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24.05.2009

Mecklenburger Triple im 80. Deutschen Spring-Derby


Hamburg – Das von Tchibo präsentierte 80. Deutsche Spring-Derby in Hamburg war eine sichere Beute der Springreiter aus Mecklenburg. Thomas Kleis aus Gadebusch gewann mit der 12 Jahre alten Holsteiner Stute Carassina die hochspannende Entscheidung im Klassiker des deutschen Springsports im Stechen gegen seinen Freund Matthias Granzow (Passin) auf der 15 Jahre alten Mecklenburger Stute Antik. Dritter wurde Andre Thieme aus Plau mit Nacorde.

Der allerdings bestätigte breit grinsend, er werde Paul Schockemöhle – den RIDERS TOUR-Chef – nun nicht zur mecklenburgischen Derbyparty einladen, weil der Oxer, an dem er in Platznot geriet, einfach zehn Zentimeter breiter war. „Dir haben sogar zwanzig gefehlt,“ gab der dreimalige Europameister gut gelaunt zurück. Thieme kann nach zwei Derbysiegen mit Nacorde gut mit Rang drei leben – „Nacorde hat mir den dritten Platz gerettet“.

Thomas Kleis hat noch gar nicht realisiert, was da passiert ist vor 26.000 enthusiastischen Zuschauern: „Das ist der absolute Höhepunkt meiner Laufbahn. Und ich bin begeistert von Carassina, die heute nirgendwo gezögert hat und immer losgesprungen ist.“ Eine der ersten Taten des neuen Derby-Siegers nach der Pressekonferenz – Autogramme geben – endlos, aber: „Daran könnte ich mich gewöhnen….“

Der zweitplatzierte Matthias Granzow aus Passin erlöste die sehnsüchtig wartenden Zuschauer rings um den traditionsreichen Derbyplatz als 23. von 31 Startern und bescherte dem Publikum den ersten Null-Fehlerritt des 80. Deutschen Spring-Derbys. Es war im Übrigen der 145. fehlerfreie Ritt der Derby-Geschichte, dem dann die 146. Null-Runde durch Kleis folgte. Wie man sich dabei fühlt, konnte Granzow gar nicht so lang und breit erklären: „Man ist kurz vor`m durchdrehen.“ Der Jubel auf den Tribünen geriet so laut, dass man es vermutlich bis an die Elbe hören konnte…..

Das es besser und spannender kaum geht, bestätigten auch Arnd Liedtke (Corporate Communication Tchibo) und Prinz Phillip von und zu Liechtenstein als Vertreter der LGT und sprachen damit auch Turnierleiter Volker Wulff ein Riesenkompliment aus. Der darf sich über neue Bestmarken an den einzelnen Derby-Tagen in Hamburg freuen und manche haben es sogar besonders eilig wieder zu kommen. Eine Dame fragte vorsichtshalber schon vor Beginn des 80. Deutschen Spring-Derbys im Turnierbüro nach, wo sie denn Karten für 2010 kaufen könnte und ob das auf dem Platz schon jetzt ginge…..


49. Deutsches Dressur-Derby für Christoph Koschel

Sein erster Derbyeinsatz geriet zum „Vollreffer“. Christoph Koschel – in Hamburg und Schenefeld aufgewachsen und inzwischen in Hagen am Teutoburger Wald zuhause – gewann das Deutsche Dressur-Derby im Pferdewechsel. „Al ich heute Morgen aufgewacht bin, habe ich an alles Mögliche gedacht, aber bestimmt nicht daran, das Derby zu gewinnen.“ Hinter dem 32 Jahre alten neuen Derbysieger reihte sich die Landesmeisterin von Schleswig-Holstein und Hamburg, Alexandra Bimschas aus Boostedt ein, Dritter wurde Pferdewirtschaftsmeister Jochen Vetters (Stahnsdorf) auf Fanano. Letzterer gewann die Pferdewertung des Deutschen Dressur-Derbys – übrigens schon zum zweiten Mal.

Auffällig: Alle drei Kandidaten tauschten sich zwischendurch über die Pferde aus und halfen sich mit Tipps. Alexandra Bimschas: „Wir waren ein tolles Team.“ Auf den voll besetzten Tribünen kam nicht nur das spannende Deutsche Dressur-Derby im Pferdewechsel gut an, dort sorgte auch Dressurausbilder Dolf-Dietram Keller aus Bad Bevensen für Freude. Der einstige Derbysieger kommentierte die Ritte im Nachgang für die Zuschauer.

Schon zuvor hatte es aufregende Minuten für die jüngsten Reiterinnen und Reiter im Dressurviereck gegeben, denn erstmals wurde in Hamburg das Deutsche Pony-Dressur-Derby entschieden. Das holte sich Lena Schütte aus Hesedorf, die bereits in Nachwuchschampionaten triumphieren konnte und in Hamburg Victoria Braun und Lena Rom auf die Plätze verwies. Die Jugend-Variante des Dressur-Derbys soll übrigens auch künftig in Hamburg stattfinden. Turnierchef Volker Wulff: „ Das Deutsche Pony-Dressur-Derby bleibt!“


Deutsches Pony-Dressur-Derby mit Pferdewechsel- Pony-Dressurprüfung Klasse L

Reiter-Wertung:

1. Lena Schütte (Hesedorf) 70.421 Prozent  2.Viktoria Braun (Krefeld) 70.140 3.Lena Rom (Belgien) 68,649

Pferde-Wertung:

1.Campari W 70.386 Prozent 2.Dein Freund 69.632 3.Penelope B 69.193


SML Tour – Small Tour Amateurs- Internationale Zwei-Phasen Springprüfung

1.Flaminia Straumann (Schweiz) mit Sasquash 0 Strafpunkte/ 25.72 Sekunden  2.Samina Hayat (Dänermark) mit Balina 0/26.07  3.Ramona Szach (Oldenburg) mit Braveheart 0/ 27.04  4.Selma Schneider (Pinneberg) mit Banderas J 0/27.48  5.Martin Ostmeyer (Uetersen) mit Honey 0/27.68  6.Katia Ryblovleva (Russland) mit Uropo 0/27.76


SML Tour- Medium Tour Amateurs- Internationale Zwei-Phasen Springprüfung

1.Jennifer Lee (Hongkong) mit Emely 0 Strafpunkte/ 26,41 Sekunden  2.Olivia Petzold (Hamburg) mit Palma 0/ 26,68 3.Svenja Herz (Norderstedt) mit Lador 0/ 27.89 4.Flaminia Straumann (Schweiz) mit Twister S 0/28,25 5.Andreas Theurer (Hamburg) mit Carlona 0/28,71  6.Svenja Herz (Norderstedt) mit Lafayette 0/28,76


SML Tour- Large Tour Amateurs – Internationale Zwei-Phasen Springprüfung

1.Jule Lüneburg (Hetlingen) mit Alcassina 0 Strafpunkte/ 25.15 Sekunden  2.Dirk Viebrock (Harsefeld) mit Armani 0/ 25.75  3.Pia Niehoff (Gronau) mit Melenora M 0/26.14 4.Cerrin Döhle (Hamburg) mit Antinio 0/ 26.51  5.Andreas Theurer (Hamburg) mit Bleckert Boy 0/27.31 6.Pia-Katharina Beeking (Heiden) mit Solem's Ticket 0/ 27,92


Deutsches Dressur- Derby mit Pferdewechsel

Reiter-Wertung:

1. Christoph Koschel (Hagen) 69.222 Prozent  2. Alexandra Bimschas (Boostedt) 68.889  3.Jochen Vetters (Neubeeren) 66.981

Pferde-Wertung:

1.Fanano 69.389 Prozent  2.Daquino 68.667  3.Neolit 67.037


BIORANCH Youngster – Cup Finale- Internationale Springprüfung mit Stechen

1.Heiko Schmidt (Neu Benthen) mit Coco 0 Fehlerpunkte/ 31.60 Sekunden  2.Gert-Jan Bruggink (Niederlande) mit Andrea 0/ 32.96  3.Mario Stevens (Cloppenburg) mit Corlanda 0/33.14 4.Bernardo Alves (Brasilien) mit Bridgit 0/33.33  5.Philipp Weishaupt (Riesenbeck) mit Just Me 0/ 33.72 6.Jonella Ligresti (Italien) mit Quick Nick 0/ 33.85


Tchibo präsentiert:

80.Deutsches Springderby- RIDERS TOUR, Wertungsprüfung 1. Etappe

1.Thomas Kleis (Gadebusch) mit Carassina 2 Strafpunkte/ 58.77 Sekunden im Stechen  2.Matthias Granzow (Passin) mit Antik 15/ 67.78 im Stechen  3.Ande Thieme (Plau) mit Nacorde 4/ 159.06 im Umlauf  4.Hendik Sosath (Lemwerder) mit Laokoon 4/159,42 5.Gilbert Tillmann (Neuhaus) mit Hello Max 4/ 162.00 6. Christian Ahlmann (Marl) mit Perry Lee 4/166,20
 

23.05.2009

Brasilianische Stimmung – norddeutscher Erfolg: Hamburg feiert Global Champions Tour


Hamburg – Riesenstimmung auf Hamburgs Derbyplatz – mit gepackten Picknickkörben, Decken und Stühlen eroberten Norddeutschlands Reitsportfans den Derby-Park in Hamburg-Klein Flottbek und bereiteten Reitern und Pferden ein tolles Fest. Die Kulisse von 18.000 bestens gelaunten Zuschauern beflügelte den Brasilianer Bernardo Alves derart, dass er im Sattel des Holsteiner Wallachs Chupa Chup im Stechen die Global Champions Tour von Deutschland gewann. Für den 34-jährigen Springreiter „ein Riesenerfolg“. Zweiter und stürmisch gefeiert wurde Carsten-Otto Nagel aus Wedel mit seiner Holsteiner Stute Corradina, die nach ihrer viermonatigen Turnierpause am Donnerstag und Samstag eine ausgezeichnete Form präsentierte und ihrem Reiter auch damit ein gutes Zeugnis ausstellte.

Jan Tops, Chef der Global Champions Tour und Turnierchef Volker Wulff waren sich vollkommen einig darin, dass Hamburg sich erneut als idealer Standort der hoch dotierten Springsportserie präsentiert hat. Stimmung, Kulisse, Qualität – einfach alles stimmte.

Mit Roger Yves Bost auf Ideal de la Loge jumpte ein französisches Doppel auf den dritten Rang vor William Funnell (Großbritannien) mit Billy Birr. Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), am Donnerstag noch Siegerin im Mercedes-Benz Championat von Hamburg, verpasste mit Shutterfly das Stechen um „Haaresbreite“ aufgrund eines Zeitstrafpunktes.


Irischer Erfolg im Speed-Derby

Shane Breen aus Irland war schon einmal dicht dran am Triumpf im rasanten Speed-Derby in Hamburg, 2009 war der Ira nicht zu stoppen – mit Royal Concorde zeigte Breen in 92,60 Prozent die schnellste Runde und brachte das Publikum auf der Tribüne außer Rand und Band. Dahinter brauste Thomas Kleis (Gadebusch) mit Cousteau auf Platz zwei vor dem Briten Ben Maher mit Akosie du Wonderland. Das Speed-Derby zählt zu den Highlights des dritten Derbytages und sorgt stets dafür, das auf der Tribüne und rings herum Party-Stimmung ausbricht.


Und wieder Jochen Vetters…

Der Pferdewirtschaftsmeister Jochen Vetters aus Stahnsdorf ist in Hamburg nicht zu stoppen. Mit dem 15 Jahre alten Wallach Fanano gewann Vetters nach dem Grand Prix auch den Grand Prix Special vor Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg) mit River of Joy und dem Dänen Sune Hansen auf Casmir. Vetters ist auch Finalist im 49. Deutschen Dressur-Derby am Sonntag.

Die Grand Prix Kür, gestiftet von Freiherr von Lange, war die „sichere Beute“ von Christoph Koschel (Hagen a.T.W.). Mit Fantomas kam der Reiter auf 74,70 Prozent und verwies Gina Capellmann-Lütkemeier (Paderborn) auf den zweiten Rang.


S M L Tour- Small Tour Amateure, Internationale Punkte-Springprüfung

1.Sarka Capkova (Tschechien) mit Arezzo 65 Punkte/ 53.12 Sekunden  2.Luca Panerai (Italien) mit Valando van't Groenhof 65/ 55.61  3.Alexsandra Arabadzhieva (Bulgarien) mit Carina Z 65/ 56,48  4.Flaminia Straumann (Schweiz) mit Sasquash 65/ 56,95 5.Samina Hayat (Dänemark) mit Balina 65/ 58.12  6.Yvonne Dude (Tangstedt) mit Curtis Croix 65/ 60,58


SML Tour- Large Tour, Internationale Punkte-Springprüfung

1.Yang Hua (China) mit Asta la Vista 65 Punkte/ 55,10 Sekunden 2.Andreas Theurer (Hamburg) mit Bleckert Boy 65/ 56,22 3.Catherine Chew (Singapur) mit Chateaux de Lys 65/ 57,42  4.Estelle Rytterborg (Schweden) mit Casper 65/ 60.34  5.Svenja Herz (Norderstedt) mit Calino 65/ 60,53  6.Yvonne Dude (Tangstedt) mit Karolo 65/ 61,03


Intermediare I , Nationale Dressurprüfung

1.Falk Rosenbauer (Lütjensee) mit Desperados 71,404 Prozent  2.Friederike Hahn (Tangstedt) mit Richard Löwenherz 70,263  3.Insa Hansen (Hagen) mit Ideal 68.421 4.Petra Wilm (Tasdorf) mit Almoretto 67,105  5.Nadine Husenbeth (Bremen) mit Piccolino 66,930  6.Peter Koch (Sittensen) mit Diorama 66,316


BIORANCH YOUNGSTER CUP 2.Qualifikation- Internationale Youngster-Springprüfung

1.Philipp Weishaupt (Riesenbeck) mit Just me 0 Strafpunkte/ 58,89 Sekunden 2.Andre Thieme (Plau) mit Eisprinz 0/ 59,98  3.Steve Guerdat (Schweiz) mit Orglando du Marais 0/60,05 4.Gert-Jan Bruggink (Niederlande) mit Andrea 0/ 60,20  5.Bernardo Alves (Brasilien) mit Bridgit 0/ 60,33 6.Mario Stevens (Molbergen) mit Corlanda 0/60,71


Dressurprüfung Klasse S**** Grand Prix Kür gestiftet von Freiherr von Lange

1.Christoph Koschel (Hagen) mit Fantomas 74,700 Prozent  2.Gina Capellmann-Lütkemeyer (Paderborn) mit Baldessarini 74,150  3.Falk Rosenbauer (Lütjensee) mit Jazz Time 71,650  4.Sune Hansen (Dänemark) mit Blue Hors Romanov 70,400 5.Julia Mestern (Neritz) mit Ludwig Löwenherz 69,350 6.Hans-Peter Mohr (Norderstedt) 69,100


GLOBAL CHAMPIONS TOUR von Deutschland präsentiert von CN/CN WorldWide – 2 Umläufe und Stechen

1.Bernardo Alves (Brasilien) mit Chupa Chup 0 Fehlerpunkte/51.05 Sekunden  2.Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Corradina 0/51.25 3.Roger Yves Bost (Frankreich) mit Ideal de la Loge 4/52,08  4.William Funnell (England) mit Billy Birr 8/ 50.16  5.Meredith-Michaels Beerbaum (Thedinghausen) mit Shutterfly 1/ 73,50 im 2.Umlauf  6.Albert Zoer (Niederlande) mit Oki Doki 4/69.37 im 2.Umlauf


Reitsport Magazin präsentiert: Grand Prix Special, Teilwertung zu TESCHInkasso Sonderwertung- Nationale Dressurprüfung Klasse S****

1.Jochen Vetters (Neubeeren) mit Fanano 69.083 Prozent 2.Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg) mit River of Joy 68.875  3.Sune Hansen (Dänermark) mit Gredstedgards Casmir 68.000  4.Alexandra Bimschas (Mühlen) mit Wito Corleone 67,042  5.Heike Kemmer (Winsen) mit Quantico 66,958 6.Wieger de Boer (Norderstedt) mit Kupfermann 66,583


SPEED DERBY- Internationale Zeit-Springprüfung

1.Shane Breen (Irland) mit Royal Concorde 92.60 Sekunden 2.Thomas Kleis (Gadebusch) mit Cousteau 97.89 3.Ben Maher (England) mit Akosie du Wonderland 97.99 4.Tina Lund (Dänemark) mit Winny the Blue D'Ive 98,14  5.Gert-Jan Bruggink (Niederlande) mit Acodetto 100.68  6.Matthias Granzow (Passin) mit Cheval de blanc 103.28


Deutsches Pony Dressur Derby, 2.Qualifikation- Pony-Dressurprüfung Klasse L- Trense

1.Lena Schütte (Sittensen) mit Campari W 71.667 Prozent  2.Viktoria Braun (Krefeld) mit Dein Freund 68.772 3.Lena Rom (Belgien) mit Penelope B 68,158 4.Sophie Henriette Tobolla (Neubeeren) mit Beetle 67.719 5.Grete Linnemann (Sittensen) mit Dornik Pur 67.105  6.Svenja Bachmann (Kalthof) mit Van Knuff 66,316


SML TOUR- Medium- Punkte-Springprüfung für Amateure, internationale

1.Federica Leone (Italien) mit Unique 65 Punkte/ 54,07 Sekunden  2.Marten Forkert (Oberneuland) mit Calantus 65/55,32  3.Olivia Petzold (Hamburg) mit Palma 65/ 55,34  4.Luca Panerai (Italien) mit Pircolando M 65/55,82 5.Flaminia Straumann (Schweiz) mit Twister S 65/56.31 6.Lena Pollmann-Schweckhorst (Steinfeld) mit Bandit 65/57.75
 

22.05.2009

Whitaker-Clan schickte nächste Generation ins „Rennen“ – William gewinnt Preis der DKB – Deutsche Kreditbank AG


Hamburg – Sie sind legendär in Großbritannien und die Legende lebt weiter in der nächsten Generation. William Whitaker, einer der jüngsten Sprößlinge der Reiterdynastie Whitaker, hat den Preis der Deutsche Kreditbank AG (DKB) in Hamburg gewonnen. Der 19 Jahre junge Springreiter, Sohn von Ian Whitaker, steuerte den 12 Jahre alten hessischen Wallach Insul Tech Leonardo zum Sieg in dieser zweiten Qualifikation zum 80. Deutschen Spring-Derby, das von Tchibo präsentiert wird. „Ich tu mein Bestes,“ erklärte Whitaker junior auf die Frage nach dem Sonntag, wenn alles nochmal etwas höher wird und hinter dem spektakulären Wall noch eine 1,60 Meter hohe Planke auf Pferd und Reiter wartet.

Gleich hinter Whitaker reihte sich der Titelverteidiger Andre Thieme (Plau) mit Nacorde ein. „Ich war vor der ersten Qualifikation super nervös, weil Nacorde nur ein kleines Springen vorher gegangen ist und ich wußte nicht, was mich erwartet. Aber jetzt nach diesen beiden Runden habe ich ein wirklich gutes Gefühl,“ so Thieme. „Ich habe allerdings viele gute Pferde gesehen, ich glaube, da müßt Ihr alles höher machen am Sonntag,“ empfahl Thieme Turnierchef Volker Wulff und RIDERS TOUR-Chef Paul Schockemöhle. Rang drei belegte mit dem rheinischen Wallach Perry Lee der Westfale Christian Ahlmann aus Marl.

Passen mußte leider Ludger Beerbaum (Riesenbeck). Der Tchibo-Botschafter, der mit dem 18 Jahre alten Hannoveraner Hengst Goldfever im Preis der DKB an den Start ging, zog die Konsequenz aus Goldfevers Abneigung, den Wall-Abstieg in Angriff zu nehmen. Die zweite Qualifikation bedeutete für einige Reiter das Ende des Derby-Traumes.


Vetters, Koschel, Bimschas – Derby-Finalisten stehen fest

Drei Namen, drei Pferde, drei Finalisten! Im Grand Prix de Dressage in Hamburg-Klein Flottbek fiel die Entscheidung, welche Reiterinnen und Reiter am Sonntag im Deutschen Dressur-Derby die Pferde tauschen. Jochen Vetters (Stahnsdorf), dessen 15 Jahre alter Fanano bereits einmal bestes Pferd der Derby-Wertung war, hat mit dem Wallach den Grand Prix gewonnen. Fanano ist erst seit wenigen Wochen zurück auf der Dressurbühne. Vetters gewährte seinem Top-Pferd eine einjährige Turnierpause und meldete sich vor wenigen Wochen in Redefin mit eindrucksvollen Siegen im Grand Prix und im Grand Prix Special zurück.


Mehr als angenehm überrascht zeigte sich Christoph Koschel (Hagen a.T.W.), der mit Fantomas erst den dritten Turnierstart absolvierte und sofort das Finale des Deutschen Dressur-Derbys erreichte. „Ich will ihn nicht überfordern und werde mal mit Ulli Kasselmann sprechen, ob ich auf eines seiner Pferde zurück greifen kann,“ so der Dressurreiter. Schleswig-Holsteins Landesmeisterin Alexandra Bimschas (Boostedt) steuerte ihren Wito Corleone auf den dritten Rang und damit ins Finale.


Grand Prix de Dressage- Teilwertung zur TESCHInkasso Sonderehrung

1. Jochen Vetters (Neubeeren) mit Fanano 70.553 Prozent  2. Christoph Koschel (Osnabrück) mit Fantomas 69,745  3.Alexandra Bimschas (Neumünster) mit Wito Corleone 69,574  4.Gina Capellmann-Lütkemeyer (Paderborn) mit Baldessarini 68,00 5.Ellen Schulten-Baumer (Eversael) mit River of Joy 67,574  6.Heike Kemmer (Isernhagen) mit Quantico 67,404


SML Tour - Small Tour , Fehler/Zeit

1. Olivia Petzold (Hamburg) mit Palma 0 Fehlerpunkte/ 55.08 Sekunden 2.Ludovica Francesconi (Italien) mit Kinette d'Herbiers 0/55.98  3.Federica Leone (Italien) mit Unique 0/ 56.87  4.Marten Forkert (Oberneuland) mit Cosma 0/ 57,44 5.Ramona Szach (Oldenburg) mit Braveheart 0/ 57.54 6.Florens von Buchwaldt (Wedel) mit Liberal 0/ 58,44


SML Tour- Medium Tour, Fehler/Zeit

1. Jana Holubova (Tschechien) mit Unicum 0 Fehlerpunkte/ 55.50 Sekunden  2.Maia Rosholm Stange (Norwegen) mit Akribie 0/ 55.79  3.Cerrin Döhle (Hamburg) mit Carus 0/ 58.09 4.Luca Panerai (Italien) mit Pircolando M 0/ 59,59  5.Marten Forkert (Oberneuland) mit Calantus 0/ 59,66  6.Yang Hua (China) mit Caro Ciaro 0/ 60.26


SML TOUR- Large Tour, Fehler/Zeit

1. Ansgar Schmidt (Bannberscheid) mit Union Jack 0 Fehlerpunkte/ 54.45 Sekunden 2.Jule Lüneburg (Uetersen) mit Alcassina 0/ 56.16  3.Dirk Viebrock (Harsefeld) mit Armani 0/ 58,03  4.Cerrin Döhle (Hamburg) mit Antinio 0/ 58,21 5.Pia-Katharina Beeking (Heiden) mit Solem's Ticket 0/ 59,57 6.Estelle Rytterborg (Schweden) mit Casper 0/ 59,.88


Preis der Deutschen Kreditbank- 2.Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby, RIDERS TOUR, 2.Qualifikation

1.William Whitaker (England) mit Insul Tech Leonardo 0 Fehlerpunkte/ 104.44 Sekunden 2.Andre Thieme (Plau) mit Nacorde 0/ 104.86  3.Christian Ahlmann (Marl) mit Perry Lee 0/ 107,74 4.Hergen Forkert (Oberneuland) mit Condor 0/ 111.72 5.Tina Lund (Dänemark) mit Zamiro 0/115.58 6.Patrick Mc Entee (Belgien) mit Champagne Mury Marais Z 0/ 115.96


Nationale Dressurprüfung Klasse S*

1.Falk Rosenbauer (Lütjensee) mit Desperados 70,614 Prozent  2.Friederike Hahn (Tangstedt) mit Richard Löwenherz 69,912  3.Petra Wilm (Neumünster) mit Almoretto 68,772 4.Insa Hansen (Osnabrück) mit Ideal 68,684 5.Klaus Husenbeth (Sottrum) mit Florida 68,070 6. Esther Voss (Hamburg) mit D'Orsay 67.632


Punktespringprüfung mit Joker- International

1. Roger Yves Bost (Frankreich) mit Jovis de Ravel 65 Punkte/ 44 Sekunden  2.Ludo Philippaerts (Belgien) mit Sam 65/ 44.85  3.Edwina Alexander (Australien) mit Isovlas Late Night 65/ 47.50  4.Steve Guerdat (Schweiz) mit Ferrari 65/ 48,47  5.Patrick Mc Entee (Belgien) mit Sherry Mury Marais Z 65/ 48.75  6.Albert Zoer (Niederlande) mit Uraguay 65/ 49.13


Deutsches Pony Derby Dressur- 1. Qualifikation

1.Lena Schütte (Sittensen) mit Campari W 70,463 Prozent  2.Viktoria Braun
(Krefeld) mit Dein Freund 68.611 3.Lena Rom (Bonn) mit Penelope B 67,778  4.Natascha Ahrens (Hamburg) mit Pokerface 67,222 5. Sophie Kampmann (Hamburg) mit Lemberg 66,667 6. Laura Peperhowe (Münster) mit Chianti 66,296
 

21.05.2009

Mercedes-Benz Championat von Hamburg: Meredith ab sofort mit Blue Efficiency


Hamburg – Die Weltranglistenerste der Springreiter, Meredith Michaels-Beerbaum ist eine Frau mit Zielen. Das erste Ziel in Hamburg lautete Mercedes-Benz Championat und das aus einem guten, mit vier Rädern ausgestatteten Grund. Eine nagelneue Limousine mit dem markanten Stern und einer Besonderheit: „Ja, der hat mir noch gefehlt. Es ist der mit Blue Efficiency.“ Die Verbrauchsoptimierung hat es der 39 Jahre alten Spitzenreiterin ganz offenkundig angetan. Entscheidenden Anteil am Triumpf im Mercedes-Benz Championat von Hamburg hatte der Hannoveraner Checkmate, dem wiederum an Geschwindigkeitsoptimierung gelegen war. Kurzerhand wählte der quirlige Wallach eine „Abkürzung“ im Stechen – ungeplant. „Ich hatte das gar nicht vor, er hat mich überrascht und dann habe ich sofort gedacht – er hat recht, das mir bestimmt eine Sekunde Zeit gespart,“ grinste die Siegerin vergnügt.

Das Championat geriet zum „Ladies Day“, denn Rang zwei sicherte sich mit einer fulminanten Runde Schenefelds Amazone Janne Friederike Meyer auf ihrem kleinen, flinken Holsteiner Cellagon Lambrasco. Die 27-jährige ist damit auf jeden Fall für die Global Champions Tour of Germany am Samstag qualifiziert. „Das ist eine große Chance für mich,“ so Meyer, die 2008 bereits Rang zwei in der RIDERS TOUR belegte und den Titelverteidiger der Tour, Carsten-Otto Nagel (Wedel) und seine Corradina auf den dritten Rang verwies. „Ich bin damit hoch zufrieden, denn Corradina hat eine lange Pause gehabt,“ so der Pferdewirtschaftsmeister, der sich am Morgen bereits mit einer tadellosen Runde auf Calle Cool in der ersten Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby gemeldet hatte.

Diese erste Runde auf dem Weg in den Klassiker des Springsports war eine sichere Beute des Profis Heiko Schmidt aus Neu-Benthen, der sogar zwei Pferde in die Prüfung brachte. Die erst neun Jahre alte Stute Coverlady bescherte ihrem Reiter den Sieg, der derbyerfahrene Galan leistete sich zwei Abwürfe. Gleichwohl – Schmidt ist in der durchaus komfortablen Situation sich nach der zweiten Qualifikation im Preis der Deutschen Kreditbank AG am Freitag entscheiden zu können, welchem Sportpartner er den Vorzug geben will für die 80. Auflage des von Tchibo präsentierten Deutschen Spring-Derbys…..

Das Eröffnungsspringen des Derby-Wochenendes – den Preis der Eurogate Container Terminals – holte sich ein schneller Franzose. Roger Yves Bost mit Jovis de Ravel. Damit konnte Bost immerhin 114 Mitbewerber auf die Plätze verdrängen…..


1.Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby – Fehler/Zeit

1.Heiko Schmidt (Neu-Benthen) mit Coverlady 0 Strafpunkte/ 91.35 Sekunden  2. Patrick Mc Entee (Belgien) mit Calva Mury Marais 0/ 92.64 3. Tina Lund (Dänemark) mit Zamiro 0/ 92.98

4.Rodrigo Pessoa (Brasilien) mit Champ 0/ 94.03  5. Thomas Kleis (Pferdesportarena Schloss Wendorf) mit Carassina 0/ 97.39  6. Andre Thieme (Plau) mit Nacorde 0/ 98.73


Mercedes Benz Championat von Hamburg- 1.Qualifikation zum Großen Preis, Springprüfung mit Stechen

Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Checkmate 0 Strafpunkte/ 43.01 Sekunden 2.Janne-Friederike Meyer (Hamburg) mit Cellagon Lambrasco 0/ 44.89 3.Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Corradina 0/ 45.11 4.Christian Ahlmann (Marl) mit Sebastian 0/ 46.22  5.Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cornet Obolensky 0/ 47.67  6.Marcus Ehning (Borken) mit Leconte 8/ 46.65


BIORANCH Youngster Cup- 1. Qualifikation, Fehler/Zeit

1. Gert-Jan Bruggink (Niederlande) mit Andrea 0 Fehlerpunkte/ 46.46 Sekunden 2.Heiko Schmidt (Neu-Benthen) mit Coco 0/ 59.87  3.Tim Gredley (Grossbritannien) mit Cleopatra VI 0/ 60.22  4.Christian Ahlmann (Marl) mit Papillon 0/ 61.16  5.Lars Stange (Fredenbeck) mit Collin 0/ 61.52  5.Benjamin Wulschner (Passin) mit Trebox Volontaire 0/ 61.52


Preis der EUROGATE Container Terminals- Eröffnungsspringen

1. Roger Yves Bost (Frankreich) mit Jovis de Ravel 0 Fehlerpunkte/ 59 Sekunden 2. Rodrigo Pessoa (Brasilien) mit Cantate Z 0/ 60.17 3. Cassio Rivetti (Ukraine) mit Sandy 0/ 60.82 4. Andre Schröder (Lentföhrden) mit Ontario 0/ 61.23 5. Shane Breen (Irland) mit Royal Concorde 0/ 61.52  6. Nisse Lüneburg (Uetersen) mit Pialotta 0/ 63.31
 

18.05.2009

49. Deutsches Dressur-Derby – Wiedersehen mit Kemmer, Vetters, Schulten-Baumer….


Hamburg – Hat man es erst einmal ausprobiert, dann lockt das Deutsche Dressur-Derby immer wieder. Auch so ist es zu erklären, dass das Teilnehmerfeld der 49. Auflage des Dressur-Klassikers ein feines Starterfeld mit etlichen Titelaspiranten aufweist. Heike Kemmer aus Winsen etwa holte sich das begehrte blaue Band im Pferdewechsel schon mehrmals. Die Mannschafts-Olympiasiegerin und Bronze-Medaillengewinnerin der Olympischen Spiele 2008 war im vergangenen Jahr Zweite, nun darf es gern wieder ein Derbysieg sein… Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg) landete 2007 einen echten Einstiegserfolg: Erster Start im Deutschen Dressur-Derby überhaupt und dann gleich gewonnen. Das macht Lust auf mehr.

Ähnlich Aufsehen erregendes zelebrierte Jochen Vetters (Stahnsdorf) im Jahr 2006: Der Ausbilder aus Brandenburg kam zum ersten Mal nach Hamburg, wurde Dritter und sein Wallach Fanano gewann die Pferdewertung des 46. Deutschen Dressur-Derbys. Aus sechs Nationen kommen die Kandidaten des Deutschen Dressur-Derbys 2009. Klaus Husenbeth (Sottrum), der Mannschafts-Europameister 2005 zählt dazu, Karin Rehbein (Trittau) und Falk Rosenbauer (Lütjensee) – beide erklärte Derbyfans – und Kristy Oatley aus Australien, inzwischen dreifache Mutter und immer wieder Finalistin des Deutschen Dressur-Derbys.

Insgesamt 36 Teilnehmer erobern das Dressurstadion und treffen dann auch auf die Jungspunde, die Ponyreiter, die erstmals das Deutsche Pony-Dressur-Derby in Hamburg erleben – 20 kleine Dressurreiter, die mal ganz Große werden möchten…..

Das heißt auch, dass das Programm wächst: Ab Freitag geht es rund im Viereck, dann stehen bereits der Grand Prix de Dressage – die entscheidende Qualifikation für das Finale am Sonntag, die erste Qualifikation der Ponyreiter und der Prix St. Georges, die kleine Tour der Dressur, auf dem Programm. Vier Wettbewerbe folgen am Samstag mit der vom Reitsport Magazin präsentierten Intermediaire I aus der kleinen Tour, der Grand Prix Kür, gestiftet von Freiherr von Jenisch, dem Grand Prix Special und die 2. Qualifikation im Deutschen Pony-Dressur-Derby.

Sonntags gebührt der Auftakt den Ponyreitern. Das Finale mit Ponywechsel in Hamburg beginnt bereits um 08.15 Uhr – zumal man auch getrost davon ausgehen kann, dass die drei Finalisten ohnehin vor Aufregung kaum schlafen können. Das 49. Deutsche Dressur-Derby mit dem immer wieder spektakulären Pferdewechsel folgt ab 10.30 Uhr.

Informationen über den Turnierklassiker in Hamburg Klein Flottbek gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Events.

Das Kartentelefon ist unter Telefon 040 - 82 64 22 erreichbar. (Montag bis Donnerstag von 11.00 bis 16.00 Uhr).
 

11.05.2009

Es wird voll im Derby-Park: Noch mehr Pferde und noch mehr Reiter


Hamburg –  Der Run auf das Deutsche Spring- und Dressur-Derby, präsentiert von Tchibo, vom 21. bis 24. Mai ist riesengroß. Noch mehr Pferde und Reiter wollen und können beim Turnierklassiker dabei sein. Perfekte Organisation und Logistik sind gefragt, um die Pferde im Derby-Park gut unterbringen zu können. Hamburg ist Auftaktstation der RIDERS TOUR und dritte Etappe der Global Champions Tour, außerdem wird im Derby-Park das 49. Deutsche Dressur-Derby und erstmals auch das Deutsche Pony-Dressur-Derby ausgetragen.

Allein das zeitigt Folgen, denn die Stars von übermorgen folgen gern dem Ruf nach Hamburg: 20 Ponyreiterinnen und –reiter aus sogar drei Nationen (Belgien, Frankreich, Deutschland) werden bei der Pony-Derby-Premiere im Park dabei sein. Insgesamt 34 Teilnehmer aus fünf Nationen zählt das Dressurfeld für das 49. Deutsche Dressur-Derby und 99 Teilnehmer aus 22 Nationen das Aufgebot der Springreiterinnen und Springreiter, die zum Run auf das Mercedes-Benz Championat, den Bioranch Youngster-Cup, das Speed-Derby und das von Tchibo präsentierte 80. Deutsche Spring-Derby antreten. Für einige geht es auch darum, den Sprung ins Feld der Global Champions Tour von Deutschland zu schaffen. Ungebrochen ist auch die Begeisterung der internationalen Amateure für den Platz im Derbypark – aus 17 Nationen kommen die Kandidaten.

Hamburgs Kult-Turnier ist zudem der Beginn eines erweiterten Engagements der DKB. In 2009 baut die Deutsche Kreditbank AG (DKB) ihr Reitsport-Engagement deutlich aus. Beginnend mit dem Deutschen Spring-Derby wird die DKB Hauptsponsor unter anderem der Veranstaltungen Hamburg, Wiesbaden, Münster, Paderborn, Hannover und München, allesamt Etappen der RIDERS TOUR. Für DKB-Vorstandsmitglied Stefan Unterlandstättner ist die Verbindung mit der zweithöchst dotierten Reitsport-Serie der Welt eine ideale Partnerschaft: „Die Veranstaltungen der RIDERS TOUR stehen für Spitzenleistung, Ehrgeiz und Einsatzfreude. Genau diese Komponenten sind wichtig für den Erfolg unseres Unternehmens.“

Seit 2002 hat die DKB ihre Privatkundenzahl mehr als verzehnfacht und schnitt im März 2009 in einem Test des Nachrichtensenders „n-tv“ als „Beste Direktbank“ ab. „Das Deutsche Spring-Derby ist eine spektakuläre und für die Reiter hoch anspruchsvolle Springprüfung, die mit ihrem besonderen Flair hervorragend zu Hamburg passt“, freut sich Stefan Unterlandstättner auf den Start der RIDERS TOUR-Saison 2009. Neben dem Engagement bei den oben genannten Top-Turnieren ist die DKB bereits als Presentingsponsor mit dem Gera-Summer-Meeting sowie mit den internationalen Veranstaltungen in Neustadt-Dosse, Redefin, Zwickau und Dresden verbunden. 2009 begann auch die Partnerschaft mit dem Springreiter Holger Wulschner.
 

29.04.2009

Immer noch ein bisschen schöner –

 Deutsches Spring- und Dressur-Derby 2009


Hamburg –  Es dauert noch einige Wochen, bis das Deutsche Spring- und Dressur-Derby – präsentiert von Tchibo - vom 21. bis 24. Mai nach Hamburg-Klein Flottbek lädt, doch schon Wochen vorher ist das Derby Gesprächsthema.  „Bist Du in Hamburg?“ Das ist eine der häufig gestellten Fragen bei internationalen Turnieren, ob nun im italienischen Arezzo oder im niedersächsischen Hagen a.T.W. und gemeint ist keine Stippvisite an den Jungfernstieg, sondern der Klassiker der deutschen Turnierlandschaft. Das gilt im Übrigen für Teilnehmer ebenso wie für Fans. Letztere sollen ihrer Leidenschaft für das Deutsche Spring- und Dressur-Derby künftig übrigens auch textil frönen können. Erstmals wird es vom 21. bis 24. Mai ein Derby-Merchandising geben. Wer möchte, trägt seine Sympathien also künftig als Shirt oder Cap deutlich sichtbar spazieren.

Die Frage, ob sie in Hamburg sind, haben etliche Spring- und Dressurreiter bereits mit klarem „Ja“ beantwortet. So ist Titelverteidiger Andre Thieme (Plau) schon seit einigen Wochen mit der Vorbereitung seines niederländischen Wallachs Nacorde beschäftigt und das gute Wetter dürfte die Galoppstrecken in der Schinzer Heide begünstigt haben. Dass der Wallach mit den speziellen Obstacles des Deutschen Spring-Derbys keine Probleme hat, ist bekannt, Kondition aber braucht es auch. Carsten-Otto Nagel (Wedel) will „alles so wie immer“ machen mit Calle Cool und während der Derby-Zweite sich seiner Sache ganz sicher ist, grübelt jenseits der Nordsee der Brite Robert Whitaker seit Wochen herum, ob Finbarr V nun wirklich der geeignete Kandidat für Hamburgs Klassiker ist: „Er sprang so gut im Frühjahr in Spanien, ich war ganz begeistert, aber ich überlege trotzdem noch….“

Whitaker junior hatte 2008 mit dem Fuchswallach die erste Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby gewonnen und freute sich diebisch über diesen Coup. Sonntags jedoch sah die Welt anders aus – fand jedenfalls Finbarr – und entledigte sich kurzerhand seines Reiters…. Immerhin konnte der dies Schicksal mit Landsmann Tim Gredley teilen, dessen Hannoveraner Stute Fabriana ihren „Piloten“ nach Wall und Planke allein ließ und einfach solo „weitermachte“.

Die Erfahrung des Derby-Sieges, wie auch einer „Kapitulation“ hat Tchibo-Botschafter Ludger Beerbaum (Riesenbeck) schon längst gemacht. Der viermalige Olympiasieger hat 1998 und 2003 mit dem Schimmelhengst Champion du Lys zweimal das Deutsche Spring-Derby gewonnen und dazwischen und danach etliche Spitzenplatzierungen erreicht. Unvergessen ist genauso die humorvolle Geste in den neunziger Jahren auf dem legendären großen Wall. Da stoppte Rush On entschlossen und sein Reiter zückte ein weißes Taschentuch….


Kemmer und Schulten-Baumer sind Hamburg-Fans…

Beide verließen den Derby-Park bereits mit dem berühmten blauen Band als Zeichen der Derby-Sieges – beide kommen auch 2009 wieder nach Hamburg: Heike Kemmer (Winsen) und Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg) haben die 49. Auflage des Deutschen Dressur-Derbys fest eingeplant. Die zweimalige Mannschafts-Olympiasiegerin Heike Kemmer gewann gerade erst beim internationalen Saisonauftakt in Hagen a.T.W. den Grand Prix und die Grand Prix Kür. Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg) beeindruckte in der Weltcup-Saison mit einem fulminanten Endspurt bei den Qualifikationen. Gleich der erste Derby-Start 2007 bescherte der Schülerin von Meistertrainer Dr. Uwe Schulten-Baumer den Derbysieg und ihrer Stute Gina Royal den Sieg in der Pferdewertung. Zwei potentielle Kandidatinnen für den spektakulären Pferdetausch sind in Hamburg also dabei.

Die Dressurgarde, die mit Piaffen und Pirouetten brillieren kann, trifft außerdem auf ganze Scharen von Jungspunden, denn die Kunde vom erstmals in Hamburg ausgetragenen Pony-Dressur-Derby erzeugte ungeahnte Begehrlichkeiten – in der Derbyhauptstadt Deutschlands wollen alle reiten….


Public Viewing – so und auch anders…

Durchblick ist alles beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby und wer beim von Tchibo präsentierten Klassiker, beim Mercedes-Benz Championat von Hamburg, dem Preis der Deutschen Kreditbank, der Global Champions Tour von Deutschland oder dem rasanten Speed-Derby nichts verpassen will, der kann dank Public Viewing auf den Großbildschirmen stets „im Bilde“ bleiben. Der 2008 erstmals angebotene Service mit riesigen Bildschirmen am Derbyplatz und in der Ausstellung wird fortgesetzt. Allerdings wird auch die Ausstellung noch größer und vielfältiger als bisher…..

Klare Sicht auf das was passiert, sollen auch die Ehrengäste und Partner des Deutschen Spring- und Dressur-Derbys weiterhin haben und das trotz einer deutlichen Vergrößerung des VIP-Bereichs. Das doppelstöckige weiße Zelt wird um rund 300 Quadratmeter vergrößert und erhält im oberen Bereich Glastüren, um sowohl die Sicht zu verbessern, als auch ausreichend Wetterschutz zu bieten.


RIDERS TOUR und Global Champions Tour in Hamburg

Gleich zwei internationale Serien machen in Hamburg Station. Die RIDERS TOUR läutet in Hamburg mit dem spektakulären Deutschen Spring-Derby ihre neunte Saison ein – sehnsüchtig erwartet von den Fans. Die Global Champions Tour erlebt in Hamburg nach Arezzo und Valencia die dritte Station. In Führung liegt derzeit ein deutscher Reiter. Marco Kutscher (Riesenbeck) ritt den Kollegen in Arezzo zum Serienauftakt erst Mal flott davon. „Sehr beruhigend, diese Punkte schon mal zu haben….“ so Kutscher nach dem Triumph in Italien.

Hamburgs Kult-Turnier ist zudem der Beginn eines erweiterten Engagements der DKB. In 2009 baut die Deutsche Kreditbank AG (DKB) ihr Reitsport-Engagement deutlich aus. Beginnend mit dem Deutschen Spring-Derby wird die DKB Hauptsponsor aller sechs Etappen der Riders Tour. Für DKB-Vorstandsmitglied Stefan Unterlandstättner ist die Verbindung mit der zweithöchst dotierten Reitsport-Serie der Welt eine ideale Partnerschaft: „Die Riders Tour steht für Spitzenleistung, Ehrgeiz und Einsatzfreude. Genau diese Komponenten sind wichtig für den Erfolg unseres Unternehmens.“
Seit 2002 hat die DKB ihre Privatkundenzahl mehr als verzehnfacht und schnitt im März 2009 in einem Test des Nachrichtensenders „n-tv“ als „Beste Direktbank“ ab. „Das Deutsche Spring-Derby ist eine spektakuläre und für die Reiter hoch anspruchsvolle Springprüfung, die mit ihrem besonderen Flair hervorragend zu Hamburg passt“, freut sich Stefan Unterlandstättner auf den Start der Riders Tour-Saison 2009. Neben dem Engagement bei der Riders Tour ist die DKB bereits als Presentingsponsor mit dem Gera-Summer-Meeting sowie mit den internationalen Veranstaltungen in Neustadt-Dosse, Redefin, Zwickau und Dresden verbunden. 2009 begann auch die Partnerschaft mit dem Springreiter Holger Wulschner.

Weit weg von Hamburg? Derbytime im TV vormerken

Das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Hamburg ist an allen vier Turniertagen ein großes Thema bei NDR, ZDF und Eurosport. Ab Donnerstag überträgt das Norddeutsche Fernsehen die Highlights vom Deutschen Spring- und Dressur-Derby, am Sonntag übernimmt das ZDF die 80. Auflage des von Tchibo präsentierten Deutschen Spring-Derbys. Eurosport zeigt zudem die Global Champions Tour von Deutschland am Samstag.

Die Sendezeiten:
Donnerstag, 21.5. 14.00 bis 16.40 Uhr NDR Sportclub reiten
Freitag, 22. 5.        15.15 bis 17.10 Uhr NDR Sportclub reiten
Samstag, 23.5.     15.00 bis 16.30 Uhr NDR Sportclub reiten
Samstag, 23.5.     19.30 bis ca.21.00 Uhr Eurosport
Sonntag, 24. 5.      16.00 bis 17.00 Uhr ZDF


Informationen über den Turnierklassiker in Hamburg Klein Flottbek gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Events.

Das Kartentelefon ist unter Telefon 040 - 82 64 22 erreichbar. (Montag bis Donnerstag von 11.00 bis 16.00 Uhr).
 

16.04.2009

Deutsches Spring- und Dressur-Derby und was man unbedingt noch wissen sollte


Hamburg – Die Derbytime in Hamburg-Klein Flottbek wird am 21. Mai eingeläutet. Dann geht es richtig los mit Wällen und Holsteiner Wegesprüngen, Gräben, bunten Oxern, Piaffen, Passagen und Pirouetten im Viereck. Das Kultturnier in Hamburg, das bereits zum sechsten Mal von Tchibo präsentiert wird, ist allerdings auch zwischen Dressurviereck und Parcours ein beliebter Treffpunkt.

Wenn die Pferde schon im Stall stehen, dann bricht die Partyzeit mit NDR 2 an und gelegentlich soll da schon mal die Nacht zum Tage gemacht worden sein. Sooo… viel gibt es immer zu erzählen und sorgsam müssen alle möglichen Kontakte gepflegt werden. Freitag- und Samstagabend ist das große Gastronomiezelt am Abreiteplatz fest in der Hand der NDR 2-Partygänger mit richtig viel „Mucke“ und Platz zum Tanzen. Noch ein Vorteil: Auch drum herum stehen viele Bänke für angeregte Unterhaltungen in lauen Frühsommernächten…..


Sport pur erleben?

Wer das Deutsche Spring- und Dressur-Derby live und in all seinen Facetten erleben möchte, sollte den sicheren Weg wählen: Rechtzeitig Tickets kaufen. Eine schlechte Nachricht gibt es bereits – Dauerkarten für die Tribüne am Springplatz sind nicht mehr zu haben - alle weg! Die gute Nachricht ist, für einzelne Tage gibt es noch Karten und Stehplatz-Tickets sind auch noch erhältlich. Angesichts der Tatsache, das 2008 bereits am Donnerstag Riesenansturm herrschte und 14.000 Zuschauer den Derby-Park eroberten, wird die zeitige Derby-Planung im Jahr 2009 immer aktueller für Pferdesportfans.

Das Kartentelefon ist unter der Rufnummer 040 - 82 64 22 erreichbar. (Montag bis Donnerstag von 11.00 bis 16.00 Uhr). Zwischen 17 und 64 Euro kosten Tribünenplätze am Springplatz, je nach Tag und Kategorie. Am Dressurstadion ist man mit 12 bis 27 Euro dabei. Stehplatzkarten sind für 16 bis 23 Euro erhältlich. Informationen über den Turnierklassiker in Hamburg Klein Flottbek gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Events, dort sind die einzelnen Tagespreise einzusehen und ein Bestellformular erleichtert die Buchung.


Weit entfernt von Hamburg aber Derbyfan?

Dann hilft nur eines: Fernseher einschalten, denn das Kultereignis in Hamburg ist an allen vier Turniertagen ein großes Thema bei NDR, ZDF und Eurosport. Ab Donnerstag überträgt das Norddeutsche Fernsehen die Highlights vom Deutschen Spring- und Dressur-Derby, am Sonntag übernimmt das ZDF die 80. Auflage des von Tchibo präsentierten Deutschen Spring-Derbys. Eurosport zeigt zudem die Global Champions Tour von Deutschland am Samstag.


Die Sendezeiten:

Donnerstag, 21.5.          14.00 bis 16.40 Uhr    NDR Sportclub reiten

Freitag, 22. 5.                15.15 bis 17.10 Uhr    NDR Sportclub reiten

Samstag, 23.5.               15.00 bis 16.30 Uhr    NDR Sportclub reiten

Samstag, 23.5.               19.30 bis ca.21.00 Uhr     Eurosport

Sonntag, 24. 5.                16.00 bis 17.00 Uhr     ZDF
 

15.04.2009

Hamburgs Derby-Park trifft Global Champions Tour von Deutschland


Hamburg – Das Deutsche Spring- und Dressur-Derby, präsentiert von Tchibo, ist ein in vielerlei Hinsicht besonderer Treffpunkt. Vom 21. bis 24. Mai darf sich die große Reitsportgemeinde auf ein „Sahnestückchen“ nach dem anderen freuen: Das Deutsche Spring-Derby feiert die 80. Auflage seit 1920 und ist zudem Auftakt der RIDERS TOUR am Sonntag. Traditionell ist das Deutsche Spring-Derby die schwere und sehr spezielle erste Aufgabe der RIDERS TOUR. Dort holte sich der Gesamtsieger Carsten-Otto Nagel (Wedel) seine ersten 17 Punkte mit dem Holsteiner Wallach Calle Cool. Der Derby-Park ist aber auch Gastgeber der Global Champions Tour von Deutschland, der einzigen deutschen Etappe der Springsportserie am Samstag.

Viel spricht dafür, dass Marco Kutscher (Riesenbeck) jede Menge Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird, denn der Doppel-Europameister von 2005 gewann im italienischen Arezzo mit dem Holsteiner Wallach Cash die erste Etappe der Global Champions Tour. Und speziell derlei Erfolge sorgen stets für Freude im Norden, denn man ist stolz auf die Erfolge der Holsteiner Warmblutzucht.

Diese ersten 20 Punkte auf dem Weg ins Finale der Global Champions Tour in Doha findet der 33-jährige „schon mal ganz beruhigend“. So ähnlich dürfte es auch Schleswig-Holsteins prominentestem Schweden im Sattel gehen – dem Olympiazweiten Rolf-Göran Bengtsson (Breitenburg) - der das Derby-Wochenende in Hamburg-Klein Flottbek fest auf dem Turnierfahrplan eingetragen hat. In Arezzo holte sich der Schwede mit Platz vier die ersten 15 Punkte, reihte sich hinter Frankreichs Grandseigneur Michel Robert und dem Brasilianer Bernardo Alves ein. Zweitbester Deutscher nach Kutscher ist derzeit Marcus Ehning (Borken), der Platz 12 zum Auftakt belegte.

Bevor es in Hamburg um die mit 285.000 Euro dotierte Global Champions Tour von Deutschland am Samstag geht, steht noch das spanische Valencia vom 8. bis 10. Mai auf dem Programm, erst dann geht die Tour in die dritte Runde nach Deutschland. Auf einen allerdings wird das Publikum verzichten müssen. Thomas Voß aus Schülp, der mit dem Holsteiner Wallach Leonardo B bei der GCT-Premiere allen Mitbewerbern davon ritt, muss auf die Titelverteidigung verzichten, denn Leo ist nach einer Verletzung im August 2008 immer noch nicht vollständig genesen.

Für Hamburgs Kult-Turnier bedeutet die Global Champions Tour zum einen ein Weltklasse-Starterfeld, zum anderen eine richtig schwere, klassische Prüfung am Samstag mit zwei Umläufen und einem Stechen. Der Weg dorthin führt für einige Kandidaten über das Mercedes-Benz Championat am Donnerstag – dort werden die letzten „Tickets“ für die Global Champions Tour von Deutschland am Samstag vergeben….

Nirgendwo sonst in Deutschland passt alles so perfekt unter ein Dach: Hamburgs Deutsches Spring- und Dressur-Derby bietet den passenden Rahmen und ein ebenso anspruchsvolles wie begeisterungsfähiges Publikum, das Spitzensport zu schätzen weiß.


Und was ist mit Tickets?

Das Kartentelefon ist unter Telefon 040 - 82 64 22 erreichbar. (Montag bis Donnerstag von 11.00 bis 16.00 Uhr). Außerdem gibt es Informationen und ein Bestellformular für Karten unter www.engarde.de in der Rubrik Events.
 

09.04.2009

„Sandkastenspiele“ – Im Hamburger Derby-Park wird tüchtig gebuddelt

 
Hamburg – Nichts bleibt wie es war - der Abreiteplatz der Springreiter im Hamburger Derby-Park wird Wochen vor dem von Tchibo präsentierten Deutschen Spring- und Dressur-Derby vom 21. bis 24. Mai 2009 einer Generalüberholung unterzogen. Immerhin ist Hamburg Auftakt der RIDERS TOUR mit dem 80. Deutschen Spring-Derby und einzige deutsche Etappe der Global Champions Tour. Der Sandplatz – während des internationalen Turniers stets dicht umlagert – soll sich in Bestform präsentieren und die Bauarbeiten überwacht Dietmar Dude, stellvertretender Vorsitzender des Norddeutschen und Flottbeker Reitervereins, mit Argusaugen.

Immerhin werden da einige Kubikmeter Boden bewegt. „Es wird ein komplett neuer Unterbau geschaffen,“ so Dude, „ganz unten wird Schotter mit einer Drainage eingebracht über die dann eine Splitt-Schicht gelegt wird. Das Ganze wird mit den so genannten Otto-Matten abgedeckt, damit der Sand aus der Tretschicht nicht nach unten durchrutscht.“ Dabei muss das Gefälle berücksichtigt werden, damit Oberflächenwasser problemlos in die Drainage und von dort in einen dafür vorgesehenen Teich auf dem Gelände ablaufen kann.

Die Tretschicht ist eine „Sache für sich“ und deswegen schaut sich einer der besten Spezialisten für diese Aufgabe den Abreiteplatz genau an. Oliver Hoberg, mittlerweile in Malaysia zuhause und Weltreisender in Sachen Reitböden, entscheidet welcher Art das Gemisch aus Sand und Spänen sein wird und welche Körnung der Sand haben muss. „Das Ziel ist ein elastischer und trittfester Boden, der aber auch wasserdurchlässig ist,“ sagt Dietmar Dude.

Als „Schnäppchen“ ist ein exzellenter Reitboden nicht zu bekommen und so werden der Norddeutsche und Flottbeker Reiterverein und Volker Wulffs Agentur EN GARDE Marketing mit 40.000 Euro zur Kasse gebeten. „Wir haben das gut aufgeteilt: Der Verein übernimmt den Unterbau – Volker Wulff die Tretschicht,“ so Dude.

Übrigens – was haben Anna Netrebko und der Derby-Park miteinander gemeinsam? Auf den ersten Blick nur einen Konzerttermin. Weil der Auftritt der Starsopranistin 2009 jedoch nicht zustande kommt, fehlen auch Konzerteinnahmen, die dem Abreiteplatz zugute gekommen wären. Andererseits – weniger Konzert bedeutet auch weniger Beanspruchung für den sanierten Derbyplatz….

Dieser Platz wird nach einem genau festgelegten Plan gepflegt. Vor dem Deutschen Spring- und Dressur-Derby wird der Rasen zweimal kreuz und quer aufgelockert, zudem schaut sich Landschaftsarchitekt John Weier (Luxemburg) das Geläuf genau an. Dazu gehört auch die Überprüfung der Wurzellänge des Grases und den Düngeplan für das kostbare Grün halten die „Platzhüter“ ganz präzise ein. „Das geht hier geradezu wissenschaftlich ab mit genauer Buchführung darüber, was wann zu machen ist,“ schmunzelt Dietmar Dude. Und für Präzision und Genauigkeit sind die Hamburger ja bekannt……

Noch kein Ticket? Dann aber nix wie ran an die Tickethotline. Informationen über den Turnierklassiker in Hamburg Klein Flottbek gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Events.
 

25.03.2009

Individuelles Derby-Training für zwei Stars – Nacorde und Calle Cool


Hamburg – Es sind nicht mehr ganz zwei Monate, dann beginnt in Hamburg das Deutsche Spring- und Dressur-Derby, präsentiert von Tchibo vom 21. bis 24. Mai. Für zwei Promis unter den vierbeinigen Teilnehmern hat die Vorbereitung auf das 80. Deutsche Spring-Derby schon begonnen und zwar ganz individuell.

Der zweimalige Derbyheld Nacorde etwa befindet sich bereits im Konditionstraining. Andre Thieme, der mit dem in den Niederlanden gezogenen Concorde-Sohn aus dem Besitz von Friedrich-Wilhelm Biemann 2008 zum zweiten Mal triumphierte, lässt den 14 Jahre jungen Springsportler zweimal am Tag arbeiten. „Sobald das Wetter etwas besser wird, geht es dann raus ans Galoppieren,“ sagt Thieme, der Nacorde sehr umsichtig  einsetzt.

Die Galopparbeit findet vornehmlich im Naturpark Schinzer Heide statt. Noch vor einigen Wochen musste sich Thieme Sorgen machen, denn Nacorde zog sich eine Verletzung zu. Hoffen und Bangen konnte der Tierarzt dann glücklicherweise schnell beenden. Könnte auch durchaus sein, dass Thieme seinen Derbyhelden auf den LKW lädt und kurz vor dem Deutschen Spring- und Dressur-Derby wieder zu einem Kollegen fährt, um dort einige der klassischen Derby-Hindernisse zu reiten. Das machte der Profi auch 2008, um Nacorde die sehr speziellen Sprünge eines Derbykurses zu zeigen. Dass der braune Wallach mit Form und Abmessungen keine wirklichen Probleme hat – wenngleich sein Reiter die legendären Holsteiner Wegesprünge stets mit Zweifel betrachtet – hat Nacorde schon eindrucksvoll bewiesen.

Der Kollege, der bereits 2008 die Türen für Andre Thieme öffnete, stand bei der Siegerehrung am 4. Mai 2008 vergnügt lächelnd direkt neben Thieme und Nacorde. Carsten-Otto Nagel (Wedel) – RIDERS TOUR-Sieger und Derby-Zweiter hat „nix gegen den Besuch“ einzuwenden. „Ja, das könnte durchaus sein, das Andre vorbeischaut, warum auch nicht,“ sagt der Pferdewirtschaftsmeister, der mit dem inzwischen 12 Jahre alten Concerto-Sohn Calle Cool Rang zwei belegte und damit die ersten 17 Punkte auf dem Weg zum RIDERS TOUR-Triumph sammelte.

Der dunkelbraune Calle Cool zeigte sich in Braunschweig unbedingt leistungsbereit und gut aufgelegt mit Platz drei im Großen Preis des Vier-Sterne-Turniers. „ Das war sehr gut. Er geht jetzt generell Turniere, demnächst das letzte Hallenturnier der Saison und dann auch draußen, um die Springform zu haben,“ so Nagel. „Ein spezielles Galopptraining machen wir nicht, das ist bei uns ohnehin Bestandteil der Arbeit mit den Pferden.“ Große Übungseinheiten über die Derby-Hindernisse hat Carsten-Otto Nagel ohnehin nicht auf dem Programm. „Natürlich reitet man mal den Wall runter, um den Pferden diese Art der Hindernisse auch wieder zu zeigen. Aber es macht wenig Sinn, immer wieder und wieder mit einem Pferd zu üben, das mit Derbykursen generell zurecht kommt.“

Das gelte auch für „Problemsprünge“ – diese ständig zu trainieren könne einen gegenteiligen Effekt auslösen. Carsten-Otto Nagel steht ohnehin als Beispiel eines Reiters da, der seine Pferde so lässt wie sie sind und immer den besten Kompromiss sucht.

Welchen Erfolg man damit haben kann, zeigt zum Beispiel der gar nicht so coole Calle, der zwar schon früh Derby-Qualitäten zeigte, 2007 auf dem Wall „streikte“ und 2008 bewies, dass er sich mittlerweile mit dem „mysteriösen“ Hindernis angefreundet hat….

Informationen über den Turnierklassiker in Hamburg Klein Flottbek gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Events.

Das Kartentelefon ist unter Telefon 040 - 82 64 22 erreichbar. (Montag bis Donnerstag von 11.00 bis 16.00 Uhr)

 

23.03.2009

Zum Geburtstag gibt es „Geschenke“: Die jungen Wilden zelebrieren das Pony-Dressur-Derby in Hamburg


Hamburg – Es dürfte erneut ein Riesenereignis werden, das Deutsche Spring- und Dressur-Derby vom 21. bis 24. Mai 2009 in Hamburg-Klein Flottbek. Das Traditionsturnier, das bereits zum sechsten Mal von Tchibo präsentiert wird, bekommt ganz jungen Zuwachs. Erstmals ist Hamburg Standort des Pony-Dressur-Derbys – die Youngster wissen offenbar ganz genau, was sie wollen: Dorthin wo der große Sport zuhause ist. Turnierchef Volker Wulff, der mit seinem Unternehmen EN GARDE Marketing inzwischen zum 10. Mal für das Deutsche Spring- und Dressur-Derby verantwortlich ist, stockt  das Dressurprogramm um drei weitere Prüfungen auf insgesamt neun Wettbewerbe auf. Und wie die arrivierten Dressurreiter, werden auch die jungen Kandidaten im Ponysattel nach zwei Qualifikationen im Finale den Ponywechsel bestreiten. Früh übt sich eben auch, wer mal das Blaue Band gewinnen will. Das hat Folgen: Waren bislang 233 Hotelzimmer bereits gebucht, kommen nochmal rund 30 hinzu und das wird für Freude in Hamburgs Hotels sorgen…..


Das 80. Deutsche Spring-Derby und das 49. Deutsche Dressur-Derby setzen erneut Bestmarken in der Turnierszene. Das mit insgesamt rund 700.000 Euro dotierte internationale Turnier beansprucht einen Etat von 2,3 Millionen Euro. Der Klassiker ist Auftakt der RIDERS TOUR mit dem Deutschen Spring-Derby am Sonntag, das mit 105.000 Euro Preisgeld dotiert ist und somit gleich mit einer spektakulären Etappenaufgabe startet. Rund 25.000 Zuschauer waren 2008 live vor Ort beim zweiten Triumpf von Andre Thieme (Plau) mit Nacorde. Insgesamt kamen rund 66.000 Zuschauer bei schönstem Frühlingswetter in den Derby-Park.


Wie auch im Vorjahr macht am Samstag die Global Champions Tour presented by CN/ CN WorldWide im Großen Preis von Hamburg Station. Die Hansestadt ist 2009 nach Arezzo (Italien) und Valencia (Spanien) die dritte Etappe der Serie und schüttet in Hamburg 300.000 Euro Preisgeld aus. Titelverteidiger im Großen Preis ist Thomas Voß aus dem schleswig-holsteinischen Schülp, der mit dem Holsteiner Wallach Leonardo B die schwere Prüfung gewann. Insgesamt elf internationale Springprüfungen umfasst das Programm, darunter auch das Speed-Derby und das Mercedes-Benz Championat von Hamburg, sowie die erste Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby am Donnerstag und die zweite Qualifikation am Freitag im Preis der Deutschen Kreditbank. Von Donnerstag bis Freitag setzt jeder Derby-Tag mit spannenden Prüfungen Zeichen.


Ticket-Run schon Monate zuvor

Der Ansturm auf Karten für das von Tchibo präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby vom 21. bis 24. Mai hat schon Monate vor dem Ereignis eingesetzt. So waren vor allem Dauerkarten hoch begehrt. Die Erfahrung lehrt, dass frühe Buchung den begehrten Sitzplatz sichert. Wer sich schon jetzt entschieden hat, wann und wo er dabei sein möchte, kann online unter www.engarde.de in der Rubrik Events seine Tickets buchen. Dort werden Preise und Kategorien übersichtlich aufgeschlüsselt.

Informationen über den Turnierklassiker in Hamburg-Klein Flottbek gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Events.

Das Kartentelefon ist unter Telefon 040 - 82 64 22 erreichbar. (Montag bis Donnerstag von 11.00 bis 16.00 Uhr).

 

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