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18.10.2009
Ab in den Urlaub – Janne Friederike Meyer gewinnt Lotto 3plus1 Serie
(Kiel) Es war das lange erwartete Finale der Springsportserie Lotto 3plus1 und es war eine Amazone, die sich den Hauptpreis „schnappte“. Janne Friederike Meyer aus Schenefeld verteidigte ihre Führung in der vom Holsteiner Masters Partner- und Wirtschaftskreis initiierten und von Lotto Schleswig-Holstein gesponserten Springsportserie. Mit Holiday by Solitour belegte Meyer im Drei-Sterne-Springen mit Stechen den vierten Rang und das genügte, um vor Seriensieger Jörg Naeve (Bovenau) den Gesamtsieg zu erreichen. Nun geht es in den Montafoner Hof im Vorarlberg zum Skilaufen. Die Reise ist der Preis für den Gesamtsieger.
Die Finalprüfung in Kiel gewann Jörg Kreutzmann aus Kasseburg mit Goshawk. Der kam außerplanmäßig zum Einsatz, denn ein jüngerer Kollege war derart beeindruckt von der Atmosphäre des internationalen Turniers, dass Kreutzmann lieber auf den routinierteren Hannoveraner setzte. Beide Reiter betonten den Wert, den die seit 2007 ausgetragene Serie für den Springsport in Schleswig-Holstein hat: „Gute Bedingungen, drei Sterne-Niveau und auch Gastreiter aus anderen Bundesländern.“ Man könne die etwas jüngeren Pferde an solche Aufgaben heranführen, wieder andere finden mit ihrem besten Pferd eine wirklich gute Chance und so „kann jeder die Serie individuell nutzen“, findet Janne Friederike Meyer, die bei allen drei Qualifikationsstationen in Tasdorf, Breitenburg und Fehmarn dabei war. Kreutzmann holte sich bei zwei Stationen die nötigen Punkte.
Lotto Schleswig-Holstein präsentiert:
„Holsteiner Masters 3plus 1“
Springprüfung Kl. S*** mit Stechen – national
1. Jörg Kreutzmann (Kasseburg), Goshawk, 0 SP/36.16 sec; 2. Volkert Naeve (Wittensee), Cocomo, 0/38.57; 3. Ann-Mari May (Breitenburg), Quincy, 0/39.71; 4. Janne-Friederike Meyer (Schenefeld), Holiday by Solitour, 4/38.53; 5. Jörg Naeve (Bovenau), Coolidge, 8/41.41; 6. Jörg Sievertsen (Pinneberg), Lanjo, 12/42.06
Endstand Ranking Lotto 3plus1
1. Janne Friederike Meyer (Schenefeld), 111 Punkte
2. Jörg Naeve (Bovenau), 82
3. Sören von Rönne (Neuendeich), 78
4. Inga Czwalina (Fehmarn), 71
5. Jörg Kreutzmann (Kasseburg), 70
6. Jörg Sievertsen (Pinneberg), 63
7. Franke Sloothaak (Borgholzhausen), 62
8. Ann-Mari May (Breitenburg), 58
9. Hans-Thorben Rüder (Greven), 56
10. Mike-Patrick Leichle (Schnarup-Thumby), 54
Irischer Triumph im Holsteiner Masters Grand Prix
Kiel - Der Schimmel fand den Anlass äußerst schick: S.I.E.C. Livello stand wie ein Denkmal im Rampenlicht, ließ den Blick schweifen und fühlte sich erkennbar wohl. Der zehn Jahre alte Holsteiner Wallach hatte seinem Reiter Cameron Hanley aus Irland gerade erst den Sieg im Holsteiner Masters Grand Prix, präsentiert von HSH Nordbank Private Banking beschert. „So ist er,“ sagt Hanley, „im Parcours ist er voll und ganz auf seine Aufgabe konzentriert, aber sonst liebt er es, wenn er viel Aufmerksamkeit bekommt, wenn ihn alle angucken und fotografiert werden findet er auch ganz toll.“
Gemessenen Schrittes verließ der Schimmel die Arena, als sein Reiter von einem auf viele PS umsattelte. Den brandneuen Audi A3 von der Audi Kath Gruppe testete Hanley gleich mal im Hallenoval und wird dann demnächst mit der Besitzerin des Pferdes, der türkischen Reiterin und Unternehmerin Sevil Sabanci, entscheiden, wer das Auto behält. Neben Hanley, der in Pfungstadt lebt und arbeitet, trumpfte ein weiterer Landsmann auf. Denis Lynch, in Münster lebender Ire, sortierte sich hinter Franke Sloothaak (Borgholzhausen) auf dem dritten Platz ein und freute sich, dass seine Neuerwerbung Tarpan mit erst acht Jahren einen so guten Einstand in die Hallensaison ablieferte. „Meine Frau hat ihn entdeckt und gesagt, dass ist einer für Dich,“ so Lynch. Fast ein Paar wider Willen wurden Sloothaak und der ebenfalls acht Jahre alte Fuchswallach Allegro. Nachdem etliche Reiter dankend verzichtet hatten, fragte Besitzer Alfonso Romo den 51 Jahre alten Ex-Weltmeister ob er sich des Pferdes annehmen würde. Sloothaak wollte nach kurzer Bedenkzeit und glaubt an das Pferd. „Er ist sehr selbstbewußt und hat vor nichts Angst, aber manchmal erlebt man Überraschungen….“ weiß der Springreiter. Und: „Ich denke der hat wirklich das Zeug zu Großen Preisen.“
Nur sechs von 45 Reitern hatten das Stechen des Holsteiner Masters Grand Prix erreicht und für Aufregung gesorgt. „Das war ja wirklich sehr schwer, da kann man Siegern und Platzierten nur gratulieren,“ befand Torsten Heick (HSH Nordbank Private Banking). Immerhin ging es auch um ein Gesamtpreisgeld von 50.000 Euro inklusive PKW. Peter G. Rathmann, seit 20 Jahren Chef des internationalen Reitturniers in Kiel, zog eine ausgeglichene Bilanz. „Wir haben nicht mehr, aber auch nicht weniger Zuschauer gehabt und ich muss sagen, die Voltigierer sind eine Bereicherung für das Programm,“ so Rathmann, der 23.700 Zuschauer in dreieinhalb Tagen bei der Baltic Horse Show zählen konnte. Der Turnierchef wurde selbst überrascht: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen verlieh dem Tausendsassa die Ehrennadel des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein für sein unermüdliches Engagement. Rathmann hatte die Raisdorfer Turniertage initiiert, außerdem die Baltic Horse Show und den Partner- und Wirtschaftskreis Holsteiner Masters.
Peter Deilmann Reederei schickt Karin Lührs auf Kreuzfahrt
Auch Reiter brauchen gelegentlich etwas Entspannung und so kamen die Gewinne für die drei Dressurreiter im Publikumspreis, präsentiert von der Peter Deilmann Reederei am Sonntag gut an: Karin Lührs (Neversdorf), die mit dem Hannoveraner Wallach Hennessy die Herzen des Publikums im Sturm eroberte, darf eine entspannende Kreuzfahrt von Portugal nach Rom mit der Peter Deilmann Reederei antreten. Hennessy, der schon am Freitag mit seiner gelassenen Ausstrahlung beeindruckte, wuchs am Sonntag in seinem Showauftritt über sich hinaus und sorgte für helle Freude bei seiner Reiterin. Und auch die beiden Mitbewerber dürfen sich freuen: Pferdewirtschaftsmeister Falk Rosenbauer (Lütjensee) verdankt dem Oldenburger Hengst Famaso einen Urlaub auf Sylt im Hotel Südwind, ebenso wie Karola Kindermann (Kiel) mit Despinya. Die drei Reiter und Pferde hatten sich im Prix St. Georges, dem Finale der Serie Young Horse Classics für den Publikumspreis qualifiziert. Rosenbauer hatte die Prüfung vor Lührs und Kindermann am Freitag gewonnen.
Ergebnisübersicht Baltic Horse Show
HSH Nordbank Private Banking präsentiert: Holsteiner Masters Grand Prix, Springprüfung mit Stechen (1.55 m) – international
1. Cameron Hanley (Irland), S.I.E.C. Livello, 0 SP/34.85 sec; 2. Franke Sloothaak (Borgholzhausen), Allegro LS La Silla, 0/34.97; 3. Denis Lynch (Irland), Tarpan, 0/35.57; 4. Christian Ahlmann (Marl), Lorenzo, 0/36.08; 5. Pieter Devos (Belgien), Utopia van de Donkhoeve, 4/35.77; 6. Sergio Alvarez Moya (Spanien), Wisconsin, Ausgeschieden
Erntetechnik Franz Becker GmbH, Metelen präsentiert: Springprüfung mit Stechen (1.40 m) – international, Finale 7- und 8-jährige Pferde
1. Denis Lynch (Irland), Boomerang, 0 SP/35.28 sec; 2. Christian Ahlmann (Marl), Caracas, 0/35.59; 3. Carsten-Otto Nagel (Wedel), Loriot K, 0/35.72; 4. Judy-Ann Melchior (Belgien), As Cold as Ice, 0/35.97; 5. Peter Geerink (Niederlande), Uraquay, 0/36.85; 6. Sergio Alvarez Moya (Spanien), Cashew, 4/36.23
Kieler Nachrichten präsentieren: Holsteins Speed / Finale Mittlere Tour Zeitspringprüfung (1.40 m) – international
1. Franke Sloothaak (Borgholzhausen), Nouma D'Auzay, 49.21 sec; 2. Piet jun. Raymakers (Niederlande), Van Schijndel's Orchidee, 50.10; 3. Carsten-Otto Nagel (Wedel), Natalie, 50.25; 4. Cameron Hanley (Irland), Aristo, 50.64; 5. Nisse Lüneburg (Hetlingen), Chienos, 51.33; 6. Takashi Haase (Havekost), Petula, 53.64
Lotto Schleswig-Holstein präsentiert: „Holsteiner Masters 3plus 1“ , Springprüfung Kl. S*** mit Stechen – nationa
1. Jörg Kreutzmann (Kasseburg), Goshawk, 0 SP/36.16 sec; 2. Volkert Naeve (Wittensee), Cocomo, 0/38.57; 3. Ann-Mari May (Breitenburg), Quincy, 0/39.71; 4. Janne-Friederike Meyer (Schenefeld), Holiday by Solitour, 4/38.53; 5. Jörg Naeve (Bovenau), Coolidge, 8/41.41; 6. Jörg Sievertsen (Pinneberg), Lanjo, 12/42.06
Last minute nach Kiel - Mannschafts-Weltmeister Albert Zoer
Kiel – Turniere in Deutschland stehen bei den Niederländern auf der Beliebtheitskala ziemlich weit oben. Ohnehin treten die Springreiter aus dem Nachbarland bei der 20. Baltic Horse Show vom 15. bis 18. Oktober in Kiel in Mannschaftsstärke an, am Montag kamen noch zwei dazu und die trafen pünktlich am Donnerstag an der Halle ein. Erst fragte Albert Zoer ganz höflich beim Veranstalter an, ob er auch kommen dürfe, dann folgte auch sein Landsmann, der einstige Nationenpreisreiter Peter Geerink. Zoer bringt noch mehr Glanz ins Starterfeld als Mannschafts-Weltmeister und Bronzemedaillengewinner der Europameisterschaften in Windsor im August.
Die ersten Tagessiege holten in Kiel jedoch ein Ire und zwei deutsche Reiter. Cameron Hanley gewann mit Aristo den Preis der Stadt Kiel und durfte dafür 1000 Euro kassieren, Andreas Ripke (Steinfeld) sicherte sich mit Classic Line den Sieg in der Einlaufprüfung zum Lotto 3plus1, dessen Finale am Sonntag in Kiel ansteht. Ulrike Pöhls aus Tasdorf schließlich setzte ein Zeichen in der Einlaufprüfung zum Holsteiner Masters Zukunftspreis, präsentiert von der Audi Kath Gruppe. Mit dem sechs Jahre alten Holsteiner Schimmelhengst Chiletto gewann die Amazone den Auftakt zur höchstdotierten Springprüfung für sechs Jahre alte Holsteiner Springpferde. Das Duo nebst etlichen Mitbewerbern sieht das Publikum am Freitagabend ab 22.20 Uhr wieder, wenn es um die Springprüfung Kl. M für die jungen vierbeinigen Talente geht.
Ergebnisübersicht Baltic Horse Show
Lotto 3plus 1 Springprüfung Kl. S* - national:
1. Andreas Ripke (Steinfeld), Classic Line, 0 SP/51.54 sec; 2. Carsten-Otto Nagel (Wedel), Calle Cool, 0/51.85; 3. Ann-Mari May (Breitenburg), Quincy, 0/51.95; 4. Jörg Naeve (Bovenau), Coolidge, 0/53.06; 5. Volkert Naeve (Wittensee), Cocomo, 0/54.13; 6. Nisse Lüneburg (Hetlingen), Cosima, 0/54.20
Peer Span präsentiert: Jugend Team Cup, Springprüfung Kl. M* / Einlaufprüfung – national
1. Antonia-Selina Brinkop (Neumünster), Chalkidiki B, 0 SP/49.35 sec; 2. Marten Witt (Friedrichskoog), Campino, 0/49.70; 3. Andreas Theurer (Rehagen-Hamburg), Flambeau Breceen, 0/50.71; 4. Jasper Köhlbrandt (Fehmarn), Melina, 0/51.14; 5. Nina Weck (Thaden), Charmeur B, 0/51.99; 6. Anne Tuschke (Ladelund), Arkansas P, 0/52.48
Preis der Stadt Kiel, 1. Qualifikation Mittlere Tour (1.40 m), Springprüfung nach Fehlern und Zeit - international
1. Cameron Hanley (Irland), Aristo, 0 SP/49.73 sec; 2. Jörg Kreutzmann (Kasseburg), Goshawk, 0/51.94; 3. Sarah Nagel-Tornau (Attendorn-Repetal, Argentina, 0/51.95; 4. Mario Stevens (Molbergen), Noble Night, 0/52.01; 5. Charlotte Lund (Dänemark), Banana d'Ive, 0/52.11; 6. Mylene Diederichsmeier (Steinhagen), Soloterma, 0/52.39
Audi Kath Gruppe präsentiert, Holsteiner Masters Zukunftspreis, Springprüfung nach Fehlern und Zeit – international
1. Ulrike Pöhls (Tasdorf), Chiletto, 0 SP/54.44 sec; 2. Thomas Voß (Schülp), Catcher, 0/55.15; 3. Inga Czwalina (Fehmarn), Cordoba, 0/55.49; 4. Christopher Frazer (Großbritannien), Claire, 0/56.42; 5. Carsten-Otto Nagel (Wedel), Deichgraf, 0/57.93; 6. Christian Hess (Elmshorn), Costa Rica, 0/58.44
Tolle Volti-Premiere in Kiel – Niederländischer Sieg in der Großen Tour
Kiel – Der erste Schritt Richtung Holsteiner Masters Grand Prix ist gemacht. Albert Zoer EM-Dritter und Mannschafts-Weltmeister hat bei der Baltic Horse Show die erste Qualifikation im Preis der May & Co. Wohn- und Gewerbebauten für sich entschieden. Mit dem zehn Jahre alten niederländischen Wallach Sam sauste Zoer in 34, 49 Sekunden durch den Parcours und ließ damit 53 Mitbewerber hinter sich. Gleich hinter dem niederländischen „Doppel“ reihte sich eine junge deutsche Amazone ein, die BWL-Studentin Anna-Maria Jakobs aus Diemelstadt mit ihrem Oldenburger Hengst Georgenhof`s Lausejunge. Und auch der dritte Platz blieb in Frauenhand – bei Mylene Diederichsmeier (Steinhagen) und dem Hengst Quartz.
Stunden zuvor feierten die Voltigierer eine gelungene Master Class-Premiere in Kiel. Das erste internationale Programm lockte vor allem auch junge Zuschauer, so dass die Turnierverantwortlichen schon 5.200 Gäste zählen konnte. Fünf Damen und sechs Herren traten jeweils im ersten Umlauf an. Aus der Schweiz, Tschechien, Österreich, Frankreich und Schweden kommen die Teilnehmer und bekundeten samt und sonders sehr froh über den neuen Standort Baltic Horse Show zu sein. Ines Jückstück (Hoisbüttel), mehrmalige Landesmeisterin und Medaillengewinnerin bei Welt- und Europameisterschaften findet: „Das hat einfach noch gefehlt, so ein großen Voltigierturnier. Wir müssen immer erst mal ein ganzes Stück Richtung Süden fahren….“
Eine der jüngsten Teilnehmerinnen ist Sarah Kay aus Sörup. Die Junioren-Europameisterin gewann mit What`s That und Longenführerin Andrea Kay die den ersten Umlauf bei den Damen, gefolgt von der Schweizerin Simone Jaiser und Ines Jückstock. Die verlieh an Jaiser ihren Gatsby – typisch für die in Hamburg lebende Voltigiererin. Bei den Herren trumpfte Kai Vorberg (Köln) auf. Der zweimalige Mannschafts-Weltmeister hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Baltic Horse Show 2009 erstmals ein CVI, eine internationale Master Class austrägt. Der zweite Umlauf steht bereits am Samstag an.
Herzensbrecher Famaso – Sieger im Kür-Finale der Young Horse Classics
Er ist von allerfeinster Abstammung, kann sein Talent für den Sport im Dressurviereck nicht verbergen, wird von Falk Rosenbauer umsichtig ausgebildet und gehört in einen Sportstall, den mam in der Öffentlichkeit hauptsächlich mit Springsport verbindet. Der sieben Jahre alte Oldenburger Hengst Famaso ist ein Sohn des erfolgreichen Vererbers Fürst Heinrich aus einer Aletto-Mutter und gehört der Stevens Sportpferde GmbH. Mario Stevens (Molbergen) ist gerade in den bundesdeutschen B-Kader der Springreiter gerückt und zählt zudem zur Perspektivgruppe Springen. Am Freitagabend war der 27-jährige nach einhelliger Meinung vieler Beobachter „unheimlich aufgeregt“. Derlei Gefühlsregungen sagt man Springreitern am Dressurviereck selten nach, aber wenn es das eigene Pferd ist…..
Famaso bestach mit Gang, Präzision und ungemein manierlichem Auftritt: 73, 58 Prozent bedeuteten den Sieg in der Prix St. Georges-Kür, präsentiert vom Gestüt Dreikronen. Nur die besten Teilnehmer der Qualifikationen traten zum Finale der Dressurserie Young Horse Classics an. Platz zwei ging an Karin Lührs (Neversdorf) und den Hannoveraner Hennessy (73, 25 Prozent), der wegen seiner Gelassenheit etliche Sympathiepunkte auf der Tribüne gewann.
Das könnte am Sonntag auch in die Waagschale fallen, denn dann treten Rosenbauer und Famaso, Lührs und Hennessy und Kornelia Kindermann vom Gestüt Dreikronen mit der drittplatzierten Oldenburger Stute Despinya nochmals im Publikumspreis Dressur, präsentiert von der Peter Deilmann Reederei in Kiels Reitsportarena an. Die Zuschauer auf der Tribüne entscheiden dann über Platz eins, zwei und drei!
Ergebnisübersicht Baltic Horse Show
Preis der May & Co. Wohn- und Gewerbebauten GmbH, 1. Qualifikation zum Holsteiner Masters Grand Prix (1.50 m), Springprüfung mit Stechen – international
1. Albert Zoer (Niederlande), Sam, 0 SP/34.49 sec; 2. Anna-Maria Jakobs (Diemelstadt), Georgenhof's Lausejunge, 0/35.33; 3. Mylene Diederichsmeier (Steinhagen), Quartz, 0/36.20; 4. Mario Stevens (Molbergen), Noble Night, 0/36.21; 5. Holger Wenz (Thedinghausen), L.B. Carnaval La Silla, 0/37.87; 6. Gerco Schröder (Niederlande), Eurocommerce New Orleans, 0/38.01
Voltigieren Master Class, 1. Umlauf, präsentiert vom CITTI Park Kiel
Damen:
1. Sarah Kay (Sörup) und What`s That 7,78 Punkte, 2. Simone Jaiser (Schweiz) mit Gatsby, 7,16, 3. Ines Jückstock (Hoisbüttel) mit Gatsby 7,14, 4. Lina Hansson (Schweden) mit Tornado 6,75, 5. Christa Kristofics-Binder (Österreich) mit Kalin de Fontaine 6,28, 6. Sarah d`Auriol (Frankreich) mit Harry Potter RS, 6,26
Herren:
1. Kai Vorberg (Köln) mit Sir Bernhard RS 8,42, 2. Patrick Looser (Schweiz) mit 7,80, 3. Nikolaus Luschin (Österreich) mit Harry Potter RS 7,46, 4. Lukas Klouda (Tschechien) mit Sir Bernhard RS 7,32, 5. Johannes Kay (Sörup) mit Shitan 7,31
Gestüt Drei Kronen präsentiert: Kür Finale Young Horses Classics, Prix St. Georges Kür – national
1. Falk Rosenbauer (Lütjensee), Famaso, 73.583 Punkte; 2. Karin Lührs (Neversdorf), Hennessy, 73.250 Punkte; 3. Kornelia Kindermann (Kiel), Despinya, 70.500 Punkte; 4. Martina Hannöver-Sternberg (Lütjensee), Rood Vander, 70.083 Punkte; 5. Christina Lebens (Hamburg), Rimini, 69.500 Punkte; 6. Peter Koch (Sittensen), Karolinger TSF, 69.250 Punkte
Förderpreis des Verbandes der Züchter des Holsteiner Pferdes
Springprüfung Kl. S* mit Stechen Junioren / Junge Reiter – national
1. Kendra Claricia Brinkop (Schülp), Konto, 0 SP/31.86 sec; 2. Cassandra Orschel ( Rehagen-Hamburg), Herzblatt, 0/31.98; 3. Jarka Luther (Wittmoldt), Caresino, 0/37.31; 4. Ann-Mari May (Breitenburg), Quincy, 4/31.98; 5. Marten Witt (Friedrichskoog), Campino, 4/33.24; 6. Ina Reimers (Neustadt), Phantasie, 4/34.16
J.J. Darboven GmbH & Co.KG präsentiert, Springprüfung nach Fehlern und Zeit (1.35 m) – international, 1. Qualifikation 7- und 8- jährige Pferde
1. Thomas Voß (Schülp), Carinjo, 0 SP/54.48 sec; 2. Felix Haßmann (Lienen), Horse Gym's Kira, 0/55.92; 3. Toni Haßmann (Lienen), Lance S, 0/55.98; 4. Christian Ahlmann (Marl), Caracas, 0/56.25; 5. Denis Lynch (Irland), Boomerang, 0/57.03; 6. Jörg Kreutzmann (Kasseburg), Gut Neuenhofs Lea, 0/57.50
Preis der Rathmann Verlags GmbH & Co.KG, Kiel, 2. Qualifikation Mittlere Tour (1.40 m)
Springprüfung nach Fehlern und Zeit – international
1. Piet jun. Raymakers (Niederlande), Van Schijndel's Orchidee, 0 SP/50.65 sec; 2. Charlotte Lund (Dänemark), Andante, 0/51.64; 3. Janne-Friederike Meyer (Schenefeld), Chika's Way, 0/54.29; 4. Markus Renzel (Marl), Conally, 0/54.33; 5. Klaus Brinkmann (Herford), Pikeur Gamble, 0/54.44; 6. Pieter Devos (Belgien), Quillaja van Sint Maarten, 0/54.78
Holsteiner Masters Zukunftspreis für einen „Eye“ Catcher
Kiel - Eine Prise Vollblut und dazu mit Caretino ein Holsteiner Vater mit besten Referenzen. Das ist das Grundrezept, das den Holsteiner Hengst Catcher auszeichnet. Der Sechsjährige gewann bei der Baltic Horse Show den von der Audi Kath Gruppe präsentierten Holsteiner Masters Zukunftspreis, eine der ganz wichtigen Prüfungen für die jungen Springpferde aus der Landespferdezucht. Damit legte der brauen Hengst aus dem Besitz des Gestütes Rabenhof/ Georg Clausen Ehre auch für seinen „Piloten“ Thomas Voß (Schülp) ein. Der Pferdewirtschaftsmeister bildet Catcher aus und nahm dem lange Zeit führenden Markus Beerbaum (Thedinghausen) mit der Calido I-Tochter Bella Donna im Stechen glatt nochmal 3 Zehntel-Sekunden ab und war dann einfach nicht mehr von Rang eins zu verdrängen.
Caretino ist der Vater des Catcher, mütterlicherseits geht der Hengst auf den englischen Vollblüter Salient xx zurück. Ein Halbbruder von Catcher ist der drittplatzierte Wallach Clapton von Caretino, den Franz-Josef Dahlmann aus Albersloh vorstellte. Der von Audi Kath präsentierte Holsteiner Masters Zukunftspreis ist mit 10.000 Euro dotiert und zählt damit zu den wertvollsten und attraktivsten Prüfungen für junge Pferde.
Audi Kath Gruppe präsentiert: Holsteiner Masters Zukunftspreis, Int. Springprüfung mit Stechen (1.35 m) – international, 6-jährige Pferde mit Holsteiner Brand
1.Thomas Voß (Schülp), Catcher, 0 SP/38.67 sec; 2. Markus Beerbaum (Thedinghausen), Bella Donna, 0/39.64; 3. Franz-Josef Dahlmann (Albersloh), Clapton, 4/38.34; 4. Felix Haßmann (Lienen), Mister Jinks, 4/39.59; 5. Ulrike Pöhls (Tasdorf), Chiletto, 4/40.13; 6. Christian Temme (Albersloh), Chepetto, 4/40.45
06.07.2009
Holsteiner Masters 3 plus 1
Nach der Qualifikation auf der schönen Insel Fehmarn sieht das Ranking folgendermaßen aus:
1. Janne-Friederike Meyer
2. Inga Czwalina
3. Franke Sloothak
4. Lars Bak Andersen
5. Sören von Rönne
Die besten 25 Teilnehmer der Serie sind dann in ausgewählten nationalen Prüfungen der Baltic Horse Show ( 15.-18.10.09 ) startberechtigt. Zudem sind die drei punktbesten Teilnehmer der drei Etappen in den internationalen Wettbewerben der Baltic Horse Show startberechtigt.
23.06.2009
Jetzt gilt es – Ticket ins Finale nur über das Fehmarn Pferde-Festival
(Fehmarn) Die Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein, geht am kommenden Wochenende vom 26. bis 28. Juni in den Endspurt in Sachen Qualifikation. Das legendäre Fehmarn-Pferde-Festival auf der Ostseeinsel birgt die dritte und damit letzte Chance beim Finale dabei zu sein und das findet im Rahmen der Baltic Horse Show vom 15. bis 18. Oktober statt. Punkte, Preisgeld und Plätze – darüber entscheidet am Samstag, dem 27. Juni, die Springprüfung Kl. S mit Stechen ab 14.45 Uhr. Immerhin dürfen die besten 25 Starter aus drei Etappen bei Kiels Baltic Horse Show antreten und während zum Beispiel Schleswig-Holsteins Vorzeigeamazonen Janne Friederike Meyer (Schenefeld) und Inga Czwalina (Fehmarn) als Erste und Zweite des Rankings ihr Ticket für das Finale schon in der Tasche haben, müssen sich andere noch mühen, um dabei zu sein. Die beiden Damen haben in Tasdorf und Breitenburg vorgemacht wie es geht.
Fehmarns Turnier ist Kult im Norden, denn die Insulaner präsentieren ihren Gästen stets ein abwechslungsreiches Programm. Ganz abgesehen vom Holsteiner Masters 3plus1 und dem Großen Preis von Fehmarn blickt man gespannt dem Jack-Russel-Rennen am Sonntag entgegen, wobei die gelaufenen Zeiten weniger im Blickpunkt stehen, als der Rennverlauf, der auch bei aussichtsreichen Anwärtern durch Hundekuchen und Würstchen in ungeahnte Bahnen abdriften kann. Zudem wurden in den vergangenen Jahren Investitionen zur Verbesserung des Turnierplatzes getätigt, die auf einhellige Zustimmung trafen.
Auf Punktejagd gehen in Fehmarn gleich mehrere Kandidaten, denen man einiges zutrauen kann – allen voran die Fehmarner selbst. Für Inga Czwalina ist das „Heimspiel“ angenehme Pflicht, ebenso für den inzwischen in Greven lebenden Hans-Thorben Rüder und seinen Bruder Kai Rüder oder Torben Köhlbrandt, der seine Zelte im Frühjahr bei Franke Sloothaak in Borgholzhausen aufgeschlagen hat und den Ex-Weltmeister und Olympiasieger gleich mitbringt zum Pferde-Festival. Sloothaak gewann in Breitenburg die zweite Etappe des Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein, und katapultierte sich damit gleich unter die Top-Ten der Serie. Der RIDERS TOUR-Sieger, DM-Dritte und hoch gehandelte EM-Kandidat Carsten-Otto Nagel (Wedel) ist auf Fehmarn mit von der Partie und auch Nationenpreisreiter Jörg Kreutzmann (Kasseburg)- beide übrigens noch nicht qualifiziert für das Finale.
Ranking Holsteiner Masters 3plus1 nach zwei Etappen:
01. Platz Janne-Friederike Meyer 41 Punkte 02. Platz Inga Czwalina 40 Punkte 03. Platz Uwe Volmer 36 Punkte 03. Platz Sören von Rönne 36 Punkte 05. Platz Lars Bak Andersen 29 Punkte 05. Platz Alessa Hennings 29 Punkte 07. Platz Franke Sloothaak 28 Punkte 07. Platz Niklas Aromaa 28 Punkte 07. Platz Jörg Naeve 28 Punkte 10.Platz Thieß Luther 27 Punkte
21.06.2009
Sloothaak gibt Vollgas - und gewinnt die zweite Etappe des Holsteiner Masters 3 plus 1
(Breitenburg) Schnell, schneller, Franke Sloothaak. So könnte man die zweite Etappe des von Lotto Schleswig-Holstein präsentierten Holsteiner Masters 3 plus 1 treffend zusammenfassen.
Ein erstklassiges Starterfeld mit 52 Reitern zauberte bereits im Umlauf internationales Flair auf den idyllisch im Schlosspark gelegenen Platz in Breitenburg. Und das lag nicht nur an der Vielfalt der vertretenen Nationen, sondern vielmehr an den gezeigten Leistungen. Weder der Holsteiner Jung Thomas Voß noch die bannich gut berittenen Deerns wie Janne-Friederike Meyer und Inga Czwalina ließen sich von den starken Leistungen der zugereisten Konkurrenz beirren und brillierten mit stilvollen, fehlerfreien Auftritten. Neben dem auf Breitenburg lebenden schwedischen Olympia-Silbermedaillengewinner Rolf-Göran Bengtsson, dem Finnen Niklas Aromaa und dem Dänen Lars Bak Andersen zeigten auch Markus Renzel und Markus Merschformann – beide kommen aus südlich der Elbe gelegenen Regionen – hervorragendes sportliches Format. Und so waren es schließlich fünfzehn Teilnehmer, die zum Stechen antraten. Drei von ihnen hatten gleich mit zwei Pferden die Nullrunde geschafft und konnten deshalb auch im 330 Meter langen Stechparcours zwei Chancen auf den Sieg optionieren: die Amazonen Janne-Friederike Meyer und Inga Czwalina, und der Mann, für den die Veranstaltung gewissermaßen ein Hausturnier war, Rolf-Göran Bengtsson.
Ausgesprochen rasant ging es dann im Stechen auf der Anlage von Breido Graz zu Rantzau zu, nachdem gleich der zweite Starter, Uwe Volmer, mit Formel-1-Geschwindigkeit und engen Wendungen die Meßlatte sehr hoch legte und die sieben Hindernisse in 42,22 Sekunden bewältigte. Schlag auf Schlag wurde die Marke unterboten. Inga Czwalina mit Lady Levisto lieferte schließlich die hervorragende Zeit von 40,76 Sekunden, die für einige Ritte die Führung bedeutete. Doch der im westfälischen Borgholzhausen beheimatete Franke Sloothaak zeigte mit dem von Carthago gezogenen Hengst Nouma D’Auzay, dass man auch über dem Sprung wenden, und auf kürzesten Wegen zum Ziel kommen kann. Keiner seiner Konkurrenten konnte ihm die Zeit streitig machen und so siegte Sloothaak mit 38,59 Sekunden vor Markus Merschformann und Inga Czwalina.
Der Sieg der zweiten Station des Holsteiner Masters 3 plus 1 katapultierte Sloothaak auf den siebten Platz des Gesamtrankings, das derzeit von Janne-Friederike Meyer vor Inga Czwalina angeführt wird. Sloothaak, der unter anderem auch sportlicher Direktor der Baltic Horse Show ist, bedankte sich bei Sponsor Lotto Schleswig Holstein, Veranstalter Breido Graf zu Rantzau und allen Helfern dafür, dass durch ihre Unterstützung diese schon durch das Ambiente besonders reizvolle Veranstaltung in diesem Rahmen stattfinden konnte.
Ergebnis Holsteiner Masters 3 plus 1, Springen der Klasse S** mit Stechen, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein:
1. Platz Franke Sloothaak Nouma D’Auzay 2. Platz Markus Merschformann Petite Golda 2 3. Platz Inga Czwalina Lady Levisto 2 4. Platz Lars Bak Andersen Nekton 5. Platz Rolf-Göran Bengtsson Kiara La Silla 5. Platz Markus Renzel Christoph Columbus 7. Platz Uwe Volmer Chiclana 4 8. Platz Janne-Friederike Meyer Corofino II
18.06.2009
Zweite Runde wird in Breitenburg eingeläutet – Holsteiner Masters 3plus1
(Breitenburg)Die ersten Punkte wurden bei den Tasdorfer Turniertagen verteilt, jetzt geht es vom 18. bis 21. Juni in Breitenburg um die zweite Etappe der von Lotto Schleswig-Holstein präsentierten Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1. Bewerber gibt es reichlich auf dem Turnierplatz im Schlosspark Breitenburg: Sören von Rönne (Neuendeich, der den Serienauftakt in Tasdorf gewann, Ex-Weltmeister Franke Sloothaak, der aus Borgholzhausen nach Breitenburg kommt, den Olympiazweiten Rolf-Göran Bengtsson (Schweden), der seit einigen Jahren in Breitenburg zuhause ist und auch Markus Beerbaum (Thedinghausen) und die Vierte der Deutschen Meisterschaften, Janne Friederike Meyer (Schenefeld) sind bei der zweiten von drei Qualifikationsetappen des Holsteiner Masters 3plus1 dabei.
Die Entscheidung, wer die meisten Punkte in der mit 7500 Euro dotierten Prüfung aus Breitenburg entführt, fällt am Samstag, dem 20. Juni in einer Springprüfung Kl. S mit Stechen ab 17 Uhr.
Die von Lotto Schleswig-Holstein präsentierte Serie ist 2009 in die dritte Saison gestartet. Auf dem Programm: Drei besondere Turniere in Schleswig-Holstein mit den Tasdorfer Turniertagen, den Breitenburger Reitertagen und dem legendären Fehmarn-Pferde-Festival. Ziel ist das Finale im Rahmen der Baltic Horse Show in Kiel vom 15. bis 18. Oktober 2009. Dort sind die 25 besten Teilnehmer der Qualifikations-Etappen startberechtigt. Ausgeschrieben ist das Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein, für Reiterinnen und Reiter der Leistungsklasse S1 bundesweit offen. Weitere Kandidaten der Leistungsklasse S2 kommen aus den Landesverbänden Schleswig-Holstein, Hamburg, Weser-Ems, Hannover, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern.
Das Ranking nach der ersten von drei Etappen:
01. Sören von Rönne (Neuendeich), 28 Punkte 02. Thieß Luther (Wttmoldt), 26 03. Janne Friederike Meyer (Schenefeld), 24 04. Jörg Naeve (Bovenau), 22 05. Alessa Hennings (Bendorf), 20 06. Andre Schröder (Lentföhrden), 19 07. Uwe Volmer (Legden), 18 08. Holger Wulschner (Groß Viegeln), 17 09. Inga Czwalina (Fehmarn), 16 10. Karl-Friedrich Matthiessen (Süderholm), 15
10.05.2009
Endlich beim Holsteiner Masters 3plus1 vorne: Sören von Rönne
(Tasdorf) Der Auftakt ist vollbracht! Die erste Etappe der Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein, wurde in Tasdorf zelebriert und fand mit Sören von Rönne einen würdigen Sieger. Mit KWPN-Hengst Chaman flog der Mannschaftsweltmeister in feinster Manier durch den Stechparcours des mit 10.000 Euro dotierten Großen Preises. Lediglich fünf Athleten hatten sich für den finalen Höhepunkt empfohlen. Der Sieger urteilte: „Gerd Dahn ist ein hervorragender Parcourschef, der hier auf internationalem Standard gebaut hat. Und fünf von 30 Startern im Stechen war optimal.“ Über das Polster von 28 Punkten in der Serie freute sich der sympathische Schleswig-Holsteiner besonders: „Ich liebäugele schon seit drei Jahren mit Holsteiner Masters 3plus1. Jetzt war ich endlich mal erfolgreich und das möchte ich auch auf den nächsten zwei Etappen so fortsetzen.“ Der Initiator des Holsteiner Masters 3plus1, Peter Rathmann aus Kiel, war von der Auftaktstation in Tasdorf begeistert. „Dieses Turnier setzt Maßstäbe in Schleswig-Holstein und sollte anderen Veranstaltern als Vorbild dienen.“ Und außerdem weiß der Verleger: „Wir möchten Sport und Zucht in Schleswig-Holstein nach vorne bringen. Die Reiter schätzen die ausgewählten Termine und mittlerweile sind wir schon eine kleine Institution.“
Holsteiner Masters 3plus1 geht 2009 in die dritte Auflage. 2007 und 2008 wurde Jörg Naeve zum Sieger gekürt. Weitere Stationen der bereits etablierten Initiative sind die Breitenburger Turniertagen vom 19. bis 21. Juni und das Fehmarn-Pferde-Festival vom 26. bis 28. Juni 2009. Nach diesen drei erstklassigen Etappen geht es zum Finale zur Baltic Horse Show in Kiel vom 15. bis 18. Oktober.
Wie in den Vorjahren auch, richtet sich die von Lotto Schleswig-Holstein präsentierte Serie an die Springreiter der Leistungsklasse S1 (bundesweit) und S2 (Schleswig-Holstein, Hamburg, Weser-Ems, Hannover-Bremen und Mecklenburg-Vorpommern). Wertungsprüfung sind die Großen Preise auf Drei-Sterne-Niveau, die mit 10.000 Euro Preisgeld dotiert sind.
Ergebnis:
Springprüfung der Klasse S*** mit Stechen
Großer Preis von Tasdorf, Holsteiner Masters 3plus1 präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein
1. Sören von Rönne (Uetersen) mit Chaman 0 Fehler in 47,94 Sekunden 2. Thieß Luther (Wittmoldt) mit Respect 0/48,03 3. Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit Corofino II 0/48,90 4. Jörg Naeve (Ehlersdorf) mit Likido 0/48,98 5. Alessa Henning (Bendorf) mit Cash 0/50,52
07.05.2009
Holsteiner Masters 3plus1:
Startschuss für die Saison 2009 fällt in Tasdorf
(Tasdorf) Es hat vor allem mit Können zu tun, aber das gewisse Quäntchen Glück spielt ebenfalls eine Rolle: Die Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein fordert die Besten des Landes, ermöglicht den Vergleich auf hohem Niveau und bringt eine gewisse Brisanz in Schleswig-Holsteins Turnierlandschaft.
Bei den Tasdorfer Turniertagen vom 7. bis 10. Mai beginnt die dritte Saison der Serie, die mit Prüfungen auf Drei-Sterne-Niveau glänzt und gleich zum Auftakt ein Spitzenfeld präsentiert: Titelverteidiger Jörg Naeve (Ehlersdorf)ist dabei, Carsten-Otto Nagel (Wedel)- Mitglied des bundesdeutschen Championatskaders – Janne Friederike Meyer (Schenefeld), der neue Deutsche Berufsreiter-Champion Takashi Haase (Havekost), Jörg Kreutzmann (Hohenhorn)und aus der bundesdeutschen Szene auch Markus Beerbaum (Thedinghausen), Holger Wenz (Thedinghausen) und Holger Wulschner (Groß Viegeln).
Für eine ausgewogene Konkurrenz ist also gesorgt, wenn im Großen Preis von Tasdorf am Sonntag um 10.000 Euro Preisgeld und die ersten Punkte auf dem Weg ins Finale geritten wird. Das Ganze wie in den Vorjahren in einem Springen Kl. S*** mit Stechen.
Tasdorfs Turniermacher sind bestens vorbereitet auf den Ansturm der Kandidaten, die über insgesamt drei Stationen das Finale im Rahmen der Baltic Horse Show erreichen wollen. Nur die besten 25 Reiterinnen und Reiter sind dabei, wenn in der Sparkassen Arena Kiel der Masters-Sieger gesucht wird.
Der Auftakt-Etappe in Tasdorf folgen im Juni erstmals die Breitenburger Reitertage vom 19. bis 21. Juni und das Fehmarn-Pferde-Festival auf Deutschlands reitsportverrücktester Insel vom 26. bis 28. Juni.
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