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Bis zur nächsten Baltic Horse Show vom 13. bis 16. November 2008!
09.12.2007
Franke Sloothaak gewinnt HSH Nordbank Grand Prix
Kiel – Der Reiter kommt aus Westfalen, das Pferd aus Schleswig-Holstein und beide gewannen den HSH Nordbank Grand Prix, das Highlight der Baltic Horse Show in der Ostseehalle Kiel. Franke Sloothaak, Ex-Weltmeister aus Borgholzhausen, wiederholte seinen Triumph aus dem Jahr 2001 und war einer von jenen, die Torsten Heick von der HSH Nordbank förmlich ansteckten. Heick: „Ich habe ja sonst gar nicht soviel mit Reitsport zu tun, aber so aus der Nähe – was war das spannend.“ Kiel Sportdirektor Sloothaak gewann diesmal mit Aquino und – machte damit den Mitbesitzern ein echtes Geschenk. Guido Schröter aus Gettorf, der einer von mehreren Eigentümern des schicken Holsteiner Wallachs ist, ehelichte erst am Donnerstag seine langjährige Lebensgefährtin Angela, ihr „Bereiter“ sorgte nun mit dem Sieg im mit 50.000 Euro dotierten Großen Preis für das denkbar beste Geschenk.
Nur drei schafften den Sprung ins Stechen, neben Sloothaak auch Mannschafts-Olympiasieger Lars Nieberg (Homberg) mit seiner lange verletzten Stute Lucie und der Niedersachse Gilbert Böckmann aus Lastrup mit Can Fly. Bester Schleswig-Holsteiner war Jörg Kreutzmann aus Kasseburg mit dem belgischen Wallach Sauternes ter Vlucht auf dem fünften Platz. „Da hatten einige auch schlicht Pech“, wie Sloothaak einräumte, „zum Beispiel Janne-Friederike Meyer, da fiel gleich eine Stange oder Markus Beerbaum, dem ging es auch so, wobei mir das ganz recht war.“ Letzteres bemerkte der Sieger mit einem Schmunzeln, denn Beerbaums Leena ist ein rasant schnelles Pferd, wenn sie erstmal im Stechen angekommen ist.
Baltic Horse Show 2008 wieder international
Peter G. Rathmann, der das Turnierereignis für Kiel vor 18 Jahren „erfand“ und damit eine lange Pause beendete, hat allen Grund optimistisch in die Zukunft zu blicken. Vom 13. bis 16. November 2008 wird die Baltic Horse Show international, man erstellt ein zusätzliches Abreitezelt und dehnt den Stallbereich aus. „Wir können uns das angesichts des Wertes, den die Pferde darstellen, gar nicht anders leisten,“ sagt Rathmann, der den Platzmangel 18 Jahre lang managte. Schlechtes Wetter sorgte zudem für Verdruß in den Außenbereichen, dem die Veranstalter allerdings gut vorbereitet begegneten und dafür viele Komplimente von den Reitern bekamen.
Johannes Ehning „knockt“ die Konkurrenz aus
Das Knock-Out Springen der Kieler Nachrichten wurde am Samstagabend zum unterhaltsamen Höhepunkt des Tages. Ein wenig bunt, ein wenig weihnachtlich und vor allem witzig geriet die große Show in der Ostseehalle. Knock-Out kam fast britisch daher, eben skurril und als tolle Show gedacht. Drei Runden lang präsentierte das ausgesuchte Teilnehmerfeld beste Unterhaltung. Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) verzichtete „um Gewicht zu sparen“ auf den Sattel für Cascavelle und empfahl Titelverteidiger Franke Sloothaak doch einfach „die Reithose“ wegzulassen. Holger Wulschner (Groß Viegeln) verließ einfach seine Bahn und nahm die Verfolgung von Johannes Ehning (Borken) auf, der über derlei „Annäherungsversuche“ doch etwas erstaunt war und der Brite Christopher Frazer hatte seinem vierbeinigen Partner Felix weihnachtlich rote Stoffstreifen in die Mähne flechten lassen und eine Nikolaus-Mütze zwischen die Ohren und unter das Stirnband geklemmt. Ob Felix mit dieser Kostümierung glücklich war, blieb unbekannt, er sprang jedenfalls unverdrossen drauflos. Da mochte dann auch Sloothaak nicht nachstehen, behielt die Hose entgegen allen Ratschlägen an und verpasste seiner Stute Lou stattdessen einen Fliegenschutz für die Ohren, der als Elchgeweih geformt war. Das wippte fröhlich über dem Pferdekopf, nützte indes nicht viel, denn Johannes Ehning hatte sich die Ratschläge von Janne Meyer zu Herzen genommen und zumindest das grüne Jackett und das Oberhemd abgelegt und legte nur in T-Shirt, Reithose und Stiefeln mit Libra ordentlich los. Damit hat das Knock-Out in Kiel einen neuen Titelverteidiger im Jahr 2008…..
Hansano Fahrduell fest in internationaler Hand
Drei Runden lang konnte die Fangemeinde mitfiebern, dann stand es fest: Das internationale Fahrerteam mit den Mannschafts-Weltmeistern Christoph Sandmann aus Laehden (Vierspänner), Rudolf Huber aus Stuhr (Zweispänner) und Anna Sandmann (Laehden) im Pony-Zweispänner gewann souverän das Hansano-Fahrduell. Die erst 12 Jahre alte Anna stahl dabei dem berühmten Papa sogar die Schau und war in einzelnen Hindernissen schneller unterwegs. Der Mannschaftswettbewerb mit verschiedenen Gespannen sorgt auch im zweiten Jahr seines Bestehens für mächtig viel Furore.
Ergebnisse der Baltic Horse Show
Holsteiner Masters Partnerkreis, Springprüfung Kl. M/B national
1. Jasper Köhlbrandt (Todendorf) mit Melina 0 Strafpunkte/ 30,82 Sekunden, 2. Bettina Jäger (Schönhorst) mit Patschuli 0/ 32,07, 3. Lisa-Minou Eggers (Wentorf) mit Leroy Liberty 0/ 32,75, 4. Lars Gottschol (Brebel) mit Pauline 0/ 34,32, 5. Alberto Martinez (Wittmoldt) mit H.S. Eurovision 0/ 37,21, 6. Johanna Kreutz (Flintbek) mit Naomi 4/ 32,18
Alles Gute... Steiskal, Finale 7 u. 8j. Pferde, Springprüfung Kl. S* national (mit Stechen)
1. Franke Sloothaak (Borkholhausen) mit Lou 0 Strafpunkte/ 29,17 Sekunden, 2. James Davenport (GBR) mit Texola 0/ 31,39, 3. Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Cazaro 0/ 32,81, 4. Richard Robinson (Sommerstorf) mit Carlucci 4/28,29, 5. Heiko Schmidt (Werder) mit Coverlady 4/ 29,68, 6. Charlotte Lund (DEN) mit Adur 4/ 31,37
Holsteiner Masters, HSH Nordbank Grand Prix, Springprüfung Kl. S*** national (mit Stechen)
1. Franke Sloothaak (Borkholzhausen) mit Aquino 0 Strafpunkte/ 32,25 Sekunden, 2. Lars Nieberg (Homberg) mit Lucie 0/ 34,23, 3. Gilbert Böckmann (Lastrup) mit HGF Can Fly 0/36,00, 4. Karin Ernsting-Engemann (Bissendorf) mit Conley 0,25/ 62,76, 5. Jörg Kreutzmann (Kasseburg) mit Sauternes ter Vlucht 4/ 55,15, 6. Markus Beerbaum (Thedinghausen) mit Leena 4/ 57,39
Lotto Schleswig-Holstein, Holsteiner Masters 3plus1, Springprüfung Kl. S*** national (mit Stechen)
1. Lars Bak Andersen (DEN) mit Boritas 0 Strafpunkte/ 38,18 Sekunden, 2. Jörg Naeve (Ehlersdorf) mit Calapuno 0/ 40,04, 3. Takashi Haase (Dassendorf) mit Quixotic 4/ 38,84, 4. Sören von Rönne (Neuendeich) mit Chester 5. Bin Zhang (CHN) mit Coertis 4/ 42,32, 6. Nisse Lüneburg (Hetlingen) mit Latoya 4/ 43,14
08.12.2007
Alessa Hennings stiehlt Stars die Schau –
Jörg Kreutzmann holt sich das Championat von Kiel
Kiel – Die 19 Jahre junge Alessa Hennings aus Bendorf war der Star des Nachmittags bei der Baltic Horse Show in Kiel. Die Deutsche Junioren-Meisterin des Jahres 2006 gewann den Warsteiner Preis mit Winning Round mit der zehn Jahre alten westfälischen Stute Pikeur Fairy vor Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit seinem Derbypferd Calle Cool. „Ich war schon froh, als ich null war und wusste, dass es ein Platz im oberen Drittel wird,“ plauderte die Gymnasiastin überglücklich und setzte dann zum Dank an an „Mama und Papa, weil die mir immer helfen“ und an Trainer Dirk Ahlmann (Reher) „ weil er auch heute da war und mir beim abreiten geholfen hat.“ Noch am Montag musste die junge Amazone mit Grippe das Bett hüten und am Freitag stand eine Deutsch-Klausur auf dem Tagesprogramm. Ganz offenkundig hat sich die Schülerin bestens erholt.
 
Und so verfolgte Alessa die anderen beim Stechen, um nach dem letzten Reiter (Franke Sloothaak mit Aquino) in Jubel auszubrechen über Ihren Sieg.
Der zweitplatzierte Carsten-Otto Nagel hatte nicht alles riskiert, denn da steht noch der HSH Nordbank Grand Prix am Sonntag auf dem Programm. „ich möchte auf jeden Fall besser abschneiden, als im vergangenen Jahr,“ ließ Nagel ernst dreinblickend wissen. Im vergangenen Jahr war der ehemalige Mannschafts-Europameister Zweiter hinter Alois Pollmann-Schweckhorst geworden.
Cellagon Championat für Jörg Kreutzmann
Es war schwer und es war ein toller Erfolg für Jörg Kreutzmann. Erstmals gewann der Springreiter aus Kasseburg das Cellagon Championat von Kiel mit dem neun Jahre alten Hannoveraner Wallach Goshawk in 37,59 fehlerfreien Sekunden, nachdem der Niedersachse Gilbert Böckmann (Lastrup) bereits eine schnelle Runde in 38,73 Sekunden vorgelegt hatte. Markus Beerbaum, Weltcup-Dritter aus Thedinghausen belegte den dritten Platz vor rund 5000 Zuschauern.
Ergebnisse Baltic Horse Show
Bau-Dienst-Kiel, 2. Qualifikation 7 u. 8j. Pferde, Springprüfung Kl. S national
1. Franke Sloothaak (Borkholzhausen) mit Lou 0 Strafpunkte/ 52,29 Sekunden, 2. Heiko Schmidt (Neu Benthen) mit Coverlady 0/53,64 3. Markus Renzel (Oer-Erkenschwick) mit La Ina 0/ 54,54, 3. Richard Robinson (Sommerstorf) mit Carlucci 0/ 54,54 5. Mylene Diederichsmeyer (Steinhagen) mit Quartz 0/ 55,46 6. Gabriella Salick (Thedinghausen) mit Centuria 0/ 54,54
Peer Span, Jugend TeamCup Finale 2007, Mannschaftsspringprüfung Kl. M national
1. WM Schienenschleiftechnik Team 45 Punkte 2. Team Brinkop 39 Punkte 3. Team BioCina 33 Punkte 4. Team Peerspan 32 Punkte 4. APA Automobile Hamburg Team 32 Punkte 6. Kaufhaus Stolz Team 29 Punkte
Preis der Warsteiner Brauerein, Springprüfung Kl. S*** national mit Winning Round
1. Alessa Hennings (Bendorf) mit Pikeur Fairy 0 Strafpunkte/ 33,71 Sekunden 2. Carsten-Otto Nagel (Wedel)mit Calle Cool 0/ 34,23, 3. Kathrin Müller (Arnsberg) mit Lifou 0/ 34,36, 4. Markus Renzel (Oer-Erkenschwick) mit Conally 0/ 34,37, 5. Jörg Kreutzmann (Kasseburg) mit Sauternes ter Vlucht 0/ 34,78, 6. Andreas Schou (Seester) mit Taagerups Agenda 0/ 36, 03
Cellagon Championat von Kiel, Springprüfung Kl. S.*** national mit Stechen
1. Jörg Kreutzmann (Kasseburg) mit Goshawk 0 Strafpunkte/ 37,59 Sekunden, 2. Gilbert Böckmann (Lastrup) mit Böckmanns Olivia 0/ 38,78, 3. Markus Beerbaum (Thedinghausen) mit El Paso 0/ 43,54, 4. Janne-Friederike Meyer ( Schenefeld) mit Lambrasco 4/ 37,14, 5. Claudia Vasall (Dornhan) mit Parland 0,25/ 59,75, 6. Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Natalie 4/ 53,34
07.12.2007
Holsteiner Masters Zukunftspreis für Lamour
Kiel – Eine der bedeutendsten Prüfungen der Baltic Horse Show in der Kieler Ostseehalle ist entschieden: Den Holsteiner Masters Zukunftspreis, präsentiert vom Audi Zentrum Kiel gewann Philipp Weishaupt aus dem westfälischen Riesenbeck mit dem sechs Jahre alten Holsteiner Hengst Lamour von La Zarras aus einer Contender-Mutter aus der Zucht von Günter Schüder (Beidenfleth). Weishaupt hat erst am Tag vor der alles entscheidenden Springprüfung Kl. M zum ersten Mal im Sattel des Jungspunds gesessen, denn Lamour gehört Vivien Schockemöhle (Riesenbeck), die den Holsteiner im Juni erwarb. Seither hat die Studentin, die gerade mitten im Staatsexamen ist und „büffeln“ muss, das junge Springpferd ausgebildet. „Er ist ein unglaublich gut zu reitendes Pferd, macht es dem Reiter so einfach,“ schwärmte Weishaupt, der im Stall des viermaligen Olympiasiegers Ludger Beerbaum angestellt ist. Das „hohe C“ der Holsteiner Pferdezucht dominierte auch auf den Plätzen zwei und drei. Henrik von Eckermann (Schweden/ Riesenbeck) belegte mit dem Contendro-Calido-Sohn Captain Fire den zweiten Platz vor Jörg Naeve (Bovenau) mit dem Schimmelwallach Carlo von Contender-Cascavelle. Der Holsteiner Masters Zukunftspreis ist eine Besonderheit der Baltic Horse Show in der Kieler Ostseehalle – keine Springpferdeprüfung weltweit ist so hoch dotiert wie diese. Turnierchef Peter G. Rathmann betonte, man werde auch weiterhin an dieser Prüfung festhalten, die deutlich zeige, welch überragende Qualität die Holsteiner Springpferdezucht hat.
Ein bis zwei Jahre älter sind die Pferde der Youngster Tour in Kiel, die in drei Prüfungen in der Ostseehalle an den Start gehen. Franke Sloothaak, Sportchef der Baltic Horse Show aus Borgholzhausen, steuerte die acht Jahre alte Hannoveraner Stute Lou auf Rang eins und das war wenig überraschend für die Konkurrenz, denn das Duo zählt zu den auffällig erfolgreichen Erscheinungen in der Nachwuchspferde-Tour, gewann diese Prüfungen bereits reihenweise und zählt auch zu den Favoriten für das Finale am Sonntag ab 10.00 Uhr.
Nagel dirigiert Strauß
Das Eröffnungskonzert der Baltic Horse Show im Kieler Schloss hat Kult-Charakter und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, denn erneut untermauerte das Philharmonische Orchester Kiel mit Generalmusikdirektor Georg Fritzsch den Ruf, zur Baltic Horse Show etwas Besonders auf „die Beine zu stellen“. Dabei wurde das Publikum einfühlsam von Hans-Heinrich Isenbarth – der „Stimme des Reitsports“ – durch das Programm geleitet. Strauß und seine Söhne dominierten das Konzertprogramm. Neu war die Einbindung des Kinder- und Jugendchors des Stadttheaters Kiel. An die 100 sehr junge Sängerinnen und Sänger sorgten für Beifallsstürme und ließen die blaue Donau „hörbar“ am begeisterten Publikum vorbei fließen. Flexibel und mit Humor ausgestattet ist nicht nur das Orchester und sein pferdeverrückter Dirigent, sondern auch die Zuhörerschaft. So fand Tjark Nagel ( Friedrichskoog), vom aktiven Sport ins Traineramt gewechselter Nationenpreisreiter, kurzfristig eine neue Beschäftigung und machte auch am Pult eine gute Figur, zeigte ungeahntes Temperament und die nötige Lockerheit in Knie und Hüfte…..
Ergebnisse Baltic Horse Show
Alois Dallmeyer Automaten-Service GmbH, Holsteiner Masters Partnerkreis, Springprüfung Kl. M national
1. Henning Heidkamp (Rosdorf) mit Gustav 0 Strafpunkte/ 49,07 Sekunden, 2. Jörgen Köhlbrandt (Burg auf Fehmarn) mit Bonaparte 0/ 49,12, 3. Inke Reimer (Schönhorst) mit Dick Tracy 0/ 50,37, 4. Lisa-Minou Eggers (Wentorf) mit Leroy Liberty 0/ 50,96, 5. Meike Lamottke (Wedel) mit Limmerick 0/ 51,21, 6. Andreas Theurer (Hamburg) mit Carlona 0/ 51,39
Lotto Schleswig-Holstein: Holsteiner Masters 3plus1, Springprüfung Kl. S* national
1. Thomas Voß (Schülp) mit Ivana 0 Strafpunkte/ 48,43 Sekunden, 2. Sören von Rönne (Neuendeich) mit Chester 0/ 48,46, 3. Jörg Naeve(Ehlersdorf) mit Calapuno 0/ 49,20, 4. Nisse Lüneburg (Hetlingen) mit Latoya 0/ 49,68, 5. Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Conception 0/ 50,48, 6. Birte Brunk (Galmsbüll) mit Colorado 0/ 52,65
Preis des Stalls Maas Hell, 7 u. 8j. Nachwuchspferde, Springprüfung Kl. S* national
1. Frankes Sloothaak (Borkholzhausen) mit Lou 0 Strafpunkte/ 50,48 Sekunden, 2. Nisse Lüneburg (Hetlingen) mit Lordica 0/ 51,56, 3. Hilmar Meyer (Morsum) mit Ciao Pasadena 0/ 53,17, 4. Richard Robinson (Sommerstorf) mit Carlucci 0/ 53,90, 5. Gabriella Salick (Thedinghausen) mit Centuria 0/ 55,10, 6. Markus Renzel (Oer-Erkenschwick) mit La Ina 0/ 55,18
Lotto Schleswig Holstein, Holsteiner Masters 3 plus 1, Springprüfung Kl. S** national
1. Jörg Naeve (Ehlersdorf) mit Calapuno 0 Strafpunkte/ 45,03 Sekunden, 2. Mike Patrick Leichle (Kleinmühlen) mit Ludwig 0/ 45,12, 3. Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Conception 0/ 45,96, 4. Thieß Luther (Wittmoldt) mit Chaca 0/ 46,53, 5. Jörg Kreutzmann (Kasseburg) mit Calista-Ninette 0/ 47,09, 6. Birte Brunk (Galmsbüll) mit Colorado 0/ 47,26
Peer Span, Jugend Team Cup, Einlaufprüfung, Springprüfung Kl. M/B national
1. Finja Früchtnicht (Seester) mit Anders 0 Strafpunkte/ 48,89 Sekunden, 2. Greta Kölln (Burg auf Fehmarn) mit Pretty Woman 0/ 50,54, 3. Jarka Luther (Wittmoldt) mit Riva 0/ 50,68, 4. Nele Kortsch (Schulendorf) mit Acapella 0/ 50,71, 5. Vivien Poggensee (Beringstedt) mit Colette 0/ 51,96, 6. Mascha Krause (Flintbek)mit Vis a Vis 0/ 52,23
Audi Zentrum, Holsteiner Masters Zufunkftspeis, 6j. Pferde mit Holsteiner Brand, Springprüfung Kl. M/B national (mit Stechen)
1. Philipp Weishaupt (Hörstel) mit Lamour 0 Strafpunkte/ 28,32 Sekunden, 2. Henrik von Eckermann (Riesenbek) mit Captain Fire 0/ 31,29, 3. Jörg Naeve (Ehlersdorf) mit Carlo 0/ 32,68, 4. Thieß Luther (Wittmoldt) mit Carryline 0/ 36,98, 5. Claas Gröpper (Ehlersdorf) mit Calado 4/32,92, 6. Cora Ackermann-Ripke (Steinfeld) mit Chelsea 4/ 34,57, 7. Jörg Kreutzmann mit Laskara 4 8/35,01, 8. Takashi Haase mit Lasca 14 12/33,92.
Preis der Rathmann Verlags GmbH & Co.KG, Springprüfung Kl. S*** national (mit Stechen)
1. Charlotte Lund (Dänemark) mit Andante 0 Strafpunkte/ 33,21 Sekunden, 2. Philipp Weishaupt (Hörstel) mit Leoville 0/ 33,51, 3. Franke Sloothaak (Borkholzhausen) mit Legurio 0/ 34,03 4. Jörg Kreutzmann (Kasseburg) mit Goshawk 0/ 34,71 5. Andreas Ripke (Steinfeld) mit Cornwall 0/ 36,46 6. Nisse Lüneburg (Hetlingen) mit Carassina 0/ 39,20
Ein kleiner Einblick in das Turniergeschehen von unserem Fotografen Volker Berg:

 



06.12.2007
Stadt Kiel empfängt die Gäste der Baltic Horse Show –
Westfälisch-holsteinisches Duo gewinnt erste Prüfung
Kiel – Angelika Volquartz nimmt es mit Zahlen und Daten sehr genau: Die Oberbürgermeisterin der Stadt Kiel weiß, dass rund 400 Millionen Euro Umsatz rund um das Thema Pferd in Schleswig-Holstein insgesamt gemacht werden, dass Reitsport, Pferdezucht, Tourismus etc. 30.000 Arbeitsplätze schafft und das es lange her ist, dass die Stadt Kiel einen Empfang für den Pferdesport ausgerichtet hat. Diesmal war alles anders, denn Oberbürgermeisterin und Stadtpräsident Rainer Tschorn begrüßten noch vor dem buchstäblich ersten Sprung in der Ostseehalle den Initiator und Turnierleiter der Baltic Horse Show, Peter G. Rathmann, Reiter, Sponsoren und die Mitglieder des Partner- und Wirtschaftskreises Holsteiner Masters in den Empfangsräumen des altehrwürdigen Rathauses. „Denn,“ so Volquartz, „die Baltic Horse Show unterstreicht den Ruf Kiels, als einer Stadt des Spitzensports.“ Unter den Gästen Fehmarns Inga Czwalina, Siegerin des Holsteiner Masters Grand Prix 2005, der Mannschafts-Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele von Los Angeles 1984, Peter Luther aus Wittmoldt und Willi Lührs (Tasdorf), Züchter des vierbeinigen Weltmeisters Cumano, der 2006 bei den Weltreiterspielen Gold mit seinem Reiter Jos Lansink (Belgien) gewann. Dass aus dem Land zwischen den Meeren die vielleicht besten Springpferde der Welt kommen, ist kein Geheimnis. Nicht ganz zufällig also unterstrich Dr. Thomas Nissen (Kiel), Zuchtleiter des Holsteiner Verbandes, den satten Durchschnittspreis von 138.000 Euro für Junghengste – Ergebnis der erfolgreichen Auktion des Verbandes vor wenigen Wochen.
Johannes Ehning zum Auftakt vorn
Eine sechs Jahre alte Holsteiner Stute namens Roulette steuerte der Westfale Johannes Ehning (Borken) zum Sieg in der Einlaufprüfung des Holsteiner Masters Zukunftspreis. Dieser Preis markiert die mit 30.000 Euro höchstdotierte Springpferdeprüfung für sechsjährige Pferde weltweit. Peter G. Rathmann und sein Partner- und Wirtschaftskreis Holsteiner Masters lobten dies Projekt vor Jahren aus, bei dem der Sport der Zucht einen Dank abstattet. Die Contender-Caretino-Tochter Roulette empfahl sich bei der ersten Runde als eine mögliche Anwärterin auf den Sieg. Insgesamt gingen 33 junge Kandidaten in Kiel an den Start.
Das Eröffnungsspringen der Baltic Horse Show, den Preis der Stadt Kiel, gewann ein Reiter aus Mecklenburg-Vorpommern. Heiko Schmidt aus Neu Benthen sicherte sich mit dem zehn Jahre alten mecklenburgischen Wallach Galan in 54,20 Sekunden den Sieg, woraus auch ersichtlich wird – im schleswig-holsteinischen Nachbarland werden auch gute Pferde gezüchtet und sie sind ebenso wie die Reiter gern gesehene Gäste der Baltic Horse Show.
Der NDR Sportclub Live und die Magazine des Norddeutschen Fernsehens zeigen Sport und das Treiben hinter den Kulissen der Baltic Horse Show bis Sonntag.
Die Sendezeiten:
Sa. 8. 12. 15.00 bis 16.15 Uhr Sportclub Live, Baltic Horse Show
23.15 bis 00.15 Uhr Sportclub Live, Baltic Horse Show
So. 9. 12. 13.45 bis 15.15 Uhr Sportclub Live mit dem HSH Nordbank Grand Prix
Resultate der Baltic Horse Show:
Holsteiner Masters Zukunftspreis, Einlaufprüfung, Springprüfung Klasse M national
1. Johannes Ehning (Borken) mit Roulette 0 Strafpunkte/ 51,71 Sekunden, 2. Holger Wulschner (Passin) mit Cypriano 0/ 53,53, 3. Karin Ernsting-Engemann (Rulle) mit Amity 0/ 53,67, 4. Bettina Jäger (Husberg) mit Rantana 0/53,82 5. Michael Aabo (Neumünster) mit Royal Lady 0/ 54,01, 6. Dirk Ahlmann (Neumünster) mit Contendro 0/ 55,20
Preis der Stadt Kiel, Eröffnungsspringen, Springprüfung Klasse S** national
1. Heiko Schmidt (Neu Benthen) mit Galan 0 Strafpunkte/ 54,20 Sekunden, 2. Andre Thieme mit Cilest 0/ 57,46, 3. Markus Renzel mit Calimero 0/ 58,81, 4. Karin Ersting-Engemann mit Conley 0/ 60,51, 5. Charlotte Lund mit Andante 0/ 61,34 6. Torben Köhlbrandt mit Quite Capitol 0/ 62,26
04.12.2007
Baltic Horse Show: Der Pferde wegen nach Kiel
Kiel – Ab Donnerstag, dem 6. Dezember gerät Kiel buchstäblich unter die Hufe. Dann erobern Springpferde aus ganz Deutschland und Europa die Ostseehalle, logieren im eigenen „Pferdehotel“ mitten in Kiel und machen die Landeshauptstadt zum Treffpunkt der Pferdewelt im Norden. Die Baltic Horse Show wird vom 6. bis 9. Dezember zum Anziehungspunkt für Fans jeglichen Alters, für die besten jungen Pferde aus der Holsteiner Landespferdezucht, für Routiniers im und unter dem Sattel, für Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft. Und alle eint der Wunsch, ein einzigartiges und spannendes Wochenende zu erleben.
Die Chancen dafür stehen gut: Mit Markus Beerbaum (Thedinghausen), Franke Sloothaak (Borgholzhausen), Lars Nieberg (Homberg), Holger Wulschner (Groß Viegeln) und Markus Renzel (Oer-Erckenschwick) sind sechs Reiter aus dem aktuellen Bundeskader (A/B1) bei Kiels Kult-Turnier dabei. Schleswig-Holstein kann da locker mithalten mit zwölf Kandidaten der besten Leistungsklasse. Und wie gut die sind, hat sich gerade erst in München gezeigt: Carsten-Otto Nagel aus Wedel jumpte mit Corradina auf Platz drei im Großen Preis, Thomas Voß aus Schülp sauste mit Leonardo B zum Sieg in der Grand-Prix-Qualifikation am Samstag und Janne-Friederike Meyer aus Schenefeld belegte Rang neun mit ihrem Lambrasco im Großen Preis. Jetzt nehmen die Kandidaten Anlauf auf den vom Partner- und Wirtschaftskreis Holsteiner Masters präsentierten HSH Nordbank Grand Prix am Sonntag bei der Baltic Horse Show. Das Hauptereignis des sportlichen Wochenendes ist mit 50.000 Euro dotiert und beginnt um Punkt 13 Uhr in der Kieler Ostseehalle. Erstmals ist die HSH Nordbank Partner und Titelsponsor dieser renommierten Prüfung, die regelmäßig für Hochspannung auf den Tribünen, für rauschenden Applaus und mitfühlende „Ahhhs und Ohhhs“ von den Rängen sorgt. So ist das in Kiel – alle reiten irgendwie mit….
Der Jugend eine Chance
Baltic Horse Show, das wirft auch ein Schlaglicht auf die Pferde, denn z.B. Corradina, Leonardo B und Lambrasco sind allesamt Holsteiner und den Pferden aus der weltweit erfolgreichen Zucht im Land zwischen den Meeren gilt die Aufmerksamkeit des Partner- und Wirtschaftskreises Holsteiner Masters um Turnierleiter Peter G. Rathmann (Kiel). Der Holsteiner Masters Zukunftspreis, präsentiert vom Audi-Zentrum Kiel, ist die höchstdotierte Prüfung weltweit für sechs Jahre alte Springpferde aus der Holsteiner Warmblutzucht. Insgesamt 32 junge Kandidaten haben sich dafür empfohlen und die Anspannung wird groß sein bei den Reitern – geht es doch um 30.000 Euro Preisgeld.
Auf diese Idee hat die Reitsportszene buchstäblich gewartet und beneidet Schleswig-Holstein um das Projekt.
Klassiker im Programm
Es gibt auch bei der Baltic Horse Show unverzichtbare Klassiker im Programm. Zum Beispiel das Championat von Kiel. Das schnappte Sportdirektor Franke Sloothaak (Borgholzhausen) den Kollegen buchstäblich vor der Nase weg mit seinem Holsteiner Wallach Aquino. Und während eine Wiederholung in diesem Fall beim Cellagon-Championat am Samstagabend möglich ist, wird der Preis der Warsteiner Brauerei mit der Warsteiner Winning Round definitiv einen neuen Sieger haben. Tjark Nagel aus Friedrichskoog gewann diese Prüfung und jetzt geht es um den Nachfolger, nachdem sich der Dithmarscher aus dem Turniersport in eine neue Karriere verabschiedet hat. Mit Spannung erwartet wird auch die Entscheidung im K.O.-Springen der Kieler Nachrichten. Im vergangenen Jahr sauste Sloothaak allen davon. Wer die nervenaufreibende Jagd diesmal gewinnt….?
Hansano Fahrduell mit zwei Weltmeistern
Das sorgt für Brisanz: Gleich zwei Weltmeister des Fahrsports greifen beim zweiten Hansano Fahrduell zu den Leinen. Mit Mannschafts-Weltmeister Christoph Sandmann aus Laehden ist der Vierspännersport überaus prominent vertreten. Aus dem niedersächsischen Stuhr stammt der Mannschafts-Weltmeister der Zweispänner Rudolf Huber. Der Trainer und Ausbilder, der Teil der deutschen Gold-Equipe 2007 ist, wird genauso wie Sandmann für Rasanz und Konkurrenzdruck sorgen, denn eines ist klar: Wenn diese beiden Fahrer „die Bremse“ lösen, dann sieht man Kondensstreifen in der Ostseehalle. Beide sind Bestandteil des deutschen Teams, das abgerundet wird durch Anna Sandmann, elf Jahre junge Tochter von Christoph Sandmann und wie der Papa ein absolutes Talent an den Leinen. Anna bringt ihren Pony-Zweispänner mit nach Kiel.
Klar, das sich die Teams Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern da ganz schwer ins Zeug legen müssen…..
TV-Ereignis Baltic Horse Show
Das Norddeutsche Fernsehen NDR hat die Kameras auf die Ostseehalle gerichtet, wenn zur Baltic Horse Show gebeten wird. Das Schleswig-Holstein- Magazin ist ebenso wie NDR 1 Welle Nord dabei und der Sportclub zeigt das Sportereignis live. Bereits am Freitag ist das NDR-Magazin „Neues im Norden“ ab 14 Uhr und „Live unterwegs“ ab 16.45 Uhr in der Ostseehalle zu Gast, am Samstag und Sonntag folgt dann der NDR Sportclub Live
Die Sendezeiten:
Sa. 8. 12. 15.00 bis 16.15 Uhr Sportclub Live, Baltic Horse Show
23.15 bis 00.15 Uhr Sportclub Live, Baltic Horse Show
So. 9. 12. 13.45 bis 15.15 Uhr Sportclub Live mit dem HSH Nordbank Grand Prix
Tickets für die Baltic Horse Show…
…gibt es an den Tageskassen der Ostseehalle. Vor allem für die jungen Pferdesportfans ist der Freitag ein wahres Fest, nicht nur weil mit den Mounted Games und dem Jugend Team-Cup spitzenmäßiger Jugendsport in der Ostseehalle zu Gast ist, sondern auch weil die jungen Fans den ganzen Tag lang bis 18.00 Uhr freien Eintritt in der Ostseehalle genießen.
Baltic Horse Show – Sportfest in der Ostseehalle
Kiel – In der Ostseehalle wird vom 6.bis 9. Dezember gekämpft: Die Besetzung der Baltic Horse Show verspricht Springsport auf hohem Niveau und viel internationales Flair. Direkt aus München kommt der bejubelte Sieger des Hauptspringens am Samstag – Thomas Voß, Pferdewirtschaftsmeister aus Schülp, reiste aus Schleswig-Holstein nach Bayern und zeigte in München wie schnell zwei Holsteiner sein können, wenn sie es wollen. Sieg in der Riders Tour Qualifikation mit Leonardo B und rauschenden Applaus gab es für die „Nordlichter“. Voß zählt ebenso zu den Favoriten der Baltic Horse Show wie der Nationenpreissieger Holger Wulschner (Groß Viegeln) oder der Mannschafts-Olympiasieger von Sydney, Lars Nieberg (Homberg), die Deutsche Vizemeisterin Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) und der Sportchef der Baltic Horse Show, Franke Sloothaak aus Borgholzhausen.
Belgien ist bei Kiels Reitsportereignis mit den Nationenpreisreitern Kristof Cleeren, Dirk Demeersman und Philippe Le Jeune präsent.. Christopher Frazer, Richard Robinson und James Davenport vertreten britische Farben und das Nachbarland Dänemark zählt mit Andreas Schou, Michael Aabo – der sich 2006 auch die Landesmeisterschaft von Schleswig-Holstein und Hamburg sicherte – und Lars Bak Andersen zu den Dauergästen der Baltic Horse Show. Aus Schweden werden Frederic Gustafsson, Henrik von Eckermann und Angelie van Essen erwartet, Italien schickt seinen „Sonnyboy“ im Sattel – Jerry Smit – aktueller italienischer Meister und EM-Teilnehmer. Einen Gast aus Israel bringt der Mannschaftsweltmeister von 1998, Markus Beerbaum (Thedinghausen), mit nach Kiel. Die in den USA geborene Princeton-Absolventin Gabriella Salick, die ein Jahr in Thedinghausen verbracht hat, um ihre Pferde in Europas Turniercircuit für kommende Aufgaben im Weltcup vor zubereiten. Salick reitet nicht nur international, sie ist auch ein Sprachtalent und hat Latein, Alt-Griechisch, Sanskrit und Hebräisch studiert. Im kommenden Jahr soll es dann zurück nach Hause gehen, denn dann will die Reiterin und Lehrerin ihren Lebensgefährten, den US-Schauspieler Robert Sean Leonard heiraten.
Reitsportforum am Dienstag mit brandaktuellem Thema
Immer wieder dienstags wird heiß diskutiert im Reitsportforum der Baltic Horse Show. Am 4. Dezember bittet Peter G. Rathmann zum Gespräch mit der Frage „Ist der Turniersport noch zu bezahlen?“ Die Zukunft des Leistungssports ist davon betroffen. Hohe Kosten der Veranstalter einerseits und hohe Erwartungen der Reiter auf der anderen Seite. Dazu bringt Moderator Hartmann von der Tann, Reitsportexperte der ARD, verschiedene Gäste ins Gespräch: Axel Milkau, den Initiator und Chef der Löwen Classics Braunschweig, das binnen weniger Jahre zum Vier-Sterne-Event wuchs, den Leiter des CSI Altenhof, Dietrich Lindenau, den Geschäftsführer des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein, Dieter Stut, den Nationenpreisreiter Jörg Naeve, der alle zwei Jahre in Groß Wittensee ein Turnier organisiert und Andreas Kerstan, Geschäftsführer der Comtainment GmbH. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr im Raum Schweden in der Ostseehalle.
03.12.2007
Baltic Horse Show – Feinster Sport mit Spannungspotential
Kiel – Viele Verlockungen führen nach Kiel zur Baltic Horse Show vom 6. bis 9. Dezember in die Kieler Ostseehalle und das gilt für Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen. Die größte Versuchung stellt der Reitsport selbst dar mit insgesamt 17 Wettbewerben, in denen 160.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet wird, von dem auch die Pferdezüchter im Land zwischen den Meeren profitieren. Nur die Baltic Horse Show schüttet über die reguläre Züchterprämie hinaus, Prämien für die platzierten Holsteiner Pferde aus – eine Idee und Initiative des Partner- und Wirtschaftskreises Holsteiner Masters.
Spitzensport in hochklassigen Prüfungen
Sportliche Marksteine der Baltic Horse Show sind der von Holsteiner Masters präsentierte HSH Nordbank Grand Prix, der allein schon mit 50.000 Euro Preisgeld dotiert ist, aber auch das Cellagon Championat von Kiel, der Warsteiner Preis mit Winning Round und die ganz speziellen Herausforderungen wie der vom Audi Zentrum Kiel präsentierte Holsteiner Masters Zukunftspreis für sechs Jahre alte Holsteiner Pferde und das Knock-Out-Springen der Kieler Nachrichten. Der Mix aus Youngster Tour für die sieben und acht-jährigen Pferde und dem großen Sport für die Routiniers macht den Reiz aus, genauso wie die geschickte Verknüpfung von Sport und purer Unterhaltung. Dafür stehen das K.O.-Springen, das Jump & Drive des Audi Zentrums Kiel und auch das Hansano Fahrduell mit der Mannschaftswertung der Vier- und Zweispänner. Präzision, Fahrkunst und Temperament sind dabei gefragt.
Frauen an „die Macht“?
Dies Angebot lockt Reiterinnen und Reiter aus ganz Deutschland und dem Ausland und dabei fällt auf, dass die Frauen in Kiel ganz offenkundig zum „Ansturm“ entschlossen sind. Eine ganze Reihe erstklassiger Amazonen wird die Ostseehalle erobern. Etwa die Deutsche Vize-Meisterin Janne-Friederike Meyer (Schenefeld), Pferdewirtschaftsmeisterin Karin Ernsting-Engemann (Bissendorf) und die Riders Tour-Zweite des Jahres 2005, Mylene Diederichsmeier aus Steinhagen. Anna-Maria Jakobs aus Diemelstadt verblüffte in Münster beim internationalen Turnier, als sie mit ihrem Hengst Lausejunge einfach mal so die gesamt deutsche EM-Equipe auf die Plätze verwies und Kathrin Müller (Arnsberg) ist der beste Beweis dafür, dass man studieren und gut reiten kann. Schon 2006 sauste die junge Westfälin in Kiel auf Platz eines im Eröffnungsspringen der Baltic Horse Show. Mit Alessa Hennings (Bendorf) hat das Gastgeberland Schleswig-Holstein ein zusätzliches „Eisen im Feuer“: Die junge Dame war 2006 bereits Deutsche Junioren-Meisterin der Springreiter. Da müssen sich die „Jungs“ auf einiges gefasst machen.
Promi-Riege für die Baltic Horse Show
Und die Riege der arrivierten Springreiter liest sich mehr als achtbar: Heinrich-Hermann Engemann (Bissendorf) muss u.a. gegen seine Frau Karin antreten, dabei hat der Vierte der West-Europaliga des Weltcups aber durchaus Chancen. Eine willkommene Pflicht ist der Start bei der Baltic Horse Show für den Sportdirektor Franke Sloothaak (Borgholzhausen) und den Sieg im Grand Prix 2003 würde der Mannschafts-Olympiasieger des Jahres 2000, Lars Nieberg aus Homberg gern wiederholen. Wiedersehen mit der Ostseehalle feiert Markus Beerbaum (Thedinghausen), der die Gunst der Startmöglichkeit in Deutschland vor den Weltcup-Turnieren im Dezember und Januar in Kiel noch nutzt und Belgien entsendet seinen Nationenpreisreiter Philippe Le Jeune, Mitglied der EM-Equipe 2007. Die Briten Richard Robinson und James Davenport steuern Kiel an und aus Mecklenburg-Vorpommern kommen die Derbyhelden Holger Wulschner (Groß Viegeln) und Andre Thieme (Plau). Thieme triumphierte im Mai 2007 im klassischen, schweren Kurs, Wulschner gelang bereits 2000 das Kunststück, alle drei Derby-Prüfungen zu gewinnen.
Musikalisches Opening im Schloss
Die Baltic Horse Show ist seit einigen Jahren untrennbar mit Musik verknüpft. Aus der Idee von Turnierchef Peter G. Rathmann, Kultur und Sport zu verbinden, wurde das Eröffnungskonzert der Baltic Horse Show im Kieler Schloss. Seither bestimmt das Philharmonische Orchester Kiel unter Leitung von Generalmusikdirektor Georg Fritzsch den außerordentlich schwungvollen und feinsinnigen Auftakt des Reitsportereignisses. Die „Ouvertüre“ der Baltic Horse Show kommt auch in diesem Jahr am Donnerstag, dem 6. Dezember, klangvoll, mit einer gehörigen Prise Humor und durchaus auch vorweihnachtlich daher. Welchen Stellenwert das Eröffnungskonzert im Kieler Schloss inzwischen hat, lässt sich unzweifelhaft aus der Tatsache herleiten, dass es bereits ausverkauft ist….
Tickets, Tickets, Tickets…
…. gibt es für die Baltic Horse Show in der Kieler Ostseehalle noch für alle Veranstaltungsabschnitte. Wer seinen Freunden oder der Familie eine vorweihnachtliche Freude machen will oder einfach sicher sein möchte, den bevorzugten Sitzplatz zu ergattern, sollte den Vorverkauf nutzen. Tickets können ganz bequem online über die Internetseite www.baltic-horse-show.de gebucht werden oder auch telefonisch unter der Rufnummer (0431) 888 1220.
02.12.2007
Spektakel der Sinne – ein Showprogramm der Extraklasse in Kiel
Kiel – Die Baltic Horse Show vom 6. bis 9. Dezember besticht mit Sport und Show. Dabei gehört es buchstäblich zum „guten Ton“, außergewöhnliche Schaubilder zu suchen und den Zuschauern damit ein echtes Ereignis zu bieten. „Spektakel der Sinne“ – unter diesem Motto steht die Show im Jahr 2007 und wird erneut präsentiert vom CITTI-Park. Das Tollste ist, man kann das „Spektakel der Sinne“ am Freitag, Samstag und Sonntag in der Kieler Ostseehalle sehen. Drei ganz außergewöhnliche Shows stehen dabei im Mittelpunkt:
* Flying Drummers
Fliegende Trommler, das hat die Ostseehalle noch nicht erlebt. An kaum sichtbaren Drahtseilen bieten die Trommler eine Luftchoreographie in der Vertikalebene. Die „Luftikusse“ in Sachen Musik beeindrucken dabei in zweierlei Weise mit überraschenden Effekten. Ein Erlebnis für Augen und Ohren.
* Kaleidoskop
…heißt die Show der 24 Künstler, die mit phosphorisierten Stäben fluoreszierende Bilder und Formen entstehen lassen. Nur mit diesen Stäben in der abgedunkelten Halle entstehen bewegte Bilder wie in einem Kaleidoskop, ständig wechselnd und voller Überraschungen.
* Aeroart
Fliegen ist schön – finden jedenfalls die Artisten von Aeroart und schlagen der Schwerkraft ein „Schnippchen“. An Bungee-Seilen befestigt wirbeln die Akrobaten durch die Luft, schlagen Salto und sorgen für spektakuläre Momente in kunstvoller Beleuchtung. Nix für ängstliche Gemüter übrigens.
Ergänzt wird das „Spektakel der Sinne“, präsentiert vom CITTI Park durch einzelne Showelemente rund um das Thema Pferd. So erobern die Mounted Games am Freitag die Ostseehalle und mittendrin die Deutschen Meister aus Preetz. Turbulente Ponyspiele gibt es ab 14.45 Uhr zu sehen und das passt ganz ausgezeichnet, denn der Freitag ist Kindertag bei der Baltic Horse Show. Dann darf der pferdesportinteressierte Nachwuchs die Baltic Horse Show bis zum Abend bei freiem Eintritt ergründen. Freitags fällt auch der Startschuss für das Hansano Fahrduell, bei dem kein Geringerer als Mannschafts-Weltmeister Christoph Sandmann (Laehden) mit seinem Vierspänner mitmischt und auf erlesene Konkurrenz aus der Fahrsportszene trifft. Das Hansano Fahrduell geht am Samstag und Sonntag in die zweite und dritte Runde. Und auch die Dressurwelt erobert erneut die Baltic Horse Show. Burkhard Wahler, Chef des Klosterhofes Medingen in Niedersachsen, zelebriert mit seinem Sohn Christoph sowie seinen Hengsten ein besonderes Schaubild. „Wenn der Vater mit dem Sohne…“ reiten geht, dann ist Baltic Horse Show in Kiel!
18.11.2007
Reitsportforum Baltic Horse Show – Ist der Turniersport noch zu bezahlen?
Kiel – Es ist inzwischen gute Tradition zu diskutieren vor der Baltic Horse Show. Auch 2007 setzt sich das von Peter G. Rathmann initiierte Reitsportforum am Dienstagabend, dem 4. Dezember ab 19.00 Uhr kontrovers mit einem durchaus schlagzeilenträchtigen Thema auseinander. „ Ist der Turniersport noch zu bezahlen?“ Nein, sagen jene, die Mühe haben, Sponsoren für Turnierveranstaltungen zu begeistern und all die, denen die Kosten für den gut inszenierten Leistungssport Reiten viel zu hoch erscheinen. Stimmt nicht - die Spirale habe noch gar nicht das Ende erreicht, behaupten die anderen. Qualität habe ihren Preis und wer im Wettbewerb bestehen will, müsse sich stets weiter entwickeln und investieren. Turniersport, Preisgelder, Kostendruck im Umfeld, Erwartungen von Sponsoren und wie sich Veranstalter und Reiter in diesem Spannungsfeld bewegen können und müssen – all das ist das Thema des Reitsportforums in der Kieler Ostseehalle.
Ein vielschichtiges und brandaktuelles Thema, das Moderator Hartmann von der Tann, bis Juni 2006 Chefredakteur der ARD und dem Pferdesportpublikum als Kommentator großer Reitsportereignisse bekannt, mit eine ganzen Reihe von Gästen beleuchten wird. Denn die Diskussion findet tatsächlich überall statt. Da sind professionelle Turnierveranstalter und der Reitverein, der ehrenamtlich wirkt. Da sind Top-Reiter, die über Spitzenveranstaltungen Pferde vermarkten und ihre eigene Position stärken. Und – die gesamte Szene verändert sich, Serien wie das Holsteiner Masters 3plus1 von Lotto Schleswig-Holstein im Land zwischen den Meeren, die internationale RIDERS TOUR oder auch die Global Champions Tour zeigen, wie die Vermarktungsstrategie aufgehen kann.
Der Reitsport bewegt sich in einem konkurrierenden sportlichen Umfeld. Was gilt also – Festhalten an Tradition oder Wege in die Moderne finden? Einmischung ist am Dienstagabend erwünscht. Auf dem Podium dabei sind der Nationenpreisreiter Jörg Naeve aus Bovenau, Axel Milkau, Turnierleiter der Löwen Classics in Braunschweig, die 2008 erst zum siebten Mal stattfinden und dann bereits als internationales Vier-Sterne-Event, Dietrich Lindenau, Leiter des CSI Altenhof und der Springsportserie Holsteiner Schaufenster, der Geschäftsführer des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein, Dieter Stut und Andreas Kerstan, Geschäftsführer der Kommunikations-Agentur Comtainment GmbH, die Veranstaltungen wie das Deutsche Spring- und Dressur-Derby oder auch das Weltcup-Turnier in Leipzig betreut. Alle Interessierten sind eingeladen in die Ostseehalle zum Reistportforum zu kommen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Wortbeiträge sind ausdrücklich erwünscht. Kommen Sie dazu, diskutieren Sie mit, sagen Sie Ihre Meinung.
17.11.2007
Baltic Horse Show im TV – Sportclub Live aus der Ostseehalle
Kiel – Wenn die Ostseehalle vom 6. bis 9. Dezember der Treffpunkt der Reitsportszene wird, dann begleitet das Norddeutsche Fernsehen Pferde und Reiter durch die Baltic Horse Show und zeigt, was vor und hinter den Kulissen geschieht. Sportclub Live heißt die Sendereihe für Sportfans.
Die Sendezeiten beim NDR Fernsehen:
Samstag, 8.12. 15.00 bis 16.15 Uhr NDR Sportclub Live
23.15 bis 00.15 Uhr NDR Sportclub
Sonntag, 9. 12. 13.15 bis 13.45 Uhr NDR Pferd TV, mit einer Reportage von Kerstin Westermann „Im Reiten eine Eins“, Abitur im Reiten
13.45 bis 15.15 Uhr NDR Sportclub Live
Jede Menge Sport und viele Geschichten von Schleswig-Holsteins schickem Hallenturnier Baltic Horse Show für alle, die nicht in Kiel dabei sein können.
16.11.2007
Nach Kiel – der Baltic Horse Show wegen
Kiel – Sie ist aus dem Sportkalender gar nicht mehr wegzudenken – die Baltic Horse Show öffnet vom 6. bis 9. Dezember ihre Pforten und verspricht Reitsport pur und viel Unterhaltung. Das Rezept für die vier tollen Tage in der Kieler Ostseehalle basiert auf mehreren „Zutaten“. Der Springsport steht dabei im Mittelpunkt und bringt Spitzenreiter aus ganz Europa in das Land zwischen den Meeren.
Darauf ist das Programm komplett abgestellt worden. Das Highlight ist der vom Holsteiner Masters präsentierte HSH Nordbank Grand Prix am Sonntag. Erstmals ist die HSH Nordbank Partner beim Reitsportereignis Baltic Horse Show und übernahm sofort das Patronat der am höchsten dotierten, prestigeträchtigen Prüfung. Deren Siegerliste ist lang und ließt sich prominent: 2006 gewann Alois Pollmann-Schweckhorst aus Mühlen das Hauptereignis der Baltic Horse Show, der viermalige Olympiasieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) zählt zu den Gewinnern ebenso Lars Nieberg (Homberg) oder auch Schleswig-Holsteins legendärer Tjark Nagel (Friedrichskoog).
Sportlicher Höhepunkt – HSH Nordbank Grand Prix
Der HSH Nordbank Grand Prix, präsentiert vom Holsteiner Masters ist der glanzvolle Abschluss der so genannten großen Tour der Baltic Horse Show und zu diesen schwren Aufgaben gehören auch das Cellagon Championat von Kiel am Samstagabend – ein schweres Springen mit Stechen - sowie die Warsteiner Winning Round und der Preis des Rathmann-Verlages am Freitag. Samt und sonders Aufgaben für die besten Pferde und Reiter in der Kieler Ostseehalle. Zu diesen Spitzensport-Ereignissen gesellen sich Prüfungen mit ganz eigenem Flair und Charakter. Ein Beispiel dafür ist das Knock-Out-Springen der Kieler Nachrichten – zwei Reiter und zwei Pferde in identischen Parcours - und dann geht nicht nur in der Arena unten „die Post ab“, sondern auch auf der Tribüne. Kaum eine Prüfung bringt Land und Leute derartig in Schwung wie das K.O.-Springen der Kieler Nachrichten und das gibt es am Samstagabend in der Ostseehalle. Ein Stimmungsbarometer ist auch das Jump & Drive des Audi Zentrums Kiel– erst eine schnelle Runde im Parcours, dann hinter das Lenkrad, da wird die Kunst der Ingolstädter Automobilschmiede auf die Probe gestellt….
Jugend ist Trumpf in Kiel
Das gute Pferde für den anspruchsvollen Sport nicht einfach so plötzlich da sind, sondern eine sorgsame und kontinuierliche Ausbildung brauchen, weiß Turnierchef Peter G. Rathmann aus eigener Erfahrung sehr gut. Und so präsentieren sich in Kiel die besten Nachwuchspferde der internationalen Reiter in der Youngster-Tour für sieben und acht Jahre alte Nachwuchspferde von Donnerstag bis zum Sonntag.
Ein Solitär im Programm der Baltic Horse Show ist der Holsteiner Masters Zukunftspreis, der zweiteilige Wettbewerb für die besten sechs Jahre alten Pferde aus der Holsteiner Warmblutzucht. Kein Nachwuchsspringen weltweit ist so hoch dotiert wie dieses – 30.000 Euro Preisgeld werden im Finale am Freitag um 18 Uhr ausgeschüttet. Das Audi Zentrum Kiel hat das Patronat dieser einzigartigen Prüfungen für die „Jungen Wilden“ übernommen.
Show meets Sport – das ist gute Tradition
Keine Baltic Horse Show ohne eine gute Portion Show, Unterhaltung, Witz und Akrobatik. Die Flying Drummers erobern erstmals die Ostseehalle. Fliegende Trommler, die durch die Luft kurven und tüchtig auf die Pauke hauen, das gab es noch nie in Kiel. Die Shows der Baltic Horse Show 2007 werden erneut vom Citti Park präsentiert und stehen unter dem Motto „Spektakel der Sinne“. Phantasievolle Kostüme und Akrobatik sind jedoch nur ein Teil des Unterhaltungsparts bei der Baltic Horse Show. Ganz sportlich kommt das 2006 erstmals aufgelegte Hansano Fahrduell erneut in die Ostseehalle. Und für den rasanten Mannschaftswettbewerb mit Vier- und Zweispännern, packt selbst Mannschafts-Weltmeister Christoph Sandmann (Laehden) Wagen und Pferde ein, um mit „Volldampf“ in die Ostseehalle zu sausen. „Wenn der Vater mit dem Sohne“ – das ist das Leitbild für ein Schaubild aus der Disziplin Dressur. Burghard Wahler und Sohn Christoph vom Klosterhof Medingen in Niedersachsen kommen mit ihren Hengsten und zeigen einen familiären Pas de Deux im Sattel großartiger Dressupferde.
Tickets für die Baltic Horse Show…
…gibt es online auf der website www.baltic-horse-show.de. Dort kann man sogar jetzt schon sehen, wo genau man sitzen möchte. Auch telefonisch ist die Karten-Hotline zu erreichen unter der Rufnummer (0431) 888 1220.
15.11.2007
Emkendorfer Gespräch mit Guido Westerwelle
– Politik-Profi mit Sportbegeisterung
Emkendorf – Er kennt die Baltic Horse Show in Kiel, die 2007 vom 6. bis 9. Dezember mit Spitzensport in die Ostseehalle lockt, er sitzt selbst gelegentlich im Sattel und er ist persönlich befreundet mit Peter G. Rathmann, dem Turnierleiter der Baltic-Horse-Show und Initiator des Wirtschafts- und Partnerkreises Holsteiner Masters. Guido Westerwelle, Fraktions- und Bundesvorsitzender der FDP war Gast des „Emkendorfer Gesprächs“, einer Veranstaltungsreihe des Partnerkreises im Gartensaal des Gutes Emkendorf.
Und er war trotz Terminstresses in Plauderlaune, verteilte Seitenhiebe genauso wie Komplimente und gab Einblicke in die Jugend eines Politik-Profis im Rheinland. Den Streifzug durch die Einschätzungen, das Leben und die Leidenschaften des 45-jährigen, lenkte Hartmann von der Tann, ehemals Chefredakteur der ARD und somit häufig journalistischer Gesprächspartner Westerwelles. Eine Kombination, die die Mitglieder des Partnerkreises Holsteiner Masters in großer Zahl nach Emkendorf lockte und die mit einem rasant schnellen und unterhaltsamen Abend belohnt wurde.
Seitenhiebe auf die Regierungsparteien, Komplimente an die Profis in Sachen Pferdesport und –zucht, kleine Einblicke in die Sozialisation eines späteren Spitzenpolitikers – in gut anderthalb Stunden unterhielten von der Tann und Westerwelle mit Eloquenz und Witz. Unstrittig, dass das erste Thema des Abends dem Rücktritt von Arbeitsminister Franz Müntefering und der Situation der großen Koalition gehörte und im spitz formulierten Satz „Kurt Beck ist der Stoiber der SPD“ mündete. Wo der eloquente Streifzug durch die Berliner Politik, über SPD, CDU, den grünen Ex-Außenminister Joschka Fischer und Kanzlerin Angela Merkel endete, begann der Privatmann Westerwelle, der liebend gern Museen und Kunstausstellungen besucht, mit drei Brüdern beim Vater – einem begeisterten Pferdezüchter – aufgewachsen ist und keinem Sport aus dem Wege geht. Obwohl: „Ich drei Brüder habe, die immer besser waren.“ Tennis, Reiten, Volleyball, Segeln, Mountainbiking – das alles schätzt Westerwelle allerdings ohne Ambitionen zum Leistungssport. Und – noch heute ärgert er sich darüber, das Wahlkampfmobil aus seinen Zeiten als Generalsekretär der FDP – gern als „Spaßmobil“ gebrandmarkt - nicht behalten zu haben.
Selbstironisch, redegewandt, nachdenklich, witzig – ein Repertoire, das Westerwelle perfekt beherrscht und das seine Wirkung auf die Gäste aus der Reitsportszene und dem schleswig-holsteinischen Mittelstand nicht verfehlte und zu vielen Nachfragen animierte.
Der Gast ließ sich danach zum gecharterten Flieger bringen, um wieder nach Berlin zu eilen, was wenig umweltfreundlich erscheinen mag. Die Bahn indes ist in Zeiten des Lokführerstreiks keine Alternative.
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