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Holsteiner Fohlenauktionen


Die teuersten Fohlen gehen ins Ausland


Die beiden teuersten Fohlen der Auktionen  in Behrendorf und Elmshorn werden künftig im Ausland ihren Hafer fressen.
Nach Brasilien wird das Cassini I-Contender-Marlando-Stutfohlen (Stamm 242) aus der Zucht und dem Besitz von Johannes Hansen, Bahrenshöft/Hörup, verladen. Die südamerikanischen Kunden erhielten in Behrendorf bei 27 000 Euro von Auktionator Uwe Heckmann den Zuschlag für das heiß begehrte Schimmelfohlen. Und damit sie nicht allein ins Flugzeug steigen muss, ersteigerten die Brasilianer ein weiteres Stutfohlen v. Cassini I-Lasino-Ahorn Z (Stamm 2137) aus der Zucht und dem Besitz von Dieter Petersen, Schwesing. Sie kostete 18 000 Euro. Für die 58 im Auktionsring erschienenen Fohlen gab es einen Durchschnittspreis von 7120,69 Euro.
Klaus Grothmann aus Brunsbüttel war der Züchter des teuersten Fohlens in Elmshorn. 31 000 Euro war die Contendro I-Calido I-Silvano-Tochter (St. 1466), eine Vollschwester des gekörten Bundeschampions der fünfjährigen Springpferde 2006, Captain Fire,  holländischen Kunden wert. Auch in der Verbandszentrale des Holsteiner Verbandes waren die Brasilianer wieder aktiv. Sie ersteigerten für 27 000 Euro einen Cassini I-Caretino-Landgraf I-Sohn (Stamm 741) aus der Zucht und dem Besitz von Hans-Joachim Gerken, Hammoor, und für 22 000 Euro ein Contender-Casall-Ahorn Z-Stutfohlen (Stamm 7126) aus der Zucht von Mathias Petersen, Neuglasau, und dem Besitz von Dr. Inke Radue, Neuglasau. Für die 62 zum Angebot gekommenen Fohlen wurde in Elmshorn ein Durchschnittspreis von 6815,26 Euro erzielt.
Wie schon in den Jahren zuvor war das Interesse der Ausländer an Fohlen aus dem Land zwischen Meeren groß. Außer den Brasilianern sicherten sich Kunden  aus Argentinien, Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, Japan,  den Niederlanden, Polen, Schweden, Slowenien, Ungarn und den USA hoffnungsvolle Fohlen aus dem Land zwischen den Meeren.
Die Bilanz, die Jan Lüneburg, Vorsitzender des Holsteiner Verbandes, nach den beiden Auktionen zog, war dennoch durchwachsen: „Die Preise für die Fohlen in Behrendorf waren durchaus zufriedenstellend. Hingegen konnten die Elmshorner Auktionsergebnisse, und hier ist auch der Durchschnittspreis gemeint,  nicht befriedigen. Wir werden in den nächsten Tagen Ursachenforschung betreiben müssen“.
Die  Ergebnisse der Fohlenauktionen finden Sie im Internet unter www.holsteiner-verband.de
 

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