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16.05.2010

Am Ende ein Glückspilz – Carsten-Otto Nagel gewinnt das Deutsche Spring Derby 2010


Hamburg – Eigentlich lief es im Vorfeld nicht so rund für den Hamburger Carsten Otto Nagel, denn Calle Cool, der eigentlich für das Deutsche Spring-Derby vorgesehen war, hatte sich im Training am Wall verletzt und wollte da zunächst gar nicht mehr runter. „Also habe ich am Dienstag Lex Lugar gesattelt und ein bißchen mit ihm geübt, beide in den Qualifikationsprüfungen geritten und dann erst kurzfristig entschieden, welchen von beiden ich mitnehme“, so Nagel zu der Entstehungsgeschichte seines Siegs im Deutschen Spring-Derby, präsentiert von Tchibo, am Sonntag nachmittag. Aus einem Starterfeld von 32 Startern schaffte es keiner der Reiter den Derby Parcours fehlerfrei zu beenden. Somit gab es ein Stechen der Paare mit vier Fehlerpunkten und das waren Heiko Schmidt und Coverlady(GER), Bernando Alves (Brasilien) und Quentin, Hergen Forkert (GER) mit Condor und Carsten-Otto Nagel, der mit Lex Lugar im Stechen gewann. „Ich hab Glück gehabt, noch ins Stechen zu kommen und auch als letzter zu starten, es hat einfach so sein sollen. Heute bin ich wohl dran“, waren die Worte des Siegers, der mächtig stolz war, das Blaue Band nach 1999 ein zweites Mal nach Hause tragen zu dürfen. 

Der Mecklenburger Heiko Schmidt konnte seine Enttäuschung zwar nicht ganz verbergen, freute sich aber riesig für den Sieger. „Carsten-Otto ist nicht umsonst in der Rangliste soweit vor mir, er hat es einfach noch besser gemacht und hat heute verdient gewonnen.“ Im nächsten Jahr werden die Karten wieder neu gemischt und Heiko Schmidt kündigte bereits an mit der „Mecklenburger Truppe“ wieder vertreten zu sein. „Schade, dass heute nicht ein paar mehr von den Mecklenburgern oben mitgemischt haben, aber wir kommen wieder“.

Bereits im Vorfeld wurde spekuliert ob und wie viele Sprünge in diesem Jahr wohl erhöht werden würden. Am Ende waren es fünf Zentimeter am Pulvermanns Grab, die dem Sprung eine beachtliche Höhe von 1,53 m gaben. Ob es am Ende an der Erhöhung gelegen habe, dass es keinen einzigen Null-Fehler-Ritt gab, ist fraglich. „Man kann in diesem Sport nicht planen“, so Sport-Chef Paul Schockemöhle, der im Vorfeld mit zwei oder drei Null-Fehler-Ritten kalkuliert hatte. „Die Reiter haben sich in diesem Jahr sehr gut vorbereitet, das hat man auch an den Qualifikationsprüfungen gesehen, von daher dachte ich, man kann das riskieren. So hatten wir vier Teilnehmer im Stechen und ich denke, wir haben tollen Sport gesehen.“ 


Ergebnis-Überblick Hamburg 2010 vom Sonntag


Springprüfung SML Tour, Small Zwei-Phasen-Springprüfung für Amateure, dotiert mit 1000 Euro:

1. Kathline Maher (Großbritannien) mit William 31.10/0;

2. Joana Roth (Deggenhausertal) mit Dar es Salaam 33.00/0;

3. Barbara Latomska (Polen) mit Come with me 33.72/0;

4. Kristin Kern (Pinneberg) mit Ariados 33.75/0;

5. Jule Lüneburg (Hetlingen) mit Levade 34.21/0;

6. Sarka Capkova (Groß Ippener) mit Arezzo 36.22/0;


Springprüfung SML Tour, Medium Zwei-Phasen-Springprüfung für Amateure, dotiert mit 1200 Euro:

1. Christina Thomas (-) mit Pionier 28.82/0;

2. Olivia Petzold (-) mit Palma 29.48/0;

3. Katja Mertens (Hohenfelde) mit Cascadeur 29.88/0;

4. Andreas Theurer (Hamburg) mit Quanto Fino 30.59/0;

5. Mathilda Karlsson (Schweden) mit Zepp 31.02/0;

6. Svenja Herz (Norderstedt) mit Lador 31.04/0;


Springprüfung SML Tour, Large Zwei-Phasen-Springprüfung für Amateure, dotiert mit 1600 Euro:

1. Jule Lüneburg (Hetlingen) mit Alcassina 27.38/0;

2. Ulrika Sanny (Schweden) mit No one so Cool 30.24/0;

3. Esther Forkert (Bremen) mit Gyon 30.84/0;

4. Marten Forkert (Bremen) mit Cosma 31.21/0;

5. Estelle Rytterborg (Schweden) mit Casper 31.89/0;

6. Flaminia Straumann (Schweiz) mit Twister S 32.25/0;


Springprüfung Bioranch Youngster-Cup Finale Springprüfung mit Stechen, dotiert mit 2000 Euro:

1. Nick Skelton (Großbritannien) mit Big Star 31.30/0;

2. Lauren Hough (USA) mit Winand 31.38/0;

3. Christian Ahlmann (Marl) mit Lorena 31.46/0;

4. Karl Brocks (Osnabrück) mit Lamarque 32.01/0;

5. Enrique Gonzalez (Mexiko) mit Wacantos 32.44/0;

6. Holger Wulschner (Groß Viegeln) mit Caminho 33.41/0;


Dressurprüfung, Kuschel Versicherungsvermittlung präsentiert: Deutsches Pony-Dressur Derby, Finale mit Ponywechsel, dotiert mit 450 Euro:

1. Grete Linnemann (Sittensen) mit White Gold, 2352 Punkte;

2. Jolan Lübbecke (Wedemark) mit Danny Beau, 2333 Punkte;

3. Jessica Krieg (Heinsberg) mit Ghost, 2302 Punkte;
 

Dressurprüfung, Deutsches Dressur-Derby mit Pferdewechsel, dotiert mit 15.000 Euro:

1.     Falk Rosenbauer (Lütjensee) mit Desperados, 3856 Punkte;

2.     Carola Koppelmann (Warendorf) mit Le Bo, 3792;

3.     Oliver Luze (Heidenrod) mit Helenhof´s Carabas, 3792;


Springprüfung Tchibo präsentiert: 81. Deutsches Spring-Derby DKB-Riders Tour Wertungsprüfung, dotiert mit 105.000 Euro:

1. Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Lex Lugar 51.63/0;

2. Heiko Schmidt (Werder) mit Coverlady 52.52/0;

3. Bernardo Alves (Brasilien) mit Quentin 13 54.33/0;

4. Hergen Forkert (Bremen) mit Condor, Ausgeschieden;

5. Robert Smith (Großbritannien) mit Raging Bull Vangelis S 157.58/8;

6. Christian Ahlmann (Marl) mit Perry Lee 158.12/8;
 

Eine Tradition setzt sich fort: Falk Rosenbauer bringt das Blaue Band nach Hause zum Grönwohldhof


Hamburg – „Ich hab’ dem Herrn Rehbein gesagt, er soll mir heute ein bißchen helfen“, so Falk Rosenbauer mit Blick zum Himmel überglücklich über den Ausgang des 50. Deutschen Dressur-Derbys: Falk Rosenbauer ist Derby Sieger – und damit setzt der Bereiter des Grönwohldhof eine Tradition fort, die die verstorbene Reitlegende Herbert Rehbein im Jahr 1977 begann. Insgesamt neun Mal gewann Herbert Rehbein das Blaue Band. Falk Rosenbauer, der in der Qualifikationsprüfung den vierten Platz belegte, konnte ins Finale nachrücken, da die Belgierin Vicky Smits-Vanderhasselt aufgrund einer Verletzung ihres Pferdes auf ihren Start verzichtete. Nach kurzen Überlegungen, ob und mit welchen Pferden die drei Finalisten Oliver Luze, Carola Koppelmann und Falk Rosenbauer nun antreten, haben sie alle kurzerhand beschlossen: Wir reiten Derby und zwar so wie es sich gehört und jeder mit seinem eigenen Pferd.

Das hat es 1992 das letzte Mal gegeben, und auch in dem Jahr ging das blaue Band zum Grönwohldhof an Karin und Herbert Rehbein.

Die Zuschauer dankten die Entscheidung der Reiter mit gefüllten Rängen, tosendem Applaus und fieberten richtig mit. Immer wieder hörte man ein Schnalzen und Fehler nahmen die Dressurfans mit Humor. „Die Bedingungen waren toll, die Pferde waren toll, die Stimmung war toll, das war mal wieder ein richtiges Derby“, resümierte auch Falk Rosenbauer nach der Prüfung.

Für Oliver Luze, der die exakt gleiche Punktzahl erreichte, wie Carola Koppelmann, war es die erste Turnierprüfung mit Pferdewechsel. „Wir haben zuerst fast den Abreiteplatz verlassen und sind über die Balustrade gestürzt“, scherzte Luze über den Ritt auf Desperados in der Pressekonferenz und schielte dabei zu Falk Rosenbauer. „Das hast Du glaub ich nicht gesehen…, aber wenn man die Lektionen einmal angefangen hat zu reiten, ist es wie Moped fahren.“

Drei gutgelaunte Finalisten also und keiner schien die Entscheidung mit dem eigenen Pferd zu starten, bereut zu haben. Selbst Carola Koppelmann, die sich zuerst nicht so sicher war, ob sie ihrem bereits 17-jährigen Le Bo gleich fünf schwere Prüfungen an einem Wochenende zumuten kann, hatte keine Bedenken mehr. „Mein Bo ist wirklich topfit und ich glaube, es hat ihm überhaupt nichts ausgemacht.“ Le Bo wurde im Übrigen der Derby-Sieger unter den Pferden, denn er erreichte in der Gesamtwertung die höchste Punktzahl.  

Derby-Chef Volker Wulff, dessen Ziel es war, das Deutsche Dressur-Derby wieder salonfähiger zu machen, sprach seinen Dank aus an die Reiter und Besitzer der Pferde, sowie an alle, die dabei geholfen haben, das Stadion so auszubauen. „Ich denke, das war heute ein starkes Plädoyer für den Pferdewechsel. Es sah alles sehr harmonisch aus und ich glaube, wir haben heute eine Mauer gebrochen.“


Ein blaues Band für die „Kleinen“ – Grete Linnemann gewinnt das Deutsche Pony-Derby

Auf die Frage wie ein Sieg im Pony-Derby gefeiert wird, antwortete die 13-jährige kurz und knackig: „Mit viel Champagner!“. Grete Linnemann, die im Deutschen Pony-Derby, Preis der Kuschel Versicherungsvermittlung, mit Jolan Lübbecke (GER) und Jessica Krieg (GER) die Pferde tauschte, sammelte im Pferdewechsel die höchste Punktzahl und erhielt die Blaue Schärpe. Mit Ghost, dem Pony von Jessica Krieg erhielt die Ponyreiterin aus Sittensen 806 Punkte und damit sogar mehr als mit dem eigenen Golden Dancer Sohn White Gold. Der schicke Rappwallach Ghost war es auch, der in der Gesamtwertung die meisten Punkte sammelte und wurde damit Derby Sieger der Ponies.


Dressurprüfung, Deutsches Dressur-Derby mit Pferdewechsel, dotiert mit 15.000 Euro:

1.     Falk Rosenbauer (Lütjensee) mit Desperados, 3856 Punkte;

2.     Carola Koppelmann (Warendorf) mit Le Bo, 3792;

3.     Oliver Luze (Heidenrod) mit Helenhof´s Carabas, 3792;


Dressurprüfung, Kuschel Versicherungsvermittlung präsentiert: Deutsches Pony-Dressur Derby, Finale mit Ponywechsel, dotiert mit 450 Euro:

1. Grete Linnemann (Sittensen) mit White Gold, 2352 Punkte;

2. Jolan Lübbecke (Wedemark) mit Danny Beau, 2333 Punkte;

3. Jessica Krieg (Heinsberg) mit Ghost, 2302 Punkte;
 

15.05.2010

Girls, Girls, Girls… Frauenpower bei der Global Champions Tour von Deutschland


Hamburg – Drei Ladies und ein Marco Kutscher, das waren die vier Teilnehmer im Stechen der Global Champions Tour von Deutschland – Großer Preis von Hamburg, präsentiert von der berühmten Uhrenmanufaktur Jaeger LeCoultre. Die Global Champions Tour – jetzt in ihrer fünften Saison – präsentiert sich an den prestigeträchtigsten Schauplätzen der Welt und schüttet das höchste Preisgeld im Reitsport aus. 95.000 Euro gingen heute an die Siegerin Lauren Hough (USA), die mit Quick Study als letzte Teilnehmerin im Stechen entspannt zum Sieg reiten konnte, nachdem die zweitplazierte Edwina Alexander (Australien) und Cevo Itot du Chateau, die drittplazierte Laura Kraut (USA) auf Cedric sowie der einzige männliche Teilnehmer im Stechen, Marco Kutscher (GER) und Cash bereits Fehler zu verzeichnen hatten. „Das Glück war heute auf meiner Seite.. Das ist ganz sicher der größte Erfolg meiner bisherigen Karriere“, so die Siegerin in der mit einem Gesamtpreisgeld von 285.000 Euro dotierten Prüfung.


Blue Hors Romanov gewinnt die zweite Etappe MedienCup

„Ein vielversprechendes Pferd mit ganz viel Zukunft“, so Dressurrichter Peter Holler über Blue Hors Romanov, der mit seinem Reiter Sune Hansen (Dänemark) heute die Prüfung mit 72,35 Prozent für sich entscheiden konnte. Hansen, der in Dänemark auf dem Gestüt Blue Hors den Platz von Andreas Helgstrand eingenommen hat, vermittelte seinem Hengst im Viereck die nötige Gelassenheit, denn dieser zeigte sich wie noch viele der Pferde nicht ganz unbeeindruckt von seinem Umfeld. Zweiter wurde Birgit Wellhausen-Henschke und Don Aurelio mit 70,35 Prozent. An dritter Stelle der Sieger der Qualifikationsprüfung Ronald Lüders mit Sancisco. Der eroberte im Übrigen die Herzen der Zuschauer bei cpm24.tv, denn Lüders und Sancisco gewannen die Publikumswertung und damit eine Pferdeskulptur aus der Porzellanmanufaktur Ludwigsburg.


Helenenhof’s Carabas entwickelt sich zum Publikumsliebling

Oliver Luze freute sich riesig über seinen Sieg im Grand Prix Special, Preis des Anakenenhofes, Birgit Meyer-Heinemann, und die Welt freut sich mit Ihm. Vor vollen Rängen präsentierte sich das wiedervereinte Paar und erntete tosenden Applaus. 72,08 Prozent gaben die Richter dem zehnjährigen Hengst und seinem feinfühligen Reiter für deren fehlerfreie Runde . „Ich habe ja mit viel gerechnet, aber ganz sicher nicht damit, hier den Special zu gewinnen. Und alle freuen sich so sehr für mich und mit uns“, ist Luze positiv überrascht über den Verlauf seines Aufenthaltes in Hamburg. Luze, der sich mit Carabas ebenfalls für das Finale des Deutschten Dressur-Derbys qualifizieren konnte, wird am Sonntag somit noch ein drittes Mal antreten und ob sich die anderen beiden Finalisten ebenso gut auf Carabas einstellen können, wird sich zeigen. „Carabas ist ein Hengst und läßt sich auch sehr gerne ablenken. So nach dem Motto, alles was hier ohne Sattel rumläuft, ist potentieller Kunde“, scherzte Luze.

Auf Rang zwei im Grand Prix Special die Amerikanerin Susan Dutta mit Currency (68,67 Prozent) vor Multitalent Kathleen Keller (GER) und Wonder (68,42 Prozent). Kathleen Keller ist die Tochter des ehemaligen Bundestrainers der Jungen Reiter, Dolf-Dietram Keller, und nicht nur im Dressursattel unterwegs. Neben der großen Tour, und der U25 Dressurprüfung mit Pferdewechsel, war die junge Reiterin auch noch im Springsattel unterwegs. In der internationalen Punkte-Springprüfung für Amateure hat es für eine Plazierung zwar noch nicht gereicht, aber Kathleen zeigte sich damit durchaus zufrieden. „Es war erst mein zweites Springen, und im Dressurreiten bin ich glaub ich doch ein bißchen besser.“


Anne Katrine Elkjaer-Holm siegt im Finale der U25 Tour

Das Finale der U25 – Dressurprüfung mit Pferdewechsel, Preis des Anakenenhofes, ging nach Dänemark. Die besten drei der Qualifikationsprüfung am Vortag mußten sich heute in einer Dressurprüfung der Klasse S mit Pferdewechsel messen. Anne Katrine Elkjaer-Holm, die bereits gestern die Qualifikationsprüfung gewann, bewies heute, dass sie nicht nur das eigene Pferd gut präsentieren kann und holte sich die Schärpe. Auf dem zweiten Platz die Norwegerin Cecilie Collett-Salor vor Helena Vick (GER), die im Finale den Platz von Friederike Hahn einnehmen durfte. Richard Löwenherz, Friederike’s Pferd hatte sich eine Prellung zugezogen und die Reiterin darauf hin auf ihren Start verzichtet. „Es ist sicher nichts schlimmes, aber wir wollen ja noch lange was von ihm haben, deswegen haben wir gemeinsam beschlossen, Richard Löwenherz zu schonen und auf das Finale zu verzichten“, so die Mutter Brigitte Hahn. 


Carola Koppelmann und Le Bo tanzen allen davon

Mit 6,4 Prozentpunkten Vorsprung tanzte der 17-jährige Le Bo in der Grand Prix Kür, gestiftet von Freiherr von Jenisch, am Samstag abend im Derby-Park im schönen Klein Flottbek allen davon. Von Erschöpfung kann da überhaupt keine Rede sein, denn seine Reiterin Carola Koppelmann, die den Wallach von Lauries Crusador seit fast 14 Jahren unterm Sattel hat, hatte in der Siegerrunde alle Hände voll zu tun, den eifrigen Fuchs in Schach zu halten. Auf Platz zwei in dieser Prüfung die in Deutschland lebende Amerikanerin Catherine Haddad mit Winyamaro (70,00 Prozent) vor dem Portugiesen Nuno Palma e Santos auf Sal (69,25 Prozent).

Die beiden Sieger in Grand Prix Kür und Special, Carola Koppelmann und Oliver Luze werden sich morgen zusammen mit Falk Rosenbauer und Desperados zum Finale in der neu aufgezogenen Dressurarena treffen. Ganz besonders interessant, da die Reiter im Finale alle ihr Qualifikationspferd mitbringen und nicht mit einem geliehenen Pferd antreten. Es werden sich demnach nicht nur zahlreiche Zuschauer am Dressurviereck tummeln, um dabei zuzusehen, wie sich zum Beispiel Carola Koppelmann auf Helenenhof’s Carabas zurechtfinden wird, oder Falk Rosenbauer auf dem „wilden 17-jährigen Le Bo“. Gleich im Anschluss das Kult-Ereignis des internationalen Turniersports: Das Deutsche Spring-Derby in Hamburg Klein Flottbek.


Ergebnis-Überblick Hamburg 2010 vom Samstag


Springprüfung, SML Tour, Small Punktespringprüfung für Amateure, dotiert mit 1000 Euro:

1. Kristin Kern (Pinneberg) mit Ariados 44 Punkte;

2. Niels Ostmeier (Hetlingen) mit Cocolino S 44;

3. Susanne Schwarz (Buxtehude) mit Lombardo 44;

4. Joana Roth (Deggenhausertal) mit Dar es Salaam 44;

5. Michael A. Leipold (Obertshausen) mit Campanella 42;

6. Stephanie Haag (München) mit Lilly Marleen 40;


Springprüfung, SML Tour, Large Punktespringprüfung für Amateure, dotiert mit 1600 Euro:

1. Ann-Mari May (Hohrnlockstedt) mit Quincy, 44 Punkte;

2. Estelle Rytterborg (Schweden) mit Lancetti, 44;

3. Jule Lüneburg (Hetlingen) mit Alcassina, 44;

4. Andreas Theurer (Hamburg) mit Simply the Red 44;

5. Andreas Theurer (Hamburg) mit Likewise 44;

6. Ulrika Sanny (Schweden) mit No one so Cool, 44;


Dressurprüfung, Grand Prix Spezial Dressurprüfung, dotiert mit 7500 Euro:

 1. Oliver Luze (Heidenrod) mit Helenenhof's Carabas 72.083 %;

2. Susan Dutta (USA) mit Currency DC 68.667 %;

3. Kathleen Keller (Harsefeld) mit Wonder FRH 68.417 %;

4. Alexandra Bimschas (Boostedt) mit Wito Corleone 67.708 %;

5. Martin Christensen (Dänemark) mit Anatol 67.042 %;

6. Cheryl Meisner (Kanada) mit Paganini 66.500 %;


Springprüfung, Privatbrauerei Wittingen präsentiert: Bioranch Youngster-Cup 2. Qualifikation, dotiert mit 1500 Euro:

1. Bernardo Alves (Brasilien) mit Canturada 54.92/0;

2. Joachim Heyer (Cloppenburg) mit Corrado 56.59/0;

3. Nick Skelton (Großbritannien) Big Star 58.90/0;

4. Enrique Gonzalez (Mexiko) mit Wacantos 59.92/0;

5. Heiko Schmidt (Werder) mit Saskia 60.15/0;

06. Edwina Alexander (Australien) mit Kisby 60.43/0;


Dressurprüfung, Preis des Anakenenhofes, Birgit Meyer-Heinemann, Finalprüfung U25 mit Pferdewechsel:

1. Anne Katrine Elkjaer-Holm (Dänemark) mit Rohmario 3965 Punkte;

2. Cecilie Collett-Salor (Norwegen) mit Florestan 3895;

3. Helena Vick (Tespe) mit Deichhof´s Romeo 3805 Punkte;


Dressurprüfung MedienCup Nachwuchspferde Grand Prix (FN) Qualifikationsprüfung zum Finale MedienCup 2010, dotiert mit 2500 Euro:

 1. Sune Hansen (Dänemark) mit Blue Hors Romanov 73.350 %;

2. Birgit Wellhausen-Henschke (Bremen) mit Don Auriello 70.350 %;

3. Ronald Lüders (Gutow) mit Sancisco OLD 69.300 %;

4. Alexandra Bimschas (Boostedt) mit Dick Tracy 69.100 %;

5. Kristy Oatley (Australien) mit Ronan 68.000%;

6. Karin Rehbein (Grönwohld) mit Don Pepino 67.600 %;


Springprüfung, Global Champions Tour von Deutschland Springprüfung mit 2 Umläufen, dotiert mit 285.000 Euro:

1. Lauren Hough (USA) mit Quick Study 42.46/0;

2. Edwina Alexander (Australien) mit Cevo Itot du Château 38.43/4;

3. Laura Kraut (USA) mit Cedric 38.84/4;

4. Marco Kutscher (Hörstel) mit Cash 38.94/4;

5. Janne-Friederike Meyer (Schenfeld) mit Cellagon Lambrasco 70.59/1;

6. Judy-Ann Melchior (Belgien) mit Levisto Z 72.33/2;


Springprüfung LGT Speed-Derby Zeitspringprüfung, dotiert mit 8500 Euro:

1. Marc Bauhofer (Bad Saulgau) mit Guldenboom Amedeo, 107.14 (99.14);

2. Caroline Nicolas (Frankreich) mit Oxford D'Esquelmes 108.67 (104.67); 3. Frederik Knorren (AG Bocholtz/Niederlande) mit Esquire 109.12 (97.12);

4. Mynou Diederichsmeier (Dallgow-Döberitz) mit Cassada 114.08 (110.08);

5. Karl Schneider (Wachtberg) mit Limoncello 117.96 (113.96);

6. Jörg Kreutzmann (Kasseburg) mit Camkano, 118.10 (102.10);
  

Dressurprüfung, Grand Prix Kür gestiftet von Freiherr von Jenisch, dotiert mit 7500 Euro:

   1. Carola Koppelmann (Warendorf) mit Le Bo 76.400 %;

   2. Catherine Haddad (USA) mit Winyamaro 70.000 %;

   3. Nuno Palma e Santos (Portugal) mit Sal 69.250 %;

   4. Falk Rosenbauer (Lütjensee) mit Desperados, 68.750 %;

   4. Charlotte Haid Bondergaard (Schweden) mit Lydianus, 68.750 %;

   6. Peter Borggreve (Heiden) mit Laureus NRW, 67.800 %;

Springprüfung SML Tour, Medium Punktespringprüfung für Amateure, dotiert mit 1200 Euro:

   1. Andreas Theurer (Hamburg) mit Quanto Fino, 65 Punkte;

   2. Finn Pahlsson (Schweden) mit Stella, 65;

   3. Mathilda Karlsson (Schweden) mit Zepp, 65;

   4. Aline Domaingo (Österreich) mit Louis 127, 65;

   5. Pia Niehoff (Gronau) mit Till Keney, 65;

   6. Svenja Herz (Norderstedt) mit Lafayette, 65;
 

13.05.2010

Der dritte Mercedes für Denis Lynch - Sieger im Mercedes-Benz Championat in Hamburg


Hamburg – Mercedes Benz scheint die bevorzugte Automarke von Denis Lynch zu sein, denn er gewann heute nicht zum ersten Mal ein Auto des luxuriösen Fabrikats. Bereits zum dritten Mal sicherte sich der in Münster lebende Ire einen Mercedes und so wie er reitet, scheint er auch Auto zu fahren. Das bestätigte Bernd Zierold, Direktor der Mercedes Benz Niederlassung in Hamburg nach der Siegerrunde im nagelneuen GLK. „Nachdem die Siegerfahrt mit Denis Lynch vor zwei Jahren bereits schon eine halsbrecherische Angelegenheit war, hätte ich auch nichts dagegen gehabt, wenn er heute Zweiter geworden wäre“, scherzte Zierold nach der Siegerehrung. Nabab’s Son hatte Lynch für das Mercedes Benz Championat gesattelt und ließ mit einer fehlerfreien Runde in 44,36 Sekunden seinen Kollegen Nick Skelton (Großbritanien) auf Carlo (0/44,99 Sekunden) und Max Kühner (GER) mit Coeur de Lion (0/46,79 Sekunden) hinter sich. „Mit Aachen ist Hamburg das bedeutendste Turnier, bei dem man unbedingt mal dabei gewesen sein sollte“, so Lynch, der die Hauptprüfung am Sonntag ganz fest im Visier hat: „Ich habe zuhause in Münster alles nachgebaut, und übe fleißig. Irgendwann will ich es auch mal schaffen, das Derby zu gewinnen.“

Der Vertrag mit Mercedes Benz wurde im übrigen bis 2011 verlängert. Die Marke mit dem Stern wird das Deutsche Spring- und Dressur-Derby also weiterhin unterstützen. 

Die drei Finalisten für das Deutsche Dressur-Derby stehen fest

Carola Koppelmann war in diesem Jahr das erste Mal in Hamburg zu Gast und verzeichnete ihren ersten Auftritt direkt mit einem Sieg. Mit Le Bo gewann sie den Grand Prix, Preis des Helenenhofes, Familie Schwiebert, und qualifizierte sich damit nicht nur für die Grand Prix Kür am Samstag abend sondern auch für das Deutsche Dressur-Derby mit Pferdewechsel am Sonntag. Zweiter in dieser Prüfung und damit ebenfalls Teilnehmer im Finale wurde Oliver Luze. Bei Hengst Carabas, der zwischenzeitlich verkauft war und erst seit Februar wieder bei Luze im Stall steht und seinem Reiter scheint die Chemie einfach zu stimmen. Luze, der immer noch sehr bescheiden und vorsichtig in die Zukunft blickt, freute sich riesig über diesen Erfolg. „Die ein- oder andere Baustelle werden wir sicher noch haben, aber ich denke wir sind auf einem guten Weg. Es hat richtig Spaß gemacht heute und ich bin sehr zufrieden.“
Die Drittplatzierte im Grand Prix kam aus Belgien angereist: Vicky Smits-Vanderhasselt und ihre 11-jährige Stute Daianira van de helle qualifizierten sich ebenfalls für das Derby Finale am Sonntag, jedoch verzichtet die Belgierin auf ihren Start, da sich ihre Stute auf der Fahrt nach Hamburg leicht verletzt hatte. „Wir sind in ein Stau-Ende gefahren und mußten etwas stärker abbremsen, so dass Daianira ausgerutscht ist im LKW. Ich denke nicht, dass es etwas Schlimmes ist, aber ich würde Daianira gerne schnell meinem Tierarzt vorstellen“. Freuen kann sich nun Falk Rosenbauer, der mit Desperados im Grand Prix Vierter wurde und somit nun nachrücken darf.

Guy Williams gewinnt die erste Qualifikation des Deutschen Spring-Derbys in Hamburg

In Großbritannien spielt das Derby eine große Rolle. Daher ist es kein Wunder, das die Engländer im Bestreiten von Natursprüngen eine starke Nation sind. Das stellte heute in der ersten Qualifikationsprüfung für das Deutsche Spring-Derby in Hamburg-Klein Flottbek, Guy Williams (Großbritannien) unter Beweis. Souverän steuerte der Brite sein erfahrenes Derby-Pferd Skip Two Ramiro in 97,08 Sekunden fehlerfrei durch den Parcours, der gleichermaßen auch die erste Qualifikationsrunde für die DKB-Riders Tour darstellte. Hinter dem Briten reihte sich der Weltcupsieger Marcus Ehning mit Jewel`s Carat ein (0/100,45 Sekunden) vor Felix Ewald mit Abke auf Platz drei (0/101,73 Sekunden).


Deutsches Spring- und Dressur-Derby 2010 -TV-Zeiten-

Donnerstag: NDR 14.00 bis 16.15 Uhr
Freitag:       NDR 15.10 bis 17.10 Uhr
Samstag:     NDR 15.00 bis 17.00 und Eurosport 20.00 – 21.30 Uhr
Sonntag:     NDR 14.30 bis 15.55 und ARD 15.55 bis 16.45 Uhr


Ergebnis-Überblick Hamburg 2010 vom Donnerstag

 
Springprüfung, Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby DKB-Riders Tour 1. Qualifikation zur Wertungsprüfung, dotiert mit 10.000 Euro:

1. Guy Williams (Großbritannien) mit Skip Two Ramiro 97.08/0;

2. Marcus Ehning (Borken) mit Jewel's Carat 100.45/0;

3. Felix Ewald (Groß Viegeln) mit Abke 101.73/0;

4. Thomas Kleis (Gadebusch) mit Cousteau 101.92/0;

5. Karl Schneider (Wachtberg) mit Limoncello 103.23/0;

6. Andre Thieme (Plau) mit Nacorde 104.08/0;


Dressurprüfung, Preis des Helenenhofes, Familie Schwiebert Grand Prix de Dressage Qualifikation zum Deutschen Dressur-Derby, dotiert mit 5000 Euro:

1. Carola Koppelmann (Warendorf) mit Le Bo 69.830 %;

2. Oliver Luze (Heidenrod) mit Helenenhof's Carabas 69.319 %;

3. Vicky Smits-Vanderhasselt (Belgien) mit Daianira van de helle 67.872 %;

4. Falk Rosenbauer (Lütjensee) mit Desperados 67.787 %;

5. Christoph Niemann (Mannheim) mit Whizzkid 67.574 %;

6. Alexandra Bimschas (Boostedt) mit Wito Corleone 67.021 %;


Springprüfung Mercedes-Benz Championat von Hamburg, dotiert mit einem Mercedes Benz im Wert von 35.000 Euro:

1. Denis Lynch (Irland) mit  Nabab's Son 44.36/0;

2. Nick Skelton (Großbritannien ) mit Carlo 44.99/0;

3. Max Kühner (München) mit Coeur de Lion 46.79/0;

4. Holger Wulschner (Groß Viegeln) mit Cefalo 47.13/0;

5. Ellen Whitaker (Großbritannien) mit Equimax Ocolado 43.62/4;

6. Billy Twomey (Irland) mit Tinka's Serenade 44.76/4;


Dressurprüfung, Deutsches Pony-Dressur-Derby:

1. Jolan Lübbecke (Wedemark) mit Danny Beau 68.796 %;

2. Grete Linnemann (Sittensen) mit White Gold B 68.333 %;

3. Jessica Krieg (Heinsberg) mit Ghost 68.148 %;

4. Kaja Deichen (Nordwalde) mit Now and forever Feivel 67.778 %;

5. Laura Peperhowe (Münster) mit Chianti 67.407 %;

6. Joy Albeck (Frankreich) mit Wimbledon 66.667 %


Springprüfung, Bioranch Youngster-Cup, dotiert mit 1500 Euro:

1. Bernardo Alves (Brasilien) mit Canturada 60.15/0;

2. Roger-Yves Bost (Frankreich) mit Toyera F 62.79/0;

3. Karim El Zoghby (Ägypten) mit Vicky 63.31/0;

4. Marcus Ehning (Borken) mit Campbel 63.80/0;

5. Hergen Forkert (Bremen) mit Zorro 64.97/0;

6. Albert Zoer (Niederlande) mit Vigo 65.15/0
 

11.05.2010

Das Spitzensport-Ereignis schlechthin – Deutsches Spring- und Dressur-Derby


Hamburg – Es sind über 500 Pferde mit den dazugehörigen Reitern, die vom 13. bis 16. Mai in Hamburg-Klein Flottbek für Bewegung, Spannung und Erlebnis sorgen. Ein Fest des Pferdesports präsentiert Tchibo mit dem Deutschen Spring- und Dressur-Derby. Es ist ohne Zweifel das Glanzlicht des Frühjahrs: Zum 81. Mal wird das Deutsche Spring-Derby entschieden und damit auch der Auftakt der DKB-Riders Tour. Das 50. Deutsche Dressur-Derby hat „Verstärkung“ bekommen – 2009 bereits mit dem Deutschen Pony-Derby Dressur, jetzt zusätzlich mit der U25-Tour, die ebenfalls im Pferdewechsel entschieden wird.

Es geht um nichts weniger als um 750.000 Euro Preisgeld, schon am Donnerstag um einen brandneuen PKW im Mercedes-Benz Championat von Hamburg, um Punkte in der DKB-Riders Tour, die in Hamburg die zehnte Saison eröffnet und um Punkte in der Global Champions Tour. Die zelebriert in der Hansestadt die einzige deutsche Etappe und nach dem Auftakt in Valencia die zweite Station 2010.

Das Starterfeld des Hamburger Spitzenereignisses ist exquisit: Mit Marcus Ehning (Borken) ist der aktuelle Weltcupsieger dabei, außerdem holte sich der Westfale in Valencia mit Platz zwei in der Global Champions Tour schon die ersten Tour-Punkte. Weltmeister Jos Lansink (Belgien) tritt beim Traditionsereignis an und Mannschafts-Weltmeister Albert Zoer (Niederlande). Der Olympiazweite Rolf-Göran Bengtsson (Schweden) mischt in Hamburg mit und die Mecklenburger „Derby-Fraktion“: Titelverteidiger Thomas Kleis (Gadebusch), Doppelsieger Andre Thieme (Plau) sowie der Derbysieger 2000, Holger Wulschner (Groß Viegeln). Auch Bernardo Alves, der 2009 in Hamburg die Global Champions Tour von Deutschland gewann, kommt zurück an die Stätte dieses Erfolges. MMB – dies Kürzel steht für Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) und damit für die Erfolgsfrau des internationalen Springsports. Die quirlige Blondine hat die Chance, nach der Geburt ihrer kleinen Tochter nahtlos dort wieder anzusetzen, wo sie im vergangenen Jahr aufgehört hat – mit einem Erfolg im Mercedes-Benz Championat. Insgesamt sind Reiterinnen und Reiter aus 28 Nationen vom 13. bis 16. Mai in Hamburg-Klein Flottbek zu Gast.

Darunter auch etliche Dressurreiterinnen und –reiter wie die für Australien reitende Kristy Oatley, die über ein gerüttelt Maß an Derbyerfahrung verfügt, Falk Rosenbauer (Lütjensee) ist nach seinem Sieg in der ersten MedienCup-Etappe mit seinem vierbeinigen Star Desperados nun in Hamburg und mit Vicky Smits-Vanderhasselt kommt Belgiens Dressurstar in den Derby-Park ebenso wie die Weltcup-Sechste Carola Koppelmann aus Warendorf. Im Blickpunkt der Dressurfans steht neben dem Klassiker Derby, der ja im Dressurviereck ein Jubiläum feiert, auch der MedienCup, die Serie für die besten acht bis zehn Jahre alten Dressurpferde. Ein Ausblick auf die Zukunft des Dressursports.
 

08.05.2010

MedienCup-Sieger nimmt Kurs auf`s Deutsche Dressur-Derby


Hamburg – Er traut sich was – Falk Rosenbauer aus Lütjensee, mehrmaliger Landesmeister der Dressurreiter und einst Deutscher Champion der Berufsreiter – wird seinen MedienCup-Sieger Desperados in der Großen Tour des 51. Deutschen Dressur-Derbys vom 13. bis 16. Mai in Hamburg vorstellen. Mit dem bildschönen schwarzbraunen Hannoveraner Hengst gewann Rosenbauer am 24. April den Auftakt des MedienCup`s in Hagen a.T.W. bei Horses & Dreams, nun kommt das Dreamteam auch nach Hamburg. In Hagen a.T.W. sicherte sich das Paar nicht nur souverän den sportlichen Sieg in der renommierten Serie für angehende Grand Prix-Pferde, sondern „räumte“ auch den Publikumspreis „ab“. So gut kam Desperados mit seinem Reiter an, dass die Zuschauer des Pferdesportportals cpm24.tv den Hannoveraner auf vier Beinen und den Holsteiner auf zwei Beinen auf Platz eins setzten.

„Er hat einen großen Entwicklungssprung gemacht,“ sagt Rosenbauer über seinen zehn Jahre alten Sportpartner, „er hat an Kraft gewonnen und Sicherheit und ist auch ausgeglichen.“ Früher konnte den schicken Desperados eine Siegerehrung tüchtig nerven, in Hagen a.T.W. blieb der Hengst völlig „cool“. Rosenbauer freut sich über seinen Schützling und geht nun in der Derby-Qualifikation, dem Grand Prix am Donnerstag ab 09.45 Uhr an den Start.. Die Qualifikation für das Finale des MedienCups in Münster bei den Deutschen Meisterschaften hat Rosenbauer bereits in der Tasche. In Hamburg erlebt der Cup die zweite Etappe und dafür haben sich 35  Reiter mit 41 Pferden angemeldet.

Für die Große Tour haben 30 Reiterinnen und Reiter aus zwölf Nationen – von Australien bis zu den USA – genannt und reisen mit sage und schreibe 37 Pferden an. Die neue Dressur-Offerte der Veranstalter mit zwei Prüfungen für Reiterinnen und Reiter bis maximal 25 Jahre lockt auf Anhieb 13 Kandidaten an. Das Internetportal www.cpm24.tv zeigt das gesamte Dressurprogramm im Live-Stream, zusätzlich auch die Springprüfungen, die nicht im TV übertragen werden.
 

04.05.2010

20 Ponys, 17 Reiterinnen – die Jungstars beim Deutschen Pony-Derby Dressur


Hamburg – Im Jahr 2009 waren sie zum ersten Mal im Derby-Park dabei, jetzt kommen sie wieder vom 13. bis 16. Mai frei nach der Devise, dass auch die Kleinen mal ganz groß rauskommen sollten. Das Deutsche Pony-Derby Dressur wird in Hamburg auch 2010 eine Rolle spielen und klar ist auch, dass das Derby im Pferdewechsel – pardon Ponywechsel – ausgetragen wird. Was mal ein richtiger Derbyreiter werden will, kann gar nicht früh genug damit beginnen….

Mit dabei ist Grete Linnemann aus dem niedersächsischen Sittensen, die sogar dem Pony-Dressurkader angehört mit Don`t forget und White Gold B und aus der Perspektivgruppe auch Laura Peperhowe aus dem westfälischen Münster mit Chianti. Es sind 17 junge Damen, die in den beiden Qualifikationen antreten..

Geritten wird bereits am Donnerstag, dem 13. Mai, zunächst eine Pony-Dressurprüfung Kl. L auf Trense, die der FEI Mannschaftsaufgabe entspricht. In der zweiten Qualifikation am Freitag, dem 14. Mai, geht es ebenfalls um eine L-Dressur, allerdings mit der Lektionsfolge der FEI-Einzelaufgabe. In das Finale am Sonntagvormittag gelangen die drei besten Paare dieser beiden Qualifikationen und diese tauschen dann auch in der geforderten L-Dressur fleißig die Ponys. Übrigens ganz so wie die „Großen“. Zunächst wird das eigene Pony vorgestellt, dann die der Mitbewerberinnen und zwischendurch haben die Reiterinnen nur einige Minuten Zeit, sich auf den neuen vierbeinigen Sportpartner einzustellen. Übrigens sahen die jungen Kandidatinnen beim Deutschen Pony-Derby Dressur 2009 das bereits ganz locker. „Das macht doch Spaß…“, ließ Vorjahressiegerin Lena Schütte wissen…..
 

10.04.2010

Deutsches Spring- und Dressur-Derby 2010 – Magnetismus pur


Hamburg – Vom 13. bis 16. Mai ist der Derby-Park fest in den Händen der Pferdesportfans: Die Ersten, die das spürten, waren die Mitarbeiter der Ticket-Hotline bei EN GARDE Marketing. Die ganz frühen Vorbestellungen für Derby-Karten wurden bereits am 24. Mai 2009 – am Derbysonntag des Vorjahres – getätigt. Seit Wochen läuft nun bereits der Run auf die Tickets. Ergebnis: Tribünenkarten für den Derby-Sonntag 2010 gibt es schon nicht mehr. Am 16. Mai wird das Finale des Bioranch Youngster-Cup`s und im von Tchibo präsentierten 81. Deutschen Spring-Derby die erste Etappe der DKB-Riders Tour entschieden. Das will keiner verpassen. Trost für alle später Entschlossenen: Stehplatzkarten sind nach wie vor erhältlich und die sind ebenfalls begehrt, denn tausende Derbyfans lieben den Stehwall und die berühmte Kurve zwischen Einritt und Tribüne, wo man auch mal picknicken kann, während man das angenehme Kribbeln erlebt, das das Warten auf den ersten fehlerfreien Ritt begleitet….

Und – die Stehplatzkarten bieten den Vorteil, zwanglos pendeln zu können, denn sie gelten sowohl für den Springplatz, als auch für das Dressurstadion. Tickets kosten elf bis 20 Euro zwischen Donnerstag und Sonntag, Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderung sind ab sechs Euro pro Stehplatzticket dabei, am Freitag ist für sie der Eintritt frei.

Sputen sollten sich auch jene, die am Donnerstag und Freitag die Derby-Qualifikationen und das Mercedes-Benz Championat von Hamburg erleben wollen oder am Samstag die zweite Station der Global Champions Tour und das LGT Speed-Derby – dafür gibt es derzeit noch Tribünen-Karten und auch Stehplatztickets. Die Global Champions Tour macht in Deutschland ausschließlich in Hamburg Station und wird vom TV-Partner Eurosport am Samstag, dem 15. Mai von 20.00 bis 21.30 Uhr in 52 Länder übertragen.

Geradezu üppig ist das Angebot für die Dressurfans mit dem deutlich erweiterten Programm. Der MedienCup für die acht bis zehn Jahre alten Dressurpferde macht Station im neu gestalteten Dressurstadion, erstmals tritt die Dressurreitergeneration U25 zum Pferdewechsel an und die Ponyreiter ermitteln ebenso wie die etablierten Dressurasse ihren Derby-Sieger. Das Deutsche Dressur-Derby wird 2010 immerhin schon 50 Jahre alt. Zwischen elf und 27 Euro kosten die Tickets für das Dressurstadion und erstmals beginnt das Programm bereits am Donnerstag – übrigens ganz klassisch mit dem Grand Prix de Dressage – der entscheidenden Prüfung für das 50. Deutsche Dressur-Derby – die besten drei Teilnehmer tauschen am Sonntag Pferde und Erfahrungen.

Rund um Spring- und Dressurstadion lockt eine große Ausstellung zum Kaffeetrinken, Schlemmen und Schlendern. Mode, Reitsportbedarf, Wohnaccessoires und sogar Polos, Base-Caps und Jacken im Derby-Look gibt es dort. Ein Anziehungspunkt besonderer Art ist das Kinderland für die jüngsten Derby-Besucher mit Spielzelt, Schminkecke, Steckenpferd-Parcours und Trampolin. Langweilig kann das Wochenende vom 13. bis 16. Mai auf gar keinen Fall werden….
 

Das TV-Ereignis – Deutsches Spring- und Dressur-Derby auf dem Bildschirm


Hamburg – Reiter, Pferde, Favoriten, Geschichten zwischen Parcours und Abreiteplatz – all das gehört zum Deutschen Spring- und Dressur-Derby, das vom 13. bis 16. Mai in Hamburg-Klein Flottbek von Tchibo präsentiert wird. Ein großes Thema auch für das Fernsehen. An allen vier Tagen begleitet der Norddeutsche Rundfunk (NDR) den Klassiker des Turniersports, außerdem am Samstag auch Eurosport und am Sonntag zusätzlich die ARD. Ein Trost für all jene, die nicht von Donnerstag bis Sonntag in Hamburg dabei sein können, aber alles über den Sport, die Pferde und das Drumherum wissen möchten.

 

Die TV-Sendezeiten im Überblick:

Donnerstag, 13.5.          14.00 bis 16.15 Uhr    NDR, Sportclub live

Freitag, 14.5.                 15.10 bis 17.10 Uhr    NDR, Sportclub live

Samstag, 15.5.               15.00 bis 17.00 Uhr    NDR, Sportclub live

                                       20.00 bis 21.00 Uhr    Eurosport Reiten

Sonntag, 16.5.                 14.30 bis 15.55 Uhr     NDR, Sportclub live

                                       15.55 bis 16.45 Uhr    ARD, Sportschau live

 

Derbyluft schnuppern? Jeder Tag bietet Spitzensport und pure Aufregung von morgens bis abends. Wer dabei sein möchte, sollte sich sputen, denn noch gibt es Tickets für alle Derby-Tage. Für den Sonntag sind allerdings am Springplatz nur noch Stehplatzkarten erhältlich. Das Kartentelefon ist unter Telefon 01805 – 119 115 erreichbar. (Montag bis Donnerstag von 09.00 bis 13.00 Uhr). Über die homepage www.engarde.de in der Rubrik events erhält man ein Bestellformular zum Faxversand. Praktisch: Auf der website kann man auch bequem das Derby-Programm studieren.
 

05.04.2010

Training, Taktik, Timing – Derbypferde in der Vorbereitung


Hamburg – Sorgfältige Vorbereitung ist alles beim von Tchibo präsentierten Deutschen Spring- und Dressur-Derby und das gilt auch für die 81. bzw. 50. Auflage der beiden Traditionsprüfungen vom 13. bis 16. Mai in Hamburgs Derby-Park. Als Top-Vorbereiter haben sich in den vergangenen Jahren vor allem die Reiter aus Mecklenburg-Vorpommern gezeigt und zwischen Rostock und Schwerin, Wismar und Neubrandenburg beginnt der „Derbyexpress“ gerade zu rollen.

Mit durchaus unterschiedlichen Strategien: Andre Thieme aus Plau, der bereits zweimal in Hamburg gewann und im vergangenen Jahr Dritter mit Nacorde wurde, hat den 15 Jahre alten Concorde-Sohn im Januar mit nach Florida zum Winter Equestrian Festival genommen. „Der ist gut im Training – super in Schuss - er hat dort ein paar Turniereinsätze gehabt und kommt in zwei Wochen nach Hause,“ so Thieme. Mit der vorgezogenen „Frühjahrskur“ für seinen Derbyspezialisten hat der Springreiter dem langen Winter im Norden ein Schnippchen geschlagen. Dagegen fängt Matthias Granzow (Passin), der 2009 Zweiter im Deutschen Spring-Derby wurde, jetzt erst gezielter an: „Klar machen wir auch Konditionsarbeit, aber auf unseren Derbyplatz können wir noch nicht, das geht wohl erst in zwei Wochen.“ Wie es mit den ungewöhnlichen Hindernissen geht, weiß die inzwischen 16 Jahre alte Kolibri-Tochter Antik ohnehin. Da wird im Vorfeld das Springen im speziellen Parcours mehr zur Einstimmung genutzt. Granzow hat seinen Turnierplan komplett auf Hamburgs Kult-Ereignis abgestimmt. Antik soll einige wenige kleinere Prüfungen für die Turnierform absolvieren. Granzow: „Hamburg ist der Höhepunkt.“

Gleich zwei Pferde hält der Derbysieger 2009 fit. Thomas Kleis (Gadebusch): „Carassina ist gesund und munter und Cousteau auch. Der lange Winter macht nichts, denn die Pferde haben eine Grundkondition. Jetzt arbeiten wir für ´mehr Puste`, das ist kein Problem.“ Mit der Holsteiner Stute Carassina von Concerto II gewann Kleis das 80. Deutsche Spring-Derby.

Auch Heiko Schmidt (Neu-Benthen) sieht die ganze Sache völlig gelassen. Der Gewinner der ersten Derby-Qualifikation und regelmäßig unter den Top-Ten des Derbys platzierte Reiter macht „im Moment noch nix außer etwas Konditionsarbeit“. Die Brandenburger Stute Cover-Lady, mit der Schmidt am ersten Derby-Tag 2009 überzeugte, ist jetzt gerade erst zehn Jahre alt und damit die Jüngste im Kreis der Vierbeiner, die man bei der 81. Auflage des mit 105.000 Euro dotierten Deutschen Spring-Derbys vom 13. bis 16. Mai unbedingt im Auge behalten sollte….
 

17.03.2010

Früh übt sich….wer das Deutsche Dressur-Derby gewinnen will


Hamburg – Das Deutsche Dressur-Derby bekommt „Nachwuchs“: Nach den Ponyreitern, die 2009 erstmals in Hamburg mit der Niedersächsin Lena Schütte ihre Deutsche Pony-Dressur-Siegerin kürten, darf nun auch die Generation U25 den Derbypark erobern. Von der „Pike auf“ kann man sich künftig dem Deutschen Dressur-Derby und all seinen speziellen Anforderungen nähern – vor allem dem Pferdewechsel – nähern.

Turnierchef Volker Wulff kündigte es bereits 2009 an: Das Thema Dressur beim Turnierklassiker in Hamburg soll weiter ausgebaut werden und im Blick habe er dabei die jüngere Generation ließ Wulff wissen. Eine Investition in die Zukunft des Deutschen Dressur-Derbys. Der Pferdewechsel ist eine Herausforderung – manchmal schrecken selbst Spitzenreiter davor zurück. Mit der U25-Tour beim 50. Deutschen Dressur-Derby wird nun eine Plattform geschaffen, die schon mal abfragt, worauf es auch beim Derby ankommt – gutes Reiten, solide Ausbildung und Einfühlungsvermögen.

Im Programm stehen zwei schwere Prüfungen, den Auftakt macht die FEI-Mannschaftsaufgabe, das Finale wird mit der FEI-Einzelaufgabe bestritten und dafür qualifizieren sich die besten drei Teilnehmer der ersten Prüfung. Die Kandidaten für die U25-Derby-Premiere kommen übrigens aus  den Landesverbänden Schleswig-Holstein, Hamburg, Hannover und Bremen. Und spannend wird es allemal, wenn vom Ponyreiter bis zum arrivierten Profi gleich dreimal Derby-Feeling aufkommt…….
 

Noch mehr Flair und Spaß – Deutsches Spring- und Dressur-Derby 2010


Hamburg – Es ist Norddeutschlands Klassiker im Turniersportkalender: Kein Ereignis versetzt die Pferdesportszene derart in Aufregung und gespannte Erwartung wie das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Hamburg. Vom 13. bis 16. Mai bricht in Hamburg – Klein Flottbek erneut „Febris Derby“ aus – das Derbyfieber und es gilt den Pferden und Reitern, den besonderen Herausforderungen, die der Modus und die Prüfungen beinhalten und es wird ganz maßgeblich beeinflusst von der Stimmung und Atmosphäre, die zehntausende Zuschauer erzeugen. Wenn im Derbypark Tribünen, „Westkurve“ und Stehwall förmlich überquellen vor Menschen, oder aus dem Dressurstadion kollektives „Ahhh“ und „Ochhh“ klingt, dann hat das Fieber seinen Höhepunkt erreicht.

Die Zielgröße für das Organisationsteam um Turnierchef Volker Wulff ist klar: 70.000 Zuschauer kamen 2009 zum von Tchibo präsentierten Deutschen Spring- und Dressur-Derby, so viele sollen es auch in diesem Jahr werden und genauso wird Tchibo auch erneut Presenting-Sponsor des internationalen Turniers sein. All das passt dann auch zum 50. Geburtstag des Deutschen Dressur-Derbys und rechtzeitig zum Jubiläum kommt das Ereignis mit großem Programm und neuem Umfeld daher. Insgesamt elf Prüfungen stehen auf dem Programm – das Finale – das Deutsche Dressur-Derby mit Pferdewechsel, Grand Prix und Grand Prix Special sowie die Grand Prix Kür und die drei Prüfungen zum Deutschen Pony-Dressur-Derby. Neu im Angebot sind die Intermediaire II als Einlauf- und Qualifikationsprüfung zum MedienCup und dessen Standortfinale, sowie die U25-Tour mit den beiden Prüfungen auf St. Georg-Niveau mit Pferdewechsel. Kurz und gut – wer später mal ein Derbysieger sein möchte, tut gut daran in Hamburg schon dabei zu sein – ganz gleich ob Vier- oder Zweibeiner. U25 – das steht für die nachwachsende Generation der Dressurasse und ihnen gilt die sportliche Offerte der Veranstalter. Der MedienCup ist die angesagte Serie für angehende Grand Prix-Pferde im Alter von acht bis zehn Jahren. Eine Art „Catwalk“ für die Champions der Zukunft. Volker Wulff hatte bereits im Mai 2009 umfassende Veränderungen für das Deutsche Dressur-Derby angekündigt.

Das 81. Deutsche Spring-Derby verspricht erneut magnetische Wirkung, denn der Klassiker ist Auftakt der DKB-RIDERS TOUR. Im 1350 Meter langen Kurs mit 17 Hindernissen entscheidet sich, wer die ersten 20 Punkte im zehnten Jahr der internationalen Springsportserie entführen kann und damit auch den Löwenanteil des Preisgeldes. Nur einen Tag zuvor erlebt die Reitsportwelt in Hamburg die einzige deutsche Etappe der Global Champions Tour. Der Derby-Park ist bereits zum dritten Mal Gastgeber und Schauplatz der spektakulären Prüfung mit zwei Umläufen und einem Stechen. Hamburg ist die zweite Etappe der insgesamt acht Qualifikationen und das Finale umfassenden Serie.

Spektakulär beginnt das Derbywochenende bereits am Donnerstag, denn die 1. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby gibt entscheidende Hinweise zu Form und Verfassung der Kandidaten und heizt die Spekulationen schon mal an. Hochspannung bringt das Mercedes-Benz Championat von Hamburg in den Derbypark. Der Sieger darf fortan einen PKW mit dem markanten Stern sein eigen nennen und zudem ist das Mercedes-Benz Championat Qualifikation für die Global Champions Tour von Deutschland. Freitags steigt die Spannung, denn nach dem Preis der Deutschen Kreditbank – 2. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby – steht fest, wer am Sonntag in der DKB-RIDERS TOUR auf Punktejagd gehen kann. Zum Kult-Ereignis hat sich das Speed-Derby am Samstag entwickelt, das gleich nach der Global Champions Tour von Deutschland stattfindet. Kurz und gut – das Derby-Wochenende 2010 verspricht Sport, Spaß und Spannung in Hamburg.
 

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