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11.02.2008
Neumünster Gründung des Körbezirks „Auswärtige Mitglieder“
Anlässlich der Verbandshengstschau in Neumünster fand am ersten Februar-Wochenende die Gründungsversammlung des Körbezirks „Auswärtige Mitglieder“ statt. „Wir haben unseren Zuchtvorsprung in unserer 125-jährigen Geschichte hart erarbeitet, und gemeinsam mit Ihnen wollen wir versuchen, diesen Vorsprung zu halten bzw. weiter auszubauen“. Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende des Holsteiner Verbandes, Jan Lüneburg, die 154 stimmberechtigten Züchter, die im Bundesgebiet mit 1400 Holsteiner Stuten und im Ausland mit 900 Holsteiner Stuten züchten. Zum ersten Vorsitzenden des neuen Körbezirks, dessen 15 Delegierten nun auch bei den zwei Mal im Jahr stattfindenden Delegiertenversammlungen, stimmberechtigt sind, wurde Wilfried Krautwald (Emsdetten), seit Jahren Mitglied im Holsteiner Verband gewählt. Zu den neuen Delegierten zählt auch der ehemalige Mannschaftsolympiasieger (Seoul 1988) Wolfgang Brinkmann aus Herford, der zusammen mit Winfried Krautwald die Holsteiner Züchter aus Nordrhein-Westfalen vertritt.
Mit der Gründung des neuen Körbezirks reagiert der Holsteiner Verband auf die Veränderungen in der deutschen Zuchtlandschaft. „Wir können nicht hinnehmen, dass Pferde, die rein holsteinisch gezogen sind, mit dem Brand anderer Zuchtverbände versehen werden“, hatte der ehemalige Vorsitzende Breido Graf zu Rantzau seinerzeit vor den Delegierten der Körbezirke gesagt.
Erstmals wird der Holsteiner Verband im Sommer dieses Jahres deutschlandweit auf Brenntour gehen. Die auswärtigen Züchter müssen somit ihre Fohlen nicht mehr nach Schleswig-Holstein verladen, um das begehrte Brandzeichen und eine Beurteilung sowie gegebenenfalls eine Prämie zu bekommen.
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