masters ins Leben gerufen wurde.
Die Preisverleihung findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 25. April, um 11 Uhr im Kieler Yachtclub statt. Im Rahmen dieser wird die Laudatio vom heutigen Bundestrainer Otto Becker gehalten.
Die Idee zur Verleihung des Meteor Preises, die Würdigung herausragender Leistung im Bereich Sport und Zucht, ist ebenso besonders wie der Preis selbst: Die kleine Bronzeskulptur erinnert an das Holsteiner Ausnahmepferd „Meteor“, mit welchem der legendäre Fritz Thiedemann in den 50er und 60 er Jahren Geschichte schrieb.
Nicht nur Meteor schrieb Springsportgeschichte, sondern auch der diesjährige Preisträger. Er ist einer der erfolgreichsten Bundestrainer aller Sportarten.
Das Reiten erlernte er bei seinem Vater, einem ehemaligen Kavalleristen und Zollbeamten, ehe sich Prinz Friedrich von Hannover und „Micky“ Brinkmann seiner weiteren Ausbildung an der Reitakademie in München-Riem annahmen. In jungen Jahren ritt er Vielseitigkeitsprüfungen und nach der Berufung an das Deutsche Olympiade-Komitee (DOKR) in Warendorf ging der talentierte Reiter für 10 deutsche Nationenpreise an den Start.
Insgesamt kann Herbert Meyer auf eine 24jährige Karriere als Bundestrainer im Springen zurückblicken: 1969 übernahm er die Ausbildung der deutschen Junioren und Jungen Reiter, die unter seiner Leitung 21 Medaillen bei Europameisterschaften gewannen.
Am 1. Januar 1986 trat er die Nachfolge des tödlich verunglückten Hermann Schriddes im Amt des Bundestrainers der deutschen Springreiter an. Ein Amtsantritt, der bis heute einmalig bleiben sollte: Seine Mannschaften gewannen 1988, 1996 sowie 2000 olympisches Gold, wurden 1990 Vizeweltmeister, 1994 und 1998 Weltmeister und erritten 1997 und 1999 Gold bei den Europameisterschaften.
Doch sein Engagement reicht weit über seine Trainertätigkeit hinaus. Bereits 1999 wurde ihm für seine großen Verdienste um den Pferdesport das Deutsche Reiterkreuz in Gold verliehen. Und auch noch heute ist er seinem Sport treu geblieben. Dies zeigt unter anderem die Mitgliedschaft im DOKR-Ausschuss.
Insgesamt genießt er weiterhin höchstes Ansehen, was wohl nicht nur durch seine Erfolge, sondern vor allem auch durch seine Leidenschaft und sein Einfühlungsvermögen für die Vierbeiner zu begründen ist.
17.03.2010
MedienCup erstmals in Hamburg
(Ludwigsburg) MedienCup goes Hamburg – die Dressurserie MedienCup wird in der Saison 2010 erstmals Station beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby vom 13. bis 16. Mai 2010 machen und das birgt etliche Vorteile für die Fans des Dressursports, denn das Kult-Turnier im Derbypark in Hamburg-Klein Flottbek wird vom Internetportal CPM24.tv live übertragen.
Das Medienunternehmen CP Medien AG – beteiligt an nationalen und internationalen Filmproduktionen und Vorreiter im Internet-TV für den Pferdesport – ist Initiator und Sponsor des MedienCup`s für acht bis zehn Jahre alte Dressurpferde. Vom Fleck weg erzeugte das Projekt große Begeisterung und Resonanz, bringt es doch vierbeinige Nachwuchstalente mit bester Perspektive zusammen. Vorstandschef Ralf Hartmann wurde erst am Montagabend für seine Initiative im Dressursport mit dem Reiter Forum-Award von Frank Henning ausgezeichnet.
Der Medien Cup wurde 2007 zum ersten Mal ausgetragen. Vier ausgewählte Turnierstandorte zählen zum MedienCup und bringen die besten künftigen Grand Prix-Pferde auf einen Platz. Der Sieger des MedienCup 2007, Scandic von Patrik Kittel, war ebenso bei den Europameisterschaften der Dressurreiter in Windsor 2009 am Start wie der MedienCup-Sieger 2008, Carabas, den der Däne Andreas Helgstrand erwarb und der inzwischen wieder in deutschem Besitz ist. Erstmals ist nun das Deutsche Dressur-Derby in Hamburg Gastgeber dieser Plattform für künftige Championatspferde. Serienanspruch und Standort passen ideal zusammen und bergen Dressursport auf bestem Niveau.
Der MedienCup beginnt mit einer Qualifikationsprüfung in einer Intermediaire II und einem Standortfinale im Kurz-Grand Prix. Die drei besten Paare des MedienCups sind für das Finale im Rahmen der Deutschen Meisterschaften Springen und Dressur in Münster qualifiziert.
Die Stationen des MedienCup`s 2010:
1. Hagen a.T.W. – Horses & Dreams – 21. bis 25. April
2. Hamburg – Deutsches Spring- und Dressur-Derby – 13. bis 16. Mai
3. Isernhagen – Summer Classics – 10. bis 13. Juni
4. Heroldsberg – Dressurgala – 30. Juli bis 1. August
Finale:
Münster – Deutsche Meisterschaften beim Turnier der Sieger – 13. bis 15. August
Das Internetportal www..cpm24.tv überträgt alle Stationen des MedienCup`s live. Dressursport pur wird ergänzt mit Interviews und Einspielfilmen.
14.03.2010
Dieter Medow führt künftig Pferdesportverband Schleswig-Holstein
(Bad Segeberg) Der Hamburger Dieter Medow ist neuer Vorsitzender des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein. Der 61 Jahre alte Geschäftsführer eines finnischen Papierkonzerns in der Hansestadt war bereits im vergangenen Jahr in den Vorstand des 43.803 Mitglieder zählenden schleswig-holsteinischen Pferdesportverbandes gewählt worden. Einstimmig entschieden sich die Delegierten für den Nachfolger von Klaus Buß aus Eckernförde, der den Verband seit 2006 führte. Medow ist in Bad Segeberg aufgewachsen und dem Pferdesport seit seiner Kindheit verbunden.
Klaus Buß schied nicht aus dem Amt ohne Ehrungen. Der Pferdesportverband verlieh seinem ehemaligen Chef die PSH-Ehrennadel und machte den ehemaligen Innenminister des Landes Schleswig-Holstein außerdem zum Ehrenmitglied. Sönke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), war nicht nur wegen seines Vortrages zur Mitgliederwerbung nach Bad Segeberg gekommen, sondern zeichnete Klaus Buß für seine Verdienste um den Pferdesportverband Schleswig-Holstein mit der Graf Landsberg-Plakette der FN aus.
Mitgliederwerbung ist für den nördlichsten Pferdesportverband Deutschlands ein großes Thema.. Der seit Januar 2010 tätige Geschäftsführer Matthias Karstens machte deutlich, dass sinkenden Mitgliederzahlen in den 395 Vereinen im Land begegnet werden müsse. Um rund 700 Mitglieder sank die Gesamtzahl der Mitglieder gegenüber dem Vorjahr. Lauterbach stellte INVEST vor, die Initiative Vorreiter Deutschland – ein Hilfsangebot zur Förderung des Pferdesports in den Vereinen und Betrieben. Die Initiative ist auf drei Jahre angelegt, im Mittelpunkt steht Hilfe zur Selbsthilfe. Vereine müßten Strategien entwickeln, wie sie neue Angebote für neue Mitglieder schaffen können und sich auch den Herausforderungen des demografischen Wandels anpassen.
10.03.2010
Jahreshauptversammlung des Pferdesportverbandes am 13. März 2010
Wachwechsel im Pferdesportverband Schleswig-Holstein kündigt sich an
(Bad Segeberg) Eine Ära neigt sich dem Ende zu, eine neue soll beginnen und der Vorsitzende des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein – Klaus Buß aus Eckernförde – hat seinen Abschied aus dem höchsten Amt im Pferdesportverband bereits 2009 angekündigt. Bei der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes, die am 13. März 2010 erstmals wieder in Bad Segeberg im Vitalia Hotel ab 9.30 Uhr stattfindet, soll der Nachfolger des Vorsitzenden Klaus Buß gewählt werden. Buß, einst Landwirtschaftsminister und dann auch Innenminister des Landes Schleswig-Holstein bis 2005, zieht sich zwei Tage vor seinem 68. Geburtstag aus dem Amt zurück, das er seit 2006 bekleidete. Der Jurist lenkte die Geschicke des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein in einer Zeit, die von Umbruch gekennzeichnet war. Die Entwicklung hin zum immer professionellerem Sport und gleichzeitig verstärkt die Besinnung auf das Pferd als Freizeitpartner ganz ohne Leistungssport kennzeichnen diese Entwicklung. Buß gab Projekten wie der Initiative Pferde- und Reiterland Schleswig-Holstein, der Schaffung eines landesweiten Reitwegenetzes oder dem Breitensportgedanken entscheidende Impulse. Und so ist es auch kein Zufall, dass die Jahreshauptversammlung am 13. März in unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Sitz der Geschäftsstelle des Pferdesportverbandes in Bad Segeberg stattfindet. Dieser Umzug ist maßgeblich dem Engagement des Vorsitzenden Klaus Buß zu verdanken. Die Delegierten aus Schleswig-Holstein sind eingeladen, das im November 2009 bezogene Gebäude in der Marienstraße zu besichtigen. Etliche Jahrzehnte hatte der Verband einige 100 Meter weiter in der Eutiner Straße residiert.
Ein weiteres wichtiges Thema wird die Diskussion über die Mitgliederentwicklung sein. Dazu wird es einen Vortrag des Generalsekretärs der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), Sönke Lauterbach, zum Programm INVEST, einer Initiative zur aktiven Mitgliederwerbung, geben. Gegen 12.30 Uhr soll die Jahresversammlung in einen Empfang im Vitalia-Hotel übergehen. Danach besteht die Gelegenheit zur Besichtigung der neuen Geschäftsstelle in der Marienstraße 15.
09.03.2010
Generation U25
Neues Projekt mit zwei Partnern gesichert
(Bad Segeberg) Schleswig-Holstein legt los – und zwar mit der Förderung und Unterstützung der Generation U25 im Springsattel. Konzentrierte sich die klassiche Stützpunktarbeit über Jahre hinweg vor allem auf Junioren und Junge Reiter (bis 21 Jahre), so ist es dem Pferdesportverband Schleswig-Holstein inzwischen gelungen, den Support auf die junge Generation bis 25 Jahre auszudehnen. Möglich wird das durch das Sport-Sponsoring der BMW May & Olde GmbH und des Holsteiner Zuchtverbandes.
Die erste von insgesamt vier Veranstaltungen wurde bereits in Elmshorn auf „Herz und Nieren“ getestet und sah Ann-Mari May (Breitenburg) mit ihrem Quincy als vergnügte und stolze Gewinnerin. Die Amazone ist damit die erste Siegerin des Förder-Preis der BMW May & Olde GmbH und des Holsteiner Zuchtverbandes.
Das Konzept fußt darauf, den Junioren und Jungen Reiter, die in den Stützpunkt-Turnieren und den zahlreichen dezentralen Trainingseinheiten des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein stets zur Formüberprüfung und zum großen Auftritt antraten, den Übergang in die harte Konkurrenz im Reiter/ Senioren-Bereich zu erleichtern. Speziell für die jungen Talente ist der Förderpreis entwickelt worden, der Starts in Springprüfungen der Kl. S ermöglicht und damit Zugewinn an Erfahrungen und Routine mit sich bringt. Dazu verteilt sich das Prüfungsangebot über die gesamte Saison bis Oktober und das Anforderungsniveau zieht zwar deutlich an, ist jedoch nicht gleich überwältigend schwer.
Schon die PSH-Stützpunkt-Springturniere für Junioren und Junge Reiter werden von BMW May & Olde GmbH und vom Holsteiner Zuchtverband unterstützt, auch hier ist die Generation U25 noch hinzu gekommen. In Elmshorn (27. – 28. Februar), in Havekost (13. – 14. März), Bargenstedt (27. – 28. März) und in Reher (10. – 11. April) findet der Förder-Preis der BMW May & Olde GmbH und des Holsteiner Zuchtverbandes statt. Dazu gesellen sich sechs Wertungsprüfungen, die in einem U25-Finale in einer Springprüfung Kl. S* mit Stechen bei der Baltic Horse Show münden. Stationen sind die Veranstaltungen in Groß Wittensee ( 4. – 6. Juni), Burg auf Fehmarn (26. – 27. Juni), Hademarschen (16. – 18. Juli), Langstedt-Bollingstedt (6. – 8. August), das Landesturnier in Bad Segeberg (10. – 12. September) und Havekost (24. – 26. September).
23.02.2010
Kiel bleibt die Heimat der Baltic Horse Show
Kiel – Das internationale Hallenreitturnier Baltic Horse Show bleibt auch im 21. Jahr in Kiel. Vom 14. bis 17. Oktober wird der Mix aus Sport, Show und Klassik wie eh und je in der Kieler Sparkassen Arena stattfinden. Turnierchef Peter G. Rathmann hatte aus wirtschaftlichen Gründen zwischenzeitlich einen Umzug in die Holstenhallen nach Neumünster erwogen, um das Turnier wirtschaftlich zu gestalten. Diese Überlegungen sind endgültig verworfen worden: „Mit dem Einstieg eines neuen Sponsors, dem unser Konzept gefällt, haben sich die Grundlagen verändert,“ so Rathmann, der im Übrigen die volle Unterstützung bestehender Sponsoren erfahren hat.
Der Kaufmann hatte gemeinsam mit früheren Partnern 1990 in der damaligen Osteehalle nach dreißig Jahren die alte Turniertradition in Kiel mit einem CSI wieder zum Leben erweckt. Dabei galt es, etliche Herausforderungen zu bewältigten, die mit der Turnierorganisation mitten in der Stadt verbunden sind. Rathmann ist erleichtert, dass die Baltic Horse Show an ihrem angestammten Platz bleibt. Zumal ein Umzug nach Neumünster am Veto der PST- Paul Schockemöhle Marketing GmbH – Veranstalter des Turniers in den Holstenhallen – gescheitert wäre.
Die Reitsportszene darf sich auf die internationale Baltic Horse Show in Kiel im Oktober freuen. Rathmann plant dabei auch einige Neuerungen wie etwa einen Familientag am Sonntag. Hochkarätige Springprüfungen mit dem Großen Preis als Höhepunkt, der Holsteiner Masters Zukunftspreis und das Finale des Lotto 3plus1 bilden dabei zentrale Glanzlichter. Kiels internationales Hallenreitturnier soll auch künftig neben der Kieler Woche und dem THW Kiel eine wichtige Säule der Außendarstellung der Landeshauptstadt bleiben.
Vom 18. bis 21. 02. VR Classics 2010 Beste Unterhaltung...
02.02.2010
Hochkarätige Körveranstaltung des Pferdestammbuchs Schleswig-Holstein/Hamburg vom 12. bis 14. Februar in Neumünster Das Pferdestammbuch Schleswig-Holstein/Hamburg steht in den Startlöchern: In zwei Wochen findet wieder die alljährliche Körung vom 12. bis 14. Februar in den Holstenhallen Neumünster statt. Insgesamt 120 Hengste werden um das begehrte Prädikat “gekört” wetteifern, während 20 Hengste zur Anerkennung vorgestellt werden. An den drei Tagen werden aber nicht nur die Hengste gemustert und beurteilt, sondern den Zuschauern ein ebenso vielfältiges wie exklusives Rahmenprogramm geboten. Und auch die Hengste selbst sorgen für eine faszinierende Vielfalt – so werden, vom robusten Islandpferd über Fjordpferde bis hin zum Deutschen Reitpony, potentielle Vatertiere aus den 26 unterschiedlichen Rassegruppen, die sich alle unter dem Dach des Pferdestammbuchs Schleswig-Holstein/Hamburg vereinen, als Köranwärter vorgestellt.
Am Freitag, 12. Februar, ab 8 Uhr geht es los: Die 120 Hengste werden “gemustert”, während parallel das Probe-Freispringen unter der professionellen Leitung von Gunnar Hansen (Großenwiehe) in Halle 1 der Neumünsteraner Holstenhallen stattfindet. Die Islandpferde, zu deren Beurteilung aufgrund ihrer speziellen Gangarten wie Tölt und Rennpass „Extra-Richter“ vom Islandpferde-Reiter- und Züchter Verband e.V. (IPZV) kommen, werden ebenfalls am Freitag ab 13 Uhr auf dem Dreieck begutachtet.
Am Sonnabend, 13. Februar, ebenfalls ab 8 Uhr, wird das Tagesprogramm mit der Musterung derjenigen Rassegruppen eingeläutet, die nicht im Freispringen bewertet werden, wie beispielsweise die Shetlandponys und Tinker. Ab 9 Uhr kann der Beurteilung der Islandhengste beim Freilaufen beigewohnt werden und ab 11.30 Uhr werden unter anderem die Haflinger- und Connemarahengste beim Freispringen ihre Qualität unter Beweis stellen. Die Körung und Auswahl der Siegerhengste wird rasseweise in drei Etappen ab 11 Uhr am Sonnabend vorgenommen. Jeder Pferdebesitzer und/oder Züchter hat natürlich das Ziel für „seinen“ Hengst ein positives Körurteil zu erhalten. Doch nur die Hengste, die den strengen Anforderungen der Körkommission um Hans-Heinrich Stien, dem Vorsitzenden des Pferdestammbuchs Schleswig-Holstein/Hamburg, und Zuchtleiterin Dr. Elisabeth Jensen, gerecht werden, werden auch gekört. Für alle Feierfreudigen steigt am Sonnabend ab 20 Uhr dann das traditionelle und ausgelassene Züchterfest in den Gaststätten der Holstenhallen Neumünster und rundet auf gesellige wie schwungvolle Weise den aufregenden „Körtag“ ab.
Und auch am Sonntag fällt der Startschuss schon früh, nämlich um 8 Uhr morgens – hier geben sich zunächst die besten Ponyreiter des Landes die Ehre und kämpfen in Ponyspringprüfungen der Klasse L um den Sieg. Die Besten werden auch nachmittags im Rahmen des bunten, exklusiven Schaunachmittags in einer Siegerrunde nochmal zu sehen sein. Während ab 9.30 insgesamt 20 Hengste zur Anerkennung präsentiert und gemustert werden, findet ab 11.30 Uhr die “Offene Hengstschau” statt. Diese spannende Vorführung zeigt bereits gekörte Vatertiere unter dem Reiter oder vor dem Wagen und repräsentiert die große Rassevielfalt, die sich unter dem Dach des Pferdestammbuchs vereint. Diese Vielfalt spiegelt sich aber auch beim großen sonntäglichen Schaunachmittag in den knapp 20 traumhaften Schaubildern wider. Von den sanften (F)Riesen über bunte Tinker bis hin zu den Kleinsten – den niedlichen Shetlandponys – sind hier die unterschiedlichsten Rassen vertreten. “Unsere Züchter und Reiter haben sich mal wieder ungeheuer ins Zeug gelegt und tolle Schaunummern auf die Beine gestellt”, kündigt Jutta Schlüter, Vorstandsmitglied, an. Ab 14 Uhr können die Zuschauer nicht nur die beeindruckenden Impressionen und rasante Action der Schaubilder, sondern auch die feierlichen Ehrungen, die im Rahmen des bunten Schaunachmittags stattfinden, genießen. Für Rasanz und Stimmung sorgen neben töltenden Isländern auch wieder die Mounted Games, wobei die Mounted Games Mannschaft Preetz I zusätzlich mit einer atemberaubenden Springquadrille die Halle in Stimmung bringen wird. Faszinierende Impressionen versprechen die “Kutschen-Schaubilder”, die mit imposanten Friesen- und Kaltblutgespannen die Zuschauer beeindrucken werden. Und auch auf verschiedene entzückende Dressurquadrillen wie beispielsweise die “Hochzeitsquadrille” der Shetlandponys dürfen sich die Zuschauer freuen. Ein weiteres Highlight sind die Ehrungen, beispielsweise der schleswig-holsteinischen Titelträger beim Landesturnier, wofür sich das Pferdestammbuch mit dem Schaunachmittag einen geeigneten und würdigen Rahmen ausgedacht hat. Insgesamt 120 Hengste werden auf der diesjährigen Körung vom 12. bis 14. Februar vorgestellt und kämpfen um ein positives Körurteil. Neben der spannenden Musterung, Beurteilung und abschließenden Körung der Hengste hat das Pferdestammbuch mit der “Offenen Hengstschau”, den Ponyspringprüfungen der Klasse L und dem spektakulären Schaunachmittag wie gewohnt ein hochkarätiges Programm auf die Beine gestellt. Weitere Infos: www.pferdestammbuch-sh.de
01.02.2010
Sportlichkeit wird honoriert
Der Club Deutscher Vielseitigkeitsreiter wird auch in 2010 die „Buschreiterlizenz“ verleihen
Nach erfolgreichem Auftakt in 2009 gibt es auch im neuen Jahr die Chance durch gutes Geländereiten, theoretisches Wissen und Fitness mit der „Buschreiterlizenz“ ausgezeichnet zu werden.
In einem Vorbereitungslehrgang in Schönberg (Schleswig-Holstein) vom 16.-22. August werden die Teilnehmer intensiv geschult, im Praxisteil geht es um den korrekten Geländesitz, technisches Geländereiten, Tempogefühl, Reiten von Schrägen und Ecken, als auch sicheres und trotzdem schnelles Reiten. Das gute Management eines Vielseitigkeitspferdes vom Trainingsaufbau bis hin zu Fütterung und Ausstattung steht in der Theorie auf dem Plan, genauso wie Foto-/Videoanalyse der eigenen Ritte und viele Fragen der Teilnehmer. Nach Reiten und Theorie geht es zum Fitnesstraining, am Ostseestrand nicht nur Anstrengung sondern auch Erholung für die Reiter. Die abschließende Geländeprüfung ist im Schwierigkeitsgrad dem Ausbildungsstand von Pferd und Reiter angepasst, daher ist der Kurs sowohl für Einsteiger als auch schon ambitionierte Reiter geeignet.
Weitere Infos und Anmeldemöglichkeit im Internet unter www.cdv-aktuell.de oder weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit direkt bei Lehrgangsleiterin Inken Johannsen (info@inken-johannsen.de)
CDV-Geländetraining Frühjahr 2010
Sa 13.03. ab 11 Uhr Süseler Baum (Reiterpark Max Habel)
So 14.03. Indoorgeländetraining Bredeneek (Vereinsmitglieder haben Vorrang)
Sa 28.03. ab 11 Uhr Halstenbek (Anlage Brander Hof/ Heyser)
Sa 03.04. ab 11 Uhr Süseler Baum (Reiterpark Max Habel)
So 11.04. ab 11 Uhr Schönberg (Höhendorfer Tor 7 in Schönberg)
Sa 01. und So 02.05. Geländetraining Blekendorf ( u.a. zur Vorbereitung auf das Turnier vom 13.-16.05. in Blekendorf)
Mitglieder des DRFV/CDV haben die Möglichkeit 1/3 der Lehrgangsgebühr bis zur Höhe des Jahresbeitrages (90 €) erstattet zu bekommen.
Weitere Informationen und Anmeldeformular unter www.cdv-news.de oder info@inken-johannsen.de
Geritten wird in kleinen Gruppen, das Training ist sowohl für Neueinsteiger im Gelände geeignet als auch für den ambitionierten Turnierreiter. Dressur- und Springreiter, die ihrem Pferd Abwechslung bieten möchten sind ebenfalls herzlich willkommen.
20.01.2010
Der MedienCup 2010 – die Stationen stehen fest
„New York, Rio, Tokyo“ – mit diesem Hit stürmte Trio Rio Mitte der 80er Jahre die Hitparade. Hagen, Hamburg, Isernhagen, Heroldsberg – mit diesen ausgewählten Stationen wird der MedienCup 2010 die „Hitparade“ der besten deutschen Grand Prix-Nachwuchspferde ermitteln. Das Finale findet in richtungsweisendem Rahmen statt: im Rahmen der Deutschen Meisterschaften beim Turnier der Sieger in Münster. Die Stationen bieten erstklassige Bedingungen für Pferde und Reiter, sind bundesweit verteilt und zeitlich aufeinander abgestimmt: Jeden Monat eine und das Finale im August. So wird eine zu große Belastung für die jungen Pferde vermieden.
2007 wurde diese Serie für Grand Prix-Nachwuchspferde ins Leben gerufen, seit 2008 heißt die Serie MedienCup. Und schon jetzt steht fest: Der MedienCup ist die Plattform für künftige Championatspferde. Der Sieger von 2007, Scandic unter Patrik Kittel, gehörte bei der Europameisterschaft in Windsor zum schwedischen EM-Team, der Sieger von 2008, Carabas unter Oliver Luze, wurde von dem dänischen Spitzenreiter Andreas Helgstrand gekauft und ging ebenfalls in Windsor an den Start. Zwei Sieger, zwei Championatspferde – und ähnliches erhofft man sich von dem Sieger 2009: Dablino unter Anabel Balkenhol. Bisher haben sich die ausländischen Dressurnationen die MedienCup-Sieger für Championate gesichert, bleibt zu hoffen, dass Dablino weiter für Deutschland starten wird.
Aber es ist nicht nur der Sieger des Finals, der im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht. El Santo unter Isabell Werth, Tellwell unter Patrik Kittel, Rom unter Carola Koppelmann und Wakana unter Ulla Salzgeber – das waren die Sieger der Mediencup-Stationen 2009. Eine Handvoll erster Klasse Pferde unter Top-Reitern. Und alle streben eine große Karriere an.
Wie schon in den ersten beiden Jahren, bleibt der MedienCup auch 2010 seinem Motto treu: Alle Stationen live und zweisprachig kommentiert bei www.cpm24.tv. Damit Deutschland und die ganze Welt die besten Grand Prix-Nachwuchspferde verfolgen können.
Die MedienCup-Stationen im Überblick:
22. – 25. April, Hagen, Horses and Dreams
13. – 16. Mai, Hamburg, Deutsches Spring- und Dressur-Derby
10. – 13. Juni, Isernhagen, Summer Classics
30. Juli – 1. August, Heroldsberg, Dressurgala
Finale:
13. – 15. August, Münster, Turnier der Sieger und Deutsche Meisterschaften
Weitere Informationen auch unter: www.mediencup.com oder unter www.cpm24.tv.
13.01.2010
VR Classics 18. bis 21. Februar 2010
Titelverteidiger kommen wieder zu den VR Classics 2010
Neumünster – Die Pferdesportfans im Norden dürfen sich freuen: Bei den VR Classics vom 18. bis 21. Februar gibt es ein Wiedersehen mit den Titelverteidigern. Allerdings wird man sich unter dem Namen Raijmakers auf ein neues Gesicht einstellen müssen. Piet Raymakers (Niederlande), der 2009 als erst sechster Ausländer überhaupt den Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken aus Neumünster entführen konnte, bringt den Wallach Raskin erneut mit, setzt aber seinen Sohn Piet jr. In den Sattel. Auch der jüngere Raijmakers ist bereits Profi und darf in der Holstenhalle auch Vaters Qualitäten als Coach vertrauen. Der Vorjahressieger war monatelang durch eine komplizierte Schulterverletzung außer Gefecht gesetzt. „Jetzt geht es wieder, aber ich finde Trainer sein auch ganz gut,“ verkündete Piet Raijmakers augenzwinkernd. Zudem haben die beiden Niederländer noch einen Trainingsgast in Neumünster dabei und der ist immerhin der Führende im Weltcup-Ranking der Japan-League, Toshiky Masui. Vor dem Weltcup-Finale in Genf holt sich der Japaner noch Erfahrungen in den europäischen Parcours.
Und auch die Mannschafts-Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg) geht in Neumünster erneut auf Punktejagd im Dressur-Weltcup. Die Reiterin – seit Oktober Mutter eines kleinen Sohnes – hat in Mechelen in Belgien bereits die ersten Punkte für das Finale in s`Hertogenbosch gesammelt, jetzt folgt der CDI-W in Neumünster, wo sie 2009 mit dem Hannoveraner Wallach Satchmo die Grand Prix Kür im Preis der VR Bank Neumünster und der Bausparkasse Schwäbisch Hall gewann. In der Holstenhalle trifft Werth auf eine deutsche Konkurrentin, die derzeit Zweite im Weltcup-Ranking der West-Europaliga ist – Monica Theodorescu (Sassenberg) mit Whisper.
Insgesamt 13 internationale Prüfungen bergen die VR Classics mit einem Preisgeld von rund 170.000 Euro, darunter der Große Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken, der Mercedes-Benz-Cup von Süverkrüp + Ahrendt oder auch der Voigt Logistik Cup und der Preis der SWN, Stadtwerke Neumünster GmbH. Drei Springprüfungen liefern Punkte für die Weltrangliste und zwei Dressurprüfungen sind besonders wichtig: Der Grand Prix de Dressage von Madeleine Winter-Schulze am Samstagvormittag – die Qualifikation zur Weltcup-Prüfung. Und die FEI World Cup Kür selbst im Preis der VR Bank Neumünster und der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Insgesamt 200.000 Euro Preisgeld stehen bei den VR Classics im internationalen und nationalen Programm zur Disposition.
NDR Fernsehen zeigt Sport pur aus der Holstenhalle
Das Norddeutsche Fernsehen NDR ist am Samstag und Sonntag in der Holstenhalle zu Gast. Die VR Classics werden zu folgenden Sendezeiten übertragen:
Samstag, 20.2. 15.20 bis 17.00 Uhr NDR, Sportclub live
Sonntag, 21.2. 13.45 bis 15.15 Uhr NDR, Sportclub live
VR Classics werden bequemer
Rechtzeitig zum 60. Geburtstag verändern sich die VR Classics auch räumlich. Die Ausstellung wandert in die Hallen vier und fünf so wie auch bereits bei den Körveranstaltungen im Herbst. Damit ist mehr Platz für Anbieter und Zuschauer geschaffen worden und der Abreiteplatz in der Halle 5 ist damit zugänglich. In der Ausstellung selbst hält eine Großbildleinwand die Besucher auf dem Laufenden, zudem werden historische Aufnahmen zum Beispiel vom Landesturnier in Bad Segeberg in den Pausen eingespielt. Der Abreiteplatz vor der Halle – sonst dicht umlagert – wird zum Vorbereitungsplatz kurz vor der Prüfung. Maximal drei Dressurreiter und maximal fünf Springreiter sollen sich dort in Ruhe kurz vor ihrem Start konzentrieren können. In die Halle zwei wandert das Hindernislager. Das hat den Vorteil, dass Pferde und Hindernismaterial sich künftig nicht mehr im Einritt begegnen. „Wir wollte speziell den Durchgangsbereich zwischen Abreiten und Einritt entzerren und damit für Besucher, Reiter und Pferde sicherer machen,“ so Bettina Schockemöhle.
Durch das Foyer zu den Hallen 3, 4 und 5 und aus dem Umlauf der Holstenhalle 1 sind die Ausstellungshallen nun gut erreichbar, ohne dass der Einrittbereich von zu vielen Menschen frequentiert wird.
Tickets:
Seit dem 1. Dezember gibt es mitten in Neumünster im historischen Caspar von Saldern Haus, Haart 32, ein Ticketbüro für das Familienfest des Reitsports im Norden. Dort können Eintrittskarten direkt erworben werden. Das Ticketbüro ist Dienstags-Donnerstags von 09.00 bis 12.00 und 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, am langen Donnerstag auch bis 20.30 Uhr.
Übrigens – Tickets werden schnell rar. Karten für die VR Classics gibt es hier: Ticket-Hotline (04321) 755421 oder per e-mail: tickets@reitturnier.de
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.reitturnier.de !
11.01.2010
Pferdestammbuchkörung vom 12. bis 14. Februar 2010 in den Holstenhallen
Auktion fällt aus – Schaunachmittag dafür umso bunter Mit vielen Highlights auf – inklusive einer beeindruckenden Hengstschau und dem großen Schaunachmittag am Sonntag – wartet die Körveranstaltung des Pferdestammbuchs Schleswig-Holstein/Hamburg e.V. vom 12. bis 14. Februar 2010 in den Holstenhallen von Neumünster auf. Wegen zu geringer Nennzahlen musste die Sportponyauktion allerdings abgesagt werden. „Wir werden dafür die zum Verkauf stehenden Hengste über das Ponyforum online mit einer anderen, besonderen Aktion vermarkten“, nennt Hans-Heinrich Stien, Vorsitzender des Pferdestammbuchs Schleswig-Holstein/Hamburg, die Alternative. 2011 werde, so Stien, wieder eine Auktion zur Körung anvisiert. Dieses Jahr müsse man sich der Marktentwicklung „beugen“. Stien: „Die Anmeldung qualitativ hochwertiger Ponys war definitiv zu gering.“ Das Programm der Körung 2010 ist aber auch ohne Auktion mit vielen spannenden Tagespunkten stramm gefüllt und das Pferdestammbuch bereitet sich in diesen Wochen intensiv auf den Veranstaltungsmarathon vor. 134 Hengste aus über 20 Rassegruppen, die sich unter dem Dach des Pferdestammbuchs vereinen, sind zur dreitägigen, zukunftsweisenden Zuchtzulassungs-Prüfung angemeldet. Ein positives Körurteil – das ist das Ziel aller nach Neumünster angereisten Züchter und Besitzer der vorgestellten Hengste. Denn das begehrte Prädikat „gekört“ erhalten nur die Hengste, die den strengen Anforderungen der Körkommission gerecht werden. Bei der Musterung auf dem Pflaster, beim Vorstellen an der Hand, beim Freilaufen sowie bei einigen Rassen auch beim Freispringen müssen die Hengste ihre Qualität unter Beweis stellen. Hans-Heinrich Stien, erklärt: „Die Rassen werden alle durchaus nach unterschiedlichen Kriterien beurteilt.“ Die mit rund 40 Vertretern größte Rassegruppe, die Deutschen Reitponys, werden, so Stien, „nach Typ, Gebäude, Fundament, der Korrektheit des Ganges in allen drei Gangarten, Springmanier und Sprungvermögen beim Freispringen und nicht zuletzt nach dem Gesamteindruck beurteilt.“ Das Programm beginnt am Freitag, 12. Februar 2010, voraussichtlich um 8 Uhr, mit dem Messen der Hengste sowie einem Probe-Freispringen unter der professionellen Leitung von Gunnar Hansen (Großenwiehe). Ferner werden an diesem Tag die Hengste auf festem Untergrund und beim Freilaufen gemustert, sowie die Islandhengste auf dem Dreieck unter die Lupe genommen. Am Samstag, 13. Februar 2010, wird´s - ebenfalls voraussichtlich bereits ab 8 Uhr - dann richtig spannend: Neben der Musterung der Hengste auf dem Dreieck sowie der IPZV-Beurteilung der Island-Junghengste, präsentieren die Hengste ihre Qualität beim Freispringen. Mit Anspannung und bester Hoffnung werden die Züchter und Besitzer der vorgestellten Pferde dann die abschließende Körung erwarten. Beim Züchterfest in den Gaststätten der Holstenhallen Neumünster ab 20.00 Uhr wird der Samstag stilvoll und in netter Gesellschaft feierlich abgerundet. Der Sonntag, 14. Februar 2010, verspricht voraussichtlich ab 11 Uhr vormittags, Action, tolle Bilder und gute Laune: Neben der interessanten Hengstschau, wo sich bereits gekörte Hengste unter dem Reiter oder auch vor der Kutsche präsentieren, messen sich Ponys unter ihren Reitern in Springprüfungen der Klasse L und 17 bereits eingetragene Hengsten werden zur Anerkennung vorgestellt. Mit dem großen Schaunachmittag geht es am Sonntag ab 14 Uhr dann noch mal so richtig zur Sache: Vom Shetty bis zum Schleswiger Kaltbult, von harmonischen Quadrillen über atemberaubende Dressuren bis hin zu den rasanten Mounted Games, wo die Reiter und Ponys im flotten Tempo den Hallenboden aufwirbeln werden – wird die gesamte Rassenvielfalt wie auch die unterschiedlichsten reiterlichen Darstellungsformen die Ränge zum Brodeln bringen.
Bewegende Momente werden auch bei den Ehrungen aufkommen. Unter anderem wird Lea Clausen (Milstedt) geehrt, für die die Saison 2009 hoch erfolgreich lief: So wurde sie Deutsche Vizemeisterin im Ponyspringreiten mit Celina v. Brooklands Moonwalker (Elke Bothmann, Fahrdorf) sowie Vizelandesmeisterin (Schleswig-Holstein/Hamburg) 2009 im Sattel von Montoya v. The Braes My Mobility-Bajar (Annegret Hoff, Norderbrarup). Geehrt werden auch die weiteren Schleswig-Holsteinischen Titelträger vom Landesturnier in Bad Segeberg, darunter Chiara Hübscher (Trittau), die sich auf Click-Clack v. Campari-Trefaes Cream Boy (Simone Lamp, Schönberg) die Silbermedaille in der Ponydressur sicherte. Anerkennung durch die Ehrung erfahren auch einige beim Pferdestammbuch SH/HH eingetragenen Ponys, die sich bei den Bundeschampionaten in Warendorf in verschiedenen Disziplinen hervorragend gezeigt haben – bei den sechsjährigen Springponys unter anderem Steensdiek Mr. Ed v. Eiluns Monopoly (Peter Böge, Schönhorst), der den Vize-Titel unter Lena Pollmann-Schweckhorst beim Bundeschampionat holte und auch der Monte Christo-Sohn Montblanc, der sich als Sieger des Kleinen Finales (Yvonne Stahl, Borgstedt) auf Rang Sieben schob. Der Donnertraum-Sohn Steensdiek Dollarprinz (Gestüt Erlenbruch KG, Buchow-Karpzow, Besitzer: Peter Böge, Schönhorst) belegte im Finale der vierjährigen Reitponyhengste unter Petra Kudlinski den fünften Rang, während bei den sechsjährigen Dressurponys Holsteins Number One v. Holsteins Newcomer (Gestüt Bumann, Gettorf) unter Leonie Retzlaff sich auf den neunten Platz im Finale rangierte.
Vom 12. bis 14. Februar 2010 darf also anlässlich der Pferdestammbuchkörung wieder gestaunt, gefeiert und sich gefreut werden – denn soviel steht fest: Das Körwochenende wird erneut spannend, aufregend, rasant und nicht zuletzt überaus beeindruckend. Infos: www.pferdestambuch-sh.de
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