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Holsteiner Frühjahrsauktion 2009
Argentina war das teuerste Pferd
Elmshorn. „Wir können und müssen mit dem Ergebnis leben“, sagte Jan Lüneburg, Vorsitzender des Holsteiner Verbandes, nach der Frühjahrsauktion des Holsteiner Verbandes in der Elmshorner Fritz Thiedemann-Halle. Die 32 im Auktionsring erschienenen vier- bis sechsjährigen Nachwuchspferde aus Holsteiner Zucht erzielten einen Schnitt von 17 234 Euro, das waren rund zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Und Jan Lüneburg fügte hinzu: „Vor dem Hintergrund der momentanen Finanzkrise mussten wir mit einem derartigen Ergebnis rechnen“. 13 Pferde wurden ins Ausland (Belgien, Italien, Luxemburg, Österreich, Schweden, Spanien und USA) verkauft, darunter auch das Spitzenpferd der diesjährigen Auktion Argentina v. Acodetto-Calido I aus Zucht von Guido Schröter, Westerland (Sylt) und dem Besitz von Susanne Steffens in Albersdorf. Die erst vierjährige Fuchsstute überzeugte mit kapitalem Springvermögen und war Kunden aus Luxemburg 44 000 Euro wert. Auch das zweitteuerste Pferd der Auktion, Caddington v. Cardino-Cor de la Bryère (Züchter Eduard Struve, Satrup; Aussteller Holsteiner Verband) wird künftig im Ausland seinen Hafer fressen. Der Schimmel, ein naher Verwandter des im internationalen Sport und Zucht erfolgreichen Verbandshengstes Corrado I, wurde für 40 000 Euro von einem Springstall aus Schweden ersteigert. 38 000 Euro kostete Casjana, deren Vater Casall sich unter Rolf-Göran Bengtsson immer mehr ins Rampenlicht springt. Die aus einer Landlord-Mutter stammende vierjährige Stute aus der Zucht von Henning Ratjen, Hohenwestedt, und dem Besitz von Jan Meves, Brande-Hörnerkirchen, wurde dann auch von Bo Kristoffersen, Geschäftspartner des schwedischen Medaillengewinners bei den Olympischen Spielen in Hongkong, ersteigert und soll auf eine Karriere im Springsport vorbereitet werden.
Holsteiner Frühjahrsauktion in Elmshorn
Elmshorn. Am Samstag, 11. April, ist es wieder so weit. Dann kommen in der Elmshorner Fritz-Thiedemann-Halle 34 vier- bis sechsjährige Holsteiner Nachwuchspferde in den Auktionsring. Um 14.00 Uhr wird Starauktionator Uwe Heckmann aus Vechta mit seinem berühmten Rosenholzhämmerchen in der Hand wieder sein Bestes geben, damit Verkäufer und Käufer Elmshorn gleichermaßen zufrieden verlassen. Dass die Qualität der in diesem Jahr zum Verkauf angebotenen Pferde überdurchschnittlich ist, hatte Auktionsleiter Sebastian Rohde schon nach der Auswahl konstatiert. Diese Einschätzung hat sich auch während der Trainingszeit in Elmshorn bestätigt und herumgesprochen. „Wir erwarten zur Auktion etliche namhafte Reiter, die sich für die kommende Turniersaison einen Holsteiner sichern wollen“, weiß Sebastian Rohde zu berichten. Der Holsteiner Verband ist immer wieder Ziel von Spitzenreitern, die sich bei der führenden Springpferdezucht der Welt ein talentiertes Pferd für den internationalen Sport nicht entgehen lassen wollen. Es sind aber auch Reitsportbegeisterte ohne große Turnierambitionen zum Holsteiner Verband gekommen, die nach einem zuverlässigen Partner für ihre Freizeitgestaltung suchen. Ein Pferd, das bei der täglichen Arbeit immer wieder Spaß macht und mit dem sie bei Ausritten die schöne Landschaft genießen und sich vom stressigen Alltag erholen können. Kurzentschlossene können sich am Freitag, 10. April, um 15.00 Uhr, noch einen Überblick über die Auktionskandidaten schaffen. Diese werden dann noch einmal im Freispringen und unter dem Sattel in einem Kurzparcours gezeigt. Anschließend ist genügend Zeit, das Pferd der Wahl noch einmal auszuprobieren. Am Samstag, 11.00 Uhr, wird das Auktionslot noch einmal in der Halle präsentiert. Karten und Kataloge gibt es unter 04121-49790 oder im Internet unter www.holsteiner-verband.de
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