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Dermott Lennon und die Franzosen werden Weltmeister im Springreiten

2002 -
Grosse Überraschung bei den Weltmeisterschaften der Springreiter im spanischen Jerez de la Frontera: Die favorisierte deutsche Titelverteidiger-Equipe hat zum ersten Mal seit 1986 keine Medaille gewonnen.

Historisch auch der Absturz der Schweizer Mannschaft: Mit dem 12. Rang erzielten Markus Fuchs/Tinka’s Boy, Beat Mändli/Gryfino und Lesley McNaught/Pershing (Paul Freimüller war nicht am Start, nachdem sein Himmerdor an Kolik erkrankt war) in Jerez das schlechteste Ergebnis aller Zeiten.

Die Goldmedaille ging zum dritten Mal nach 1982 und 1990 an die französische Equipe mit Eric Levallois/Diamant de Semilly, Reynold Angot/Tlaloc, Gilles Betrand de Ballanda/Crocus Gravier und Eric Navet/Dollar du Murier – alle vier Reiter sassen übrigens im Sattel von in Frankreich gezogenen Selle-Français-Hengsten

Silber ging an die Schweden, Bronze an die Mannschaft aus Belgien.

Das Quartett mit Europameister Ludger Beerbaum/ Gladdys, Markus Ehning/For Pleasure, Otto Becker/Cento und Lars Nieberg/Adlantus As belegte nur den vierten Platz.

Im Einzel wurde Dermott Lennon als erster Ire Weltmeister der Springreiter. Der 32jährige setzte sich im Vierer-Finale mit Pferdewechsel mit insgesamt nur einem Abwurf durch.

Eric Navet aus Frankreich verpasste mit 8 Fehlerpunkten seinen zweiten Einzeltitel nach 1990.

Bronze holte der US-Amerikaner Peter Wylde mit 12 Punkten vor der überraschend guten und selbst überraschten 26jährigen äußerst sympathischen Schwedin Helena Lundbäck, die 21 Zähler sammelte.

Die Schweizer Reiter hatten die Teilnahme am Finale verpasst. Bester war Markus Fuchs mit Tinkas Boy als 25.

 

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