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28-30-11-2003 CSI*** Stockholm Sweden Show Jumping Results:
Mitsubishi Cup National Jumping Competition FEI Art. 270, Top Score 1m45 with Joker Saturday, 29 November 2003
1) CAGLIOSTRO 931; Niklas ARVIDSSON (SWE) Points 1160.00 Time 59.41 2) ISAAC; Royne ZETTERMAN (SWE) Points 1110.00 Time 46.57 3) AUDI'S MONIQUE; Eric VAN DER VLEUTEN (NED) Points 970.00 Time 50.82 4) IMPACT; Dermott LENNON (IRL) Points 890.00 Time 54.94
9) ARRISMA; Niall TALBOT (IRL) Points 710.00 Time 54.08
14 starters
Class 6 International Jumping Competition FEI Art. 238.2.1, Table 1m40 against the clockv - Sunday, 30 November 2003
1) WAIT FOR ME; Niklas ARVIDSSON (SWE) Faults 0.00 Time 53.15 2) NAOMI ; Eric VAN DER VLEUTEN (NED) Faults 0.00 Time 54.27 3) VILLMER ; Helena PERSSON (SWE) Faults 0.00 Time 55.63
8) ARRISMA; Niall TALBOT (IRL) Faults 4.00 Time 55.48
13 starters
Stockholm Mitsubishi Grand Prix International Jumping Competition
FEI Art. 238.2.2, Table 1m50 with one jump-off - Sunday, 30 November 2003
1) EQUEST CARNUTE; Thomas VELIN (DEN) Faults 0.00/0.00 Time 36.41 2) CLASSIC H; Helena PERSSON (SWE) Faults 0.00/0.00 Time 36.42 3) VDL CARDENTO; Peter ERIKSSON (SWE) Faults 0.00/0.00 Time 37.17
6) IMPACT; Dermott LENNON (IRL) Faults 0.00/4.00 Time 37.98 8) STANLEY; John HICKEY (IRL) Faults 4.00 Time 72.21
14 starters
Munich Indoors
Ludger Beerbaum Rider of the Year - 250.000 Euro Preisgeld
30-11-2003 Der Sieg von Ludger Beerbaum in der Einzelwertung der Riders Tour stand bekanntlch schon fest, nachdem er bei den neun gewerteten Turnieren sechsmal startete und 5 Mal erster oder (1x) zweiter wurde. Der Sieg brachte 250.000 Euro Preisgeld. Spannung herrschte heute in München bei den “Indoors” noch in der Frage, wer wird zweiter, wer dritter? Stolze 50.000 Euro trennen die beiden Plazierungen. der zweite der Gesamtwertung erhält 150.000, der dritte “nur” 100.000 Euro.
Das Ranking der RIDERS TOUR vor der letzten Etappe in München 1. Ludger Beerbaum (GER) mit 110 Punkten uneinholbar vorn 2. Michael Whitaker (GBR) 43 3. Marcus Ehning (GER) 42 4. Rodrigo Pessoa (BRA) 39 5. Rolf-Göran Bengtsson (SWE) 35 6. Otto Becker (GER) 34 diese Reiter hatten noch Chance auf Platz 2.
7. Samantha Mc Intosh (BUL) 26 8. Peter Wylde (USA) 22 9. H.-W. Johannsmann (GER) 17 10. Piet Raymakers (NED) 16 waren bereits vor dem Start in München jenseits aller Chacen auf das große Geld.
Rodrigo Pessoa ging in der Winning Round keine größeren Risiken ein und landete mit Baloubet de Rouet und einer mäßigen Zeit fehlerlos auf Rang 4, hätte aber, um seine Chancen in der Riders Tour zu wahren, gewinnen und 20 Punkte einfahren müssen.
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Mit dem Taktieren war es zu Ende, als Otto Becker und der mächtig springende Capitol - Sohn Dobels Cento in die Bahn kamen. Auf Sieg geritten und gewonnen - und doch reichte es in der Riders Tour nicht für den zweiten Platz. Da war nämlich noch Marcus Ehning und seine Stute Anka, die 12jährige Fuchsstute von Argentinus - Waidmann. Zwar belegten die beiden in der Winning Round lediglich den 2. Platz nach Otto Becker und Cento, doch reichten die dafür eingefahrenen 15 Punkte für den 2. Platz in der Gesamtwertung und damit für den Gewinn von 150.000 Euro.
Otto Becker tröstete sich mit dem Preisgeld der Münchener Prüfung, immerhin 8.500 Euro, und freut sich auch über die zusätzlichen 50.000 aus dem Topf der Riders Tour.
Zu erwähnen sind noch zwei außergewöhnliche Damen: Eva Maria Bitter, amtierende Deutsche Meisterin, und Mylene Diederichsmeier, die Deutsche Meisterin der Springreiterinnen von 2002. Erstere sprang mit dem 10jährigen Hannoveraner Hengst Argelith Stakkato auf Platz 3. Mylene setzte den Erfolgen der vergangenen Wochen noch ein Glanzlicht auf mit dem 5. Platz im Sattel der Holsteiner Stute Countess G (von Caletto - Friedericus). Ein Rang vor ihr Marco Kutscher und Controe (von Contender - Aloubé Z)
1-12-2003 Heike Kemmer übernimmt in Stockholm die Führung im Dressur-Weltcup Heike Kemmer hat durch einen 3. Platz in der Kür beim Reitturnier in Stockholm die Führung im Dressur-Weltcup übernommen. Die Team-Europameisterin aus Winsen an der Aller rangierte nach der zweiten von sieben Stationen mit 52 Punkten vor der Britin Emma Hindle (50 Punkte), der Dänin Nicole Ahlefeldt Laurvig-Lehn (26 Punkte) und Ann Kathrin Linsenhoff aus Kronberg (24 Punkte).
Die zweite Weltcup-Station in Westeuropa gewann der schwedische Vize-Europameister Jan Brink im Sattel von Briar mit 81,90 Prozentpunkten vor der Finnin Kyra Kyrklund mit Andiamo Tyme (80,925) und Heike Kemmer mit ihrem Zweitpferd Albano (79,000).
30-11-2003 Isabell Werth in München ohne Konkurrenz Isabell Werth aus Rheinberg war beim Reitturnier Munich Indoors ohne Konkurrenz. Die viermalige Olympiasiegerin gewann am Wochenende in der Münchner Olympiahalle alle drei Dressurprüfungen.
Nach ihrem Doppelerfolg im Grand Prix, in dem sie mit Apache und Antony Platz eins und zwei belegte, gewann die 34jährige im Sattel von Apache mit 1822 Punkten den Grand Prix Special und mit Antony und 78,375 Prozentpunkten auch die Grand Prix Kür.
30-11-2003 Gold-Cup 2003: Mylene Diederichsmeyer im Nachtspringen vorn
Zwei Siegerinnen holten sich im Nachtspringen auf heute den Gold Cup 2003 bei den Munich Indoors: Mylene Diederichsmeyer und ihre Championesse d’Amazones. Nach einer 0-Runde im Stechen griff sie nach Gold (als Preis gab es 1 Kilo des seltenen Edelmetalls) und ließ für die US Amerikanerin Sheila Burke (5000 Euro Preisgeld für den 2, Platz) und Christian Ahlmann (4000 Euro) nur den schnöden Mammon. Mit einem sehenswerten Ritt auf der 11jährigen Westfalen Fuchsstute Championesse (von Carte d’Or - Zeus) gelangte Mylene ins Stechen der gegen Mitternacht beginnenden Prüfung. Einmal hier angekommen, ließ sie nichts mehr anbrennen: Mit Herz und Verstand ritt sie zum Sieg. Die Amerikanerin Sheila Burke bemühte ihre ebenfalls 11jährige Fuchsstute Caya aus Holstein (von Carthago - Ronald) sehr, doch es fehlte knapp vier Zehntel Sekunden zur Bestzeit von Mylene. Auch Christian Ahlmann, in der Audi Mannschaft Teamgefährte von Mylene, versuchte alles. Doch mit dem Hannoveraner Schimmel Sinclaire (von Singular Joter - Raphael) kam er etwas zu spät an der Ziellinie an und wurde “nur” dritter vor dem entschlossen aber im Stechen glücklos reitenden Rolf-Göran Bengtsson (1 Abwurf in der zweitschnellsten gerittenen Zeit dieser Prüfung) und vor dem eigentlichen Favoriten For Pleasure (17jähriger Fuchshengst von Furioso II - Grannus) und Marcus Ehnng. Absolut schnellstes Paar waren Toni Hassmann und Meurers Le Patron (13j. Holsteiner Wallach von Lord Liberty - Zeus), allerdings unterliefen den beiden zwei Springfehler im Stechen.
29-11-2003 Audi Quattro Team gewinnt souverän die Riders Tour
Das mit einem Punkt Vorsprung in München angereiste in der Riders Tour führende Team Sabina Illbruck mußte heute eine herbe Niederlage hinnehmen. Souverän holte sich das Audi Quattro Team mit Ludger Beerbaum (Gladdys), Marco Kutscher (Controe) und als letzter Starter im Team Christian Ahlmann (Cöster, Foto) mit drei lupenreinen 0-Fehler-Ritten den Sieg und das Preisgeld in der mit 18.000 Euro dotierten Prüfung. Dazu kommt der Sieg in der Jahreswertung, der weitere 100.000 Euro in die Team-Kasse spült. Insgesamt 301.000 Euro wurden damit in der RIDERS TOUR Team presented by AEGON ausgeschüttet.
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29-11-2002 Anka und Marcus Ehning nicht zu schlagen
Das Audi Championat von München, eine Internationale Springprüfung und zugleich Qualifikation zur morgen stattfindenden Wertungsprüfung der RIDERS TOUR - Einzelwertung, hat Marcus Ehning auf seiner Stute Anka gewonnen. Mit fast 2 deutlichen Sekunden Vorsprung pilotierte Marcus Ehning die 12jährige Fuchsstute
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Anka (Foto) vom Oldenburger Argentinus (Mutter von Waidmann) über den S-Parcours. Dabei verwies er keinen geringeren als Ludger Beerbaum auf Platz 2, der die Westfalen Stute Gladdys (von Grandeur) auf diesen Rang brachte. Dritter der 10jährige Holsteiner Schimmel Wallach Capital W (von Capitol - Caletto I), geritten von Thomas Schepers. Dobels Cento (Holsteiner von Capitol - Caletto II) kam unter Otto Becker auf Rang 4. Fünfte wurde die junge Mylene Diederichsmeyer, die mit Countess G (12jährige Holsteiner Stute von Caletto I - Friedericus) ebenfalls eine saubere Nullrunde produzierte.In den Club der Nuller ritten sich weiterhin (in der Reihenfolge ihrer Plazierung) Yves Houtackers (NED) mit Granni (Westfalen Stute von Grannus), Sören von Rönne mit Cantaro (Holsteiner von Capitol), Christian Ahlmann mit Cöster (Holsteiner von Calato - Constant), Marco Kutscher mit Controe (Holsteiner von Contender - Aloubé Z) und Thomas Mühlbauer mit Asti Spumante (Oldenburger von Argentinus). Leider kam der Holländer Leopold van Asten nicht mit der vorgegebenen Zeit aus, so dass die hervorragend springende 10jährige Holsteiner Stute VDL Groep Spiga (von Carthago - Landgraf) mit 1 Strafpunkt das Stechen verpasste.
Engemanns Candela mit dem 99. S-Sieg
29-11-2003 Die 12jährige braune Stute Candela NRW hat Heinrich Hermann Engemann zum 99. Sieg getragen. Nachdem vergangenes Wochenende Sieg Nummer 98 in Berlin eingefahren (Pardon - eingeritten) wurde, ist der 100. Erfolg nun nicht mehr fern. Geschehen ist der erneute Sieg der wendigen und natürlich schnellen Stute von Carte d Or - Frühlingsrausch heute bei den Indoors in München, in der internationalen Zeitspringprüfung der Hasseröder Brauerei. 2. wurde mit dem 12jährigen Hengst Pontifex (von Polydor - Dialekt) unter dem Sattel von Lutz Gripshöver ebenfalls ein Pferd aus Westfalen. An dritter Stelle plazierten sich René Tebbel und der belgische Wallach Arry. Auf den Plätzen im Geld folgten die 14jährige Bayern Stute Cosima (von Cosinus - Furioso), geritten von Monika Haas. Sören von Rönne brachte Charlottenhofs Athletica (Athlet - Lord) auf Platz 5 ins Ziel, gefolgt von Piet Raymakers, MaxKühner, Sloid Pollmann-Schweckhorst, Christian Ahlmann (Gordon) und Toni Hassmann (Der Lohmann, übrigens ein Westfale von Dinard).
29-11-2003 Isabell Werth dominiert Teilprüfung im Grand Prix de Dressage
Mit Apache OLD und Anthony DRH hat Isabell Werth heute die Teilprüfung im Grand Prix de Dressage zur Yorn - Sonderwertung bei den Indoors in München dominiert. Mit dem 10jährigen Oldenburger Wallach Apache (v. Alabaster - Grundstein) erzielte sie 1795 Punkte und Platz 1. Mit dem 17jährigen Hannoveraner Oldie Anthony (von Argument - Wenzel) schob sie sich auf Rang 2 vor der super auftretenden Österreicherin Andrea John, die mit ihrem 14jährigen
Schimmelwallach Hermes (siehe Foto) überzeugen konnte und beispielsweise einen so etablierten Reiter wie Hubertus Schmidt (No Limit von Noble Roi) auf Rang 4 verwies.
28-11-2003 Riders Tour 2003 - Endspurt bei den MUNICH INDOORS Die Olympiahalle in München bildet den glanzvollen Rahmen für den großen Schlussakkord der RIDERS TOUR 2003. Selten zuvor ging es so spannend in der höchstdotierten Serie im internationalen Springsport zu, obwohl sich Ludger Beerbaum den Titel RIDER of the YEAR bereits vorzeitig gesichert hat. Denn: Nur wenige Punkte trennen die Kandidaten in der RIDERS TOUR der Springreiter voneinander – gerade mal neun Zähler liegen zwischen dem Zweitplatzierten Briten Michael Whitaker und dem Steinfelder Otto Becker auf Rang sechs. Dazwischen drängeln sich Weltcupsieger Marcus Ehning (Borken), Ex-Weltmeister Rodrigo Pessoa (Brasilien) und Schwedens Top-Reiter Rolf-Göran Bengtsson. Und selbst der Niederländer Piet Raymakers auf Rang 10 könnte mit einem Sieg in der letzten Wertungsprüfung der TOUR noch „die Treppe hinaufklettern“. Immerhin 410.000 Euro befinden sich noch im Preisgeldtopf der RIDERS TOUR. Da ist die Anspannung bei den Top-Kandidaten groß vor der alles entscheidenden letzten Etappe. Die letzte Wertungsprüfung der RIDERS TOUR 2003 beginnt am Sonntag ab 15 Uhr. Im Großen Preis von München wird der Run auf die Punkte eröffnet… Mit Spannung erwartet auch die Credit Suisse (Deutschland) AG den Ausgang der RIDERS TOUR 2003. Das Finanzdienstleistungsunternehmen gab im Dezember 2002 sein Engagement in der RIDERS TOUR bekannt und ist seither Partner der höchstdotierten Serie der Welt im Springsport.
Munich indoors (erste Ergebnisse)
28-11-2003 Leopold van Asten gewinnt 2-Phasen-Prüfung vor Tebbel und Hassmann
Leopold van Asten aus den Niederlanden gewinnt die internationale Zwei-Phasen- Springprüfung bei den 6. Munich Indoors.
Mit der neunjährigen Stute Groep Mistieke siegt er in der zweiten Phase nach fehlerfreiem Ritt in der Zeit von 25,13 Sekunden vor René Tebbel (0/26,09) aus Emsbüren auf Arry.
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Toni Hassmann aus Lienen wird mit einem Rückstand von vier Hundertstel Sekunden auf René Tebbel dritter auf seinem Pferd Der Lohmann.
Elf der 43 Starter absolvierten den Parcours in der Münchner Olympiahalle ohne Strafpunkte.
28-11-2003 ”Alu” gewinnt das Eröffnungsspringen in München
Alois Pollmann-Schweckhorst (genannt Alu) hat das Eröffnungsspringen bei den Munich indoors gewonnen. Beim International besetzten Springen siegte er auf dem 9jährigen Fuchs Glenn vor Tomi Hassmann, der den 8jährigen Braunen Der Lohmann (von Dinard) gesattelt hatte. Dritter wurde Andreas Brenner vor Christian Ahlmann auf Gordon. Die besten Holsteiner landeten auf Rang 13: Björn Nagel und Ars Vivendi (von Accord II - Aloubé Z. In einer weiteren S-Prüfung mit Stechen gewann der Kaiser Heinrich-Wilhelm Johannsmann auf dem 14jährigen Rapphengst Potsdam NRW (von Polydor - Goldstern) vor Toni Hassmann auf Meurers Le Patron, dem 13jährigen Braunen (von Lord Liberty - Zeus), mit dem René Tebbel in der Vergangenheit schon so große Erfolge feierte. Dritter in dieser Prüfung wurde der US-Amerikaner Peter Wylde.
24-11-2003 Vier deutsche Reiter für Top-Ten-Finale qualifiziert
Vier deutsche Springreiter haben sich für das Top-Ten-Finale in Genf qualifiziert. Ludger Beerbaum (Riesenbeck), Marcus Ehning (Borken), Lars Nieberg (Homberg/Ohm) und Otto Becker (Steinfeld) dürfen nach Angaben des Weltverbandes FEI an dem Springen mit den zehn führenden Reitern der Weltrangliste am 6. Dezember teilnehmen.
Weitere Starter sind Markus Fuchs (Schweiz), Jos Lansink (der für Belgien startende Holländer), Rodrigo Pessoa (Brasilien), Beezie Madden (USA, u. a. Mercedes German Masters Gewinnerin in Stuttgart), Malin Baryard (Schweden, Siegerin im GP von Stuttgart) und Robert Smith (Großbritannien).
Die ersten beiden Auflagen des Top-Ten-Finales hatte Ludger Beerbaum gewonnen.
23-11-2003 Dressurprüfungen in Stuttgart von Ulla Salzgeber dominiert
Ulla Salzgeber, die Doppel-Europameisterin aus Bad Wörishofen, hat alle Dressurwettbewerbe beim internationalen Reitturnier in Stuttgart dominiert und zum Abschluss noch einen Glanzpunkt gesetzt. Mit ihrem 15jährigen Wallach Rusty gewann die 45jährige den Grand Prix Special mit der neuen Weltrekordpunktzahl von 2012. Dies waren acht Zähler mehr als bei ihrem EM-Sieg.
Insgesamt erhielt Ulla Salzgeber für ihre vier Erfolge in Stuttgart 16 200 Euro Preisgeld.
"Ich habe keine Lust mehr auf Pessimismus", sagte die Weltranglisten-Erste, die damit einen Schlussstrich unter ihre Doping-Affäre ziehen will, in deren Verlauf ihr der Weltcup Sieg von der FEI aberannt wurde (siehe Artikel weiter unten in diesen News). Nach der Geldstrafe durch den Internationalen Verband steht noch das Urteil der Deutschen Reiterlichen Vereinigung - der FN - aus, die unter anderem über die Frage einer möglichen Sperre der Dressurreiterin zu entscheiden haben.
Zweite in der Prüfung wurde Heike Kemmer (Winsen/Aller) mit Bonaparte (1938 Punkte) vor Klaus Husenbeth (Sottrum) mit Piccolino (1870).
23-11-2003 Springen in Stuttgart: Malin Gewinnt den Großen Preis
Die schwedische Amazone Malin Baryard gewinnt auf ihrem Pferd Butterfly Flip am Sonntag nachmittag den Großen Preis von Stuttgart. Zweiter wird der Belgier Ludo Pjillippaerts mit Parco, dritter Christian Ahlmann auf dem Holsteiner Cöster.
Mylène Diederichsmeyer wird in dieser Prüfung ausgezeichnete Dritte. Auch den plazierten herzlichen Glückwunsch. Bezogen auf die Reiterin gab es ein deutliches Aufatmen bei den Verantwortlichen Turniers Stuttgart German Masters und bei den Angehörigen und Freunden von Mylène:
Bei einem schlimm aussehenden Sturz im smart-Cup hatte sie keine ernsthaften Verletzungen erlitten, lediglich einige Prellungen werden die Erinnerung an den Sturz bei der Deutschen Meisterin von 2002 noch einige Tage wach halten. „Wir sind froh, dass nichts Ernsteres passiert ist und es Mylène (Bild im Anschluss an diesen Absatz) schon wieder besser geht“, sagte Turnierleiter Gotthilf Riexinger.
22-11-2003 Ulla Salzgeber gewinnt und wird ausgepfiffen!
Doppel-Europameisterin Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen) ist beim internationalen Hallenreitturnier in Stuttgart ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Trotz zwei Patzern gewann die 45jährige die technisch sehr anspruchsvolle Grand Prix Kür. Ulla Salzgeber siegte mit ihrem 13jährigen russischem Wallach Wall Street vor der dreimaligen Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg) mit Antony. Die 7800 Zuschauer in der ausverkauften Schleyer-Halle quittierten jedoch die 80,025 Punkte Salzgebers gegenüber den 78,425 Punkten für Werth mit einem gellenden Pfeifkonzert. Mariette Withages (Belgien) verteidigte als Präsidentin des internationalen Dressurausschusses jedoch das richterliche Ergebnis und kommentierte völlig neben der Sache: «Die Kür von Isabell Werth war durchaus an der Grenze zur Show, aber immer noch tolerabel». Dritter wurde Hubertus Schmidt (Borchen) mit Wansuela suerte (76,675), der tags zuvor noch ganz oben auf dem Treppchen stand (wir berichteten ausführlich). Auch den Grand Prix hatte Salzgeber am Vormittag gewonnen. Vor 3000 Zuschauern erreichte sie mit ihrem 15jährigen Lettischen Wallach Rusty dank einer sicheren, aber nicht überragenden Leistung 1866 Punkte. Zweite wurde Heike Kemmer (Winsen/Aller) mit dem erst zehnjährigen Hannoveraner Wallach Bonaparte (1813) vor Mannschafts-Weltmeister Klaus Husenbeth (Sottrum) mit Piccolino (1753). Beste Ausländerin wurde die Schweizerin Silvia Ikle mit Salieri auf Rang sechs (1659).
22.11.2003 HH Engemanns Candela mit 98. S-Sieg
Zum 98. Sieg ritt Heinrich Hermann Engemann (Rulle) seine zwölfjährige Westfalen-Stute Candela. Das Stechen einer Springprüfung der Klasse S absolvierte Engemann ohne Fehlerpunkte in 33,12 Sekunden. Zweiter wurde in diesem Fight Wim Schröder (Niederlande) mit Deauville (0/34,37) vor der in der Schweiz lebenden Susanne Behring (Steinhagen) mit Arioso Du Theillet (0/35,75). Schnellster im Stechen war allerdings der Brite Michael Whitaker mit Fleur in 32,43 Sekunden. Er fiel jedoch mit vier Fehlerpunkten auf den vierten Rang zurück.
21-11-2003 Beezie Madden gewinnt German Masters
Die US - Amerikanerin Beezie Madden hat das erste wichtige Springen beim Turnier in Stuttgart gewonnen. Ebenso sportlich wie in den Parcours von Umlauf und Stechen präsentierte sie sich auch auf der Ehrenrunde im Mercedes-Benz C 180 K Sportcoupé. Mit einem wahren Parforce-Ritt auf dem achtjährigen Wallach Authentic sicherte sich Beezie Madden in fehlerfreien 37,51 Sekunden im Stechen den Titel im Mercedes German Master und damit das Siegerfahrzeug im Wert von 31.000 Euro.
Am Tag nach ihrem 40. Geburtstag trug sich die Amazone aus Cazenovia / New York erst als zweite Frau / Reiterin in die Siegerlisten der traditionellen Prüfung ein, die1987 die Amerikanerin Catherine Burdsall gewonnen hatte.
Zweite im mit insgesamt 67.600 Euro am zweithöchsten dotierten Springen des 19. Internationalen Reit- und Springturniers Stuttgart German Masters wurde Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), die auf Shutterfly in 38,00 Sekunden ebenfalls strafpunktfrei blieb, vor Olympiasieger Jeroen Dubbeldam (Niederlande) auf Partytime (0/39,06).
„Ich würde das Lob gerne für mich nehmen, aber speziell im Stechen muss ich dieses Lob wirklich meinem Pferd zukommen lassen“, freut sich die Weltranglisten-Achte über die Leistung von Authentic „er ist mit der Aufgabe gewachsen und war auf den Punkt voll da.“ Besonders glücklich zeigte sich die strahlende Gewinnerin indes über den Siegerpreis. „Ehrlich gesagt, ist dies das allererste Auto, das ich je gewonnen habe. Und das ist gleich ein Mercedes, das ist, glaube ich, kaum zu übertreffen.“ Mehr als zufrieden zeigte sich auch der Vertreter des Hauptsponsors mit der gelungenen Prüfung. „Eine Siegerin aus den USA, oder überhaupt aus dem Ausland, das unterstreicht die Internationalität dieses Turniers“, erklärte Thomas Zell (auf unserem Foto gratuliert er Beezie Madden zum Sieg), Leiter der Mercedes-Benz-Niederlassung Stuttgart. „Es war toll, wie das Publikum reagiert hat, wir haben eine super Stimmung erlebt. Dieses Turnier hat wahrlich keine Konkurrenz.“
16-11-2003 FEI verurteilt Ulla Salzgeber - Weltcup Titel aberkannt
Ulla Salzgeber aus Bad Wörishofen ist noch einmal glimpflich davon gekommen. Die Dressurreiterin hat - einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge - trotz einer positiven Dopingprobe ihres Spitzenpferdes Rusty keine Sperre erhalten, sondern soll nur eine Geldstrafe von 2500 Franken zahlen. Nach Angaben der Reiterin hat der Internationale Reitverband (FEI) mitgeteilt, dass ihr der Titel aberkannt wird und sie zudem die Verfahrenskosten von 1000 Franken tragen muss. «Das hört sich alles sehr widersprüchlich an», kommentierte Ulla Salzgeber den Spruch.
Das nach Ansicht einiger Kenner der Szene milde Urteil kommt UllaSalzgeber trotzdem teuer zu stehen. Durch die Aberkennung des Weltcup-Titels muss sie auch das Preisgeld zurückzahlen. Dazu kommen Anwaltskosten, so dass der Verlust bei insgesamt mehr als 200 000 Euro liegen dürfte. Dennoch zeigte sich Salzgeber erleichtert über die Entscheidung des Rechtskomitees der FEI. «Ich bin nur froh, dass es endlich vorbei ist», sagte die überragende Dressurreiterin der vergangenen zwei Jahre, bei deren Pferd Rusty nach dem Weltcup-Sieg im März die verbotene Substanz Testosteron festgestellt worden war.
Endgültig abgeschlossen ist der Fall allerdings noch nicht, denn der Deutsche Verband (FN) wird nun satzungsgemäß weiter ermitteln. Die Disziplinarkommission der FN wird das bereits eingeleitete, aber bis zum FEI-Urteil ruhende Verfahren fortführen. Dass dies Gremium die größte Gold-Hoffnung der FN für die Olympischen Spiele in Athen sperren wird, scheint jedoch unwahrscheinlich. Schließlich hatte der Verband trotz laufenden Verfahrens bereits Ulla Salzgebers Start bei der Europameisterschaft im August ermöglicht, in dem die eigenen Regeln kurzfristig neu ausgelegt wurden. Im britischen Hickstead gewann die Reiterin dann sowohl mit der Mannschaft als auch in der Einzelwertung Gold.
Das geringe Strafmaß des Weltverbandes resultiert daraus, dass UllaSalzgeber nur Fahrlässigkeit unterstellt wurde. Ihr Schweizer Heimtierarzt Hans Stihl habe bei Rusty im Rahmen einer Routineuntersuchung wegen einer Hauterkrankung das Präparat Testosteron-Proprionat eingesetzt, hatte die Reiterin erklärt. Sie habe davon nichts gewusst. Stihls Behandlung ist allerdings umstritten. Nach Bekanntwerden des Falls hatten sich mehrere Tierärzte kritisch zu der Behandlungsmethode geäußert
16-11-2003 Franke Sloothaak gewinnt den Großen Preis von Wien
Springreiter Franke Sloothaak hat den Großen Preis von Wien gewonnen. Der ehemalige Weltmeister aus Borgholzhausen setzte sich im Stechen auf Sheila ohne Abwurf dank des schnellsten Rittes durch und verwies den ebenfalls fehlerfreien Belgier François Mathy mit Calmero Orion auf Platz zwei.
Sloothaak profitierte von einem Abwurf des für Österreich startenden Hugo Simon, der mit E.T. deutlich schneller war. Hugo - wie er leibt und lebt .- riss nicht nur eine Stange, sondern wieder einmal auch das Publikum von den Sitzen.
Franke Sloothaak, der diese Tage erneut seinen Sponsor und damit die Pferde verlor, mit denen er wieder Anschluss an die Weltspitze zu erlangen hoffte, gewann einen Audi A3 als Sieg Prämie.
Auf Platz vier kam Einzel- und Mannschafts Europameister Christian Ahlmann aus Marl, der mit seinem Nachwuchspferd Sinclaire wie Hugo Simon vier Fehlerpunkte aufzuweisen hatte.
16-11-2003 Wansuela in topform: Hubertus Schmidt gewinnt Weltcup-Kür
Hubertus Schmidt hat mit seiner zehnjährigen Stute Wansuela Suerte die Grand Prix Kür beim Berliner Turnier gewonnen. Tags zuvor war der mehrfache deutsche Meister der Berufsreiter im Grand Prix von der Britin Emma Hindle geschlagen worden, Jetzt zeigte das deutsche Paar eine glänzende Kür und erzielte mit 79,05 Prozentpunkten eine neue persönliche Kür-Bestleistung.
Für den Sieg kassierte Schmidt ein Preisgeld von 7000 Euro.
Den zweiten Rang sicherte sich Team-Europameisterin Heike Kemmer (Winsen/Aller) mit Albano (78,05), die damit ihren 25. Auftritt in der Hauptstadt auf dem 2, Rang beendete. 3. wurde die Britin Hindle mit Wie Weltmeyer (76,8). Auf dem 4 Rang landete Isabell Werth (Rheinberg) mit Apache vor der punktgleichen Ann-Kathrin Linsenhoff (Kronberg) mit Wahajama Unicef.
Die Western European League Dressur hat nach dem Turnier in Berlin noch folgende Tour vor sich bis zum Finale, das in Düsseldorf vom 1. bis 4. April 2004 stattfinden wird In der schwedischen Hauptstadt Stockholm treffen sich die Dressurreiter vom 28. bis 30. November 2003, um dann zwei Wochen später in den Niederlanden zu starten, nämlich in Maastricht vom 11. bis 14. Dez. 2003
Direkt nach dem Weihnachtsfest steht das belgische Mechelen im Focus der Dressur-Szene, wenn es vom 26. bis 30. Dezember 2003 dort um Weltcuppunkte gehen wird. Ein erneutes Heimspiel für unsere holländischen Freunde gibt es in Amsterdam vom 29. Januar - 1. Februar 2004. Es folgen Neumünster vom 19. - 22. Februar 2004 und s'Hertogenbosch (Niederlande) 25. bis 28. März 2004
16-11-2003 Velin und Schmidt Sieger in Berlin
Den Großen Preis von Deutschland beim Internationalen Springturnier von Berlin, zugleich vierte Etappe der Westeuropa-Liga des Weltcup Springens, gewann Thomas Velin (Dänemark). Im mit 13 Teilnehmern besetzten Stechen kam Velin mit seinem Hengst Equest Carnute fehlerfrei in 35,98 Sekunden ins Ziel. Die einzige weitere Nullrunde im Stechen lieferte Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Controe ab. Der amtierende Deutsche Meister benötigte 37,20 Sekunden. Mit den 17 Weltcup-Punkten, die Kutscher für seinen zweiten Platz in Berlin bekam, setzte er sich in der Westeuropa-Liga mit nun 42 Punkten auf den ersten Platz. Dritter im Weltcup von Berlin wurde Hubert Bourdy (Frankreich) mit Eve des Etisses. Mit einem Abwurf kam der Sieger des Qualifikationsspringens für den Weltcup in 36,98 Sekunden ins Ziel. Zweitbeste deutsche Reiterin war Pia-Luise Aufrecht (Affalterbach). Mit Hofgut Liederbach?s Ingmar hatte sie einen Abwurf zu verzeichnen und kam mit 39,79 Sekunden auf den sechsten Platz. Einen Platz dahinter landete Helena Weinberg (Herzogenrath): Mit Kasting Horses Gavi hatte sie vier Fehlerpunkte in 40.11 Sekunden. Otto Becker (Steinfeld) gelangte mit Dobel´s Cento mit acht Fehlerpunkten in 37.34 Sekunden auf den zehnten Platz.
Die Weltcup-Kür in Berlin sicherte sich Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln). Nach seinem zweiten Platz im Qualifikations-Grand Prix erzielte er mit Wansuela suerte in der Kür, der ersten Etappe der Westeuropa-Liga des Weltcups Dressur, mit 79,07 Prozentpunkten den Sieg. Zweite wurde Mannschafts-Europameisterin Heike Kemmer (Winsen) mit Albano mit 78,03 Prozentpunkten. Platz drei ging an Emma Hindle (Großbritannien), die mit Wie Weltmeyer 76,82 Prozentpunkte erzielte. Die Vergabe der Spitzenplätze im Grand Prix Special gestaltete sich als rein deutsche Veranstaltung. Hinter dem Sieger Martin Schaudt (Albstadt) mit Weltall (73,12 Prozent) gelangten Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) mit seinem zweiten Pferd Le Delon (71,28 Prozent) und Karin Rehbein (Grönwohld) mit Domanio (67,96 Prozent) auf die Plätze zwei und drei
10-11-2003 Lars Nieberg gewinnt mit Loreana im Weltcup-Springen
In Verona siegte Lars Nieberg (Homberg/Ohm) im Weltcup-Springen, in Oldenburg setzte sich Marcus Ehning (Borken) im Großen Preis durch, und in Wien gewann Heinrich-Wilhelm Johansmann (Gütersloh) das Hallen-Derby.. Lars Nieberg setzte sich bei der dritten Weltcup-Station der Saison mit Loreana (einer Holsteiner Stute von Lord - Ladykiller) dank des schnellsten fehlerfreien Rittes durch. Der Franzose Reynald Angot mit Tlaloc auf Rang zwei. Marco Kutscher (Hörstel) mit Montender wurde Vierter, Otto Becker (Cento v. Capitol), Meredith Michaels-Beerbaum (Shutterfly) und Toni Hassmann (Camirez) kamen gemeinsam auf Platz 7. Marcus Ehning setzte sich in Oldenburg im Stechen mit Noble Savage durch. Auf die Plätze zwei und drei kamen die Franz-Josef Dahlmann (Herford) mit Carlo Cassini und Lutz Gripshöver (Werne) mit Polyfee. Ihren bisher größten Erfolg bei einem Internationalen Turnier feierte Paul Schockemöhles Tochter Vivien, die mit Come on nach einem fehlerfreien Ritt auf Rang 4 kam.
09-11-2003 Goldika (von Corde - Lagos) dritte in Weltcup-Quali
Beim CSI-W von Toronto belegte der US-Amerikaner McLain Ward Platz drei in der Welt Cup-Qualifikation mit dem ehemaligen Auktionspferd Goldika v. Cor de la Bryère - Lagos (aus der Zucht von Andreas Christiansen, Goldelund). Die Prüfung wurde von Michael Whitaker mit Portofino gewonnen - das Paar gewann außerdem die Canadian Open und wurde Dritte in der Big Ben Challenge - , und Alois Pollmann-Schweckhorst plazierte sich mit Candy v. Coriall - Latino (Z.: Reinhold Joost, Daldorf) auf Platz vier. In der mit 60.000 $ dotierten Canadian Open belegte die Kanadierin Karen Cudmore Platz vier mit Conejo v. Calando I - Mephisto (Z.: Horst H. Lienau, Haselau).
09-11-2003 Riders Tour nicht in Stuttgart
Das Stuttgarter Hallenreitturnier wird vorerst nicht Bestandteil der Riders Tour. Paul Schockemöhle hatte als Geschäftsführer der Riders Tour Deutschland einen entsprechenden Wunsch geäußert. Turnierchef Gotthilf Riexinger erklärte zum Auftakt seiner fünftägigen Veranstaltung, er sehe derzeit keine Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit Schockemöhle, der Deutschlands höchstdotierte Veranstaltung im Hallenreitsport gern in seine Turnierserie integriert hätte. Die zumindest vorläufige Absage Riexingers kommt nicht überraschend. Die Stuttgarter verfolgen ein vollkommen anderes Turnierkonzept als die Riders Tour und haben auch bindende Verträge mit den Sponsoren bis ins Jahr 2005. Paul Schockemöhle bleibt auf der Suche nach neuen Partnern für die weltweit höchst dotierte Reitsport-Serie, da Balve als Austragungsort der Deutschen Meisterschaft im kommenden Jahr ausfällt. Zudem stehen die Turniere in Hachenburg und im britischen Hickstead zur Disposition.
Holsteiner Pferde in Oldenburg sehr erfolgreich
Der Große Preis beim CSI Oldenburg wurde weitgehend von den deutschen Reitern dominiert. Sieger wurde Marcus Ehning mit Noble Savage H vor Franz-Josef (Peppi) Dahlmann mit Pikeur Carlo Cassini v. Caretino - Lorenz (Z.: Peter Espersen, Sylt-Ost) und Lutz Gripshöver mit Polyfee. Tjark Nagel und Cash v. Concerto II - Athlet Z (Z.: Rita Siebke-Baasch, Sarzbüttel) verpassten mit einem Zeitfehler knapp das Stechen und landete auf Platz 9. Mario Stevens gewann mit Canberra v. Capitol I - Romino (Z.: H. Christiansen, Bovenau) einen Springen mit Stechen vor Holger Hetzel mit Janosch. Hier platzierte sich die in Deutschland lebende Brasilianerin Luciana Diniz mit Meautry's Locarno v. Loran - Lombard (Z.: Kurt Willrodt, Brügge) auf Platz fünf, gefolgt von Bo Kristoffersen aus Dänemark mit Lassergut Cinnamon v. Corrado II - Calando I (Z.: Karola Boley, Lutzhorn). In einem Springen mit Siegerrunde belegte Susanne Behring mit L.B. Calvano v. Cantus - Silvester (Z.: Peter Böge, Schönhorst) Platz sechs, während Marcus Ehning mit Lucky Boy v. Lavall II - Calypso I Platz acht belegte.
Oldenburg: Marcus Ehning gewinnt souverän
Noble Savage H und Marcus Ehning haben den Großen Preis von Oldenburg gewonnen und dem Deutschen Meister der Berufs-Springreiter eine Unterrichtsstunde gegeben. Franz-Josef (genannt Peppi) Dahlmann kam mit Carlo Cassini (vom Holsteiner Caretino) mit einem couragierten Ritt lediglich auf Platz 2. Ehning ritt vergleichsweeise langsam, aber wendete auf dem Teller und fand die kürzesten Wege zwischen den Hindernissen. Alles riskiert und einiges verloren: so kann man den Ritt des Björn Nagel beschreiben, der mit Diabolo d´Sieux zwar die schnellste Zeit hinlegte und das Publikum begeisterte, doch ein Abwurf am Schlussochser beendete den Traum vom neuen Auto und einem hohen Preisgeld. Mit dem 5. Rang dürfte er nicht ganz zufrieden gewesen sein, war der Sieg doch so nah! Einen Platz vor dem Schlewig-Holsteiner Björn Nagel landete mit Vivien Schockemöhle (der Tochter des großen Paul Schockemöhle) ein relativ neues Gesicht im internationalen Springzirkus- Sie pilotierte ihre Come On mit ener 0-Runde ins Stechenund dort mit einem weiteren fehlerfreien Ritt auf Platz 4 hinter Luciana Diniz-Knipling mit ihrem Schimmel Ikarus.
Rodrigo Pessoa beherrscht Qualifikation in Verona
Rodrigo Pessoa hat die deutschen Springreiter beim Weltcup-Turnier in Verona auf Distanz gehalten. Der brasilianische Ex-Weltmeister gewann das Qualifikations-Springen auf Baloubet du Rouet mit der schnellsten fehlerfreien Runde. Damit verwies Pessoa Lars Nieberg (Homberg/Ohm) mit Loreana und Toni Haßmann (Lienen) mit Camirez auf die Plätze zwei und drei.
Ludger Beerbaum in Oldenburg knapp vor Björn Nagel
Ludger Beerbaum hat bei den Oldenburger Pferdetagen eine als Gruppenspringen ausgetragene S-Prüfung knapp vor Björn Nagel aus Friedrichskoog gewonnen. Interessant: Beide Pferde hießen “Teufel”, Ludger Beerbaums Fuchs Diabolo du Parc II, Björn Nagels Pferd - ebnfalls ein Fuchs - Diabolo d´Sieux.
16jähriger Calido (von Cantus) wieder im Parcours
Knapp geschlagen auf den Rängen landeten bei den Oldenburger Pferdetagen Joachim Heyer, Landwirt aus Cloppenburg, und der Ire Denis Lynch, der den 16jährigen Holsteiner Calido (von Cantus) wieder einmal auf Internationaler Bühne zeigte. Eine gute Figur machten auch zwei weitere Holsteiner: Andreas Ripke ritt zwei blitzsaubere 0-Runden auf dem Caletto-Sohn “Son of Sexy Eyes” - genannt nach seiner Mutter, der Holsteiner Stute Sexy Eyes.
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